Montag, 2. August 2021

Waren es doch Maden und keine Regenwürmer - eine mögliche Traumerfüllung

 Heute blieb ich wieder sehr lange auf. Eigentlich durchforstete ich meine alten Tage- und Traumbücher, aber nebenbei lief der Fernseher. Das mache ich oft so. Eine Sache alleine machen ist zu wenig. Im Fernsehen ging es um Mord und Totschlag. Ich wollte schon abdrehen, aber dann schaute ich doch weiter und hörte lieber mit dem Lesen auf. So gegen 2 Uhr in der Früh am 2. August 2021, lief auf VOX Medical Detectives. Ein Mann entführte Frauen - sie stiegen aber selbst ins Auto - fuhr sie in die Wüste, würgte sie bis sie bewusstlos waren und misshandelte sie dann sexuell. Bis auf eine Frau, deren Leiche gefunden wurde, überlebten die anderen. Zumindest wurde nur eine Leiche gefunden. Vielleicht gibt es auch noch andere? 

Diese eine Frau starb an den Verletzungen die er ihr zugefügt hatte. Bei der Aufklärung spielten Maden eine wichtige Rolle. Sie befanden sich also direkt auf dem Körper der toten Frau. Dort entwickelten sie sich. Man sah sie vergrößert unter dem Mikroskop. Sie bewegten sich. 


Ich denke der Traum hat diese Bilder aufgenommen und anders interpretiert. Sie sehen nicht viel anders als Regenwürmer aus. Auf der Frau befanden sich extrem viele dieser Tiere, die sich dort auch bewegt haben. https://psitraumsammlung.blogspot.com/2021/07/der-hund-wollte-regenwurmer-fressen.html 

Zu dem Traum hatte ich diese Zeichnung angefertigt. Das war sozusagen das Traumbild, bzw. die Traumszene, die mich beschäftigt hat. Erst später ging es das Essen von Regenwürmern. Man geht ja derzeit dazu über, die Menschen zum Essen von Maden zu animieren, aber nicht zum Essen von Regenwürmern.  

Es ist, als habe mich etwas dazu getrieben, diese Sendung anzusehen. Eigentlich wollte ich um 1 Uhr schlafen gehen. Jetzt ist es schon 2.30 Uhr, weil ich gleich alles festhalten wollte. Ausdrücklich wurde auch darauf hingewiesen, dass der Mord am 17. Juli stattfand. Das ist insofern interessant, als ich gerade während diese Sendung lief, an meiner Homepage arbeitete. Genauer gesagt an dem Artikel, bei dem es um meine 17er Sammlung geht. https://psi17.jimdo.com/17/

Träume zeigen nur selten Szenen korrekt, also genau so, wie sie sich dann im realen Leben ereignen werden. Sie nehmen zwar Bilder auf, die einem später begegenen, bringen sie aber oft in einen ganz anderen Zusammenhang. Das habe ich auf meiner Webseite genauer dargelegt. https://psi17.jimdo.com/illustrierte-tr%C3%A4ume/

Sonntag, 25. Juli 2021

Spuk - weiße Frauen

Sie wurden und werden in den verschiedensten Gegenden gesichtet: die weißen Frauen. Gibt es sie wirklich? Sind es Spukgestalten? Oder doch eher Sagen und Märchen? Irgendwie erinnern sie mich an die angeblich spukenden Hunde. https://psionik.blogspot.com/2021/07/konnen-hunde-spuken.html

In alten Siedlungen im Norden Europas fand man Bauopfer, die dem Schutz des Hauses dienen sollten. Meistens waren es Beile, zum Teil aus Feuerstein hergestellt, welche man an bestimmten Stellen im Haus begraben hat. Man nimmt an, die Beile würden einen Gott symbolisieren und dem Blitzschutz gedient haben. Doch zu späteren Zeiten änderten sich die vergrabenen Opfergaben. Meistens handelte es sich um Tierknochen. Es wurden aber auch Skelette von Menschen gefunden - auch solche von Kindern.

Es kann sein, dass nicht jedwedes Bauopfer denselben Zweck erfüllen sollte. Gesichert ist, dass es Bauopfer gab, welche zumindest zum Teil auch menschlicher Natur waren. Sie sollten entweder Götter, oder Geister besänftigen, die dort ihr zu Hause hatten. Dieses zu Hause wurde ja von den Menschen zerstört, indem man anstelle von wilder Natur, große Bauten dorthin stellte.

Bei einem normalen Durchschnittshaus wird man wohl kaum lebende Menschen eingemauert, oder eingegraben haben. Bei großen, wichtigen Bauten mag es anders gewesen sein. Die Ursprünge dieser kultischen Praktiken waren grausam,doch mit der Zeit schienen sich diese Handlungen doch wieder abzuflachen und man ging zusehends zu symbolischen Gegenständen über. 

Bis in die heutige Zeit gibt es "Bauopfer". Sie werden zwar nicht mehr als solche verstanden, weil der ursprüngliche Sinn verloren gegangen ist. Heute zenmentiert man Münzen, oder Urkunden bei großen Bauten ein. Keine Äxte, keine Tiere und keine Menschen. Warum man es tut, weiß kaum jemand mehr. Trotzdem tut man es weiterhin. Weil der Mensch gerne sinnlose Rituale imitiert.

So wie bei den angeblich spukenden Hunden, könnten also auch so manche Spukgeschichten in alten Gemäuern, ihren Ursprung in sehr alten, grausamen Praktiken haben. Doch wie stellt man das fest? Nicht jeder Spuk wird dieselbe Ursache haben. Ich habe selbst Spukerlebnisse gehabt. An einem Ort, an dem sicher niemand geopfert wurde. Allerdings starben dort meine beiden Urgroßväter. https://psi17.jimdo.com/spuk

 Man müsste den verschiedenen Spukorten erst einmal auf den Grund gehen. Eines ist sicher: weiße Frauen halten sich so gut wie immer an Orten auf, die außergewöhnlich sind. In Schlössern und in Burgen. Nachweislich wurde schon im Mittelalter von Lebenden "gespukt" und zwar in Form von weißen Frauen. Solche Betrügereien sind dokumentiert. Menschen glauben jedoch gerne an Spukgeschichten. Deshalb haben sich wohl die gerichte über gesichtete weiße Frauen trotzdem erhalten. Sie wurden ungeprüft weiter gegeben.

Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass fast drei Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens einmal im Leben etwas Außergewöhnliches erlebt, das sich im weitesten Sinne der Parapsychologie zuordnen lässt.

 Fast dreiviertel der deutschen Befragten gaben an, sie hätten schon zumindest einmal in ihrem Leben paranormale Erlebnisse gehabt. Ob dazu auch das Erscheinen von weißen Frauen gehört? 

Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass fast drei Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens einmal im Leben etwas Außergewöhnliches erlebt, das sich im weitesten Sinne der Parapsychologie zuordnen lässt.
Eine repräsentative Umfrage zeigte, dass fast drei Viertel der deutschen Bevölkerung mindestens einmal im Leben etwas Außergewöhnliches erlebt, das sich im weitesten Sinne der Parapsychologie zuordnen lässt.uch das Erscheinen von weißen Frauen gehört? 

https://www.focus.de/wissen/mensch/geister-und-daemonen-mysterioese-spukerscheinungen-das-steckt-wirklich-dahinter_id_5347986.html

Es ist also ganz normal, hin und wieder auch einmnal einen Spuk zu erleben. Anzeichen für eine Geisteskrankheit ist es in den seltensten Fällen. Unterscheiden muss man jedenfalls alte Spukorte und Spuk im trauten Heim. Zu letzterem gehören auch Seancen, die relativ spät in Mode kamen. Doch dazu ein anderes Mal. Denn überreizte Nerven, ein gruseliger Ort, an dem es zieht und der Wind pfeifft, können schon zu Sinnestäuschungen führen.

 Die Vienna Ghosthunters https://viennaghosthunters.net/ meinen, es würde vor allem an alten Orten spuken. Das würde darauf hinweisen, dass diese alten Orte zumindest zu einem großen Teil Orte waren, an denen entweder rituelle Handlungen durchgeführt wurden, oder die Bauopfer beherbergten.

Oft sind es Orte die an sich gruselig wirken, wie ein alter Friedhof, oder eine halb verfallene Burg. Also Orte an denen man erwartet, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Die Ghosthunters versuchen regelmäßig, Spukereignisse zu dokumentieren. So wie viele andere Geisterjäger auch. Heutzutage gruseln sich die Leute nicht mehr so leicht. Sie suchen sogar den Spuk.Man wird auch nicht mehr belächelt, wenn man sich mit Spuk und Geistern beschäftigt. Viele Zeitungen schreiben darüber, es werden Fernsehdokus gemacht und zu besten Sendezeiten ausgestrahlt. Auf https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mit-geisterjaegern-auf-der-spur-des-paranormalen-spuk-einsatz-auf-burg-wolfstein.5ce261f8-c1b7-4ab9-9d39-e74087845502.html findet man z. B. einen Artikel über Geisterjäger. Er ist neutral abgefasst. 

Geisterjäger können Geister nicht sehen. Sie versuchen zwar Fotos zu machen, aber ob das wirklich Geisterfotos sind, ist zweifelhaft. Es gibt aber auch Menschen die von sich behaupten, Geister sehen zu können.

"Schreiber: Leicht durchsichtig, weißgrau oder bläulich, je nach Blickwinkel. Mit den normalen Augen sehe ich zuweilen Schlieren oder einen Schleier. Schalte ich auf das dritte Auge (spirituelles Wahrnehmungsorgan zwischen den Augen, d. Red.) um, kann ich auch Gesichtszüge, Kleidung, Gestalt und anderes erkennen. Ich habe sogar mal Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg gesehen, die trugen noch ihre Waffen. Manchmal kann ich Geister auch riechen oder ihre Stimmen hören. Wenn einer in der Nähe ist, stellen sich bei mir alle Haare auf und in der Regel wird es leicht kühler." https://www.wochenblatt.de/archiv/begegnung-mit-verstorbenen-im-spukhaus-50150  und da taucht wieder die ultimative Frage auf, die ich mir immer wieder stelle: Wieso tragen Gespenster Kleidung? Das kann doch wohl nicht sein. Wieso haben sie Gewehre bei sich? Solche Bilder sagen mir, dass es sich nicht um die Seelen von verstorbenen Menschen handeln kann, was da gesehen wird. Eine Seele lässt nicht nur ihren Körper zurück, sondern selbstredend vor allem ihre Kleidung. Früher wurden Gespenster meistens mit einem Leinentuch bedeckt dargestellt. Warum? Weil man so die Leute bestattet hat. Da spielt die Vorstellung hinein, die Toten würden aus ihrem Grab aufstehen.

Das folgende Video zeigt die "Ermittlungen" von Geisterjägern, die nicht an paranormale Phänomene glauben. Das ist insofern ein Problem, als sie sich ein bestimmtes Ergebnis wünschen. So kann man nicht wissenschaftlich arbeiten. Man muss offen für alles sein. Das Ergebnis muss die Folge der Untersuchung sein. In diesem Fall geht es um eine weiße Frau, die angeblich von mehreren Personen gesehen wurde und um Schritte, die oft von Personen gehört wurden. 

Es ist wirklich schwer zu glauben, dass solche Phänomene auftreten und hätte ich sie nicht selbst erlebt, würde ich auch daran zweifeln. Gesehen habe ich trotzdem bisher noch keinen "Geist", aber Schritte habe ich gehört und zwar direkt neben mir. Das Licht brannte und ich war nicht alleine. Angst hatte ich in diesem Moment keine. Erst nachträglich gruselte es mich, was dazu führte, dass wir ziemlich bald danach umzogen. Aus eigenem Erleben muss ich daher diesen "Geisterjägern" widersprechen. Es gibt dieses Phänomen und es gibt dafür keine "normale" Erklärung. Den Unterschied zwischen einem Heizungsrohr Geklapper und schweren Schritten, kenne ich. An "weiße Frauen" glaube ich aber trotzdem nicht.

Interessant an dieser Geschichte ist allerdings, dass es hier ursprünglich vermutlich um eine eingemauerte Frau geht. Burg Fürsteneck https://www.alleburgen.de/bd.php?id=5269 liegt in Bayern. Heinrich Tuschl soll seine Frau durch Untreue ihrerseits verloren haben, behauptet eine Sage.  Es gibt aber auch noch andere Sagen. http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/bayern/waltinger/rittertuschel.html

Zumindest eine Sage stellt die Behauptung auf, er habe seine Frau eingemauert. Was mit Sicherheit nicht der Fall gewesen ist. Da dürfte doch eine ganz alte Geschichte, die von einem echten Bauopfer in irgendeinem anderen Objekt, miteingeflossen sein.

Wikipedia hat eine ganze Sammlung von weißen Frauen. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Frau


Sonntag, 18. Juli 2021

Seancen - schwebende Tische - Ninel Kulagina

 Vor kurzem sah ich im Fernsehen Aufnahmen von einer Seance, bei der ein Tisch sich hob, um dann unter den Händen der Anwesenden, eine Treppe hoch zu steigen. Das war ziemlich schräg. Diese Szene beschäftigte mich eine ganze Weile. Es ist schwer, daran zu glauben. In einem Video erklärte jemand, sobald ein Parapsychologe zugezogen werde, höre jeder Spuk sofort auf. Das war zumindest seine Erfahrung. Herr Bender und Herr Mulacz widersprechen dem allerdings. Was soll man nun glauben?

 Dann fand ich "zufällig (?)" im Internet dieses Video. Ein Wissenschaftler, der sich mit Parapsychologie beschäftigt, erzählt, dass auch er einen schwebenden Tisch erlebt hat und zwar ebenfalls bei einer Seance. Es war seine Wohnung und sein Tisch. Deshalb glaube er nicht an Betrug.

Nun stellt sich natürlich die Frage, ob solche Erlebnisse überhaupt etwas mit Geistern zu tun haben, oder ob es sich dabei vielleicht nur um die telekinetischen Fähigkeiten anwesender Personen handelt. Es gibt verschiedene Erklärungsversuche.

Auf der Seite https://www.focus.de/panorama/videos/unheimliches-ereignis-in-england-sind-diese-neuen-videoaufnahmen-der-beweis-fuer-ein-leben-nach-dem-tod_id_6060779.html sieht man ein Video mit einem  unerklärlichen Vorkommniss. Ein Kinderwagen macht sich selbstständig. Was aber nicht unbedingt paranormalen Ursprungs sein muss. Schließlich hat er Räder. Vielleicht dauerte es einige Zeit, bis sich der Schwerpunkt derart verlagerte, dass der Wagen zu rollen begann. Das passiert öfter und ich habe ähnliches auch schon erlebt. Um diese Szene beurteilen zu können muss man wissen, ob der Wagen wirklich stabil stand. Ich frage mich auch, was der Kinderwagen in einem Spukhaus alleine zu suchen hat? 

Das Haus ,30 East Drive in Phttps://www.kaimuegge.de/kai-muegge-kabinett-unterstuetze-tisch-seance/ontefract, West Yorkshire, in welchem dieser Spuk gefilmt wurde, ist für seinen Spuk bekannt. Ein schwarzer Mönch soll dort sein Unwesen treiben. Kaum jemand hält sich selbst für den Ursprung eines Spuks. Meistens tippt man auf irgendwelche böse Dämonen, Poltergeister, usw., weil psychokinetische Effekte nicht als zu einem selbst zugehörig erlebt werden. Wieso? Weil es Aktionen des Unterbewusstseins sind und nicht die des Bewusstseins. So gesehen handelt es sich beim Auslöser auch wirklich nicht um einen selbst, sondern um eine - als fremd empfundene - Macht, die nicht Teil des Bewusstseins ist. Alles was sich dem bewussten denken und handeln entzieht, wird als fremd, gefährlich und bedrohlich empfunden. Nicht zu Unrecht, denn beim Unterbewusstsein handelt es sich um eine Macht, die dem Bewusstsein weit überlegen ist. Das Bewusstsein kann keine Gegenstände nur aufgrund von "Gedankenkraft" bewegen. Sein Machtbereich ist auf das Körperliche beschränkt. Ich würde sagen, es agiert auf der "normalen" Ebene, das Unrerbewusstsein (von dem eigentlich niemand weiß, was genau das ist) auf der paranormalen. Wir existieren sozusagen gleichzeitig in zwei Welten. Zumindest wenn wir davon ausgehen, dass Bewusstsein und Unterbewusstsein eine Einheit bilden. Die paranormale Ebene braucht keine Muskelkraft. Was das Bewusstsein nicht verstehen kann, weil in seiner Welt alles ausschließlich mit physischer Kraft bewegt werden kann, bzw. mit Hebelwirkung und anderen physikalischen Hilfsmitteln. Die moderne Technik beginnt die Grenze zwischen diesen beiden Bereichen aufzulösen. Trotzdem ist es uns noch immer nicht vorstellbar, dass etwas "geistig" bewegt werden kann. Es ist ja auch nicht geistig.  Wir betrachten unseren Willen als "Geist", der bewegen soll.

Das zeigt sich deutlich wenn man Ninel Kulagina zusieht, wie sie Gegenstände bewegt. Sie arbeitet mit vollem Körpereinsatz, obwohl der Körper nicht imstande ist, einen Gegenstand zu bewegen, ohne diesen anzugreifen, anzuhauchen, etc.

Angeblich ist das was sie tut so anstrengend, dass sie dabei abnimmt. Andererseits liest am hier    "Schließlich schaffte sie es dank der extremen Belastund des Körpers, das Gehäuse um 5 cm zu bewegen ... ohne es zu berühren." Das schreibt ihr Mann in seinem Buch.

Früher dachte ich auch, man müsse genug Willen aufbringen. Es ist aber unlogisch anzunehmen, man bräuchte einen starken Willen dazu, oder Körperanspannung, wenn man andererseits davon ausgeht, dass Spukerlebnisse von Lebenden verursacht werden, die keine Ahnung haben, dass sie den Spuk auslösen. 

Ninel Kulagina wurde mit Hilfe von Hypnose behandelt. Auf der Seite https://jamesaconrad.com/TK/Ninel-Kulagina-telekinesis-case-rebuttals-to-skeptical-arguments.html wird das behauptet.

Ob Kulagina tatsächlich telekinetische Fähigkeiten hatte, oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Ich halte es für möglich, weil sie regelmäßig hypnotisiert wurde. Die Hypnose kann das Tor zum Unterbewusstsein öffnen. Vermutlich hat jedes Lebewesen diese Fähigkeit, daher ist sie auch nicht ungewöhnlich. Es geht nur um die Fähigkeit, sie bewusst und gezielt einzusetzen. Die Hypnosetherapien könnten die Grenze zwischen Bewusstem und Unbewusstem auf eine Weise durchdrungen haben, die ihr die Möglichkeit gab, eine bestimmte Form der Telekinese bewusst anzuwenden. An ihrem scheinbaren "körperlichen Einsatz" lässt sich erkennen, dass sie nicht wusste, was sie tat, bzw. nicht verstanden hat wie Telekinese funktioniert. Vielleicht hat sie auf diese Weise nur ihre Angst vor der geheimen Macht in ihr, bewältigt. 

Was das mit schwebenden Tischen zu tun hat? Einiges. Warum sollten irgendwelche Geister einen Tisch im Raum umher schweben lassen? Wozu sie anscheinend Menschen brauchen, die ihre Hände über ihn halten. Beschwören diese Menschen Geister, oder setzen sie ihre paranormalen Fähigkeiten ein? 

Wie bereits anderweitig erwähnt, habe ich selbst einmal einen Spuk erlebt und konnte und kann mir nicht vorstellen, dass ich ihn verursacht haben soll. https://psi17.jimdo.com/spuk/ Aber sollte es doch der Fall gewesen sein, unterlag er nicht meinem bewussten Willen. Zwar war ich zu diesem Zeitpunkt ziemlich gestresst, weil ich kaum noch schlafen konnte. Seit Jahren habe ich andere Menschen rund um die Uhr gepflegt, ohne je abschalten zu können. Aber warum sollte ich spuken? Welchen Sinn sollte das haben? Ich hatte auch keine Geister beschworen. Mein Verstand war nicht getrübt, ich hatte weder Alkohol getrunken, noch Drogen genommen - was ich auch sonsthttps://www.kaimuegge.de/kai-muegge-kabinett-unterstuetze-tisch-seance/ nie mache. In Panik geriet ich auch nicht. Genau das gibt mir zu denken, weil ich eigentlich Angst vor Geistern habe. In eine Gespensterburg würde ich niemals gehen. Paranormale Ereignisse erschrecken mich.  An einer Seance würde ich mich auch niemals beteiligen. Auf der Seite https://www.kaimuegge.de/kai-muegge-kabinett-unterstuetze-tisch-seance/ wird eine Seance gezeigt und versprochen, jeder Besucher würde fliegende Tische selbst sehen dürfen. "Diese Tisch-Séance ist keinesfalls mit Tischrücken zu verwechseln. Sie findet zwar am Tisch statt, jedoch kommt es zu einem stark erweiterten Phänomen-Spektrum.

Für Erstbesucher findet die Initiation als eine Art Einweihung in die Energien des Seánceraums statt, die für die meisten sehr deutlich spürbar sind. Für Séanceraum-Profis findet die Initiation grundsätzlich in die entfesselten Energien und Dynamiken statt, die durch Wiederholungimmer tiefer verankert werden." liest man dort

 Ein Experiment mit einem erfundenen Geist https://en.wikipedia.org/wiki/Philip_experiment legt nahe, dass Seancen eher im Kopf der Anwesenden ablaufen, als in einer parallelen Realität. Was wieder dafür spricht, dass jeder Spuk von Lebenden ausgeht. Sofern er echt ist.

Auf der Seite http://www.deutsches-museum.de/fileadmin/Content/010_DM/060_Verlag/060_KuT/2016/1_16_Magie/12-13-14Priesner.pdf erfährt man einiges über die Geschichte von Seancen. 

 Schwebender Tisch


Zauberkunststück schwebender Tisch

Man kann Tische mit allerlei Tricks schweben lassen. Doch das bedeutet nicht, dass es telekinetisch nicht auch möglich sein kann. Man kann auch Geld fälschen, aber das heißt nicht, dass jeder Geldschein falsch ist. Will man heraus finden was es mit diesen schwebenden Tischen auf sich hat, muss man sie schweben lassen. Parapsychologen sind ganz begierig darauf.



Freitag, 9. Juli 2021

Können Hunde spuken?

 Ich habe mich oft gefragt, wieso immer nur Menschen spuken. Ist es Tieren egal, wenn man sie quält, verstümmelt und tötet? Müsste es auf einem ehemaligen Schlachthof nicht von Tiergeistern wimmeln, die nächtens herum spuken? In Wien gab es einen Schlachthof, der nun alt Kulturzentrum dient. https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Schlachthof_St._Marx Was tut sich dort, wenn die Menschen sich beruhigt haben und keinen Lärm mehr machen? Spukend dort die ermordeten Tiere? Oder wurden sie vom bunten Treiben der Menschen so eingeschüchtert, dass sie lieber anderswo herum spuken? Im Standard https://www.derstandard.at/story/1323599/nacht-der-reitenden-leichen erschien ein launiger Artikel, der das Thema auf lustige Weise aufgreift, aber nicht darauf eingeht. Dabei geht es um den Auftritt einer Band.

Dann fiel mir ein, es gibt einige Sagen, bei denen zumindest Geisterhunde eine Rolle spielen. Meistens sind es riesige, schwarze Hunde, die Angst und Schrecken verbreiten. Doch das betrifft meistens nur die ferne Vergangenheit. 


 

Hier einige Links zu solchen Geschichten, die in Österreich spielen.

Ein schwarzer Geisterhund, der allerdings keinen großen Auftritt hat. Er taucht einfach nur mit brennendem Schwanz kurz auf. Ein Jäger will ihn erschießen, doch das Gewehr geht nicht los. Nachdem der Hund wieder verschwunden ist, probiert der Jäger sein Gewehr nochmals aus: Bummmm!

Das klingt eher nach Jägerlatein.

Der Geisterhund des Buchentales

Einen ernsteren Hintergrund hat die Geschichte von Melampus, dem toten weißen Wachhund, mit den schwarzen Pfoten. Dazu muss man wissen, dass schwarze Hunde Gefahr bedeuten, weiße jedoch als Beschützer gelten. 

Bis heute soll Melampus das Kloster Lorsch, bzw. den Geheimgang zur Burg Starkenburg in Heppenheim auf dem Schlossberg, das rund 7 Kilometer entfernt ist, beschützen. Interessant ist, dass sich dort auch ein Schatz befinden soll. Geisterhunde sind dafür bekannt, auch Schätze zu bewachen. Zu Lebzeiten soll der Hund die Menschen der Burg bei einem Angriff gerettet haben, indem er sie sicher aus der Burg führte. Danach kämpfte er gegen die Feinde, wurde schwer verletzt und starb schließlich. Man beerdigte ihn in dem Geheimgang. Angeblich wurden auch Hundeknochen gefunden, als man einen alten Wehrturm sprengte. 

https://www.travelbook.de/attraktionen/architektur/hessen-unesco-welterbe-kloster-lorsch-toter-hund-bewacht

Auch bei Kaltenleutgeben wurde angeblich in früherer Zeit ein schwarzer Hund mit glühenden Augen mehrmals gesichtet. Er bewachte einen Schatz, den ein Kalkbrenner vergraben hatte. 

http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/niederoesterreich/wienerwald/liesingbach.html

Ein schwarzer Pudel, mit einem Schlüssel im Maul,  bewachte in Kaltenbrunn einen Schatz, der sich in einer Kiste befand. Ein junger Bursche fand die Kiste mit dem Hund und erinnerte sich, dass die alten Leute gesagt hatten, wer den Hund sieht, soll einen Gegenstand hinlegen. Dann würde der Hund ihn die Kiste öffnen lassen. Er tat es und konnte dem Hund den Schlüssel auf diese Weise abnehmen. Der Bursche stopfte sich die Taschen voll mit Geld und kam immer wieder zurück. Irgendwann fiel dem Bauern bei dem er arbeitete auf, dass der Bursche plötzlich viel Geld hatte. Als er erfuhr, was geschehen war, wollte auch er die Schatztruhe öffnen. Doch der Hund ließ ihn nicht. Man brachte Hund und Truhe ins Dorf. Aus Zorn, weil der Hund den Schatz weiter bewachte, warf ihm der Mann einen stiefel zu. Diesen packte der Hund und lief damit weg. Der Fuß des Bauern begann zu faulen. 

http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/graber/kaltenbrunn.html

Das alles sind offensichtlich Sagen, die im Laufe der Zeit entstanden sind. Mit Spuk hat das nichts zu tun, denn sonst würde es ja noch heute spuken. 

Frühe Christen in Skandinavien begruben auf einem neuen Friedhof einen lebenden schwarzen Hund, damit er diese Aufgabe übernehmen konnte. Es wurden früher auch schwarze Katzen unter der Schwelle neugebauter Häuser zum Schutz vergaben. https://magazin.mydog365.de/wissen/geisterhunde/ Das hat aber vermutlich ältere Ursprünge. Denn schon in der Antike mauerte und grub  man Menschen und Tiere ein. 

Während man Menschen oder Körperteile hauptsächlich einmauerte, um dadurch den Einsturz zu verhindern, verwandte man Tiere, um hierdurch Krankheiten von den Umfassungsmauern des Baues fernzuhalten. Auch in diesem Falle kann das Haupt für das ganze Tier verwendet werden. Fast alle Tierarten werden in den Sagen von Einmauerungen der Tiere erwähnt, besonders häufig Hunde, Hähne und Pferde. Als diesem Brauch ein Ende gesetzt wurde, traten Gebeine und Steinfiguren an Stelle der lebenden Wesen

Neben den erwähnten Grundsteinen sind auch die in vielen Gegenden an den Häusern angebrachten Tierköpfe symbolische Überreste der Einmauerung 

https://de.wikipedia.org/wiki/Einmauerung

In England gibt es viele Geschichten, in denen Geisterhunde eine Rolle spielen. 

https://www.legendarydartmoor.co.uk/dark_huntsman.htm

https://www.themoonlitroad.com/the-black-dog/ 

https://americanfolklore.net/folklore/2011/07/the_white_dog.html 

Alle diese Geschichten basieren auf uralten Bräuchen und haben nichts mit einem echten Spuk zu tun. Vielleicht handelt es sich bei modernen Sichtungen eher um etwas ähnliches wie ein kollektives Bewusstsein, welches diese alten Geschichten in manchen Menschen wieder neu belebt. Spuk ist es sicher keiner. Echte Hundegeister muss ich also erst noch finden. 

Dienstag, 22. Juni 2021

Hypnose ist keine Hexerei

 Leider gibt es noch immer genug Menschen, die Hypnose für Teufelszeug halten. In Wahrheit ist Hypnose nur eines von mehreren Mitteln, die eigenen Fähigkeiten bewusst zu machen. Denn wir hypnotisieren uns quasi selbst. Der andere Mensch, der uns "etwas einredet", ist nur Mittel zum Zweck. 

Gerade Menschen, die mit ständiger Gehirnwäsche aufgewachsen sind - also alle die einer religiösen, oder politischen Idee hilflos ausgeliefert sind, die dazu trainiert wurden, nicht über die jeweilige Idee nachzudenken, sondern einfach "zu glauben" - halten Hypnose für gefährlich. Weil man ihnen den Zugang zu ihrem eigenen Inneren total verbaut hat. Sie glauben an Dämonen, an Bessenheit, wenn jemand ihnen die Chance gibt, das eigene Unterbewusstsein zu erreichen. Man könnte sagen, sie fürchten sich vor ihrem eigenen Schatten. Das erinnert an C. G. Jung. 

 Hypnose führt einen Menschen in einen Trancezustand, der anders nur durch extatische Musik, Tänze, Fasten, Beten, usw. erreicht werden kann.

Nicht jeder kann hypnotisieren. Freud beschäftigte sich auch mit dieser Materie, aber er war ein lausiger Hypnotiseur. Wenn es nicht funktioniert, liegt es selten an den Probanden, sondern weit öfter an dem der hypnotieren möchte. Theoretisch kann man es zwar lernen, aber man muss dabei auch an sich selbst glauben.


Hypnose kann das Gefühl von Besessenheit erzeugen. Das stimmt. Diese hypnotisch-indizierte Besessenheit ist jedoch nichts Geheimnisvolles. Sie ist nur erschreckend, weil es etwas Unbekanntes ist. Ich habe es selbst erlebt. Ein posthypnotischer Befehl ließ meine Hand etwas schreiben, was ich nicht schreiben wollte. Sie machte sich selbstständig. Aber leider kämpfte ich dagegen an - und siegte. Erst nachträglich wurde mir bewusst: das war der posthypnotische Befehl, den ich hatte ausführen wollen. Nicht ich, sondern ES. Davon hatte ich mir eine bestimmte Information erhofft, auf die ich verzichten musste, weil ich sie nicht zuließ, aus Angst vor dem Kontrollverlust. Genau darum geht es. Jeder gesunde Mensch hat Angst, die Kontrolle zu verlieren. Was auch vernünftig ist, denn wenn man die Kontrolle über sich selbst total aufgibt, kann man vom Unterbewusstsein quasi überschwemmt werden und darin als Persönlichkeit versinken. Es bedarf eines gewissen Gleichgewichts zwischen ICH und ES. Dominiert eines das andere zu sehr. kommt es unweigerlich irgendwann zur Katastrophe. 

Trotzdem habe ich von meinem Experiment profitiert. Jetzt weiß ich, wie automatisches Schreiben funktioniert. Keine jenseitigen Geister führen einem die Hand. Das ist man selbst. Das Unterbewusstsein übernimmt die Kontrolle über diesen einen Körperteil, während das Bewusstsein zum reinen Beobachter wird. Das Unterbewusstsein hat mir seine Macht demonstriert, aber mir gelang es, meine Macht zu behalten.

Auf https://www.hypnose-kikh.de/janet.html findet man ein Hypnose Onlinemuseum. Dort liest man unter anderem:
"Pierre Janet, der noch unter Charcot als Arzt an der Salpetrière in Paris gearbeitet hat, hat zwar die falschen Annahmen Charcots über die Hypnose aufgedeckt und gezeigt, daß die drei Stadien des grand hypnotismé, die Charcot annimmt, nichts als beliebige Verhaltensweisen waren, die die Patientinnen von Magnetiseuren übernommen hatten. Dennoch arbeitete er weiter mit Hypnose und entdeckte dabei u.a., daß bestimmte Patientinnen in Trance die Erfahrungen machten, eine andere Persönlichkeit zu sein 1), was ihnen im Wachzustand nicht bewußt war (dissoziate Identitätsstörungen)."

Hier möchte ich widersprechen. Da ich nicht nur an Seelenwanderung glaube, sondern weiß, dass es sie gibt, muss seine Behauptung, dass das Bewusstwerden einer anderen Persönlichkeit, eine dissoziale Identitätsstörung ist, nicht stimmen. Das habe ich während einer Hypnose auch erlebt. Doch dabei handelte es sich um eine sogenannte Rückführung in ein früheres Leben. Während dieser Rückführung erinnerte ich mich an ein früheres Leben. Ob es eine reale, oder nur eingebildete Erinnerung war, weiß ich allerdings nicht, da keinerlei Details erinnert wurden, abgesehen von einer Jahreszahl. In diesem Zusammenhang veränderte sich meine Haltung, die Art wie ich sprach und auch die Art wie ich mich fühlte. Sollte es sich um eine falsche Erinnerung gehandelt haben, müsste man annehmen, die Persönlichkeitsveränderung habe mit der Suggestion zu tun. Also passend zu dem Menschen, an den ich mich (angeblich) erinnert habe. Sollte diese Erinnerung jedoch echt gewesen sein, wäre auch die Persönlichkeitsveränderung als Teil der Erinnerung zu sehen. Da jeder Mensch schon mehrmals gelebt hat, wäre es geradezu unvorstellbar, dass es keine solche Persönlichkeitsveränderungen in Hypnose gibt. Man müsste natürlich wissen, was genau diese Veränderungen ausgelöst hat. Ich gehe jedenfalls davon aus, dass zumindest einige dieser angeblichen Störungen, die Folge einer Erinnerung an ein früheres Leben war. Wer nicht an Wiedergeburt glaubt, muss dieses Phänomen falsch interpretieren. 

Auf dieser Webseite erfährt man auch, dass die Schöpfer der Höhlenmalereien vermutlich in einem Trancezustand ihre Bilder gemalt haben. 

Trancezustände sind so alt wie die Menschheit, nimmt man an. Es ist ein Weg, zu Erkenntnissen, die jenseits des täglichen Lebens liegen, zu gelangen. Diese Erkenntnisse - man nennt sie auch Visionen - sind uns verloren gegangen. Die erstarrten Religionen haben verschiedene Glaubensinhalte festgeschrieben. Die Menschen einer Gemeinschaft werden gezwungen, blind zu glauben, was angeblich vor tausenden Jahren jemand "erkannt" hat. Auch wenn diese Glaubenssätze noch so absurd sind, werden sie doch geglaubt. Aufgrund der Gehirnwäsche von Kindheit an und aufgrund von Androhung von Gewalt, bis hin zum Tod, wenn jemand sich erfolgreich gegen die Gehirnwäsche wehrt. Man "muss" glauben. Was ja eigentlich ein Widerspruch in sich ist. Niemand kann sich zwingen, etwas zu glauben und man kann dazu auch niemand anderen  zwingen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit. Damit man aber "glauben" kann, ohne eine Korrektur durch das Unterbewusstsein zuzulassen, muss man dieses ständig unterdrücken. Dagegen wehrt es sich. Ein innerer Kampf entsteht, dem viele Menschen nicht gewachsen sind. Hysterien entstehen, Zwänge und psychische Konflikte.

Visionen zu haben war nur noch den besonders "Braven", also den blind Glaubenden, erlaubt. Was zur Folge hatte, dass die meisten dieser Visionen bestätigten, was geglaubt werden musste. Denn das Unterbewusstsein gibt, was man von ihm verlangt. Durch ständiges Beten, Fasten und Selbstgeißelung, versuchten diese "Gläubigen" das Unterbewusstsein, das sie für die Stimme ihres Gottes hielten, zu Antworten zu nötigen. Gleichzeitig schrieben sie ihm vor, was es zu antworten habe. Die Folge waren Horrorvisionen von der Hölle, vom Teufel und von Dämonen, oder aber Prophezeiungen, die im Grunde genommen nur das waren, was das Bewusstsein sich ausdachte. Die Wünsche eine Zukunft zu sehen, die es nie geben wird. Der Glaube kann nämlich keine Berge versetzen. Er kann nur unsere Wahrnehmung verändern. Statt Realität sehen wird dann Illusion.

Trotzdem haben sich Menschen immer wieder gegen den vorgeschriebenen Glauben aufgelehnt. Was nicht nur zu mehr Freiheit führte, sondern auch zur Wiederentdeckung der Trance. Sie wurde aus dem religiösen Bereich weitgehend heraus gelöst. Die Wissenschaft beschäftigte sich mit ihr und schuf die Hypnosetechniken, um Trancezustände zu erreichen. Wir müssen nicht mehr bis zur Erschöpfung tanzen und trommeln, um in Trance zu geraten. Die Gefahr, auf der schamanischen Reise von einem Seelen fressendem Monster verschlungen zu werden, ist nicht mehr gegeben. Die hypnotische Trance bietet uns eine große Chance, unser Unterbewusstsein zu erreichen. Andererseits besteht nun die Gefahr, dass wir das Unterbewusstsein verschlingen, weil wir zum Monster geworden sind.


Wie erreicht man das Unterbewusstsein? Esoterik, Psychologie oder Medikamente?

 Viele Menschen die "mit beiden Beinen auf der Erde stehen", wie man das gerne nennt und diejenigen die rein materialistisch denken, machen sich oft über "Esoteriker" lustig. Esoterik wird scheel angesehen, weil Esoteriker behaupten, neben dem Sichtbaren gebe es auch noch etwas Unsichtbares.

Ist Esoterik also Blödsinn, oder gar Betrug? Nein! Man wirft nur leider alles in einen Topf, was man nicht versteht. Das Wort Esoterik ist ein Sammelbegriff, für verschiedenste Dinge, die oft gar nichts miteinander zu tun haben. Esoterik kann also Blödsinn, Betrug und Sinnlosigkeit sein, aber auch Weisheit und etwas, das man einfach noch nicht versteht.

Die meisten Materialisten werden Sigillen unter Esoterik, bzw. unter Hokuspokus einordnen, genauso wie Amulette, Krafttiere, usw.

Das ist falsch! Es ist kein Hokuspokus, es hat nichts mit Zauberei, oder ähnlichem zu tun, sondern es ist reine Psychologie. Aber es gibt natürlich auch Esoteriker, die Sigillen anwenden. Was sie tun ist trotzdem angewandte Psychologie. Man fokussiert das Interesse auf einen Punkt.

Placebos sind auch keine Hexerei, keine Esoterik und sie funktionieren trotzdem. Niemand weiß genau warum. Man nimmt an, das Unterbweusstsein würde auf den Körper einwirken, weil "ES" glaubt, der Körper würde mit einem echten Medikament behandelt. Ich schreibe "ES", denn was das Unterbewusstsein ist, weiß eigentlich auch niemand so genau. 

Nun gibt es Studien die nahe legen, dass Placebos auch dann wirken, wenn man weiß, dass es bloß Placebos sind. https://www.medinside.ch/de/post/placebos-wirken-sogar-wenn-man-weiss-dass-es-placebos-sind Das Dumme daran: niemand weiß, welche Person wie reagieren wird. Es kam bisher nie vor, dass alle Versuchspersonen gleich reagiert haben. 

Egal ob man glaubt, dass Homöopathie wirkt, oder nicht: Ein gewisser Prozentsatz Menschen wird eine positive Wirkung verspüren. Bei vielen klinisch erprobten Medikamenten ist es aber auch so, dass nicht jeder Mensch darauf auf die gleiche Weise anspricht. 

Man könnte sagen, Placebos und Medikamente werden als "großer Zauber" erlebt und je größer der Zauber ist, desto besser das Ergebnis. Da "der große Zauber" auch umgekehrt wirken müsste, kann man theoretisch annehmen, dass Menschen die nicht an die Wirkung glauben, auch keine verspüren werden. Doch nicht was der Mensch bewusst glaubt ist wichtig, sondern was sein Unterbewusstsein glaubt. Der Verstand trifft in diesen Fällen keine Entscheidung. Deshalb nützt es nichts, den Verstand zu überzeugen. Er ist unwichtig. Das Unterbewusstsein trifft die Entscheidung ob es etwas glauben soll, oder nicht. Von ihm alleine hängt es ab, ob ein Medikament wirkt und in welcher Weise. 

Auch wenn ihm gewisse Grenzen gesetzt sind, kann das Unterbewusstsein mit großer Macht in körperliche Prozesse eingreifen. Das steht außer Zweifel.

Es gibt eine bewusste Konzentration und eine unterbewusste. Also auch eine unterhalb unserer Bewusstseinsschwelle. Heute wissen wir ja, dass wir Unmengen an Informationen aufnehmen. Doch nur ein Bruchteil davon wird auch bewusst verarbeitet. Das meiste nehmen wir nur unterbewusst wahr. Wenn wir uns also jeden Tag in den Spiegel sehen, oder eine Tasche in die Hand nehmen, oder ein Handy mit Schutzhülle, sehen wir sowohl bewusst, als auch unterbewusst jedes Detail. Wenn nun auf der Kleidung, der Tasche, oder auf der Handyschutzhülle ein bestimmtes Symbol prangt, werden wir es bald nur noch unterbewusst wahrnehmen. Das Unterbewusstsein legt die Information ab. Je öfter wir es aber mit einer bestimmten Information konfrontieren, desto mehr wird es sich damit beschäftigen.

Sigillen und Talismane haben nichts mit Hexerei, oder bösen Mächten zu tun. Talismane sollen ja sogar davor schützen. Zumindest dachte man früher so und auch heute gibt es noch genug Leute, die so denken.


Mit Symbolen unterstützen wir unsere Versuche, dem Unterbewusstsein zu erklären, was wir von ihm wollen. Oft hat nämlich das Unterbewusstsein ganz andere Vorstellungen davon, wie wir uns verhalten sollen, was wir tun und was wir lassen sollten, ob wir Angst haben müssen, oder nicht, ob wir uns wohlfühlen dürfen, oder nicht. Auch wenn wir uns etwas scheinbar wünschen, sagt das Unterbewusstsein manchmal: NEIN! Die Gründe für den inneren Widerstand kennen wir nicht und mit Logik ist ihm nicht beizukommen. Mit Suggestion aber schon. Ein Symbol - das Unterbewusstsein reagiert gerne auf Symbole - wirkt suggestiv, wenn es immer wieder angesehen wird. Es können aber auch Worte wirken. 

Sigillen sind Worte, die auf das Unterbewusstein wirken sollen. Aber auch die Gestaltung ist dabei wichtig, denn Farben und Formen ergänzen das Symbol. Bilder sind für manche Menschen vielleicht besser geeignet, weil es unterschiedliche Typen gibt. Ganz ohne Worte geht es aber vermutlich auch nicht. Voraussetzung ist natürlich, dass man lesen kann.

Man kann auch durch Suggestion ohne Hilfsmittel, das Unterbewusstsein erreichen. Aber das braucht viel Energie und Disziplin. Als ich autogenes Training zu lernen versuchte, suggerierte ich mir immer "Ich wachse, ich wachse, ich wachse", weil ich meinte, ich sei einfach zu klein für diese Welt. Nach einiger Zeit kam die Antwort in Form eines Traums: Ich sah einen leeren Raum, im dem Fäden schwebten, die aus Zahlen bestanden. Also eine Zahl hinter der anderen, an eine Doppelhelix erinnernd. Damals kannte ich das noch gar nicht. Plötzlich wusste ich: die Zahlen bedeuten: "Im Augenblick sind Änderungen leider nicht durchführbar!" Das war eine so überzeugende Antwort, dass ich meine Suggestion aufgab.

Das Unterbewusstsein hat mich also verstanden, die Botschaft war angekommen. Es hat versucht mir so zu antworten, dass ich verstehe, warum es meinen Wunsch nicht erfüllen kann, dass es ihn aber erfüllen würde, wäre es möglich. Ich war schon ausgewachsen, mein Wunsch kam daher zu spät. Die Gene hatten meine Größe bestimmt, dagegen hatte ich nichts zu einem früheren Zeitpunkt unternommen. Vielleicht hätte es einige Jahre zuvor meinen Wunsch erfüllt?

Man muss akzeptieren, dass auch das Unterbewusstsein keine Wunder wirken kann. Alles hat seinen Zeitpunkt, Wird dieser überschritten, gibt es kein Zurück, etwas wurde abgeschlossen. Das Unterbewusstsein wird vermutlich in körperlicher Hinsicht nichts tun können, sobald man eine Krankheit hat und diese so weit fortgeschritten ist, dass eine Heilung nicht mehr möglich ist. Es kann uns aber davor schützen, sich eine Krankheit zuzuziehen, wenn man rechtzeitig darum bittet. Oder es führt uns zum richtigen Arzt der sich auskennt, wenn man schon krank ist, aber erst das Anfangsstadium erreicht ist. Dann kann man noch korrigierend eingreifen.
 

Amulette sollen beschützen. Wie ein Amulett aussieht ist nicht wichtig. Man kann eine Sigille verwenden, oder besondere Symbole. Bei Symbolen besteht allerdings die Gefahr, dass sie vom Anwender falsch verstanden werden. Dann wird das falsche Symbol verwendet und das Unterbewusstsein wird falsch reagieren. Bei einer gut gemachten Sigille kann das nicht so leicht passieren, weil das Wort eine zentrale Bedeutung hat. 

Jüdische Magier haben versucht, Buchtaben in Zahlen zu verwandeln, um so ganze Worte gegen andere, die denselben Zahlenwert hatten, auszutauschen. Das muss sehr anstrengend sein. Die Folge ist eine starke Konzentration auf den Wunsch. Auf diese Weise werden Emotionen erzeugt. Auch die Emotion ist eine Sprache des Unterbewusstseins. 

Religiöse Symbole können in eine ganz andere, als in die gewünschte Richtung führen. Wer sich z. B. ein Kreuz um den Hals hängt, kann damit seinem Unterbewusstsein auch symbolisieren, dass er/sie bereit ist, für den Glauben zu leiden und zu sterben. Was zur Folge haben kann, dass ES den Menschen in Konfliktsituationen führt. Es kommt darauf an, wie man glaubt, denn Glaube ist nicht gleich Glaube. Das haben die Menschen auch bald verstanden und sich aus diesem Grund Heilige als Symbol gewählt. Oder ein Bild, das für den/die jeweilige Heilige steht.

Man sollte jedenfalls keine Symbole tragen, deren Bedeutung man bewusst nicht kennt. Das Unterbewusstsein könnte eine bestimmte Bedeutung damit verbinden.

Es ist nicht der "Glaube" der heilt, schützt, usw., sondern die Kraft des Unterbewusstseins, die weit über den Bereich des Individuums hinaus geht. Das mögen Skeptiker sicher nicht glauben und verstehen. Spielt aber keine Rolle: es ist so, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber es gibt eben auch Grenzen der Macht. Nicht alles ist machbar.

In erster Linie wird man sich Veränderungen im eigenen Leben, oder in der eigenen Psyche wünschen. Dafür eignen sich Sigillen und Krafttiere am besten, weil ganz klar ist, wofür sie stehen. Es empfiehlt sich, diese Symbole oft bei ich zu tragen, oder deutlich sichtbar in der Wohnung aufzuhängen, damit das Unterbewusstsein ständig damit konfrontiert wird

Eine Sigille kann man sich an die Wand hängen, oder in die Tasche stecken und immer mit sich führen. Denn je öfter man daran erinnert wird, desto eher helfen sie. Manche Leute meinen, man solle sie vernichten, nachdem man sie gezeichnet hat. Das halte ich für falsch. Das führt eher zum Vergessen.

Hypnose ist ebenfalls ein Weg, das Unterbewusstsein zu erreichen. Auch hier gilt: Einmal ist Keinmal. Denn das Unterbewusstsein reagiert selten auf Knopfdruck. Es bewegt sich nicht gerne und es ignoriert unsere Wünsche, weil es der Meinung ist, seine Meinung sei absolut richtig, es würde immer die richtige Entscheidung treffen. Man kann es nicht mit logischen Erklärungen beeindrucken und überzeugen. Ich würde sagen, man muss es eindringlich bitten.

Freitag, 28. Mai 2021

Warum die US Regierung sich nicht um UFOs kümmert

 "Der frühere Geheimdienstmitarbeiter Luis Elizondo untersuchte für das Pentagon Sichtungen von nicht identifizierbaren Flugobjekten. Nun will er die lange gehüteten Geheimnisse um UFO-Erscheinungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Wurde das pillenförmige UFO, das 2004 von US-Navy-Kampfpiloten gefilmt wurde, tatsächlich von hochintelligenten Außerirdischen entwickelt?" liest man im TV Programm auf https://tv.krone.at/die-ufo-gefahr-was-weiss-die-us-armee-doku_info-dokumentation-kabel-1-doku-21052021/7882771

In der Doku kommen mehrere Kampfpiloten zu Wort, die von seltsamen Begegnungen berichten. Sie meinen alle, dass die gesichteten UFOs über Fähigkeiten verfügen, die kein Flugzeug besitzt, das sie jemals gesehen haben. Woher stammen diese UFOs? Sind es außerirdische Flugobjekte, oder wurden sie von Menschen gebaut? In jedem Fall machen sie einen gefährlichen Eindruck. 

 


Bisher wurde von Seiten der amerikanischen Regierung nicht weiter nachgeforscht. Im Gegenteil: Zeugen wurden lächerlich gemacht, damit sie darüber schweigen. Sie haben Angst um ihre Karriere, um ihren guten Ruf. Jemanden lächerlich zu machen, ist angeblich ein probates Mittel der Geheimdienste, wenn sie jemanden zum Schweigen bringen wollen. Also Vorsicht! Gerade wenn jemand lächerlich gemacht wird, sollte man ihn/sie sehr ernst nehmen. 

Wirklich lächerlich sind in Wahrheit diejenigen Politiker, die statt zu erforschen, lieber einen Teppich des Schweigens über diese Sichtungen breiten wollen. Sie glauben nämlich, es handele sich dabei um Dämonen. Damit diese Dämonen nicht in die Welt eindringen können, muss man sie ignorieren. Man fühlt sich ins Mittelalter zurück versetzt. Elizondo meint sehr richtig, diese christlichen Fundamentalisten wären nicht anders als die Taliban. 

Es wäre an der Zeit ernsthaft zu untersuchen, worum es sich bei den unbekannten Flugobjekten handelt. 


Waren es doch Maden und keine Regenwürmer - eine mögliche Traumerfüllung

 Heute blieb ich wieder sehr lange auf. Eigentlich durchforstete ich meine alten Tage- und Traumbücher, aber nebenbei lief der Fernseher. Da...