"Für diejenigen, die glauben, ist kein Beweis nötig. Für diejenigen, die nicht glauben, ist kein Beweis möglich" (Stuart Chase)

Montag, 5. März 2018

Wer seine Psi-Fähigkeit trainieren will, braucht viele Zeit, Geduld und Mühe. Deshalb mache ich jetzt Internet-Pause. Zahlenmagierin Tina Puchinger

Die meisten Menschen haben eine etwas einfache Vorstellung von paranormalen Fähigkeiten. Manche glauben man könne es "einfach so", andere denken man könne es gar nicht. Auch der Glaube an Hexensprüche die wirken, ist noch immer fest in den Vorstellungen vieler Menschen verankert. Die Wahrheit sieht anders aus.

Psi-Fähigkeiten muss man trainieren. Hört man damit auf, verschwinden auch die diversen Phänomene wieder. Nicht umsonst sind es meistens sehr religiöse Menschen, welche von Psi-Phänomenen berichten. Wobei es keine Rolle spielt, welcher Religion, oder welchem Kult sie angehören. Oder aber es sind Menschen, die aus den verschiedensten Gründen in Einsamkeit leben. Ein gewisses Maß an Begabung gehört als Grundlage natürlich dazu. Die Begabung alleine tut es aber auch nicht. Man muss sein ganzes Leben daraufhin einstellen.

An sich ist es nicht schwer, etwas "Paranormales" zu tun. Schwer ist es bloß, es tun zu wollen. Denn darum geht es eigentlich. Man muss es wollen. Dann passiert es wirklich einfach so. Allerdings nicht immer gerade dann wenn man es bewusst will und nicht immer so, wie man es erwarten würde. Dadurch hat man das Gfühl, man selbst sei nicht der Verursacher, sondern nur der Beobachter.

Es wollen zu können bedeutet, sich auf diese eine, einzige Sache zu konzentrieren. Wie man es anstellt, scheint nebensächlich zu sein. Man kann ein Mantra ausarbeiten und es dann ständig vor sich hin murmeln, oder man kann ein Gebet sprechen, falls man an Gebete glaubt. Es ist auch möglich, irgendwelche Riten zu vollziehen. Bis das wirkt, dauert es aber vermutlich länger und man muss es oft wiederholen. Rhytmisches Tanzen bis zur Extase kann helfen, ebenso wie Autosuggestion, oder Hexensprüche. Fasten wirkt sich auch positiv aus. Im Grunde genommen geht es nur darum, das Unterbewusstsein zu erreichen und die Konzentration auf einen Wunsch zu fokussieren.

Wenn ich weiter oben geschrieben habe, Hexensprüche würden nicht wirken, so ist das kein Widerspruch. Sie wirken natürlich nicht, aber wer daran glaubt, macht sie wirksam. Auch hier geht es aber auch darum, sie über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder zu wiederholen. Einfach so wirken sie nicht.

Man braucht einen ruhigen Ort, ein gewisses Maß an Einsamkeit, bzw. so wenig Ablenkung wie möglich. Je mehr man sich mit anderen Dingen beschäftigt, desto weniger wird es wirken. Ein ganz bestimmtes Ziel muss man sich setzen. Tut man das nicht, verliert man sich leicht in irgendwelchen Fantasien, oder man vergisst, was man eigentlich erreichen wollte. Der Wunsch muss ehrlich und stark sein. Nur aus reinem Zeitvertreib, aus Spaß, oder aus Neugier, kann man seine Fähigkeiten nicht freisetzen. Also sollte man sich zuerst einmal darüber klar werden, was man warum will.

Sehr sehr wichtig ist Folgendes: Was immer man erreichen möchte: Man muss es ausschließlich für sich selbst tun. Wer diesen Grundsatz missachtet, wird in irgendeiner Weise scheitern.

Genau das ist derzeit bei mir der Fall. In letzter Zeit bin ich von diesem Grundsatz etwas abgewichen. Mir ging es nicht mehr nur um mich, sondern auch darum, anderen Menschen zu raten. Ich habe versucht meine Erkenntnisse anderen zugänglich zu machen, oder einfach anderen auf "normalem" Wege zu helfen. Letzteres ist sehr verlockend, besonders in einer Gesellschaft wie der unseren. Viele halten sich für alles Mögliche verantwortlich. Das sind wir aber nicht.

Einige Menschen versuchen sich als Hellseher, Okkultisten, "Magier", oder ähnlichem. Egal ob sie tatsächlich paranormale Fähigkeiten haben, oder nicht. Sie tun es insofern für sich, als sie damit Geld verdienen wollen, oder wichtig erscheinen möchten. Dann kann es schon sein, dass sie aus verschiedenen Gründen in manchen Dingen Recht haben. Was aber auch statistisch gesehen Zufall sein könnte. Im Großen und Ganzen haben sie meistens Unrecht. Es ist nicht ihr wahrer Wunsch sich zu schützen, indem sie Geld verdienen. Ihnen geht es auch nicht um Erkenntnis. Ihre tieferen Motive kennen sie nicht.

Ein gutes Beispiel ist die angebliche Magierin Tina Puchinger. Magier sind in unserem Sprachgebraucht Menschen mit paranormalen Kräften, die mit diese Kräften auch Dinge bewegen, oder Einfluss auf andere Lebewesen ausüben können. Sie bezeichnet sich als "Zahlenmagierin." Vor allem Kabbalisten haben Zahlenmagie betrieben. Nicht um jemandem etwas über seine Zukunft zu sagen, sondern um diese Zukunft zu beeinflussen. Das ist wahre Zahlenmagie. Alles andere sind Spielereien, denn das Datum eines Geburtstags ist egal. Zahlenmagie betreibt man mit den Zahlenwerten der Buchstaben. Das ist eine sehr komplizierte Angelegenheit.

Früher fand man ihre Seite auf http://www.magischezahlen.at/. Die Seite existiert nicht mehr.

Was ich von dieser Dame halten soll, ist mir eigentlich nicht klar. Im Internet findem man mehrere Seiten auf denen sie Erwähnung findet.

Auf dieser Seite gab es im Jahr 2009 einen Artikel.
http://www.gsund.net/cms/beitrag/10156843/4811673/
Tina Puchinger ist Numerologin und eine Frau, die mit beiden Beinen fest auf der Erde steht. Sie sagt, was sie denkt und war schon als Kind von Karten fasziniert. Als Sechsjährige durfte Tina Puchinger ihrem Vater beim Kartenspielen, dem „Schnapsen", zusehen. Als ihr dann ein Gasthausbesucher die Karten erklärte und sie fünf Karten in der Hand hielt, sagte ihm Tina Puchinger: „Sie sind verheiratet, haben eine Freundin, die schwanger ist und Sie sind kein guter Mann, da Sie deshalb Ihre Frau und Ihre Kinder verlassen werden". Darauf gab er ihr eine Ohrfeige. Als sich das nach kurzer Zeit aber bewahrheitete, wollten plötzlich alle mit ihr Kartenspielen. 

Das hat schon einmal rein gar nichts mit Numerologie zu tun und noch weniger mit Zahlenmagie. In Spielkarten steht gar nichts. Man nimmt dazu spezielle Karten und legt sie auch auf spezielle Weise auf. Das hilft eigentlich auch nicht. Es fördert nur die Konzentration und die Fantasie.

News hat sich auch schon mit ihr beschäftigt. https://www.news.at/a/fpoe-strache-mystikerin-vertrauen
Doch Heinz Christian Strache hat auch eine ganz andere Seite. Er ist zerbrechlich, wie viele andere auch. Er ist ratlos, wie die meisten anderen auch. Er ist schutzbedürftig, wie fast alle. In solchen Fällen konsultiert der freiheitliche Parteiobmann, der sich auch gerne als Retter des Abendlandes darstellt, allerdings keine abendländische Glaubensgemeinschaft. Sondern Tina Puchinger, eine Magierin aus Niederösterreich.

Das halte ich für ziemlich bedenklich. Politiker sollten nicht ratlos sein. Aber leider kommt es oft vor, dass sich Politiker von Medien beraten lassen, statt selbst zu denken.

Puchinger hat - wie viele andere Esoteriker auch - etwas über Natascha Kampusch gesagt. 2007 wurde das Buch von Brigitta Sierny veröffentlicht. Darin steht unter anderem:
http://www.oe24.at/kultur/Teil-3-Numerologin-sieht-Gefaengnis-im-Gruenen/82107
Schließlich landet Brigitta Sirny bei Tina Puchinger, einer Nummerologin aus Wien-Penzing. Ich nannte ihr mein Geburtsdatum. Sie vertiefte sich in ihre Arbeit. Eine Zeit lang schien sie mich völlig zu vergessen. Dann sagte sie plötzlich: Natascha lebt. Kein Zweifel war herauszuhören. Sie glaubte nicht daran, sie sah es vor sich. In den Zahlen. Und weiter: Geld ist im Spiel. Es hat mit dem Vater zu tun. Der Vater ist involviert.
Schließlich: Moment, da sehe ich noch was, sagte sie. Ich sehe ein Haus, ein Haus im Grünen, nicht allzu weit entfernt von euch ...vor dem Haus, da ist ein Brunnen oder so was Ähnliches. Ohne Wasser Die Vision geht weiter: Ein Gefängnis im Grünen, sagte Tina. Darauf müssen wir uns konzentrieren. Die nächsten paar Jahre ... So lange ...Ich sehe eine Sieben. Nein, eine Acht. Dann taucht Natascha wieder auf. In acht Jahren. Brigitta Sirny wusste da noch nicht, wie nahe dran das an der Wahrheit war.

Angeblich war das schon 1998, was aber nicht beweisbar ist, falls sie es nicht in den Medien veröffentlicht hat. Nachträglich kann man vieles bhaupten. In diesem Fall hat sie teilweise Recht und liegt aber auch teilweise total daneben. Dass Natascha lebte, stand 50:50. Skeptiker würden das nicht als Beweis für ihre Fähigkeit gelten lassen. Ich habe beispielsweise geträumt, Natascha Kampusch wäre am Leben und würde wieder nach Hause zurück kommen. Der Grund für ihr Fernbleiben wäre sehr überraschend. Dazu sah ich ein Haus mit Garten und ein Rad, oder Dreirad. Wann genau ich das träumte weiß ich gerade nicht auswendig, aber es war lange vor ihrer Rückkehr. Das ist belegt. In diesen Punkten stimmen wir also überein. Der Vater war aber nicht involviert und es ging auch nicht um Geld, wie Frau Puchinger behauptet hatte. Aber im Laufe der Ermittlungen wurde der Vater verdächtig, involviert gewesen zu sein. Auch die Mutter verdächtigte man. Einen Brunnen vor dem Haus konnte ich auf Fotos nicht erkennen. Aber es wäre natürlich möglich, dass man das nur nicht sehen kann.

Gehen wir davon aus, dass Frau Puchinger ein echtes Medium ist. Man erkennt deutlich, dass sie sich teilweise extrem irrt. Was mitunter arge Konsequenzen für betroffene Personen haben könnte. Man sollte sehr gut aufpassen, wenn man seine paranormalen Phänomene anwendet. Meistens hat man sie nicht im Griff. Wer von etwas träumt, ist skeptischer, weil man nicht das Gefühl hat, selbst etwas "zu sehen". Also Vorsicht! Man darf sich nicht auf seine Fähigkeit absolut verlassen, wenn man sie nicht für sich selbst nützt.

Früher habe ich paranormale Phänomene hervorrufen wollen, weil ich nach Antworten suchte. Ich wollte das Leben verstehen und ich wollte mich selbst verstehen. Später tat ich es, um mich und meine engsten Familienmitglieder zu schützen. Jetzt bin ich an einem Wendepunkt angelangt. Die alten Motive sind schwächer geworden. Neue sind erst im Werden begriffen. Ich brauche Zeit und Ruhe, um mich neu auszurichten. Zeit auch für Konzentration und Meditation.

Vor kurzem schrieb jemand, Menschen die an paranormale Fähigkeiten glauben, würden auch bessere Erfolge damit erzielen. Das ist Unsinn. Was man glaubt spielt keine Rolle. An die Existenz eigener paranormaler Fähigkeiten zu glauben, beginnt man erst in dem Moment, in dem man sie erlebt. Ansonsten beobachtet man Phänomene, die eher Angst machen, weil sie von unbekannter Quelle ausgehen und deshalb bedrohlich wirken.

Fast alles was ich bisher dokumentiert und im Internet jedem zugänglich gemacht habe, wurde von mir bis auf weiteres entfernt. Diesen Blog lasse ich vorerst stehen, weil es dabei vor allem um fremde Menschen geht. Ab heute ziehe ich mich ein wenig zurück, um mich neu auszurichten.

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