"Für diejenigen, die glauben, ist kein Beweis nötig. Für diejenigen, die nicht glauben, ist kein Beweis möglich" (Stuart Chase)

Mittwoch, 10. Januar 2018

Pheromone - unterbewusst empfangene Signale - das Jakobson'sche Organ entscheidet über männliches, oder weibliches Verhalten - denken alle Wirbeltiere grundsätzlich männlich?

Pheromone sind vom Körper gebildete Stoffe, welche der Kommunikation dienen. Sie wirken direkt auf das Gehirn.



Das Besondere an den Pheromonen ist, dass sie nicht nur über die Nase wahrgenommen werden, sondern dass es extra für sie ein spezielles Sinnenorgan gibt. Das Jakobson'sche Organ (J.O.) ist auf die Erkennung von Pheromonen spezialisiert. Es liegt hinter der Oberlippe (der Tiere) und erkennt beim so genannten "Flehmen" (besonders ausgeprägt bei brünftigen Hirschen) die Pheromone in der Einatemluft. Das Besondere ist wiederum, dass diese Erkennung nicht über die Hirnrinde, also über das Bewusstsein, verarbeitet wird. Vielmehr besteht eine direkte nervliche Verbindung vom J.O. zum Unterbewusstsein in den unteren Hirnregionen im Stammhirn. Ein wahrgenommener Pheromonreiz löst dort direkt und unbewusst Stimmungen und Gefühle aus.
http://www.diehundeschule.at/News-Aktuelles/pheromone-wundermittel.htm

Bei Mäusen beobachteten Forscher, dass Weibchen sich plötzlich wie Männchen verhielten, sobald dieses Organ nicht mehr funktionsfähig war. Neuere Studien belegen aber, dass es auch beim Erwachsenen Verbindungen zwischen Jacobson-Gebilde und Hirn gibt.
https://www.welt.de/wissenschaft/article1083519/Sex-findet-doch-nicht-im-Kopf-statt.html 

Bisher glaubte man, dieses Organ würde sich beim Menschen im Laufe der Entwicklung zum Erwachsenen rückbilden, während Föten es noch besäßen.

Es ist also durchaus möglich, Informationen zu erhalten, die nicht über einen der uns bekannten Sinne laufen. Unser Körper wurde noch nicht genug erforscht um auszuschließen, dass es noch viel mehr "Sinnesorgane" in ihm gibt, als die uns derzeit bekannten.


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