"Für diejenigen, die glauben, ist kein Beweis nötig. Für diejenigen, die nicht glauben, ist kein Beweis möglich" (Stuart Chase)

Samstag, 11. November 2017

Sind die Rosenkreuzer tatsächlich eine alte Bruderschaft?

Der Idee, die Rosenkreuzer seien eine sehr alte Bruderschaft, wird von Wissenschaftlern wiedersprochen. Ausgangspunkt war das Buch "die Chymische Hochzeit des Christianus Rosenkreuz", ein fiktiver Roman, geschrieben von Johann Valentin Andreae. Erst 1760 wurde diese literarische Idee insofern verwirklicht, als der Orden der Gold- und Rosenkreuzer gegründet wurde. Es gab Beziehungen zum Freimaurertum. 1787 war diese Gesellschaft bereits am Ende. Die Idee an sich blieb jedoch erhalten. Über die Freimaurer fand sie den Weg zu den Theosophen und den Hermetikern. Zahlreiche Gruppen und Orden entstanden. Eines hatten die meisten von ihnen gemeinsam: sie waren sehr fantasievoll und oft streng organisiert. Verschiedenst Ansichten wurden vertreten und meistens ging es um Macht. Okkultisten, Religiöse, Satanisten, Kabbalisten, Alchemisten und viele andere Menschen mit sehr viel Fantasie, zauberten eine Welt des Irrationalen hervor, in welcher sie lebten. Während die Wissenschafter neue Erkenntnisse gewannen und diese Leute nur noch belächelten. Sie sahen sich als Antwort auf Aufklärung und neue Wissenschaftlichkeit. Um tiefere Erkenntnisse ging es den Rosenkreuzern nicht so sehr, eher um das Bewahren okkulter Traditionen.

Heute gibt es noch immer einige Gruppen die sich als Rosenkreuzer bezeichnen. Die ursprünglich literarische Legende wird von ihnen noch immer für real gehalten und wird bis heute als angebliche Realität verbreitet.

Die Rosenkreuzer sind also keine alte Bruderschaft, sondern eine relativ junge Erfindung.

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