"Für diejenigen, die glauben, ist kein Beweis nötig. Für diejenigen, die nicht glauben, ist kein Beweis möglich" (Stuart Chase)

Mittwoch, 1. November 2017

Amrei Spalek


Auf
http://www.vfp.de/verband/verbandszeitschrift/alle-ausgaben/46-heft-01-2011/231-reinkarnation-nur-ein-maerchen.html
fand ich vor längerer Zeit ich einen netten Artikel zum Thema "Rückführungen in frühere Leben" von Amrei Spalek. Unter dieser Adresse habe ich ihn jetzt nicht mehr gefunden. Also suchte ich etwas anderes von ihr und kam hier hin https://www.vfp.de/verband/verbandszeitschrift/alle-ausgaben/51-heft-01-2011/57-reinkarnation-nur-ein-maerchen.html.
 
Sie schreibt klar und direkt, ohne esoterische Interpretation über Hypnosesitzungen. Ob es sich wirklich um echte Erinnerungen an Vorleben handelt, an welche sich die Klienten dabei erinnern,  kann man als Außenstehender nicht feststellen, weil Spalek keinerlei Anhaltspunkte nennt die man überprüfen oder logisch durchdenken könnte. Sie kam nur zufällig dazu, weil sich ein Patient an ein sein Sterben im vorherigen Leben erinnerte. Von ihr war das nicht gewollt, weil sie sich nie zuvor mit früheren Leben beschäftigt hatte. Sie war genauso überrascht wie der Patient. Hin und wieder erinnerten sich auch andere Patienten an ihr Vorleben. Deshalb muste sie sich irgendwann mit diesem Thema auseinander setzen.

Interessant ist wie sie die Rückführungen handhabt. Sie fordert die Klienten auf an den Punkt zu gehen, wo die Schmerzen unter denen sie leiden erstmals aufgetreten sind. Das halte ich für sehr wichtig, weil es in diesem Fall keine Suggestion gibt, welche die Klienten in eine bestimmte Richtung - also in ein angenommenes, früheres Leben zwingt. Wer nicht an frühere Leben glaubt, dürfte dann auch nicht in einem solchen landen. Selbstverständlich würde man aufgrund ihrer Suggestion auch nicht eine Erinnerung an ein früheres Leben produzieren, gäbe es keine früheren Leben.

Es wäre deshalb wichtig und aussagekräftig vorher abzuklären, ob der Klient an Reinkarnation glaubt, oder nicht. Handelt es sich ausschließlich um eingebildete Vorleben welche bei solchen - nicht suggestiven - Hypnosesitzungen zum Vorschein kommen, dürften Erinnerungen an frühere Leben nur bei Personen auftreten, welche an die Existenz solcher Vorleben glauben.

Spalek erwähnt kurz einige ihrer Fälle und schildert auch ausführlich den Fall ihrer eigenen Tochter. Anscheinend hat sie ihn nicht auf seine Realität überprüft, sonst wäre sie wohl darauf eingegangen. Er müsste theoretisch überprüfbar sein, weil es sich um einen Mord in Berlin ca. 1967, an einem Automechaniker namens Peter handelte. Den Nachnamen hätte man sicher auch eruieren können, wurde aber anscheinend auch nicht gemacht. Es wird ja nicht hunderte Morde in diesem Jahr in Berlin gegeben haben.

Wäre ich an Spaleks Stelle gewesen, wäre ich der Sache nachgegangen.

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