Freitag, 13. Oktober 2017

Intelligenz - Schafe sind intelligente Tiere. Sie wissen mehr als wir glauben.

Menschen halten sich ja prinzipiell für intelligent. Je dümmer ein Mensch ist, desto eher hält er sich für klug. Tiere werden von Menschen meistens für dumm gehalten. Wie viele Forschungen bewiesen haben, sind wir die eigentlich Dummen, weil wir Tiere für dumm halten.

Schafe können sich die Gesichter von bis zu 50 Artgenossen merken - und das über Jahre hinweg. Irgendwann verblasst zwar die Erinnerung, aber das ist doch normal.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/gutes-gedaechtnis-schafe-merken-sich-fast-jedes-gesicht-a-166493.html

Sie besitzen eine eigene Persönlichkeit und zeigen ihre Emotionen. Natürlich haben auch sie Emotionen, die sie auch zeigen können. Ihre Gehirne entsprechen denen von Rhesus Affen. Sie treffen bewusst Entscheidungen und sie korrigieren Fehler, die sie gemacht haben.
http://www.peta.de/faszinierende-schafe

Sie sind sogar fähig, sich Tricks auszudenken. "Das jedenfalls musste ein Bauer feststellen, dessen Herde sich Tricks ausgedacht hat, um ein drei Meter breites Weiderost zu überwinden: Manche Tiere legten sich auf die Seite und zogen sich über die Rollen, andere kugelten über sie hinweg - und dann war ihr Weg in den Garten frei. Dieses Problem hatten die Schafe aus eigenem Antrieb gelöst." http://www.deutschlandfunk.de/der-schaerfste-verstand-auf-dem-bauernhof.676.de.html?dram:article_id=28208

So manches Schaf scheint manchem Menschen in geistiger Hinsicht überlegen zu sein. Schafe verstehen sogar, wenn man sie schlachten will. Dann kommen sie nicht, wenn sie gerufen werden. Sie tun so, als hätten sie nichts gehört. Könnte man Leid und Angst einfach so messen, wäre wohl kein Unterschied zu finden, zwischen einem Menschen der hingerichtet wird und einem Schaf, das geschlachtet wird. Beide Lebewesen fühlen gleich.

Alles was wir Menschen so an uns haben, sind Erbstücke aus der Entwicklungszeit unserer tierischen Vorfahren. Wenn wir lange genug in der Entwickjlung zurück gehen, sehen wir viele Tiere, die unsere direkten Vorfahren sind. Religiöse Leute tun sich mit dieser Vorstellung schwer. Ihnen hat man schließlich eingeredet, direkt von einem Gott geformt worden zu sein, als Krönung der Schöpfung. In Wahrheit sind wir nichts weiter als die Krönung der Bestien.

Weil wir Menschen Bestien sind, werden Schafe leider nicht nur massenhaft getötet, um gegessen zu werden, sondern man missbraucht sie auch als Versuchstiere. Denn Schafe sind klüger als Ratten und Mäuse. Sie lernen das Futter nach der Farbe des Eimers zu finden. Auch wenn die Farbe gewechselt wird, lernen sie das sehr schnell. Was viele andere Tiere nicht können: selbst wenn die Form des Eimers wechselt, finden sie das heraus. Sie sind geradezu Genies im Tierreich.

In Australien hat man Schafen das Chorea-Huntington-Gen eingebaut. Menschen mit diesem Gen können vieles nicht, was Schafe durchaus können. 
Weil es einfacher ist, Schafe zu kontrollieren, als Menschen, denn dazu gehört viel Disziplin, hat man gesunde Schafe absichtlich krank gemacht.

"Aus diesen Studien haben wir gelernt, dass viele Stoffwechselprodukte durch die Huntington-Krankheit verändert werden. Leider sind die Ergebnisse aus den Experimenten allerdings nicht immer konsistent. Die Stoffwechselprodukte können sich von Person zu Person stark unterscheiden, aber auch im Laufe der Zeit bei ein und derselben Person. Sie sind tageszeitabhängig und werden beeinflusst von der Regelmäßigkeit von Schlaf und Mahlzeiten, dem Stresslevel und der Zusammensetzung der letzten, der Messung vorangegangenen Mahlzeit. All diese Faktoren sind bei Menschen schwer zu kontrollieren. Würden die Teilnehmer nicht in einem Forschungszentrum über Monate streng in Bezug auf gleiche Schlafzeiten, gleiche Mahlzeiten etc. kontrolliert, so wäre es schwierig festzustellen, welche Stoffwechselveränderungen durch die Huntington-Krankheit und welche durch andere Faktoren hervorgerufen werden."https://de.hdbuzz.net/235

Die Huntington Krankheit ist eine sehr schlimme, die man nicht heilen kann. Man kann sie heute aber gut diagnostizieren. Ob jemand diesen Test machen möchte, bleibt ihm selbst überlassen. Die Krankheit endet mit geistigem und körperlichem Verfall und letztendlich mit dem Tod. Hier gibt es einen Bericht über einen Mann, der es wissen wollte.

"Wegener konnte das genetische Todesurteil zunächst nicht akzeptieren. Mit seinem eineiigen Zwillingsbruder durfte er nicht über das Ergebnis sprechen. Beider Gene sind identisch, sie werden ihr Schicksal teilen. Doch der Bruder wollte sein Risiko weiter verdrängen und hoffen. Nicht wissen, was sein Bruder wusste. Vor dem Test hatten die beiden eine sehr enge Beziehung. Danach wäre sie beinahe zerbrochen, weil sie nicht über das sprechen konnten, was Rainer Wegener am meisten bewegte. Im ersten Moment wollte er das Ergebnis am liebsten wieder zurückgeben. Er grübelte. "Was bringt mir dieses Wissen?"
"Sicherheit", sagt Michael Hayden.

http://www.zeit.de/2013/14/gentest-huntington-krankheit

Die Natur reguliert sich selbst. Krankheiten sind keine Abweichungen von der Norm - sie sind Norm, sie gehören zum Leben. Die Menschen versuchen auf Kosten der Tiere sich davon zu schleichen. Sie wollen Krankheiten besiegen, oder gar ausrotten.  Das wird so nicht funktionieren. Diese besondere Krankheit könnte man ausrotten, indem man sich testen lässt und keine Nochkommen in die Welt setzt, wenn man das bestimmte Gen hat. Leider ist der Egoismus der Menschen in den meisten Fällen so groß, dass man die Krankheit lieber weiter vererbt, statt aktiv etwas dagegen zu unternehmen. Wahrscheinlich würde man auf diese Weise mehr Menschen retten, als wenn man weiter forscht und gleichzeitig zusieht, wie die Betroffenen ihre Gene munter weiter verbreiten.

Ein Arzt meinte in Bezug auf Krankheiten die massenhaft Menschen dahin rafft, wie früher die Pest, oder heute AIDS: "Wenn man die eine Krankheit scheinbar besiegt hat (weil man ein Medikament zu einem Zeitpunkt fand, als sie sowieso schon am Abklingen war), kommt die nächste."