Donnerstag, 7. September 2017

Jungfernzeugung kommt in der Natur häufig vor - angeblich auch bei Menschen - zumindest kann man es nicht ausschließen.

Jungfernzeugung soll es - laut Spiegel vom 23.11.1955 - durchaus auch bei Menschen geben. Auf einen Aufruf hin, meldeten sich damals gleich drei Frauen, die angeblich ohne Zeugung je eine Tochter bekommen haben. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-32005082.html Ob das stimmt? Oder war das nur dem englichen Humor zu verdanken? Diese Forschungen liegen ja schon lange zurück. Wer kann heute noch beweisen, dass es sich nicht um Betrug handelte?

Die Schlupfwespe kann es jedenfalls, genauso wie viele andere Tierarten.




In dem Bericht wird behauptet, sogar bei Kaninchen habe man durch einen Trick Selbstbefruchtung auslösen können.

Während bei den manchen Tierarten nur Weibchen, oder vereinzelt auch kranke Männchen geboren werden können, ist es beim Komodowaran anders. Er, bzw. sie, kann es tatsächlich ohne Mithilfe von Menschen. Doch da kommen nur männliche Tiere zur Welt. https://www.welt.de/wissenschaft/article704110/Der-Drache-und-die-Jungfernzeugung.html

Manche Leute glauben an die Möglichkeit der Jungferngeburt bei Menschen, andere glauben es nicht und wollen es auch nicht glauben. Angeblich wurde sogar bei Wikipedia zensuriert, wenn jemand diese Möglichkeit in den Raum stellte. https://wissenschaft3000.wordpress.com/2013/02/02/parthenogenesejungfernzeugung-beim-menschen-und-der-tierwelt/

Auf http://www.laborjournal.de/editorials/406.lasso wird von einer unbefruchteten Eizelle berichtet, die sich im Labor kurz entwickelt habe. "Frau Y nimmt sich die Eizellen der Patientin R vor. „Was ist denn das!?“, stutzt Frau Y. Nicht eine Eizelle präsentiert sich ihr, sondern ein bereits geteilter vierzelliger Embryo..... Erschrocken stellt die Biologin das Kulturschälchen in den Brutschrank zurück und atmet tief durch. Zu kritischer Selbstreflektion von frühsten Biologenbeinen an erzogen, lässt Frau Y panisch alle Vorgänge der letzten Stunden im In Vitro Fertilisations (IVF)-Labor in Gedanken Revue passieren. Gab es eine Verwechslung mit dem Embryo einer anderen Patientin? Wurde in geistiger Umnachtung bereits eine Befruchtung durchgeführt? Nein, Frau Y ist sich absolut sicher: Dieser Embryo hat noch kein Spermium „gesehen“. Eine spontane parthenogenetische Befruchtung in vitro....! Das muss eine Hirngespinst sein. Doch am nächsten Tag stellt Frau Y bei der mikroskopischen Kontrolle der Embryonen von Frau R. fest, dass es sich weder um ein Hirngespinst noch um ein Artefakt handelt: der Embryo hat sich normgerecht weiterentwickelt zu einem Bilderbuch Achtzeller!"

Die Wissenschaft streitet noch immer darüber, ob es möglich sei, unbefruchtet ein Kind zur Welt zu bringen. Ein deutscher Richter hält es nicht für unmöglich und verurteilte einen Mann, dessen Frau nicht von ihm schwanger war, Unterhalt zu leisten. Mit der Begründung: "„Im Regelfall entsteht eine Schwangerschaft durch den Vollzug des Geschlechtsverkehrs. Ausnahmen sind wissenschaftlich ebensowenig auszuschließen, wie der sehr seltene Fall der Parthenogenese (unbefleckte Empfängnis)“. Damit sei nicht zweifelsfrei zu beweisen, dass die Frau die Geschichte der „unbemerkten Spermaübertragung“ erfunden habe."