Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Montag, 12. Juni 2017

Reich werden durch Psi


Auf http://psiphen.colorado.edu/Pubs/Smith14.pdf wurde eine Studie vorgestellt, oder sagen wir besser: ein Experiment. Getestet wurde außersinnliche Wahrnehmung. Denn in diesem Fall ging es um ganz konkrete Ereignisse. Studenten der University of Colorado versuchten, Börsenbewegungen vorherzusehen und haben mit diesen Vorhersagen angeblich tausende von Dollar Gewinn eingefahren. 
Grenzwissenschaft-aktuell beschreibt auf http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.co.at/2014/06/remote-viewing-studie-gelingt-hoher.html in deutscher Sprache diesen Versuch. Der Versuch gilt als erfolgreich abgeschlossen und somit als klarer Beweis für die Existenz von paranormalen Fähigkeiten. Hier zeigt sich auch, dass diese Fähigkeit dort funktioniert, wo ein großes Interesse dahinter steht. In diesem Fall sind es sogar zwei. Zum einen ging es um die Beweisführung, also um den Beweis dass remote viewing funktioniert, zum anderen ging es schlicht und einfach um Geld. 
Das Unterbewusstsein soll angesprochen werden. Welche Ziele es hat, was ihm richtig oder falsch erscheint, ist jedoch nicht immer so genau festzustellen. Manchmal glauben wir, es würde uns behindern und schaden wollen, weil es unsere Wünsche nicht erfüllt. Aber ich denke, meistens liegt es an der Ignoranz des Bewusstseins, welches nicht verstehen möchte, oder kann. Ja, wir ignorieren die Warnsignale, weil der Verstand uns erklärt, was wir fühlen, oder ahnen, sei dumm. Man hat uns "erzogen", also gesellschaftlich konditioniert und genauso funktionieren wir dann auch. Andererseits können verschiedene Vorstellungen unseres Unterbewusstseins aus früheren Leben stammen. Noch nicht verarbeitete Traumen etwa, oder religiöse  Vorstellungen von dem was gut und was schlecht ist. Geld kann deshalb für manche Menschen sogar zum Hindernis werden, wenn man unterbewusst glaubt, es sei nicht richtig, reich zu werden. Weil Armut etwas Gutes und deshalb erstrebenswert ist. Dann wird die Aussicht auf finanzielle Belohnung eines erfolgreichen Experiments vielleicht sogar zum Hindernis. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ich eher dann versage, wenn ich Aussicht auf größere Geldbeträge habe. Bei kleineren Gewinnen, oder wenn es gar keine Gewinne gibt, funktioniert es eher. Es scheint, als würde mein Unterbewusstsein mich in den verschiedensten Situationen davon abhalten, größere Geldsummen für mich selbst zu bekommen. Das wirkt sich auch auf meine Versuche aus. 
Man sollte sich klar werden, was das Unterbewusstsein möchte und was nicht. Sonst kann gerade der scheinbare Ansporn zum Versagen führen.

Samstag, 10. Juni 2017

Nostradamus und die Skeptiker


Die Skeptiker sind selbstredend davon überzeugt, dass Nostradamus kein Prophet war. So nannte er sich übrigens auch nicht. Er nannte sich Seher.
http://www.gwup.org/infos/nachrichten/399-500-jahre-nostradamus

Dunkelheit, Dreistigkeit und Beschwörung des Zufalls -- das ist nach Corneilles Poesie der Dreiklang, mit dem Propheten die auf kosmische Fingerzeige gestimmten Saiten der Seele zum Klingen bringen. 
Der calvinistische Reformator Theodore de Bèze (1519–1605) komponierte aus dem Namen Nostradamus gar einen lateinischen Spottspruch:   Nostra damus cum falsa damus, nam fallere nostrum est; et cum falsa damus, nil nisi nostra damus.
Zu Deutsch etwa: Wir geben das Unsere, wenn wir Falsches behaupten, denn Falsches zu sagen ist unsere Art; und wenn wir Falsches sagen, geben wir das Unsere.
Scharlatan oder Inspirierter? An Nostradamus scheiden sich die Geister. 
Lustig dass ausgerechnet - ich denke einmal atheistische - Skeptiker, einen Kleriker zitieren.
Aber wenn es ins Konzept passt ...
 Wofür halten die Skeptiker denn Nostradamus? Für einen Scharlatan? Vermutlich, denn für einen Inspirierten sicher nicht. Und dann machen sie selbst, was sie anderen vorwerfen. Sie interpretieren.

Vier Jahre vor dem tragischen Ereignis hatte Nostradamus im Vers 35 der I. Centurie geschrieben:
Der junge Löwe wird den alten überwinden,
auf kriegerischem Feld im Einzelstreit.
Im goldenen Käfig wird er ihm die Augen spalten,
von zwei Flotten setzt sich eine durch, der Besiegte stirbt einen grausamen Tod.




"Seit dieser prophetischen Glanzleistung war Nostradamus noch zu Lebzeiten der gemachte Hellseher", applaudierte 1981 sogar Der Spiegel in einer Titelgeschichte. Wirklich? Der berühmte Quartain ist von Zeitgenossen nicht einmal wahrgenommen worden, behauptet der renommierte französische Historiker Georges Minois. Und das mit guten Gründen: Heinrich II. war 40 Jahre alt, Graf Montgomery mit 29 Jahren unwesentlich jünger. Letzterer war kein König, also mitnichten ein "Löwe". Außerdem spielte sich das Drama nicht "auf kriegerischem Feld" ab, und nirgends ist überliefert, dass Heinrich II. einen auffälligen goldenen Helm oder ein goldenes Visier trug. Im Jahr 1555, als Nostradamus diese Verse schrieb, war vielmehr Heinrich II. der "junge" und Karl V. mit seinem goldenen Helm -- der deutsch-römische Kaiser, der sich mit den Franzosen heftige Kriege lieferte -- der "alte" Löwe. Gemeint hatte Nostradamus also das Gegenteil dessen, was die Interpreten hineinlesen: nämlich, dass sein König Heinrich II. über seinen Erzfeind siegen möge. 

Schreibt der Autor Bernd Harder wörtlich. Offensichtlich verführt Nostradamus sogar einen Skeptiker dazu, sich für berufen zu halten, die dunklen Verse richtig zu verstehen. Das alleine ist ja schon eine tolle Leistung. Nirgendwo in den Versen steht, dass Nostradamus Heinrich II überhaupt gemeint hat. Ob der Autor selbst die Schlussfolgerung zieht, oder der eines anderen folgt (was ich nicht ganz auseinander halten kann), ist dabei nebensächlich, weil er zumindest zustimmt. Nostradamus hat es also geschafft, die unterschiedlichsten Leute dazu zu bewegen, sich mit seinen Versen zu beschäftigen. Er wusste, dass sich Leute damit beschäftigen würden, die gar nicht die Fähigkeit besitzen, sie richtig zu deuten. In weiser Voraussicht schrieb er deshalb einen Bannvers: Kritiker (=Skeptiker?) Ungebildete, Astrologen und Sprachunkundige sollten sich fernhalten.