Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Montag, 29. Mai 2017

Wolfgang Pauli und die Kabbala


Wolfgang Pauli habe ich schon einmal erwähnt. Er beschäftigte sich mit dem Zufall und da ich mich auch damit beschäftige, musste ich irgendwann auf ihn stoßen. Aber er beschäftigte sich auch mit der Kabbala, was ich auch kurze Zeit gemacht habe.

 "Pauli war zeit seines Lebens von der sogenannten Feinstrukturkonstanten fasziniert. Es ist eine der wenigen physikalischen Konstanten, die einerseits dimensionslos ist und andererseits im Bereich derjenigen Zahlen liegt, die in unserem täglichen Leben eine Rolle spielen (das heißt, nicht sehr groß oder äußerst klein sind). Ihr Wert beträgt ziemlich genau 1/137. Sie spielt zudem eine große Rolle bei der Aufspaltung der Spektrallinien in einem Magnetfeld. Die unerklärliche Aufspaltung derselben im sogenannten anomalen Zeeman-Effekt führte Pauli im Jahr 1927 zur theoretischen Begründung des Spins des Elektrons (der später für alle Elementarteilchen definiert wurde).
Pauli war davon überzeugt, dass nur eine Feldtheorie, die den numerischen Wert der Feinstrukturkonstanten theoretisch begründen kann (und nicht einfach als unerklärliche Naturkonstante angesehen werden muss) befriedigend sein wird. Bis heute wurde diese theoretische Begründung jedoch nicht gefunden.
Als Pauli in das Rotkreuzspital schräg gegenüber seinem Arbeitsort, dem physikalischen Institut der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich, mit einem Pankreaskrebs eingeliefert wurde, stellte er tief erschrocken fest, dass er ausgerechnet im Zimmer 137 lag. Dort starb er nach einer erfolglosen Operation am 15. Dezember 1958.
In der jüdischen Mystik, der Kabbala, entsprechen den hebräischen Buchstaben Zahlenwerte. Der hebräische Ausdruck "Kabbala", von rechts nach links mit QBLH geschrieben, setzt sich demgemäß aus den Zahlenwerten Q = 100, B = 2, L = 30 und H = 5 zusammen. Deren Summe ergibt die Zahl 137. [Quelle f.d. ob. 3 Absätze: Ch. P. Enz, Rationales und Irrationales im Leben Wolfgang Paulis, in: Atmanspacher, H., et al., Der Pauli-Jung-Dialog, Springer, Berlin, 1995, p.29f.]"
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Synchronizit%C3%A4t&oldid=32501222
Dazu wäre allerdings zu sagen, dass es viele verschiedene Systeme gibt, mit denen man berechnen kann.
Es wird oft darauf hingewiesen, dass Magie sozusagen eine bewusst praktizierte Form der "Synchronizität" sei. Ob diese Ansicht der Wahrheit entspricht, oder nicht, lässt sich schwer feststellen. Vor allem deshalb, weil man nicht weiß, was man unter dem Begriff Magie zu verstehen hat. Kabbalistik ist Magie. Der Kabbalist versucht ein Ereignis herbeizuführen, indem er den Zahlenwert dessen berechnet, was gerade zu verändern ist und für diesen Zahlenwert ein anderes Wort sucht (das ihm entspricht). So glaubt er, eine Veränderung herbei zu führen.
Es gibt aber auch andere Erklärungen dafür, sofern es überhaupt funktioniert, wenn man also die Möglichkeit ausschließt, dass es Zufall ist.
1. Die Konzentration der Person, oder der Personen ist so stark, dass Energie erzeugt wird, die dann die gewünschte Veränderung bewirkt.
2. Das Ereignis hätte auch so stattgefunden und die Person wusste unterbewusst davon und kam deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt auf die Idee, die magische Praktik zu vollführen.
Das Beispiel hat ja nichts mit Kabbalistik zu tun, obwohl hier die Kabbalistik bemüht wird, weil Pauli sich damit beschäftigte. Denn Kabbalistik bedeutet nicht, etwas hinzunehmen was eine Zahl angeblich sagt, sondern es bedeutet, ins Geschehen einzugreifen, indem man die Zahlen für bestimmte Worte richtig berechnet. Wenn Pauli sich mit seinem Los abfand und diese Zahl als "Todeszahl" betrachtete, weil der Zahlenwert dem des Wortes der Kabbala entsprach, kann er die Kabbalistik nicht verstanden haben. Oder aber er hatte es gar nicht so gesehen, sondern spätere Interpreten haben einen Sinn gesucht, wo keiner existierte.
Ich würde dem Ganzen nicht unbedingt einen tieferen Sinn beimessen und diese Geschichte deshalb eher im Sinne von Paul Kammerer sehen. Pauli hat sich mit der Kabbala beschäftigt und lag und starb in einem Zimmer mit gleichem Zahlenwert, bzw. dem Wert der Feinstrukturkonstante (http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstrukturkonstante), die ihn immer fasziniert hatte.

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