Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Montag, 29. Mai 2017

Koinzidenz - Zufall - Adrian Dobbs


Der Spiegel vom 01.05.1972 schreibt über das Buch von Köstler, "Die Wurzeln des Zufalls"

Mathematiker Adrian Dobbs
Die Dobbs-Theorie läuft auf die Annahme hinaus, daß, wenn ein beliebiger physikalischer Vorgang beginnt, er in alle Richtungen künftigen möglichen Verhaltens "Fühler" aussendet -- "Fühler, in denen die Zeit umgekehrt sein kann, normale Gesetze verletzt werden und unerwartete Dinge geschehen können".
Diese "Fühler" -- Übermittler von Vorentwürfen künftigen Verhaltens physikalischer Systeme -- nannte Dobbs "Psitronen", und er vermutete, gestützt auf Theorien des Nobelpreisträgers und Physiologen Sir John Eccles, daß diese Psitronen unter Umständen direkt auf das Gehirn von Menschen wirken und dergestalt "Präkognition" ermöglichen könnten.


Das größte Problem das die  Parapsychologie-Forschung hat ist, dass die physikalische Forschung bisher kein Trägermedium für Informationen gefunden hat, die nicht über die uns bisher bekannten Sinne in unser Bewusstsein dringen. Die Skeptiker glauben nicht, dass es aussersinnliche Wahrnehmung, sowie die Möglichkeit, auf Materie einzuwirken gibt, ohne die uns bisher bekannten Energiequellen zu nutzen, weil es noch keine positiv überprüfte Hypothese dazu gibt.
Skeptiker sind skeptisch und brauchen ihre Skepsis nicht begründen, meinen sie selbst, denn sie erkennen nur das als möglich an, was sie als möglich gewohnt sind. Alles was sie für unmöglich halten, werten sie automatisch als Betrug, oder als Illusion. Von dieser Denkweise muss man sich lösen, will man zu brauchbaren Ergebnissen kommen.
In der Physik ist es nun einmal so, dass mitunter zuerst Theorien kunstruiert werden, die man oft erst nachträglich auf ihre Richtigkeit überprüfen kann.
Was ist nun ein Psitron?
Ein von dem Mathematiker Adrian Dobbs postuliertes Teilchen unterhalb der Ebene der Quanten, das nur eine imaginäre Masse besitze. Es soll für alle ASW-Funktionen zuständig sein.
http://www.parasearch.de/mysteria/x/x1619.htm
Was C. G. Jung "Synchronizität der Ereignisse" nannte, nannte Schopenhauer "Koinzidenz".
Wohl jeder von uns hat schon einmal eine Koinzidenz erlebt, das heißt das gleichzeitige Auftreten von Ereignissen, die nicht ursächlich miteinander verbunden sind. Während Mathematiker dieses Phänomen als reinen Zufall abtun, gibt es Philosophen, die nach tieferen Zusammenhängen suchen.
http://nachrichten.freenet.de/wissenschaft/mensch/kosmisches-prinzip_723780_533368.html
Eine gewagte Theorie zur Erklärung von Koinzidenz stellte der englische Mathematiker Adrian Dobbs in den 1960er Jahren vor. Dobbs prägte den Begriff "Psitron", eine unbekannte Kraft, die wie ein Radar eine zweite, und zwar eher wahrscheinliche als festgelegte Zeitdimension auslote. Das Psitron nehme zukünftige Wahrscheinlichkeiten in sich auf und lenke sie zurück in die Gegenwart, wobei es die gewöhnlichen menschlichen Sinne umgehe und die Information direkt dem Gehirn vermittle.
Viele Experimente haben bewiesen, dass es paranormale Fähigkeiten gibt. Sie werden nur nicht von Skeptikern anerkannt, weil sie selten perfekte Ergebnisse erbringen. Diese Fähigkeit ist zwar in uns angelegt, muss aber von den meisten Menschen erst trainiert werden. Wir müssen lernen, damit unmzugehen. Weil wir von Kindheit an gewöhnt sind, nur unsere 5 Sinne zu benützen, erleben wir unseren 6. Sinn als fremdartig und erschreckend. Genau genommen lehnen wir ihn sogar ab. Erst wenn wir ihn akzeptieren und als "normal" empfinden, werden wir ihn auch beherrschen lernen. Dazu gehört es auch, Forschungen mit einer Offenheit zu begegnen, statt sie vorweg abzulehnen, weil wir ihre Aussagen  nicht mögen.

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