Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Freitag, 5. Mai 2017

Ist Österreich anderen Ländern überlegen? Haben wir ein paranormales Bundesheer? Ein Zufall.


Was hat die "Landesverteidigungsakademie" mit Schamanen und mit Psi zu tun?

Wie der Zufall so will, habe ich einen alten Post gefunden, in welchem über Tagung berichtet wurde, die 2011 stattfand. Zwei Namen wurden genannt - Krippner und Fleck.
"(5.6.2011) Stanley Krippner und die Schamanen - Landesverteidigungsakademie (Institut für Human- und Sozialwissenschaften), Gesellschaft für Medizinische Anthropologie und Gesellschaft für Organisch-Systemische Forschung und Theorie veranstalteten am 3. und 4. Juni 2011 eine Tagung mit hochinteressanten Vorträgen und genug Möglichkeit zur intensiven Diskussion. Günther Fleck von der Landesverteidigungsakademie stellt Stanley Krippner vor als Pionier im Bereich der Forschung über veränderten Bewusstseinszustand. Er ist aber auch ein Pionier der parapsychologischen Forschung, der nur wenige Wissenschafter positiv gegenüberstehen, mit der Ausnahme von manchen Quantenphysikern."
http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=2113


So sehen meine remote viewing Ergebnisse aus. Nicht ganz falsch, aber auch nicht ganz richtig. Die Chinesen werden mich nicht haben wollen, die CIA sicher auch nicht, aber ich übe weiter. ;)


Dieser Artikel ist im Internet leider nicht mehr auffindbar. Einige Zittae der Frau Bader werde ich anhängen, aber es geht mir eigentlich mehr um den Zufall. Aus über Eintausendeinhundert Seiten habe ich mir zufällig gerade diesen Artikel heraus gesucht. Weil ich die Ceiberweiber-Artikel nicht mehr finden konnte, gab ich die beiden obigen Namen ein. Siehe da, es gibt ausgerechnet heuer einen Kongress, auf dem wieder beide Namen vertreten sind. http://www.gamed.or.at/de/Veranstaltungen/214 Diesmal allerdings beim Wiener Kongreß der Ganzheitsmedizin 13. bis 14. Oktober 2017. 

Jetzt aber weiter zur Frage, ob das Bundesheer Psi-Soldaten ausbildet und einsetzt. Herr Mulacz behauptet jedenfalls, remote viewing sei unbrauchbar: http://parapsychologie.ac.at/programm/ws199900/mulacz/cia.htm "Der Schlußbericht von AIR räumt das Vorliegen statistisch signifikanter Effekte im Laboratorium ein, betont jedoch deren praktische Unverwendbarkeit in der Situation nachrichtendienstlicher Einsätze, was zweifellos korrekt ist; folgerichtig spricht sich dieser Bericht gegen die Fortsetzung der Experimente innerhalb der Nachrichtendienste aus."
Das klingt nicht nach einer geheimen PSI-Kampftruppe beim österreichischen Bundesheer, aber man kann das ja nie so genau wissen. ;) Gerade wenn jemand so etwas macht, muss er es ja geheim halten, sonst ist es keine Geheimwaffe. 

Meine remote viewing Ergebnisse sind derzeit noch ziemlich unbrauchbar für militärische Zwecke, was - laut Frau Bader - für mich ein Glück ist. Denn sonst würde mich die CIA jagen, so wie sie das auch mit Frau Bader macht, die - so sagt sie selbst - remote viewing beherrscht. Ich habe eher gegenteilige Erfahrungen gemacht: nämlich dass man Schwierigkeiten bekommt, weil niemand glaubt, dass man paranormale Fähigkeiten haben kann.

Aber lassen wir sie für sich selbst sprechen. Die Links gibt es zwar leider nicht mehr, ich habe die Texte damals aber kopiert..

 "Wenn etwas zumindest von Teilen von Geheimdiensten und Militär als "Tool" betrachtet wird, mit dem man arbeiten kann, spielt es wohl wenig Rolle, ob andere dies auch so sehen, ob man mehrheitlich zustimmt. Wobei Skepsis natürlich vorgespielt sein kann, um etwas herunterzuspielen, aber das ist nur ein kleiner Einwurf. Aber wir können einen Gedankengang einmal verfolgen: was wäre, wenn zumindest Teile von Geheimdiensten und Militär in den USA annehmen, es gäbe Remote Viewer in anderen Ländern, Personen, die ihnen nicht zur Verfügung stehen. Was würde es für die hinter den Kulissen gepflegten Beziehungen etwa zum neutralen Österreich bedeuten, zu vermuten, dort könnte es eine/n (potenzielle/n) Remote ViewerIn geben, was wäre, wenn er/sie beispielsweise beim Bundesheer wäre?"

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=1840
(8.1.2011) Paranormales in US-Depeschen? - Seitdem Julian Assange Anfang Dezember im Guardian erwähnte, dass bei den diplomatischen Cables auch UFOs erwähnt werden, gibt es Spekulationen, in welcher Form dies erfolgt. Nun können UFO-Fans ihre Neugier befriedigen, denn die norwegische Aftenposten, die auch Zugang zu allen 250.000 Cables hat, recherchierte auf LeserInnenwunsch. Zumindest eine Depesche nimmt auch Bezug auf die Nutzung paranormaler Phänomene durch Militär und Geheimdienste...........

Über Stargate gibt es vieles im Web, es ist ein gut dokumentiertes Programm, das über Jahre lief. Bei "Wikileaks: UFOs und die 'übersinnliche' Seite der USA" habe ich einige Quellen aufgeführt. Außerdem hat Oberst Peter Mulacz, ein Parapsychologe, der vor Weihnachten in einer Club 2- Diskussion im ORF zu Gast war und an der Landesverteidigungsakademie als Experte für Grenzwissenschaften/anomalistische Phänomene.unterrichtet, einen Vortrag über Remote Viewing dokumentiert...............

Außerdem gibt es Webressourcen wie Firedocs und Remote Viewed. Während die einen, die totalen Skeptiker, bestreiten, dass es Remote Viewing gibt, sind sich die anderen uneinig, ob es im Grunde jede/r lernen kann oder nur wenige entsprechende Begabung haben. Gegen "jede/r" spricht, dass Programme notwendig sind und
dass Länder wie China nach VIewern suchen....

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=1872

 
Nun stellt Frau Bader eine Frage: Was wäre wenn ... ein Remote Viewer beim österreichischen Bundesheer wäre? Was würden die USA dann tun?
Die Frage beantwortet sie leider nicht, denn da das alles geheim ist, kann sie es ja nicht wissen, aber sie erreicht damit, dass Leser die sich mit der Materie nicht auskennen, denken mögen, Remote Viewing sei so etwas wie eine gut erprobte Geheimwaffe. Noch dazu wo die Chinesen unter so vielen Menschen keinen gefunden haben, aber verzweifelt einen zu finden versuchen - wie sie behauptet. Also müssen sie wohl dran glauben - und wenn die Chinesen daran glauben, muss doch etwas dran sein.

"Und so" steht für etwas Identifizierbares, für Remote Viewing. In den USA haben beendete Programme nicht nur (vermutlich) Nachfolger mit einer Verlagerung des Schwerpunktes von den Geheimdiensten zum Militär, sie haben auch zivilen "Fallout". Es gibt ein Magazin zum Thema, gedruckt und als Download, das Eight Martinis heisst, nach dem Begriff "eight-martini"-Ergebnis: "Well, this is an intelligence community in-house term for remote viewing data so good that it cracks everyone's realities. So they have to go out and drink eight martinis to recover," so ein Bonmot von Ingo Swann, einem der Pioniere.
http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=1872


Und weiter geht es mit militärischen, streng geheimen Medien:

Die Gesellschaft für Parapsychologie ist natürlich im Internet vertreten - Oberst Peter Mulacz ist nicht nur Parapsychologe, sondern auch am "Institut für Human- und Sozialwissenschaften" in der Landesverteidigungsakademie tätig, als "Experte für Grenzwissenschaften/anomalistische Phänomene".
Das mag auf den ersten Blick verwundern, denn wie sollten Parapsychologie und Militär vereinbar sein, aber einige Heeresangehörige wissen auch von instinktiven, rational nicht erklärbaren Reaktionen in Gefahrensituationen zu berichten. In der Geschichte von Militärs und Geheimdiensten gibt es außerdem militärisches Hellsehen, das man lieber mit einem eigenen Begriff bezeichnet, um nicht mit Frauen mit Kopftuch, bunten Gewändern und Glaskugel in Verbindung gebracht zu werden. Also ist von Remote Viewing die Rede, oder auch Controlled Remote Viewing, was auf "Wissenschaftlichkeit" verweisen soll. Hier gibt es nähere Ausführungen dazu, daher nur ein paar Worte an dieser Stelle: "Fernwahrnehmung" bedeutet, telepathisch Objekte oder Gedanken aufspüren, in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, aber auch, sofort zu erkennen, ob etwas oder jemand "echt" ist oder ob etwas vorgegaukelt wird.
Selbstverständlich können Remote Viewer nicht im luftleeren Raum agieren, also nicht wie die Klischee-Hellseherin präzise Aussagen zu ihnen unbekannten Umständen und Personen treffen. Sie müssen ihre Wahrnehmungen zumindest einordnen können, also über Wissen auf den Gebieten verfügen, auf die es ankommt. Etwas "Unechtes" oder "Echtes" müssen sie nicht persönlich kennen, es muss nichts mit ihnen zu tun haben, aber ohne jede Information, ohne jede Recherche (also im Stil von "Astro TV") wird es nicht funktionieren. Weil Bezug zu milltärisch-geheimdienstlichen Themen erforderlich ist, eben ein entsprechender realer und rationaler Hintergrund, sind die ohnehin sehr raren Remote Viewer auch meistens Männer ("die auf Ziegen starren") und nur selten Frauen. Dies sah man auch beim amerikanischen Project Stargate, in dem nur 22 Personen beschäftigt wurden, wozu man einen riesigen Apparat an Geheimdiensten und Militär in Relation setzen muss. Im Grunde ist dies auch eine deutliche Aussage über die Angebote in der Esoterikszene, denn HellseherInnen findet man eben nicht an jeder Straßenecke, nur "HellseherInnen".

http://www.ceiberweiber.at/index.php?type=review&area=1&p=articles&id=1843


Was remote viewing betrifft, beschäftige ich mich in letzter Zeit ja damit eingehender. Remote viewing kann nur funktionieren, wenn es keine Recherche braucht. Da hat sie nicht Recht, wenn sie gerade diese voraussetzt. Mich würde brennend interessieren, was genau sie auf diesem Gebiet tut, wenn sie der Meinung ist, die CIA wolle sie gerne haben, weil sie so gut ist.

Hier outet sie sich als Kennerin der militärischen PSI Geheimtruppe des österreichischen Bundesheers. Sie bezeichnet sich auch oft als Kennerin der Geheimdienste. Frau Bader ist offenbar total davon überzeugt, dass RV für Geheimdienste wichtig ist:

das stimmt

lesen sie mal "im tunnel der zeit" von david morehouse, einem der remote viewer bei stargarte (www.psychicwarrior.com). in "the real x-files" sagt admiral stansfield turner, früher cia-chef, dass jeder geheimdienst remote viewing praktizieren sollte - die cia sieht das allerdings heute anders und meint, sie habe ein anrecht auf alle personen, die sich dazu eignen....

ich kann sie aber beruhigen

remote viewer sind meist männer, weil das aufmerksam-werden ja in dem umfeld passiert, wo man aufmerksam werden will - bei stargate waren die meisten aus dem bereich militär/geheimdienste....

bissl schwierig

wenn man als potenzielle rv-erin gesehen wird - das mögen die amis ganz und gar nicht, wenn so jemand kontakt mit einem verteidigungsminister hat, wie auch immer wieder aussieht. aus sicht der cia kann es nur heissen "die arbeitet für ihn" - und dann wird er in der luft zerrissen, was erstmal bedeutet, medial und wenn das nicht hilft... was zählen schon menschenleben?

schreibt sie im Forum des Standard http://derstandard.at/1317019825423/Bundesheer-Darabos-will-mehr-Frauen-beim-Heer?seite=4

Fakt ist, dass die österreichische, parapsychologische Gesellschaft tatsächlich eine Nähe zum österreichischen Bundesheer aufweist, oder dass umgekehrt das Bundesheer eine Nähe zur österreichischen, parapsychologischen Gesellschaft hat - über die Person des Herrn Mulacz.Nicht nur zum österreichischen Bundesheer, sondern auch zu einem anderen Staat, in Gestalt eines Mannes, der jedoch bereits verstorben ist. Inwieweit das österr. Bundesheer sich aktiv mit remote viewing, oder mit anderen, paranormalen Fähigkeiten beschäftigt, kann ein Außenstehender wie ich, leider nicht beurteilen. Frau Bader scheint jedenfalls davon überzeugt zu sein. Wenn ich mir vorstelle, wie österreichische Soldaten sich in Trance tanzen, während die Militärmusik einen ordentlichen Marsch hinlegt, kann ich beruhigt einschlafen. Sie werden uns mit ihren paranormalen Fähigkeiten sicher beschützen. ;)

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