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Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersage ich hiermit das Betreten meines Blogs, obwohl rein rechtlich gesehen, keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu Irrationalem Verhalten. Für die Einhaltung dieser Regel sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten verantwortlich zu machen.

Mittwoch, 29. März 2017

Religionen - die Ursprünge des Islam - Steinkulte

Dass Steine vom Himmel regnen können, war den Menschen schon lange bekannt. Warum sie herab fielen, aber weniger. Meteoriten wurden aufgrund dessen als Heiligtümer verehrt. Die Menschen wussten auch nicht, was der Himmel eigentlich ist. Er erschien ihnen, als wäre er ein Gewölbe, so eine Art Dach, von dem die Gestirne herab hängen. Dort oben mussten wohl Götter thronen, denn Menschen konnten zu Lebzeiten nicht hinauf.

Sie staunten, über die Bewegungen der Himmelskörper. Die Sonne spendete Wärme, konnte jedoch auch verbrennen. Wanderte sie durch die Unterwelt, hielten Mond und Sterne die Stellung, damit es nicht ganz finster wurde. Denn vor der gefährlichen Dunkelheit fürchteten sich die Menschen. Manchmal blitzte und donnerte es. Da zürnten anscheinend die Götter, weil die Menschen etwas Böses gemacht hatten. Alles was vom Himmel kam, entsprang also göttlichem Willen. Einer alleine konnte das alles nicht bewerkstelligen. Das war den Menschen klar. Daher mussten es wohl viele sein, die dort droben zeitweise wüteten. So enstanden viele Mythen und Märchen - und hunderte Götter und Göttinnen. Wirklich greifbar waren die Himmelsphänomene ja nicht - bis eben auf die Steine und Metalle, die manchmal vom Himmel fielen. Waren es einfach nur Wurfgeschosse, oder wohnten in ihnen sogar Götter?


In vielen Gegenden der Erde wurden solche Himmelsboten zu Kultobjekten. Es war wie ein Hype. Überall tauchten sie auf, als habe es zu einer bestimmten Zeit ein wahres Bombardement gegeben. Ein solcher Stein wurde im arabischen Raum verehrt. Es war ein syrischer Gott. Genau dort - in Syrien - scheint auch die Wiege des Islam zu stehen - und nicht unbedingt in Saudi Arabien. Auch wenn Saudi Arabien einige Elemente beigesteuert hat.

Der Kult des Elagabal, der beinahe in Europa etabliert worden wäre, scheint einer der bedeutendsten Steinkulte gewesen zu sein. Aber eben nur einer von vielen und vor allem nur lokal. Araber haben die Kenntnis darüber mit ihren Karawanen mitgenommen und verbreitet. Was ihn mit dem Islam in verbindet? Das verrät uns der Geschichtsschreiber Phylarchos, der bei Athenaios zitiert wird -  nach seinen Angaben durfte damals diesem Sonnen-Gott (In Emesa gab es einen diesbezüglichen Kult) – anders nur Honig und kein Wein geopfert werden, da Trunkenheit dem weltbeherrschenden Gott fremd sei. https://de.wikipedia.org/wiki/Elagabal_(Gottheit)



Im Zentrum des Elagabal-Kults stand ein bienenkorbförmiger, höckriger schwarzer Stein (Meteorit?), der im Tempel aufbewahrt wurde. Solche Steine wurden von verschiedenen Völkern im Mittelmeerraum, besonders den Phöniziern bzw. Puniern verehrt. Man nennt sie Bätyle (auch Betyle, griechisch Baitýlia oder Baítyloi), abgeleitet von aramäisch bet el („Haus Gottes“, vgl. hebräisch Bethel). Ein ähnlicher Steinkult bestand in Carrhae (Harran), wo der Bätyl dem Mondgott Sin zugeordnet war. http://de.wikipedia.org/wiki/Elagabal_%28Gottheit%29

So wurden der syrische Gott Elagabal wie auch die Göttin Kybele in einem Meteoriten verehrt. http://universal_lexikon.deacademic.com/304979/Steinkult

Elagabal ist ein antiker Gott, der in der Stadt Emesa (heute Homs in Syrien) verehrt wurde. Im Zeitraum von 219 bis 222 n. Chr. dehnte sich sein Kult, von Kaiser Elagabal verbreitet, auf die Stadt Rom aus und von dort aus, jedoch wohl nur in geringem Ausmaß, auf weitere Teile des Römischen Reichs; ansonsten blieb er weitgehend auf Emesa beschränkt. http://de.wikipedia.org/wiki/Elagabal_%28Gottheit%29

Der Elagabal Kult war also einer Gottheit im arabischen Raum gewidmet, welche als höchste Gottheit angesehen wurde: als Sonnengott. Alkohol war verboten.

Nun kommen wir zu einer anderen, bis in die heutige Zeit lebendigen Kultstätte des Islam: der Kaaba. Was schon lange vor dem Islam Pflicht war, tun gläubige Moslems noch heute. Sie pilgern nach Mekka zur Kaaba, und umrunden den "schwarzen Stein". Den Hạdschar al-Ạswad, den schwarze Stein, den man in der Kaaba eingemauert hat, vermutlich weil er schon einmal von einer islamischen Gruppe entführt worden war. Der Stein wurde nie wissenschaftlich untersucht. Angeblich handelt es sich dabei auch gar nicht mehr um den Originalstein.

Die Kaaba war dem Gott Hubal und den Göttinnen al-Lat (gleichgesetzt Aphrodite und Urania), Manat (Mondgöttin) und Uzza (Göttin des Morgensterns) geweiht. Sie waren Schicksalsgöttinnen. Der Gott Hubal war für seine Orakel berühmt. Uzzas Sitz wurde in einem roten Stein angenommen und bei Wallfahrten wurden ihr Weihgeschenke und Schlachtopfer dargebracht. Mohammed bekämpfte den Kult der Göttin als Unglauben und ließ durch seinen Feldherrn Chalid ibn al-Walid das Heiligtum der al-Uzza, in dem sich nach einigen Überlieferungen auch ein Orakel befunden haben soll, nach der Eroberung Mekkas zerstören. http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Uzza
Letzteres behauptet der Koran, wissenschaftlich ist das nicht bestätigt.
Die Kaaba ist jedenfalls auch nicht mehr original. Der Bau wurde im Jahr 1630 erneuert. 1979 wurde der Boden der Kaaba durch eine Bombe aufgerissen und es wurden lauter Götzenbilder darin gefunden.

Umlaufen von Steinen, oder Götzendarstellungen waren damals überall im arabischen Raum ein normaler Vorgang. Das war nicht auf die Kaaba beschränkt.

Die frühen römischen Christen warfen den Moslems vor, diese würden in Wahrheit Aphrodite verehren. Weswegen sie den Islam schon aus diesem Grund total ablehnten. Was später weitgehend in Vergessenheit geriet. Es gibt eine schriftlich festgehaltene Diskussion zwischen mittelalterlichen Christen und Moslems, die dieses Thema - Anbetung der Aphrodite -  zum Inhalt hat. 
Das scheint eine Bestätigung dafür zu sein, dass die angeblich satanischen Verse ganz sicher nicht aus der Zeit des Mohammed stammen, sondern dass sie eine sehr späte Korrektur sind.  http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Lat


Wenn wir jetzt die Hinweise "die Kaaba war den Göttinnen Manat (Mondgöttin) und Uzza (Göttin des Morgensterns" geweiht mit dem selbstgewählten Symbol "Mond + Stern" verbinden, wird dieser Zusammenhang noch eindringlicher dargestellt. Hilal, die Mondsichel des zunehmenden Monds, wurde von den Türken übernommen, aber verkehrt dargestellt. Gepaart mit einem fünfzakcigen Stern, wurde daraus das Zeichen des Hauses Osman. Ein fünfzackiger Stern, eigentlich ein Pentagramm, jedoch leicht schräg gestellt, war immer ein Symbol weiblicher Gottheiten: der Venus, der Innana/Istar, aber niemals das Symbol eines männlichen Gottes - daher kann es sich nicht um ein ursprünglich männliches Symbol handeln. Genau so muss man diese alten Symbole daher auch verstehen.

Die Göttin Aphrodite wird oft in Verbindung mit Tieren wie der Taube gebracht. In der Kaaba befand sich eine Taube aus Aloeholz. Die Göttin al-'Uzzā wurde in der 'Antike der Göttin Aphrodite gleichgestellt. 

Im Laufe der Zeit gehen die ursprünglichen Bedeutungen von Symbolen verloren. Sie werden einfach umgedeutet, weil sie sonst ja nicht mehr in den religiösen Konsens passen, der sich ständig verändert. So gesehen hat Jung nicht ganz Recht, mit seiner Symboltheorie. Religionen entwickeln sich. Sie kommen nie aus dem Nichts, sondern sie bauen immer auf älteren Vorstellungen auf. Gegen diese Erkenntnis wehren sich alle Gläubigen dieser Welt. Würden sie sich diese Tatsache eingestehen, wäre ihr Glaube aufgrund logischer Überlegungen, sofort bis auf die Grundfesten erschüttert.


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