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Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersage ich hiermit das Betreten meines Blogs, obwohl rein rechtlich gesehen, keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu Irrationalem Verhalten. Für die Einhaltung dieser Regel sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten verantwortlich zu machen.

Samstag, 18. März 2017

Prophezeiungen gab es bei allen Völkern. Auch die Türken hatten welche.


Prophezeiungen gab es zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Natürlich machen da die islamischen Völker und Länder keine Ausnahme. Im Mittelalter waren diese Prophezeiungen teilweise in Europa sehr bekannt.

"Unser Padischa wird kommen, wird einem ungläubigen Fürsten das Reich nehmen, wird noch einen roten Apfel nehmen und ihn in seine Gewalt bringen, so dass, wenn sich bis zum siebenten Jahr nicht das Schwert der Christen erheben wird, er bis zum zwölften Jahr ihr Herrscher sein wird. Er wird Häuser errichten, Weinberge anlegen, die Gärten mit Zäunen umgeben, Söhne zeugen. Nach dem zwölften Jahr der Inbesitznahme des roten Apfels wird das Schwert der Christen auftauchen, das den Türken in die Flucht schlagen wird."

Dieses "türkische Orakel" wurde 1548 erstmals ins Italienische übersetzt und fand in Europa weite Verbreitung. Der "rote Apfel" wurde auf verschiedenste Weise interpretiert. Er wurde als Konstantinopel gedeutet, aber auch als Rom. Ob die "sieben" Jahre wörtlich, oder symbolisch zu verstehen waren, war ebenfalls unklar. 

Die Deutschen prophezeiten 1600 dagegen, die Türken würden bis zum "roten Apfel" von Köln vordringen und dann von den Franzosen besiegt werden.


Osman war in die Tochter Edebalis verliebt. Edabali war ein Scheich aus Adana. Doch er verweigerte die Zustimmung zur Heirat. Als Osman bei ihm zu Gast war träumte er: "Aus Edebali wuchs der Mond hervor, der in die Brust Osmans, der neben ihm auf dem Boden lag, versank. Aus seinen Lenden wuchs ein Baum, dessen Schatten bis zum äußersten Gesichtskreis der drei Teile der Erde reichte. Der Kaukasus, der Atlas, der Taurus und der Hömus waren die vier Pfeiler der Welt. Die vier Flüsse: Tigris, Euphrat, Nil und Donau entsprangen aus diesen Bergen und umspülten die Wurzeln des Baumes. Die Flüsse und Meere waren von Schiffen bedeckt, auf den Feldern und in den Tälern gab es Städte, über deren Turmspitzen der Halbmond thronte. Die Blätter hatten die Form von Schwertern, die ein starker Wind gegen die Städte bog. Zuallererst gegen Konstantinopel. Es war wie ein Ring allumfassender Herrschaft, mit einem Diamanten geformt und er wollte sich diesen Ring an den Finger stecken."
Dann erwachte er. Die Auslegung des Traumes besagte, den Nachkommen Osmans und seiner Frau (symbolisiert durch den Vollmond), wäre die Kaiserwürde bestimmt. Nachdem Edebali den Traum hörte, gab er die Einwilligung zur Heirat. Osman wurde zum Gründer der Dynastie der Osmanen, der das neue Volk der Türken zum Kampf gegen das christliche Europa führte. Einen Kampf, der jahrhundertelang dauern sollte. (wikipedia)

Ob dieser Traum tatsächlich ein Traum war, oder ob diese Geschichte eher als Mythe zu sehen ist, kann man heute nicht mehr feststellen. Es wird sich wohl eher um eine Mythe handeln, also um eine Geschichte die nachträglich erfunden wurde, um kriegerischen Handlungen nachträglich zu legalisieren. Die modernen Politiker versuchenn heute, derartige alte Mythen wieder salonfähig zu machen, weil sie deren psychologische Wirksamkeit kennen und erhoffen. Das trifft derzeit insbesondere auf islamische Politiker und auch auf Terroristen zu. Man denke an den IS, der alte islamische Fahnen für seinen Krieg benützt, oder auch auf türkische Politiker, die ein Kalifat wiedererrichten wollen.

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