Sonntag, 5. März 2017

Kauffrau Karin Sarbach aus Berlin erinnerte sich an ein früheres leben - als Postbote



Karin Sarbach ließ während der zweistündigen Hypnose ein Tonband mitlaufen. Sie erlebte sich in einem früheren Leben als ein Mann, Mitte 60.“Sie sah einen Postboten mit traurigem Gesicht: „Ich fühlte in meinem Gesicht seine Bartstoppeln, sah Details seiner Kleidung: weißes Hemd ohne Kragen, Filzpantoffel. Er war allein, kochte Gänsebraten – auch heute mein Lieblingsessen.“

„Ich sah die Jahreszahl 1870. Ich sah den Namen Heinrich Nolte, den Ortsnamen Aachen. Und ganz klar die Adresse Schillerstraße 17.

 Das Dokument besagte, daß tatsächlich ein Henricus Nolte aus Aachen, Schillerstraße 17, am 6. Juni 1817 getauft wurde. Auch der Name der Schwester stimmte: „In der Rückführung hatte ich sie Maria genannt – laut Taufregister hieß sie Maria Josefa.“ Das Haus selbst war im Krieg zerstört worden.

 

Nun stellt sich die Frage, ob es sich dabei um eine Erinnerung an ihr eigenes Leben handelte, oder um Hellsehen. Ein paranormales Erlebnis ist es in jedem Fall.

Ich bin insofern etwas unsicher, als ich mir nicht vorstellen kann, dass man sich selbst sieht, wenn man sich erinnert. Allerdings kann ich das insofern schwer beurteilen, als ich im Wachzustand keine visuelle Fantasie habe. Deshalb fällt es mir schwer nachzuvollziehen wie sich jemand der über eine solche verfügt, an sich selbst erinnert, etwa wenn er an sich als Kind denkt. Möglich wäre es vielleicht, dass man sich "sieht", weil man sich an ein Spiegelbild erinnert.

Meine eigene Erfahrung war jedenfalls eine anders geartete. Ich erlebte die Erinnerung nicht als eine Scith von außen und von innen zugleich.

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