Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersage ich hiermit das Betreten meines Blogs, obwohl rein rechtlich gesehen, keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu Irrationalem Verhalten. Für die Einhaltung dieser Regel sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten verantwortlich zu machen.

Montag, 20. März 2017

Eine alte Zufallsserie aus dem Jahr 2014 - Prag und die Zahl 17


Ich sehe mir gerade alte Postings durch, die ich längst gelöscht habe. Gespeichert habe ich sie jedoch. Weil derzeit immer wieder die Zahl 17 auftaucht, möchte ich die alte Zufallsserie wieder in diesem Blog posten.

Es begann am 29.6.2014 mit folgendem Eintrag:

Massenhaft Zufälle - eine richtige Serie und ich hoffe ich vergesse nichts.

Es begann mit einem Artikel im Kurier, über die Ermordung des Thronfolgers vor 100 Jahren. Zitiert wurde eine Voraussage die ich bisher nicht kannte, obwohl ich mich lange Zeit mit Voraussagen beschäftigt habe. Sie stammt von Mme. de Thebe, einer bekannte Wahrsagerin dieser Zeit.

Das brachte mich gestern (28.6.2014) auf die Idee, einen Artikel über sie zu schreiben. Im Internet findet man nicht viel über sie. Ich fand eine andere Wahrsagerin. Sie hieß Matylda Průšová und sie lebte in Prag. Ich fand sie unter dem Namen Mme. de Thebe, nicht unter ihrem eigenen. Auch diese Frau war mir bisher gänzlich unbekannt. Auf diese Weise kam ich auf die Seite http://cs.wikipedia.org/wiki/Zlatá_ulička und da ich kein Tschechisch kann, musste ich die deutsche Übersetzung nehmen. 

Hoffentlich verstehe ich richtig was gemeint ist. Dort steht (hoffentlich wirklich) sinngemäß: "Der Mystiker und Schriftsteller Gustav Meyrink hat von einem mysthischen Haus in den letzten Laternen geschrieben; es sei nur unter bestimmten Nächten zu sehen, sonst ist an seiner Stelle nur eine Burgmauer. Nach Überschreiten der Schwelle dieses Hauses, traten Pilger in diese zweite, mysthische Stadt ein - der Legende nach."

Mit Meyrink und seinem Roman "der Golem" habe ich mich ausführlich lange Zeit über beschäftigt. 



Heute, am 29.6.2014 sah ich im Fernsehen auf RTL um 20.15 Uhr "Der Plan". Im Programm steht zwar "Thriller", aber es ist keiner. Es ist eine seltsame, mystische Geschichte voller Symbolik, die zwischen Meyrinck und Kafka einzureihen ist. Sowohl in Meyrinks Golem, als auch bei dem Film "der Plan", spielt ein Hut eine besondere Rolle. Im Film: Wer einen magischen Hut trägt, findet Türen an Stellen, wo normal keine sind. Der den Hut trägt kann diese Türen öffnen und durch sie hindurch gehen und landet dann irgendwo. Dann verschwinden die Türen wieder.Im Roman "der Golem": Als der Erzähler wieder erwacht, findet er einen verwechselten Hut mit dem eingestickten Namen „Athanasius Pernath“. Bei seinen Nachforschungen entdeckt er weitere Spuren des Geträumten in der "Wirklichkeit". Der Schluss, in dem der Erzähler sich selbst, d. h. seinem geträumten Ich, als Doppelgänger begegnet, lässt ihn im Ungewissen über den Wirklichkeitscharakter des Erlebten. https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Golem

Dazu wäre auch noch zu sagen, dass ich während eines psychischen Ausnahmezustands, mehrere Jahre zuvor, einen seltsamen Einfall hatte. Ich dachte: Man setzt uns einen andern Hut auf - und dann sind wir jemand anderer. Gemeint war symbolisch die Seelenwanderung.

Derzeit (2014) sammle ich konsequent Filme, in denen die Zahl 17 genannt, oder geschrieben wird. Das mache ich, weil mir aufgefallen ist, dass diese Zahl sehr häufig verwendet wird, häufiger als andere. In dem oben erwähnten Film, kommt sie gleich mehrfach vor. Einmal sagt ein Mann, von dem man nicht genau weiss, wer oder was er ist: "Denken sie eine Zahl! 17!" Damit will er beweisen, dass er Gedanken lesen kann und dass er kein Mensch ist.

Ein weiterer Zufall, der aber in eine ganz andere Richtung geht:

Gerade eben (2014) hat man in Bolivien die Uhren umgedreht und zwar so, dass die Zeiger nun in die andere Richtung gehen. http://derstandard.at/2000002364845/In-Bolivien-gehen-die-Uhren-kuenftig-anders (26. Juni 2014, 18:12) Man weiss ja, dass die Uhren in die andere Richtung gehen würden, hätte man sie am anderen Ende der Welt, also südlich des Äquators erfunden. Für viele Leute ist die Idee, einfach die Uhren in die entgegengesetzte Richtung "gehen" zu lassen, eine Frechheit: "In Bolivien hat das Vorhaben eine Kontroverse ausgelöst. Die Opposition kritisierte den Schritt. "Die Dinge entwickeln sich rückwärts in Bolivien", höhnte ein Oppositionsführer."

Ich glaube, bisher kam kaum jemand auf die Idee, den Lauf der Uhren zu verändern. Was mich aber kurze Zeit später wirklich verwunderte war:

Heute Nacht (29.6.2014) las ich dann auf  http://letztelockerung.blogspot.co.at/2012/01/praha-1.html (deutsche Übersetzung):

"Gleich neben der Altneu-Synagoge: das Alte Jüdische Rathaus [2]. Schaust du das Uhrentürmchen auf dem Gebäude genauer an, kommst du ins Stutzen: direkt unter der herkömmlichen Rathausuhr befindet sich ein hebräisches Pendant, das linksrum läuft, also gegen unseren gewohnten Uhrzeigersinn [3]. Auch in der Prager Josefstadt gehen also manche Uhren anders, nicht nur in Bayern und in gewissen kafkaesken Alpträumen.

Vor vielen Jahren war ich in der goldenen Gasse, um die es in dem wikipedia Artikel und auch in dem gerade zitierten geht. Es ist das "goldene Gässchen", in dem die Goldmacher (Alchemisten) angeblich lebten und arbeiteten. Was aber nicht stimmt. Von dieser Uhr wusste ich allerdings nichts und ich habe sie sicher auch gar nicht bemerkt. Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Damals fuhr ich nach Prag, weil ich den "Golem" gelesen hatte und ich diese Gasse und die Synagoge, sowie den jüdischen Friedhof unbedingt sehen wollte. Nicht wegen einer Uhr, die in die falsche Richtung läuft. Ich habe mich übrigens auch ins Gästebuch eingetragen. 

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