Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Freitag, 17. Februar 2017

Zufälle - Synchronizität - Psychokinese: schafft unsere Psyche die Umwelt?

Bei jeder Remote Viewing Übung versuche ich herauszufinden, woher das zu erkennende Foto stammt, bzw. unter welchen Umständen es aufgenommen wurde. Da es sich bei den Fotos auf gotpsi.org um kostenlos zur Verfügung stehende Fotos handelt, ist es meistens schwer, Genaueres zu erfahren. Leider, denn es wäre sehr wichtig genau zu wissen, unter welchen Umständen und Voraussetzungen diese Fotos entstanden sind. Aus folgenden Gründen:

Entweder erkennt man nur das Foto als solches, oder aber auch alles was sich zum Zeitpunkt der Aufnahme rundherum getan hat. Das ist ein sehr großer, qualitativer Unterschied.

Für die Beurteilung, ob die Versuchsperson eine paranormale Fähigkeit besitzt, oder aber nicht, ist diese Unterscheidung natürlich auch wichtig. Warum? Ein kleines Beispiel:

Einmal kam dieses Foto:


Kennt man diese Figur nicht, wundert man sich, wenn man beispielsweise Menschen, oder Gebäude wahrzunehmen glaubt. Aber diese Figur befindet sich vor dem Rockefeller Center, also vor einem riesigen Gebäude. Im Winter gibt es davor einen Eislaufplatz, im Sommer sieht es dort wieder anders aus. Eine scheinbar falsche Skizze könnte also durchaus richtig sein - sofern man nicht nur das Foto alleine wahrnehmen kann, sondern das ganze Ambiente zum Zeitpunkt der Aufnahme. Das aber nur einmal so nebenbei erwähnt. 

Am 15.2.2017 kam dieses Foto:

Ich habe mir zwar wenig davon versprochen, aber probieren wollte ich es trotzdem - und machte mich auf die Suche nach dem ursprünglichen Foto. Viele Seiten habe ich mir nicht angesehen, diese hier schon: http://www.mahboobtarin.ir/acid-attacks-on-women-dress-in-isfahan/ Bei dem Artikel geht es - soweit ich die Übersetzung verstanden habe - um Säureangriffe auf Frauen in Isfahan. Ob ich gleich am 15. nachgesehen habe, oder erst am 16., kann ich nicht genau sagen. Jedenfalls erschien am 15.2.2017 auf Kurier.at folgender Artikel https://kurier.at/leben/saeureopfer-vanessa-zeigt-gesicht/246.749.454  Dabei geht es um eine Deutsche, die von ihrem brasilianischen Mann mit Säure verätzt worden war. Die Lesermeinungen beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie häufig solche Angriffe in Mitteleuropa vorkämen - sehr selten. Der Artikel erschien offenbar an genau diesem Tag, weil es sozusagen der Jahrestag des Verbrechens war: "Häufig haben Opfer nach einem Unfall oder einem Verbrechen wie diesem einen Filmriss - das ist auch ein psychologischer Schutzmechanismus. Vanessa dagegen kann sich an alle Einzelheiten erinnern. Es war Montag, der 15. Februar, gegen 5.30 Uhr, in Hannover-Leinhausen:", schreibt der Kurier.

Es handelt sich also um einen ziemlich seltsamen Zufall. Oft habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, ob diese Zufälle einem System der Natur entspringen. Sie treten nämlich sehr häufig auf und wenn man sie beobachtet, beginnen sie sich noch mehr zu häufen.

Synchronizität würde ich sie aber eher nicht nennen. Darunter verstehe ich mehr, wenn zwei Ereignisse gleichzeitig ablaufen und man sie daher auch als gleichzeitig geschehend erlebt. Was bei meinem Beispiel ja in dieser Form nicht der Fall ist.

Auch Wissenschaftler haben sich mit diesem Phänomen beschäftigt. Der Quantentheoretiker Wolfgang Pauli beispielsweise. http://www.zeit.de/1992/16/synchronizitaet-oder-die-seltsame-gleichzeitigkeit Kollegen witzelten schon über den „Pauli-Effekt“ und meinten, er brauche ein Laboratorium nur zu betreten und schon zerbreche ein empfindliches Gerät. Das wiederum halte ich eher für Psychokinese. Auch wenn das nächste Beispiel mehr nach Zufall klingt, könnte es ebenfalls Psychokinese sein, denn Raum und Zeit sind in Wahrheit Illusion: "Als im Labor des Göttinger Physikers James Franck eine komplizierte Apparatur zerbrach, schrieb er scherzend an den in Zürich lebenden Pauli, zumindest in diesem Falle könne der „Pauli-Effekt“ ja wohl nicht verantwortlich gemacht werden. Das Lachen blieb Franck vermutlich im Halse stecken, als er Paulis Antwort erhielt: Er habe sich damals auf einer Reise nach Kopenhagen befunden und gerade zum Zeitpunkt des Mißgeschickes hatte sein Zug Aufenthalt in Göttingen!" Leider werden verschiedene mögliche Ursachen gerne miteinander verwechselt.

C. G. Jung und Pauli hatten regen Kontakt miteinander. Deshalb mögen sie einander auch im Denken beeinflusst haben. Jung versuchte, das was er für Synchronizität hielt, auf seine Weise zu verstehen. http://www.tonbandstimmen.de/synchron.html
""Zwei Damen der englischen Gesellschaft, Schwestern, sitzen abends beim Kaminfeuer. Sie sind beide empört und haßerfüllt wegen einer Erbschaft, die entgegen ihrer Erwartung nicht auf sie zugekommen ist. Es handelt sich um ein altes Herrenhaus mit dazugehörigem Titel und großem Grundbesitz. Die Erbschaft ist an einen entfernten Vetter gegangen, und die beiden Schwestern sind überzeugt, daß dies zu Unrecht geschehen sei. Plötzlich schlägt die eine vor, ein "Bild" vom Erben zu machen. Beide zusammen formen nun eine Wachspuppe und werfen sie dann ins Feuer nach altem Muster. In derselben Nacht brennt das Herrenhaus bis auf den Grund nieder. Wenn man von der Zufallshypothese absehen will (die nichts erklärt), so handelt es sich um eine Synchronizität mit (vermutlich) primärem inneren Bild; der Fall kann aber auch umgekehrt liegen. Aber in beiden Fällen ist keinerlei Kausalität ersichtlich, daher die "magische" Hypothese: das Verbrennen der Puppe hat das Haus angezündet (wie?) oder der Brand hat die Phantasie der Schwestern angeregt (Wie?)." ([PAR] S.749 f.)"

Ich bin für die "magische" Hypothese, wobei ich unter Magie vielleicht etwas anderes verstehe, als Jung es tat. Nämlich ein Einwirken auf die Umwelt, mittels Psi-Kraft, die ausgelöst wird, wenn man dem Unterbewusstsein erklärt, was man von ihm haben möchte. Das haben die beiden Schwestern offensichtlich gut hinbekommen. Sie haben ihrem Vetter das Gebäude nicht vergönnt - das Unterbewusstsein hat ihre Handlung so verstanden. Deshalb brannte das Haus - und nicht er selbst.

Präkognition ist keine Synchronizität, sondern eine Informationsgewinnung mittels paranormaler Fähigkeiten. Remote Viewing ist auch kein "Zufallsprodukt", sondern Informationsgewinnung auf paranormaler Ebene. Aber dieser Zufall drückt vermutlich auch meine emotionale Stimmung zu diesem Thema aus. Wie er entsteht, weiß ich allerdings nicht.











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