Mittwoch, 8. Februar 2017

Sind Haare Antennen mit deren Hilfe wir Gefahren "erkennen"? Oder können wir mit ihrer Hilfe sogar jenseitige Wesen erreichen?

Dieser Artikel geisterte vor einiger Zeit durch das Internet:

Indianische Fährtenleser verloren ihre Fähigkeit, sobald man ihnen einen militärischen Haarschnitt verpasste.

https://de.sott.net/article/8950-Die-Wahrheit-uber-Haare-und-warum-Indianer-ihr-Haar-lang-tragen

Der Glaube, langes Haar würde übermenschliche Fähigkeiten verleihen, kennen wir aus der Bibel. Darauf weist auch der Artikel hin und genau das macht misstrauisch. Religiöse Fundamentalisten, von denen es in den USA viele gibt, neigen dazu Beweise "an den Haaren herbeizuziehen".

Von Marianne Ernst - http://www.amazing-hair.de, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47421705


Der militärische Haarschnitt hat sich vermutlich einfach nur aus praktischen Gründen entwickelt. Man könnte ihn auch als griechisch/römische Haartracht bezeichnen - und die Römer waren eben sehr praktisch denkende Menschen. Ihre Erfolge als Weltmacht beruhten unter anderem auf militärischen Erfolgen. Im Kampf gegen Flöhe und Läuse wird sich die Kurzhaarfrisur wohl bewährt haben. Auch Jesus wurde zum Teil von den ersten Christen mit kurzen Haaren und ohne Bart dargestellt. Wahrscheinlich hatte er keine langen Haare.

Bei den alten Römern trugen alle freien Männer kurze Haare und waren rasiert, denn lange Haare galten als Zeichen der Sklaven oder der Barbaren (also aller Nichtrömer).

Die germanischen und keltischen Stämme Nordeuropas hingegen, trugen Bärte und langes Haar. Kurze Haare galten bei ihnen als Zeichen von Sklaverei oder Demütigung, eine Ansicht die bis in die mittelalterliche Rechtssymbolik hinein wirkte. Die Gescherten galten als Leibeigene. Deshalb vermutlich auch das Jesus-Bild mit Bart und langen Haaren.

Es gibt noch einen anderen Artikel zum Thema langes Haar, von einem Michael Friedrich Vogt.  Dort gibt es eine Überleitung zur Haar-Magie: Haare werden auch abgeschnitten, um als Antennen Verwendung zu finden. Ich habe die Seite nicht verlinkt, weil ich sie mir noch nicht richtig angesehen habe und sie deshalb auch nicht beurteilen kann.

Aufgrund dieses Artikels habe ich mir die Mühe gemacht und eine Seite gesucht, die sich mit Haarmagie beschäftigt - und auch eine gefunden. MaKaARa Magie, nennt sich das. Dazu muss Frau möglichst langes Haar tragen und dieses ganz gleich lang schneiden. So einfach ist es also nicht, wie man meinen sollte. Strinfransen gehen gar nicht. Begabung braucht es keine, lange Haare genügen vollkommen. Man muss dazu nur einige Symbole lernen - es sind übrigens 17 und das 17. steht gesondert da - und natürlich die Haare pflegen.

Leider genügen für diese Art der Magie, die auf reiner Frage+Antwort beruht, die Haare nicht alleine. Man braucht auch noch einen passenden Stein, den man erst einmal finden muss.

Angeblich entstand diese Form der Magie in Sumer und verbreitete sich von dort aus im Laufe der Jahrtausende. Sinn und Zweck des MAKARA liegt vor allem darin, durch das Haar von Frauen, zu vielwissenden Wesen des Jenseits Kontakt herzustellen und so Informationen zu erhalten, die zu beschaffen der irdische Mensch allein nicht imstande ist. 


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