Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersage ich hiermit das Betreten meines Blogs, obwohl rein rechtlich gesehen, keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu Irrationalem Verhalten. Für die Einhaltung dieser Regel sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten verantwortlich zu machen.

Dienstag, 21. Februar 2017

Ein Lebender verharrt im Zustand des Todes - Ling Rinpoche verweilte 13 Tage im klaren Licht des Todes

Was ist Leben? Was ist Tod? Wissen wir das wirklich?

Die einschneidendste Erfahrung ihres Lebens machte Eleanor Rosch, als sie ans Totenbett ihres tibetischen Meisters gerufen wurde. Kaum hatte die Psychologin der University of Berkeley den Raum betreten, spürte sie eine intensive Präsenz, die von dem in Meditationshaltung sitzenden Toten ausging. "Es war, als ob der Geist von seiner leiblichen Hülle befreit gewesen wäre und unmittelbar zu mir spräche", erinnert sich Rosch. Sie habe die Gegenwart ihres Lehrers stärker als je zuvor gespürt – "als sei der Körper nur ein Filter gewesen, der plötzlich weggefallen war".

Der Dalai Lama erklärt diesen Zustand so:

"Ling Rinpoche, mein persönlicher Lehrer, verweilte 13 Tage im klaren Licht des Todes. Obwohl er bereits klinisch tot war und aufgehört hatte zu atmen, ruhte er in der Meditationshaltung, und sein Körper zeigte keinerlei Anzeichen des Zerfalls". Den Zustand des klaren Lichts nennt das religiöse Oberhaupt der Tibeter "eine äußerst subtile Ebene des Bewusstseins, die sich in allen Menschen zum Zeitpunkt des Todes kurzfristig zeigt". Sie zeichne sich nicht nur durch "absolute Spontaneität" aus, sondern auch durch "die Abwesenheit eines Ich-Bewusstseins oder eines Festhaltens am Ich". Selbst wir normalen Sterblichen könnten diese "subtile Ebene" manchmal erfahren, sagt der Dalai Lama: "Während des Niesens zum Beispiel, während einer Ohnmacht, im Tiefschlaf und beim sexuellen Höhepunkt".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/meditation-die-durchleuchtung-der-erleuchtung-a-577626.html

Was dieses klare Licht ist, in welchem sich jemand befindet ist wissenschaftlich ungeklärt. Als Wissenschaftler sich mit den tibetischen Mönchen beschäftigten, starb gerade niemand von ihnen. Deshalb zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab. Für eine solche Forschung braucht es eben Geduld.  Da die Wissenschaft bisher nicht erklären kann was das klare Licht ist, müssen wir uns an das halten, was die buddhistischen Meister uns erzählen. Geshe Pema Samten schildert was sich (nach Meinung der Buddhisten) während des Todes abspielt.


"Jedem Wesen erscheint im Tod das Klare Licht. Doch diejenigen, die nicht oder kaum meditiert haben, nehmen das Klare Licht nur als Abwesenheit von Objekten oder Konzepten wahr. Dadurch empfinden sie Angst, was wiederum ihr Anhaften an Konzepten verstärkt. 
Um das Klare Licht wahrnehmen zu können bedarf es einer intensiven Erfahrung über den eigenen Geist, die nur in tiefgründigen Meditation während des Lebens erlangt werden können. Daher können erfahrene Meditierende das Klare Licht erkennen und für ihre weitere Meditation nutzen. Sie erleben das Klare Licht als eine unmittelbar Weisheit über das Leer-sein aller Phänomene von inhärenter Existenz, jener Weisheit, die im Buddhismus als das eigentliche und stärkste Mittel zur Befreiung des Geistes von Leid angesehen wird.
Weit fortgeschrittene Yogis können während des gesamten Sterbeprozesses, der Auflösung der groben und subtilen Ebenen und Energien, meditieren. Zu Lebzeiten haben sie sich in den tantrischen Meditationen die Stufen des Todesprozesses wieder und wieder bewusst gemacht. Zunächst auf der Ebene der Imagination, später sogar als reale Erfahrung. Wenn dann tatsächlich die Zeichen des Sterbeprozesses auftreten, sind fortgeschrittene Meditierende bestens vorbereitet, um das subtile Bewusstsein des Klaren Lichts zur Meditation zu nutzen. Es braucht viel Erfahrung und Übung, um diesen Geisteszustand zu erreichen und das Klare Licht als Objekt der Meditation nutzen zu können." http://www.dharma-university-press.org/component/k2/item/33-wenn-sich-der-geist-vom-koerper-loest.html

Bei der Meditation geht es also in erster Linie darum, STERBEN zu lernen. Buddhistische Mönche und Nonnen widmen ihr Leben dem Tod insofern, als sie ihn zu überwinden versuchen. Während die Gläubigen der Eingott-Religionen und die Materialisten ohne irgendwelche Vorkenntnisse nähern, trainieren die gläubigen Buddhisten das richtige Sterben. Die Lebenden versuchen den Toten noch dazu Anweisungen zu geben wie diese sich verhalten sollen, falls sie aufgrund des Sterbens alles vergessen haben. Nicht das gerade vorhandene Leben soll bewältigt werden, sondern das nächste, noch nicht vorhandene. Die Buddhisten glauben, die Entscheidung über die Form und die Voraussetzungen des nächsten Lebens, würden im Tod getroffen werden. Zwar habe man Karma angesammelt, ob es wirksam wird, steht jedoch noch nicht fest.

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