Samstag, 11. Februar 2017

Bhante Seelawansa erklärt was er unter Wiedergeburt versteht.


Bhante Seelawansa erklärt was er unter Wiedergeburt versteht. 

 


Buddha spricht ausschließlich vom Wiederwerden, aber wir können ruhig das gebräuchlichere Wort Wiedergeburt verwenden. Sie findet so statt: Der Mensch ist immer aktiv und dafür hat er Verbindung mit drei Kanälen. Der erste ist das Denken, der zweite der Körper und der dritte die Sprache. Der Mensch selber ist ein Produkt aus Energie. Jedes Mal, wenn er etwas tut, findet eine Veränderung der Lebensenergie statt. Das bedeutet, unsere Aktivitäten formen Energien, die sich ständig ändern. Wenn jemand etwas Gutes oder Schlechtes tut, so ändert sich dementsprechend auch seine Energie. Durch bestimmte Aktivitäten kann im Wiederdasein ein göttliches, ein menschliches, ein tierisches oder ein Geistwesen entstehen. Durch die Handlungen bilden sich in uns Energieformationen aus. Energie geht nie verloren, auch im Tod nicht. Wenn jemand stirbt, bleibt die Körperlichkeit, bleiben die vier Elemente Erde, Wasser, Luft und Licht auf der Erde und die Energieprozesse gehen weiter. Durch Handlungen im Leben entstehen Energieformationen, die in einen neuen Mutterleib gehen. So wie die Energie ist, so wird auch das neue Leben. Hat jemand heilsame Dinge getan, entsteht eine heilsame Energieformation und eine heilsame Wiedergeburt, bei unheilsamen Dingen eine unheilsame Wiedergeburt. Unsere Handlungen in diesem Leben entscheiden das Wiederdasein.

http://www.ursache.at/buddhismus/wissen/531-wiedergeburt-findet-in-jedem-moment-statt-

Er meint dass Karma alleine nicht genügt. Man muss auch Entscheidungen treffen. So entstehe ständig "Wiederwerdung" und der Tod sei nur etwas Sichtbares.

Was er in diesem Interview mitteilt ist nicht seine "persönliche" Meinung, sondern das was der Buddhismus lehrt. Wer sich informieren will findet auf dieser Webseite sehr viele Informationen.

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