Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Sind sie paranoid, oder werden sie tatsächlich verfolgt?

Paranoid ist, wer alle Fakten kennt, meinte Computerkonzern-Erbe W. S. Burroughs. Andererseits glaubte man tatsächlich Verfolgten früher nur ungern. Deshalb dauerte der Kampf der angeblichen Paranoiker, die tatsächlich verfolgt wurden, sehr lange, bis man endlich gewahr wurde: Ja, das gibt es, Menschen werden verfolgt - auch in den "freien" Ländern. Selbst Frauen gestand man mit der Zeit zu, sich Verfolgungen nicht bloß einzubilden. Nicht jede Frau ist nur hysterisch, manche werden tatsächlich gestalkt. Bis es bei uns endlich ein Anti-Stalking-Gesetz gab, verging wieder wertvolle Zeit, während der ziemlich viele Menschen ihren Verfolgern und Verfolgerinnen hilflos ausgeliefert waren. 

Bin ich paranoid? Nein, ich kenne nur (fast) alle Fakten. Deshalb spare ich mir diesen Test. Sie wissen noch nicht, ob sie paranoid sind? Möchten es gerne erfahren? Dann machen sie diesen Test. Aber nehmen sie ihn nicht ernst. Zwischen Verfolgungswahn und Sorglosigkeit aufgrund von Dummheit, gibt es noch einiges andere.

http://www.testedich.at/quiz24/quiz/1197661287/Bist-du-paranoid

Na ja, vielleicht bin ich doch ein klein wenig paranoid. Denn der Hinweis auf dieser Webseite: 



kommt mir spanisch vor. Ich bin jetzt schon so oft der/die 1 Millionste Besucher/in auf irgendeiner Webseite, dass ich auf diesen möglichen Preis lieber verzichte, als dort zu klicken. Man kann sagen, langsam fühle ich mich vom Glück verfolgt.

Selbstverständlich gibt es auch ernsthaftere Tests. 

http://www.seele-und-gesundheit.de/test/paratest.html
http://www.praxisvita.de/selbst-test-leide-ich-einer-paranoiden-persoenlichkeitsstoerung

Auch auf Schizophrenie kann man testen

http://www.schizophrenietest.de/

Borderline 

https://www.psychotherapiepraxis.at/surveys/test_borderline.phtml

Selbstverständlich kann man auch die Intelligenz testen.

http://www.persoenlichkeittest.com/iq-test-kostenlos.php

Ob die Ergebnisse stimmen? Das muss jede/r selbst herausfinden. 


Samstag, 25. Februar 2017

Baba Vanga spricht aus einem Medium: der Madame Vanya und prophezeit was das Jahr 2017 bringen wird: unter anderem Aliens mit 3 Augen

Eine ehemals blinde, tote Seherin ist fremdenfeindlich - behauptet ein Medium indirekt. Baba Vanga starb bereits 1996 im Alter von 85 Jahren. Madame Vanya, eine ebenfalls aus Bulgarien stammende Wahrsagerin, die wusste, dass sie eine Gabe hatte, als Baba Vanga ihr im Traum erschien, wurde interviewt. Von jemandem der gar nicht an Wahrsagerinnen glaubt. Der Artikel stammt von

"Vanya steckt voller faszinierender Geschichten, wie mir schnell klar wurde. Einmal war sie in eine russische Gaming-Show eingeladen, in der die beste Wahrsagerin der Welt gesucht wurde. Vanya sollte, festgebunden an einem Stuhl über einem Becken voller Wasser, eine Frau beschreiben, die sie nicht sehen konnte—zumindest nicht mit ihren Augen. Sie konnte nicht nur exakt sagen, wie besagte Frau aussah, sondern diagnostizierte sie außerdem mit Krebs. Womit sie traurigerweise ebenfalls Recht behielt.
Ob die Frau noch am Leben ist, konnte mir Vanya allerdings nicht sagen. Anscheinend ist das mit der Gabe nicht so einfach."

Das sagt Baba Vanga durch das Medium:

Donald Trump wird zwei Amtsperioden lang der mächtigste Mann der Welt sein. Wie beruhigend.

Der Brexit ist keine schlechte Sache für England. Die ersten beiden Jahre werden hart sein, das dritte Jahr hingegen wird sehr gut für England, die Engländer werden sehr stark sein.

Antwort, dass die wahre Bedrohung von unkontrollierter Immigration ausgeht.

Irritierenderweise scheint Baba auch ganz genau zu wissen, in welchen Bereichen Englands—der Wahlheimat ihres Mediums Vanya—sich Muslime ganz besonders schlecht integrieren („Nottingham, Birmingham und im Norden London

2017 das Jahr, in dem wir auf Aliens stoßen - sie sind klein und haben 3 Augen.

https://broadly.vice.com/de/article/wir-haben-die-wahrsagerin-aller-wahrsagerinnen-gefragt-wie-furchtbar-2017-wird

Krieg der Magier - oder Hexen verfluchen Trump - Christen antworten mit Gebeten für Trump - und alle gegen die Illuminaten

Gestern habe ich in diesem Blog etwas über die Illuminaten geschrieben. Wie es der Zufall will, der niemals blind ist, bestätigte jemand heute indirekt was ich gestern schrieb: Bis zum heutigen Tag gibt es einige Verschwörungstheoretiker die an die Existenz der Illuminaten glauben. Zu dieser Bestätigung gelangte ich auf Umwegen.

Auf http://www.krone.at/welt/hexen-wollen-trump-mit-einem-fluch-belegen-magie-soll-helfen-story-555963
las ich einen Artikel:

"Jetzt hilft wohl nur noch etwas Magie: Auf Facebook haben sich Hexen und Zauberer zusammengefunden, um Donald Trump mit einem Fluch zu belegen. Eine Anleitung, wie der umstrittene US- Präsident und seine Entourage verhext werden können, wurde auch bereits veröffentlicht.",

steht dort zu lesen. Weil ich ja auch vor kurzem über Flüche geschrieben habe (am 3.2.2017 http://psi-versuche.blogspot.co.at/2017/02/telepahtische-angriffe-fluche-voodoo.html), interessierte mich die Sache natürlich ganz besonders. Noch dazu hatte ich vor langer Zeit einen Traum (ich denke er wird auch in meiner Traumsammlung dokumentiert sein), der behauptete ich würde viele Hexen zusammen bringen. Diesen Traum habe ich nicht vergessen, weil ich über ihn rätselte. Da ich weder eine Hexe bin, noch die Gabe habe, andere Leute iorgendwie zu organisieren, erschien er mir absurd. Nun ist es aber so, dass man sich in seinen Träumen sehr oft mit total fremden Menschen identifiziert und deshalb in der geschilderten Situation glaubt, man sei eine der handelnden Personen. Dieser Traum hat sich also erfüllt - wenn auch auf andere Weise als ich dachte. Die Person welche die Hexen versammelt, heißt übrigens Kitty Lemiew. Im Traum glaubte ich also, diese Kitty zu sein. Der Zauber wurde von Michael M. Hughes veröffentlicht. Hier kann sich jede/r beteiligen. https://www.facebook.com/bindtrump/

Warum man dazu einen Halbmond braucht (am Himmel) ist mir nicht klar.

Was die Illuminaten betrifft, fand ich hier einiges an Überzeugungen, sie seien noch aktiv. https://custos-sancto.blogspot.co.at/2017/02/in-der-gestrigen-elle-zeitschrift-liest.html

Das war gleich die erste Seite die ich mir ansah, nachdem ich google (funktioniert in gewisser Hinsicht besser als jede Glaskugel) fragte, wo ich die Facebookseite von Kitty finden kann. Denn das stand auf der custos sancto Webseite nicht und auch nicht bei der Kronen Zeitung.

Ein Zitat aus dieser custos Seite:

Siehe dazu hier, ein privates Video gefilmt bei den Illuminaten.
AB MINUTE 7:05
"BALD WERDEN WIR (die Illuminaten-Illumi Corps) DAS WETTER UNTER KONTROLLE HABEN, 
WIR WERDEN (anhand technischer Geräte und Maschinen) FLUTEN, 
ORKANE, ERDBEBEN UND SOGAR DEN TSUNAMI SELBST ERZEUGEN(der dann 2012 stattfand!)..."
Als dieses Video der Illuminaten veröffentlicht wurde, gingen sie auf die Barrikaden. 


Noch ein Zitat
 
HEXEREI GEGEN TRUMP VON DEN MEDIEN GEPRIESEN!
Auch die  DAILYMAIL macht Reklame davon, sie schildert auch noch wie man Flüche gegen Präsident Trump aussprechen soll... Sie sind alle des Teufels! Die Zeitschriften arbeiten mit Satan. Sie sind nicht interessiert an der objektiven Wahrheit, an das Wohl der Menschen, an das Schöne, sondern sind pervers und sie zerstören, sie stellen sich gegen Gott und richten sich voll Hass gegen alle, die den Teufel nicht anbeten bzw. nicht zum Vater haben.
Es sind keine unabhängigen Medien. Sie sind alle EINS und unter nur EINER Stimme, 
unter einem Diktat;  dem der Illuminaten, dem der Satanisten.



Dann endet der Artikel mit einem Aufruf zur Gegenmagie auf christlicher Basis:
 

"Bitten wir alle gemeinsam Gott darum, dass er sich unserer erbarmt und dass Christus in der Welt und den Herzen der Menschen regiert. Möge Gott das Gebet der vielen Christen erhören und christliche Führer dazu führen, wie es Ninive tat, dass sich ihre Länder, bekehren. Mögen Gottes Gesetze respektiert, eingehalten und geliebt werden.

Beten wir, dass sich die Menschen zu Christus bekehren. Beten wir vor allem den marianischen Rosenkranz! Beten wir für Donald Trump und seine Familie und dafür, dass keine Hexerei ihn fesseln möge, sondern er für die nächsten 8 Jahre (wenn er weiterhin das christliche verteidigt und ein Segen ist) regiert.
Fangen wir heute an, es ist Freitag, intensiver dafür zu beten, zu fasten und Nachtwache zu halten, während die Hexen sich alle heute versammeln um Flüche gegen letztendlich Christus, das Christentum und einem armen Mann der Christus dienen will, zu sprechen.



OPORTET CHRISTUM REGNARE!
Die Hexenmeisterin schrieb:
HEXEN, WIR BRAUCHEN EUCH!
UM EINEN FLUCH ZU SPRECHEN UND TRUMP UND
ALLE DIE IHN UNTERSTÜTZEN ZU BINDEN! 

Also sind auch wir, die wir für Präsident Trump beten, gemeint.

Aber keine Angst. Wir sind beschützt durch das Blut des Lammes, das kostbare Blut Jesu Christi.

Gott ist stärker als alle Dämonen zusammen und Gott wird regieren."


https://custos-sancto.blogspot.co.at/2017/02/in-der-gestrigen-elle-zeitschrift-liest.html

Bitte entscheiden sie sich, für wen sie sich magisch ins Zeug legen: für die Hexen, oder für die Christen.

Jetzt wird die ganze Sache jedoch noch interessanter. Der Zufall wütet geradezu. Während ich diesen Artikel schrieb, kam ich auf die Idee, hier ein Illuminatensymbol einzufügen. Deshalb ging ich auf Bildersuche und klickte auf irgendeines dieser Symbole. So landete ich hier:

https://anarchostalinist.wordpress.com/2012/04/02/illuminaten-unterwandern-die-linkspartei/

Huch! "Anarchostalinisten" - was soll das bitte sein? Das ist ja ein Widerspruch in sich! Aber bitte, wenn sie sich so sehen wollen ... sollen sie. Interessant ist was sie schreiben:

Die geheime Organisation der Illuminaten, bekannt für ihre unheimliche Verschwörung rund um die Zahl 23 und George Washington, hat seit einiger Zeit damit begonnen, die sozialdemokratische Partei DIE LINKE zu unterwandern. Das macht sich vor allem daran bemerkbar, dass sie programmatisch immer mehr der sklavischen Lohnarbeit und dem Sozialstaat das Wort spricht, statt Perspektiven zu bieten für eine revolutionäre Umgestaltung der Bundesrepublik. So haben die illuminatischen Kräfte einzelne PolitikerInnen der Linkspartei auch soweit gebracht, Militäreinsätze zu verteidigen, beispielsweise gegen Libyen oder Afghanistan (Andre Brie zum Beispiel gehört zum Mittelbau der illuminatischen Hierarchie).

Jetz bin ich wirklich baff. Extreme Linke glauben an die Existenz der Illuminaten und in diesem Zusammenhang an eine Verschwörung rund um die Zahl 23? Das wundert mich wirklich.

Über die Illuminaten werde ich irgendwann einen gesonderten Artikel schreiben. Jetzt ist mir jedenfalls die Lust auf eine Illuminaten-Grafik vergangen. 

Geheimbünde und deren Mitglieder - Meyrink, der Autor des Golem

Die Illuminaten werden verdächtigt, für alles mögliche Unheil verantwortlich zu sein. Auch heute noch glauben einige Verschwörungstheoretiker verdächtigt, der Geheimbund würde noch immer existieren. 

Theodor Reuß gründete Ende des 19. Jahrhunderts einen „Illuminatenorden“. Mit den berüchtigten "Illuminaten" hatte der jedoch nichts zu tun.

"Zwecks Legitimation der Ordensgründung verwies Reuß auf ein in seinem Besitz befindliches Patent, welches angeblich von einem Hochgradmaurer im 18. Grad des Memphis-Ritus, bzw. im 46. Grad des Misraim-Ritus namens Louis Gabriel stammte, der es bei einem Besuch am 19. November 1786 von Adam Weishaupt in Regensburg persönlich erhalten habe. Nach diesem Patent sei der jeweilige Inhaber befugt „Schottische Logen“ zu gründen. Leopold Engel trat dem IO am 9. November 1896 bei und verfasste dessen „Geschichte“."
https://de.wikipedia.org/wiki/Geheimbund#Weltbund_der_Illuminaten

Offensichtlich war das alles nur eine Lüge, aber es funktionierte. Unter dem Namen "Weltbund der Illuminaten" wurde später auch noch eine neue  Organisationen gegründet. Bei dieser war Meyrink Mitglied.

Wenn der Beginn schon so zweifelhaft ist, kann nichts Gutes daraus entstehen. In erster Linie wurden wohl in diesen Orden und Gruppen Fantasien produziert und verkauft. Was bei vielen Menschen jedoch gut ankommt, weil das Geheimnisvolle immer die Neugierde weckt.

Meyrink war Mitglied mehrerer Geheimbünde und behauptete, in telepathischem Kontakt mit Ramana Maharshi, dem Guru Paul Bruntons zu stehen.

Dieser Ramana Maharshi war ein echter Yogi, der anfangs alleine in einer Höhle lebte und aus ihr von einem anderen geholt werden musste. Sonst hätte er dort vermutlich sein Leben verbracht. Ob Meyrink mit seiner Annahme er stehe mit Maharshi in telepatischem Kontakt Recht hatte, lässt sich schwer sagen. Ich denke eher nicht, sonst wäre er kein Buddhist geworden.
  • Meyrink war Mitbegründer der theosophischen Okkultistenloge „Zum blauen Stern“
  • eines der ersten Mitglieder der deutschen Theosophischen Gesellschaft, deren innerer Abteilung, der „Esoterischen Schule“ er sich später anschloss.
  • Unter dem Ordensnamen „Bruder Dagobert“ war er Mitglied im Weltbund der Illuminaten.
  • Unter dem Logennamen „Kama, Censor of the R.O.O.o.S.B.“ war er Mitglied im Kerning-Orden.
  • Angehöriger in der „Bruderschaft der alten Riten vom heiligen Gral im großen Orient von Patmos“.
  • Mitglied der mystischen Gesellschaft christlich-rosenkreuzerischer Ausrichtung von Alois Mailänder.
  • Mitglied des Schachclubs Starnberg 1920 e.V.wo er dreimal Clubmeister wurde
https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Meyrink  

Seine Leidenschaft für Vereine (der Schachclub wird wahrscheinlich nicht geheim gewesen sein) nähren den Verdacht, er habe sich alleine verloren gefühlt und deshalb war er ständig auf der Suche nach echter Gemeinschaft. Ein Suchender war er jedenfalls. Er konvertierte gegen Ende seines Lebens zum Mahayana Buddhismus. Der Wunsch nach Leiderlösung bezieht sich im Mahayana auf alle Lebewesen, einschließlich der eigenen Person. Also kann man annehmen, dass er litt und auch mit allen anderen Lebewesen mitlitt. Ihn führte der Weg zu dieser Religion über den Okkultismus und das Rosenkreuzertum - wieder zu einer Gemeinschaft.  Alle diese Vereine, Organisationen, oder wie immer man sie nennen möchte, waren nur Stationen die er ollenbar besuchen musste, um an sein wahres Ziel zu gelangen. Zu einer Glaubensgemeinschaft die ihm die Bürde abnimmt, einen Weg zu suchen, weil es schon einen gibt. Alle diese okkulten und mystischen Gesellschaften mögen seine Fantasie beflügelt haben. Was sich in seinen Büchern widerspiegelten. Die bei den esoterischen Lesern gut ankamen, aber ziemlich konfus verschiedenste Ideen miteinander verstrickten. seelische Sicherheit konnten ihm okkulte Geheimbünde keine geben, weil er vermutlich insgeheim ihre Lügen durchschaute.

Können Autos bergauf rollen und Flüsse nach oben fließen?

Vor einiger Zeit gabe es eine interessante Sendung im Fernsehen. Man staunte was da vorgeführt wurde. Autos rollten bergauf, die Naturgesetze standen Kopf.
Denn, so wurde suggeriert, in Polen gibt es einen Berg, der tatsächlich den Naturgesetzen scheinbar trotzt. Dort rollen Gegenstande hinauf, statt hinab. Eigentlich nichts Neues. Solche Bilder kenne ich aus einer sehr alten Doku, bei der es um bestimmte Stellen in Israel geht. Ebenso soll es das in Italien geben und in China fließt angeblich sogar ein Fluß berauf.


Erklärungen dafür gibt es mehrere, bewiesen wurde noch keine. Vielleicht fließt ein unterirdischer Fluss und verändert dadurch die natürlichen Gegebenheiten?

Ein Wünschelrutengeher zeigt, wie seine Rute reagiert und angeblich ereignet sich die Bewegung parallel dazu (nicht gefaked) beim unerfahrenen Journalisten. In einem Experiment lässt ein Wissenschaftler sogar einen Magneten schweben, wofür angeblich auch der Berg verantwortlich zeichnet.

Andererseits gibt es dieses Phänomen auch in Deutschland und dort wurde durch Vermessung bewiesen, dass es sich nur um eine optische Täuschung handelt. Der schwebende Magnet lässt sich auf diese Weise wohl nicht erklären, aber vielleicht war es auch nur ein Trick?

Freitag, 24. Februar 2017

War es Zufall, oder ein paranormaler Vorgang? Das Handy des Mörders ruft jemanden während der Tat an.

Am 23.2.2017 stand in der KRONE ein seltsamer Artikel. Ein Mann hatte seine Ehefrau ermordet und stand nun vor Gericht. Er leugnete die Tat, wurde jedoch von seinem eigenen Handy überführt. Während er die Frau tötete, die um Gnade bettelte, rief sein Handy einen Freund an. Der Freund hob aber nicht ab. Trotzdem wurden die Worte der Frau auf dem Anrufbewantworter des Freundes aufgenommen und gespeichert.



Was soll man vom Okkultismus halten? Gesellschaft für Anomalistik stellt eine neue Studie vor

„Der Okkultismus ist der Vater der Wissenschaft der Zukunft“ – Die Monatsschrift Die Uebersinnliche Welt"

Auf der Webseite https://www.anomalistik.de/  wird eine neue Studie vorgestellt:

"In den letzten Jahren sind viele historische Arbeiten zum Verhältnis von Okkultismus und Wissenschaft für die Entwicklung der westlichen Moderne erschienen. Um nur drei wichtige Arbeiten zu nennen: Corinna Treitels 2004 erschienener Band A Science oft he Soul, Heather Wolfframs The Stepchildren of Science (2009) und Egil Asprems The Problem of Disenchantment (2014). In der neuen Studie des Monats wird eine Arbeit der amerikanischen Historikerin Linda Henderson vorgestellt, die die Schlüsselrolle der von 1893 bis 1922 in Berlin erschienenen deutschen Wochenschrift „Die Uebersinnliche Welt“ in den Blick nimmt.
Henderson kann anhand der Beiträge in dieser Zeitschrift zeigen, wie wenig scharf abgegrenzt die Bereiche der Wissenschaft und des Okkultismus (und teilweise auch der bildenden Kunst) waren, wie sehr die Entdeckung etwa der Röntgenstrahlen unter Theosophen und Spiritisten für Aufregung sorgten und wie sich der Okkultismus als Vermittler zwischen Philosophie und Naturwissenschaft, aber auch als Wegweiser für eine Wissenschaft der Zukunft verstand."


http://www.glass-bead.org/article/the-forgotten-meta-realities-of-modernism/?lang=enview 

Alphonse Louis Constant, der sich den Künstlernamen Eliphas Levi zulegte, begann als Sozialist seine okkulte Karriere. Er kreierte den modernen Okkultismus. Christentum und Sozialismus versuchten manche gläubige Christen miteinander zu verbinden. Ein ähnlicher Versuch wie der heutige, der Islam und Sozialismus als Einheit darstellt und den Islam auf diese Weise für viele Linke als eine scheinbare Alternative attraktiv macht. Was darüber hinweg täuscht, dass Religionen in erster Linie dazu da sind, den Herrschaftsanspruch einiger weniger zu garantieren.

Der Sozialsimus hat vermutlich weit mehr Berührungspunkte mit dem Okkultismus, als Kunst und Wissenschaft. "Es wurde lange angenommen, dass der Sozialist Constant mit der Zweiten Republik untergegangen und dem Okkultisten Eliphas Lévi gewichen sei. Die gemeinsame Quelle dieser Darstellung ist Paul Chacornac, der wiederum Narrative zementierte, die Okkultisten wie Papus und Stanislas de Guaïta zum Ende des 19. Jahrhunderts verbreitet hatten. Im Gegensatz dazu wurde darauf hingewiesen, dass Constant seinen "Okkultismus" nicht nur auf der Grundlage seiner sozialistischen und neo-katholischen Ideen entwickelt, sondern bis zu seinem Lebensende die Verwirklichung des "wahren Sozialismus" propagiert hat.". https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89liphas_L%C3%A9vi

Mag schon sein, dass Okkultismus auch Auswirkungen auf die Wissenschaft und auf die Kunst hatte. Was die Kunst betrifft, ist es sicher so. Viele Künstler und auch viele Dramatiker beschäftigten sich mit Alchemie, Rosenkreuzertum und mit verschiedenen okkulten Richtungen. Offen gesagt, halte ich davon absolut nichts. Der engste Berührungspunkt zwischen Okkultismus und Wissenschaft war vermutlich die Drogenabhängigkeit. Gerade um die Jahrhundertwende waren ziemlich große Bevölkerungsgruppen regelmäßig "high". Weil die Wissenschaft die Drogen entdeckt hatte. Opium, Haschisch, Kokain und andere Substanzen die das Bewusstsein, oder den Gemütszustand  verändern können, wurden als Medikamente eingesetzt. Vom Baby bis zum Greis, setzte man die Menschen unter Drogen. Dazu kamen Nervengifte in alkoholische Getränken, die zu argen Halluzinationen führten.


Viele angeblich okkulte Erlebnisse sind alleine darauf zurückzuführen. Ereignisse bei Seancen wurden sicher sehr oft durch Rauschzustände ausgelöst. Was die Psyche der Okkultisten betrifft, lassen sich auch aus dieser Sicht, Rückschlüsse machen, die vieles erklären. Europa war eine Gesellschaft von Junkies. Was den Süchtigen jedoch nicht bewusst war.


In diesem Zustand der Halluzinationen und der Verwirrung, wurden interessierte Menschen mit neuen - eigentlich alten - religiösen Vorstellungen konfrontiert. Man beschäftigte sich mit dem alten Ägypten und mit asiatischen Religionen, jedoch ohne tieferes Verständnis, weil das nötige, wissenschaftlich Wissen noch fehlte. Magische Bücher die angeblich uraltes Wissen bargen, wurden studiert und interpretiert. Die eigene Religion wurde demontiert. Man gründete geheime Zirkel und die Alpha Männchen der neu-religiösen Okkultisten, fühlten sich als Gesandte einer anderen Welt. Sie scharten Anhänger um sich - und machten sich sehr wichtig.

Auch Frauen durften vereinzelt in die erlauchten Clubs, wie beispielsweise Helena Blavatsky, die es den Männern so richtig zeigte. Sie machte das geheime Wissen öffentlich, welches bei Todesstrafe geheimgehalten werden sollte. Offenbar konnten ihr Flüche nichts anhaben. Aus diesem ganzen okkulten Müll, bastelte sie eine neue Idee. Davon und damit konnte sie gut leben. Rudolf Steiner kam ebenfalls zur theosophischen Gesellschaft, die von Blavatsky dominiert wurde und vertrat ähnliche Gedanken wie sie, bzw. schrieb er von ihr ab.

Auch wenn er von anderen später verlangte, sie mögen sich vom Alkohol fernhalten, war er selbst doch Alkoholiker. Medikamente wird er auch genommen haben.




Rosa Mayreder, die Vertraute aus der Wiener Zeit, meinte sogar, er sei „Alkoholiker gewesen, wenn auch nicht in jenem Übermaß, wie man es bei Mystikern oft findet. [Erst ab der Jahrhundertwende habe Steiner sich] ganz fest in die Hand genommen und sei der geworden, als den ihn die Welt heute kennt“. https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Steiner

Nach Steiners Ideen werden heute noch unzählige Kinder unterrichtet. Vor allem nach dem 2. Weltkrieg wurde seine Lehre populär. Seine Anhänger konnten sich in Europa  frei entfalten, was vorher nicht immer möglich gewesen war. Natürlich haben nicht alle Menschen seine Gedanken für richtig gehalten und sich von ihnen mitreißen lassen. Vor allem manche Linke übten schon bald Kritik: "Für die Analyse der Anthropsophie ist es von Bedeutung, daß sich alle Elemente in beinahe gleicher Reihenfolge in Steiners Anthroposophie wiederfinden lassen; in leicht gewandelter Form versteht sich, war doch Steiner stets darauf bedacht, seine 'Erkenntnisse' originär erscheinen zu lassen. So behauptet er in seinen Büchern, daß es sich um seine eigenen "Schauungen" handele, obwohl die Ausführungen beinahe deckungsgleich mit denen der Helena Blavatzky waren." https://www.anarchismus.at/religionskritik/esoterik/7535-gerhard-kern-theosophie-und-anthroposophi
 
 

Sie wollen einen Test machen? Kein Problem. Hier finden sie was sie suchen.

Auf der Seite http://www.psychologie-heute.de/service/mitmachen/ 
findet man psychologische Studien, für die Teilnehmer gesucht werden. Vielleicht lernen sie ihr wahres ICH auf diese Weise kennen - oder auch nicht.



Machen sie mit! Die Wissenschaft braucht sie unbedingt!!! Mancher Test wird sogar honoriert, wenn auch nur sehr geringfügig.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Das Quija Board wurde auch schon wissenschaftlich untersucht - Geister wurden keine gefunden


Kaum zu glauben, aber doch wahr. Forscher scheuen sich nicht mehr, esoterische Praktiken aufzugreifen. In diesem Fall geht es um das Ouija-Brett. Wie Grenzwissenschaft aktuell berichtet http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.co.at/2014/05/turoffner-zu-verborgenem-wissen.html
hat sich das Team um den Psychologen und Projektleiter Dr. Ronald Rensink, Dr. Helene Gauchou und Docky Duncan vom Visual Cognition Lab an der psychologischen Fakultät der University of British Columbia dieses "Spiel" als Forschungsobjekt ausgesucht. Mit verblüffenden Ergebnissen. Zwar entmystifizieren sie es, indem sie der Geistertheorie widersprechen, trotzdem beweisen sie andererseits auch, dass man mit diesem Spiel zu einem Wissen gelangen kann, welches weit über dem bewussten Wissen liegt. Sie halten es für eine Kommunikationsmöglichkeit mit dem Unbewussten. http://www.innerintelproject.org/

Was ist das Quia-Brett?

Auf einem Ouija-Brett sind Zeichen abgebildet, meist das Alphabet, sowie die Ziffern und die Wörter „ja“ und „nein“. Bei manchen Boards stehen zusätzlich Wörter wie „Danke“, „Ich warte“, „Ende“, „Ich gehe“, oder Ähnliches. Zusätzlich gibt es einen Zeiger, der ein Zeichen markieren kann. Zur Benutzung muss man die Hände darauf legen und einige Zeit warten, bis dieser Zeiger sich auf dem Brett bewegt. Die markierten Zeichen ergeben dann eine Botschaft. Meist werden diese Botschaften als Signale von paranormalen Wesen interpretiert. Der Führer des Zeigers soll sich dabei keines Einflusses auf dessen Bewegung über das Brett bewusst sein. 

Im Jahre 1891 wurde das Ouija-Board von dem US-amerikanischen Erfinder Elijah Bond patentiert. Ein Jahr später wurde das Patent von William Fuld gekauft, der das Ouija-Brett veränderte und ein zweites Patent darauf anmeldete. Mit ihm machte er ein Vermögen. 1966 verkaufte die Baltimore Talking Board Company, die von Fuld gegründete Firma, die Rechte am Ouija-Board an die Firma Parker Brothers.
(Mijail0711)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ouija 

Elia Bond (1847-1921) brachte das Board in den Handel. Es war einfach ein Gesellschaftsspiel. Er war Freimaurer, was sich vielleicht auf die Gestaltung des Bretts ausgewirkt haben mag. Erst Perle Curran erklärte es als ein Werkzeug der Weissagung. Sie benützte es bei ihren Seancen und behauptete, der Geist eines verstorbenen Menschen spreche über das Board. Skeptiker warfen ihr Betrug vor, was nie bewiesen werden konnte. Sie schrieb Romane und Theaterstücke mit Hilfe des Bretts, angeblich von einem Geist geleitet. Der Psychologe Charles Cory deutete ihre Fähigkeit als Folge einer dissoziativen Störung. http://psychicinvestigator.com/demo/helen_smith.htm
Walter Franklin Pierce von der American Society for Psychical Research widersprach ihm. Er glaubte nicht an eine multiple Persönlichkeit, weil sie seiner Meinung nach gar nicht das nötige Wissen haben konnte, welches sich während der Seancen äußerte. 

Es gibt verschiedene Ausgaben. Unter anderen auch eines mit Swastika und dem Wort "Nirvana" in der Mitte. Auf dieser Seite gibt es Fotos von Sammlerstücken.


http://www.williamfuld.com/ouija_people_elijahbond.html


Werbungen in Zeitungen

http://biggamehunterca.blogspot.co.at/2012/03/universal-possessed-by-ouija.html 

Museum

http://www.museumoftalkingboards.com/gal1.html

Immer wieder liest man im Internet Warnungen vor dem Brett. Man könne sich einen "Geist" einfangen, sozusagen besessen werden. Als würden die Geister massenhaft um uns herum lungern und nur darauf warten, von Hinz und Kunz gerufen zu werden. Die neuesten Forschungen können zwar nicht wirklich erklären wie es funktioniert, aber sie zeigen, dass es sich um ein inneres Wissen handelt das sich manifestiert, weil der "innere Zensor" ausgeschaltet wurde. Was genau jemand in diesem Zustand "weiss" mag von Person zu Person unterschiedlich sein. Sicher scheint zumindest zu sein, dass jeder Mensch viel mehr weiss als er glaubt - ganz ohne Geister. Ich glaube ich versuche es einmal mit Lotto. Da müssten doch auch die richtigen Zahlen leicht zu finden sein. Ich habe es bisher nur mit dem Pendel versucht - hat nicht funktioniert.

Astrologie - Stettin als ägyptisches und kosmisches Spiegelbild


Eine polnische Astrologin hat eine Theorie aufgestellt, die bisher nicht widerlegt werden konnte. Sie behauptet, Stettin sei sozusagen ein Spiegelbild. Ob das tatsächlich zutrifft kann ich nicht sagen, auf jeden Fall ist es eine gute Geschäftsidee, weil Touristen diese Theorie gerne persönlich überprüfen wollen. Es gibt sogar ein Hotel Orion.

Laut der Theorie der Stettiner Astrologen - Małgorzata und Edward Gardasiewicz – nimmt die Lage der Stettiner Plätze und der strahlenförmig von ihnen abgehenden Straßen Bezug auf die Konstellation Orion und das uralte Pyramidenkomplex in Giza. Die Anordnung der Flussbette und der Nebenflüsse von dem Nil und der Oder ist ähnlich und die Gestalt der Milchstraße gleicht der Strömung der beiden Flüsse.

http://www.szczecin.eu/de/odwiedz_szczecin/warto_byc_i_zobaczyc/die_orionplaetze.html

Doch damit nicht genug, versucht auch ein Musiker die Schwingungen des Weltalls einzufangen:

Die (Astrologen) haben Ähnlichkeiten zwischen dem Sternbild des Orion und dem Stettiner Stadtplan entdeckt und einen deutschen Musiker damit inspiriert. Der fängt mit seinem Cello kosmische Schwingungen auf und fühlt sich den Sternen damit ein Stück näher.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Meine letzten Remote Viewing Übungen

In letzter Zeit habe ich einige Remote Viewing Übungen gemacht, mit wechselndem Erfolg. Manche waren zwar nicht falsch, aber auch nicht so eindeutig, dass man sie als Beweise anerkennen könnte, andere waren doch relativ gut. Der heutige Test war meiner Meinung nach eher gut, aber das verwendete Foto war wieder nicht optimal.


Vom Prinzip her waren meine Zeichnungen fast alle richtig. Wie man etwas undeutlich erkennen kann, befand sich bei den Säulen auch ein Mensch, was nicht günstig für die Auswertung ist. Den Hintergrund kann man fast gar nicht erkennen.



Dienstag, 21. Februar 2017

Wiedergeburt eines buddhistischen Meisters - Ling Rinpoche

Der Dalai Lama wurde von Ling Rinpoche unterrichtet. Einem Lehrer, der - so glauben es die tibetischen Buddhisten - seine Vorleben kannte. 1983 starb er und wurde angeblich 1985 wiedergeboren.

Vor Kyabje Ling Rinpoche waren drei frühere Inkarnationen von Ling Rinpoche Tutoren für die vorherigen Dalai Lamas, darunter das 13., dem 12. und dem 6. Dalai Lamas. Drei Inkarnationen von Ling Rinpoche waren auch Ganden Tripas. Über viele Jahre haben die Ling Rinpoche Inkarnationen viele Klöster in Tibet gegründet und Studenten in jeder Sekte des tibetischen Buddhismus gelehrt. Viele der Mönche in Ling Khangtsen kommen aus diesen Klöstern.
Die aktuelle Inkarnation von Ling Rinpoche ist der spirituelle Leiter und Leiter von Ling Khangtsen. Er wurde 1985 in Indien geboren und studiert an der Drepung Loseling Monastic University, Mungod, Karnataka. Er ist bekannt als Ling Choktul Rinpoche. (wikipedia)

 Über den "neuen" Ling Rinpoche:

"Inzwischen hat man die Reinkarnation von Ling Rinpoche entdeckt, der ein sehr frecher und lebhafter Junge ist. Seine Entdeckung war eine von denen, bei der das Kind ein Mitglied des Suchtrupps klar erkennt. Obwohl er nämlich erst 18 Monate alt war, rief der kleine Junge die Person beim Namen, ging ihr entgegen und lächelte. Später erkannte er noch mehrere andere Bekannte seines Vorgängers.
Als ich den Jungen das erste Mal sah, hatte ich keinen Zweifel über seine Identität. So wie er sich benahm, war es ganz offensichtlich, dass er mich kannte, obwohl er mir den größten Respekt entgegenbrachte. Bei jener ersten Begegnung gab ich dem kleinen Ling Rinpoche eine große Tafel Schokolade. Die ganze Zeit, die er bei mir war, hielt er sie regungslos mit ausgestrecktem Arm und gebeugtem Kopf in der Hand. Ich bezweifle, dass ein anderes Kleinkind etwas Süßes, ohne es anzurühren, in der Hand gehalten und zugleich noch so förmlich dagestanden hätte.

Als ich den kleinen Jungen dann zu Hause empfing und er an meine Tür gebracht wurde, verhielt er sich genauso, wie sich sein Vorgänger verhalten hatte. Es war offensichtlich, dass er sich auskannte. Als er in mein Arbeitszimmer kam, erkannte er meinen Diener Lobsang Gawa wieder, der sich gerade von einem Beinbruch erholte. Zuerst überreichte ihm der Kleine feierlich einen Katag, dann nahm er eine seiner Krücken in die Hand, hielt sie wie einen Fahnenmast und lief damit lachend und kichernd im Zimmer herum.

Beeindruckend ist auch die Geschichte, die sich in Bodhgaya zutrug, wo der Junge im Alter von zwei Jahren hingebracht wurde, als ich dort Unterweisungen gab. Ohne dass ihm jemand etwas gesagt hätte, fand er mein Schlafzimmer, nachdem er auf allen vieren die Treppe hinaufgeklettert war, und legte einen Katag auf mein Bett.https://www.tibet.de/zeitschrift/rezensionen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e9c9698a72cb51177c96c1e0e5167b45

Man setzt voraus, dass Menschen die ihr Leben der Meditation widmeten und eine hohe Bewusstseinsstufe erreichten, sich im nächsten Leben an ihr Vorleben erinnern. In diesem hier geschilderten Fall, hält man den Menschen allerdings sogar für einen Gott, der nur deshalb als Mensch auf Erden wandelt, weil er mithelfen möchte, die leidenden Mitgeschöpfe zu erlösen. Er lebt nicht für sich und was er tut, macht er auch nicht für sich, sondern er opfert sich, indem er das Leid auf sich nimmt, welches das Leben mit sich bringt.

Die Gläubigen verlangen jedoch Beweise. Nur einer der sich an sein Vorleben erinnert und Menschen, Gegenstände und Orte wiedererkennt, kann auch die richtige Person sein. Es wird aber aktiv nach dem Wiedergeborenen gesucht, weil er ein Kind ist und sich im Normalfall wohl nicht von selbst melden kann. Darin besteht jedoch ein großes Risiko. Eine Beeinflussung durch die Umgebung wäre selbstverständlich denkbar und da es auch politische Interessen gibt, wird manchmal versucht, das "richtige" Kind - im Sinne von "passend" - als Wiedergeburt zu etablieren.


Sherrie Lea Laird behauptet, sie sei die wiedergeborene Marilyn Monroe

Im Jahr 2005 schrieb die Krone: "Adrian Finkelstein, klinischer Professor der Psychiatrie, will in der Sängerin Sherrie Lea Laird die Reinkarnation von Marilyn Monroe gefunden haben. Am 13. August wird der Psychiater bei der Lily Dale Assembly, einer spirituellen Community, seine Patientin der Öffentlichkeit präsentieren und seine vermeintlichen Beweise vorlegen. Im Gepäck hat Finkelstein sechseinhalb Jahre Videomaterial über Rückgänge in Marilyns Leben." http://www.krone.at/wissen/forscher-will-monroes-wiedergeburt-belegen-lebt-marilyn-story-33863


Gemeinsam mit Walter Semkiw wollte er damals anhand von äußeren Ähnlichkeiten, aber auch von DNA-Struktur Wiedergeburt beweisen. Darüber habe ich bisher noch nichts gehört.

Finkelstein machte mit Sherrie Lea Laird Rückführungen, aufgrund derer sie, bzw. er, zu der Überzeugung kam, die Frau sei Monroe gewesen. Es gibt eine äußere Ähnlichkeit zwischen den beiden Personen und angeblich singt sie auch genauso. 9 Monate nach dem Tod der Schauspielerin wurde sie geboren. Was etwas irritierend wirkt ist, dass auch ihre Tochter von Finkelstein hypnotisiert wurde, mit dem Ergebnis, die heutige Tochter sei die damalige Mutter gewesen.

Laird ist nicht die Einzige die glaubt, Monroe gewesen zu sein, aber vermutlich die Einzige, die ihr in mehrfacher Hinsicht ähnelt. Ein Hellsichtiger bestätigt die Behauptung: "Unterstützt wird ihre These auch von Kevin Ryerson, einem amerikanischen Parawissenschaftler, der Dank seines Fernsehauftrittes in der ABC-Serie "Out On a Limb" Berühmtheit erlangte. Am 18. Juni und 14. Juli sagte der Hellsichtige, dass "Sherrie Lea Laird die einzig lebende Reinkarnation Marilyn Monroes" sei." http://www.freenet.de/nachrichten/wissenschaft/marilyn-wieder-geboren_730840_4702462.html

Allerdings ist die Behauptung eines angeblich Hellsichtigen kein Beweis. Man müsste schon mehr wissen um ein Urteil abgeben zu können. Möglich ist es sicher. Vielleicht finde ich ja auch noch mehr über diesen Fall.

Ein Lebender verharrt im Zustand des Todes - Ling Rinpoche verweilte 13 Tage im klaren Licht des Todes

Was ist Leben? Was ist Tod? Wissen wir das wirklich?

Die einschneidendste Erfahrung ihres Lebens machte Eleanor Rosch, als sie ans Totenbett ihres tibetischen Meisters gerufen wurde. Kaum hatte die Psychologin der University of Berkeley den Raum betreten, spürte sie eine intensive Präsenz, die von dem in Meditationshaltung sitzenden Toten ausging. "Es war, als ob der Geist von seiner leiblichen Hülle befreit gewesen wäre und unmittelbar zu mir spräche", erinnert sich Rosch. Sie habe die Gegenwart ihres Lehrers stärker als je zuvor gespürt – "als sei der Körper nur ein Filter gewesen, der plötzlich weggefallen war".

Der Dalai Lama erklärt diesen Zustand so:

"Ling Rinpoche, mein persönlicher Lehrer, verweilte 13 Tage im klaren Licht des Todes. Obwohl er bereits klinisch tot war und aufgehört hatte zu atmen, ruhte er in der Meditationshaltung, und sein Körper zeigte keinerlei Anzeichen des Zerfalls". Den Zustand des klaren Lichts nennt das religiöse Oberhaupt der Tibeter "eine äußerst subtile Ebene des Bewusstseins, die sich in allen Menschen zum Zeitpunkt des Todes kurzfristig zeigt". Sie zeichne sich nicht nur durch "absolute Spontaneität" aus, sondern auch durch "die Abwesenheit eines Ich-Bewusstseins oder eines Festhaltens am Ich". Selbst wir normalen Sterblichen könnten diese "subtile Ebene" manchmal erfahren, sagt der Dalai Lama: "Während des Niesens zum Beispiel, während einer Ohnmacht, im Tiefschlaf und beim sexuellen Höhepunkt".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/meditation-die-durchleuchtung-der-erleuchtung-a-577626.html

Was dieses klare Licht ist, in welchem sich jemand befindet ist wissenschaftlich ungeklärt. Als Wissenschaftler sich mit den tibetischen Mönchen beschäftigten, starb gerade niemand von ihnen. Deshalb zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab. Für eine solche Forschung braucht es eben Geduld.  Da die Wissenschaft bisher nicht erklären kann was das klare Licht ist, müssen wir uns an das halten, was die buddhistischen Meister uns erzählen. Geshe Pema Samten schildert was sich (nach Meinung der Buddhisten) während des Todes abspielt.


"Jedem Wesen erscheint im Tod das Klare Licht. Doch diejenigen, die nicht oder kaum meditiert haben, nehmen das Klare Licht nur als Abwesenheit von Objekten oder Konzepten wahr. Dadurch empfinden sie Angst, was wiederum ihr Anhaften an Konzepten verstärkt. 
Um das Klare Licht wahrnehmen zu können bedarf es einer intensiven Erfahrung über den eigenen Geist, die nur in tiefgründigen Meditation während des Lebens erlangt werden können. Daher können erfahrene Meditierende das Klare Licht erkennen und für ihre weitere Meditation nutzen. Sie erleben das Klare Licht als eine unmittelbar Weisheit über das Leer-sein aller Phänomene von inhärenter Existenz, jener Weisheit, die im Buddhismus als das eigentliche und stärkste Mittel zur Befreiung des Geistes von Leid angesehen wird.
Weit fortgeschrittene Yogis können während des gesamten Sterbeprozesses, der Auflösung der groben und subtilen Ebenen und Energien, meditieren. Zu Lebzeiten haben sie sich in den tantrischen Meditationen die Stufen des Todesprozesses wieder und wieder bewusst gemacht. Zunächst auf der Ebene der Imagination, später sogar als reale Erfahrung. Wenn dann tatsächlich die Zeichen des Sterbeprozesses auftreten, sind fortgeschrittene Meditierende bestens vorbereitet, um das subtile Bewusstsein des Klaren Lichts zur Meditation zu nutzen. Es braucht viel Erfahrung und Übung, um diesen Geisteszustand zu erreichen und das Klare Licht als Objekt der Meditation nutzen zu können." http://www.dharma-university-press.org/component/k2/item/33-wenn-sich-der-geist-vom-koerper-loest.html

Bei der Meditation geht es also in erster Linie darum, STERBEN zu lernen. Buddhistische Mönche und Nonnen widmen ihr Leben dem Tod insofern, als sie ihn zu überwinden versuchen. Während die Gläubigen der Eingott-Religionen und die Materialisten ohne irgendwelche Vorkenntnisse nähern, trainieren die gläubigen Buddhisten das richtige Sterben. Die Lebenden versuchen den Toten noch dazu Anweisungen zu geben wie diese sich verhalten sollen, falls sie aufgrund des Sterbens alles vergessen haben. Nicht das gerade vorhandene Leben soll bewältigt werden, sondern das nächste, noch nicht vorhandene. Die Buddhisten glauben, die Entscheidung über die Form und die Voraussetzungen des nächsten Lebens, würden im Tod getroffen werden. Zwar habe man Karma angesammelt, ob es wirksam wird, steht jedoch noch nicht fest.

Montag, 20. Februar 2017

War Karlen in ihrem früheren Leben Anne Frank?


Diese Frage kann wohl niemand mit Sicherheit beantworten. Angeblich gibt es neben Karlen noch acht weitere Frauen die glauben, die wieder inkarnierte Anne Frank zu sein. Das alleine wäre ein Grund, sich näher mit diesem Fall zu beschäftigen. Doch statt zu untersuchen, verliert man sich in ideologischem Geschwafel. Während die einen um ihr Recht kämpfen, Wiedergeburt als Lohn/Strafesystem darzustellen, wollen die anderen Wiedergeburt verbieten. Hoppla, das gab es ja schon anderswo!

Peking (China), 21.08.2007: Wie das amerikanische Satiremagazin Newsweek berichtet, hat die staatliche Religionsverwaltung Chinas ein Gesetz erwirkt, dass es buddhistischen Mönchen untersagt, ohne vorherigen Antrag und Genehmigung wiedergeboren zu werden. Mönche außerhalb Chinas sind automatisch von der Wiedergeburt ausgeschlossen.

http://de.uncyclopedia.org/wiki/UnNews:China_verbietet_Tibetern_ungenehmigte_Wiedergeburten

Das ist keineswegs eine Satire, sondern die nackte Wahrheit.

Georg Otto Schmid verbietet zwar nicht, aber er meint wohl, das gehöre verboten:

Hier liegt die eigentliche Gefahr des Reinkarnationsglaubens: dass historische Geschehnisse im Grunde jede Bedeutung einbüssen. Einmaliges wird unwichtig, unfaire und auch schreckliche Konstellationen unerheblich oder gar wünschbar, da sie die Möglichkeit schaffen, Karma abzutragen. So wird derjenige Glaube, der geglaubt wird, um der Bedeutungslosigkeit des Einzelnen zu entgehen, zu einem Glauben, der dazu beiträgt, dass das Einzelne der Geschichte seine Bedeutung verliert.

http://www.relinfo.ch/karlen/info.html

Kann man es sich aussuchen, ob es Wiedergeburt gibt, oder nicht? Ich glaube nicht. Entweder es gibt Reinkarnation, oder eben nicht.Abgesehen davon stimmt seine Behauptung nicht. Im Gegenteil wird jedes Lebewesen wichtiger, sofern die Wiedergeburtstheorie Realität ist, weil jedes Vorleben Bedeutung hat für das was man gerade ist.

Wäre es nicht sinnvoller, sich ernsthaft mit diesem Fall zu beschäftigen, statt ihn verbieten zu wollen? Wenn Karlen nicht die Wiederverkörperte Anne Frank ist - warum versucht man nicht, dies zu beweisen - und wenn sie es doch ist - tut man ihr dann nicht doppelt Unrecht?
https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Frank#/media/File:AnneFrankSchoolPhoto.jpg
Ich kann nicht feststellen, ob sie Anne Frank war, oder nicht, aber ich kann mir Gedanken machen, ob das was sie behauptet plausibel ist, oder nicht. Was spricht dafür, was spricht dagegen?

Die Tagebücher der Anne Frank sind heftig umstritten. Sie wurden immer wieder als Fälschungen bezeichnet, was zu Prozessen und Schlagzeilen führte. Andererseits wurden sie heftig beworben und sogar auf ihrer Basis Theaterstücke geschrieben und auch Filme wurden nach diesen Angaben gedreht.

Im Elternhaus von Barbro Karlen war Anne Frank offenbar Thema, denn - wie Karlen selbst schreibt - fuhren sie mit ihrer Tochter nach Holland, als diese 10 Jahre alt war und besuchten das Haus, in dem Anne Frank sich versteckt hielt. Das tut ja nicht jeder der nach Amsterdam fährt. Es wäre durchaus möglich, dass sie auch schon früher von ihr hörte, oder etwas in der Zeitung las, vielleicht ein Bild sah. Ernsthafte Forscher würden die Eltern über diesen Umstand befragen, leider geht das nicht mehr, weil sie bereits verstorben sind. Ihre angeblichen frühen Erinnerungen könnten theoretisch Pseudoerinnerungen sein, aufgrund von mitgehörten Diskussionen der Eltern über einen Film, oder einen Zeitungsartikel. Der Besucht dieses Hauses könnte auch dazu geführt haben, dass sie sich mit Anne Frank identifiziert. Umgekehrt könnte es sein, dass diese Reise die Folge ihrer unterbewussten Wünsche waren, sich an ihr Vorleben zu erinnern.

Karlen schreibt, sie wäre von einem Psychologen untersucht worden. (Seite 9) Lebt dieser Psychologe noch, kann man ihn befragen, ob diese Behauptung stimmt?

Kontra: Warum schreibt Karlen nicht in der ich-Form, wenn es sich um eine Biographie handelt? Ist sie sich unterbewusst vielleicht doch nicht so sicher, dass sie Anne Frank war und stellt deshalb eine Distanz zur "Wiederverkörperten" her? Warum erfindet sie ausgerechnet einen Namen, der angeblich häufig von Jüdinnen getragen wurde - eine Klischeevorstellung!

Sie schreibt, sie hätte NATÜRLICH vom Hinterhaus und vom Tagebuch gehört, hätte das Tagebuch aber nicht lesen mögen, weil: Sie wollte ihre Erinnerungen ruhen lassen. Und sie wollte sicher sein, daß sie sich etwa nicht bloß "erinnerte", weil sie irgendwo von dieser Zeit gelesen hatte. (Seite 11)

Kontra: Das ist nicht das Verhalten eines zehnjährigen Kindes und schon gar nicht das Verhalten eines Menschen, der sich an ein Vorleben erinnern kann. Ein Kind überlegt nicht, ob es sich vielleicht etwas nur einbilden könnte, weil es etwas liest. Eher würde es begierig das Buch lesen, um sich besser erinnern zu können.

Ob sich alles bei ihren Besuch des Verstecks so abgespielt hat, oder nicht kann man schwer sagen, denn auch hierbei könnte es sich um eine Pseudoerinnerung handeln. Auch darüber hätte man man die Eltern befragen müssen, was jetzt nicht mehr möglich ist.

Kontra: Im Internet gibt es Fotos die eine Ähnlichkeit zwischen beiden Personen beweisen sollen. Karlen hat andere Gene als Frank sie hatte. Sie muss ihr nicht ähnlich sehen. Selbstverständlich könnte es äußer Ähnlichkeiten geben, wenn man wiedergeboren wurde, aber es muss nicht unbedingt sein. Kinder sehen noch nicht so besonders differenziert aus, sie sehen einander oft ähnlich. Es könnte jedoch sein, dass Karlen ein Foto der Anne Frank sah und eine Ähnlichkeit festzustellen glaubte und sich deshalb mit ihr identifizierte.

Pro: Wenn es eine große Ähnlichkeit gibt, könnte das aber auch für eine Wiederverkörperung sprechen. Ich sehe allerdings keine besondere Ähnlichkeit.

Auf einer leider nicht mehr im Internet aufzufindenden Seite 
schreibt sie:

"Ich war acht oder neun Jahre alt, als meine Lehrerin in der Schule von Anne Frank zu erzählen begann. Ich war höchst erstaunt, wie sie mir etwas erzählen konnte, was ich schon mein ganzes Leben lang gekannt hatte. Ich hörte die Geschichte und begriff, dass Anne Frank eine berühmte Person war, die dieses Tagebuch geschrieben hatte. Als meine Lehrerin über Anne Franks Leben sprach, wußte ich, dass manches stimmte, manch anderem aber konnte ich nicht zustimmen."

Kontra: Sie wusste also schon relativ früh wer Frank war. Warum konnte sie manchem nicht zustimmen? Es gibt keinen Grund an dem zu zweifeln, was Anne Frank schrieb. Vielleicht wurde einiges weggelassen, aber es wurde nichts dazu getan.

"Aber seither habe ich keine vergleichbaren Erlebnisse gehabt, außer in meinen Träumen. Als ich etwa fünfzehn war, begannen die Träume allmählich abzuklingen und wurden unbestimmter. Langsam ließen sie mich los,"

Kontra: Sie sagt, sie habe ihre Informationen aus Träumen. Normale Träume sind keine sichere Informationsquelle. Visionen schon, aber davon sagt sie nichts.

Kontra: Dass sie Polizistin wurde, obwohl oder gerade weil sie Angst vor Uniformen hatte, ist eher wenig überzeugend.

"Es war trist und düster und unheimlich, aber das war ja viel besser, als lebendig vom Hitlervolk verbrannt zu werden." (Seite 31)

Die Juden wurden nicht lebendig verbrannt, sondern vorher vergast.

"Sie schreit laut auf, als jemand sie im Nacken fasst und sie hervorzerrt.....und als sie die Treppe hinunter gejagt wird, fällt sie auf der untersten Stufe und bleibt liegen. Voller Entsetzen blickt sie zu ihrem Peiniger auf. Seine Augen glühen vor Haß, er reißt sie an den Haaren vom Boden in die Höhe. "Hoch mit dir, du Schlampe" Er zieht sie an den Haaren auf die Straße hinaus ...." (Seite 134)

Kontra: Dem steht die Aussage von Annes Vater gegenüber der sagte, Karl Josef Silberbauer habe sich bei der Verhaftung korrekt verhalten. Er wollte sogar auf dessen Verfolgung verzichten und lieber die Person finden, welche die Familie verraten hatte.

An das Wort „Silber“ aus Silberbauers Namen konnten sich 1948 zwei befragte SD-Beamte in einer ersten Untersuchung erinnern. Wiesenthal bat Otto Frank um seine Hilfe, dieser weigerte sich jedoch, da er der Meinung war, dass nicht ihr Verhafter, der auf Befehl handelte und sich Otto Franks Angaben zufolge während der Verhaftung „korrekt“ verhalten hatte, sondern ihre Verräter gesucht werden sollten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Josef_Silberbauer

"Sie wird in ein schwarzes Auto gezerrt und er setzt sich neben sie. Sie spürt, wie sich seine Hände unter ihrem Pullover zu schaffen machen und eine ihrer Brüste umgreifend, während er ihr Gesicht in seinen Schoß drückt........... (Seite 143)

Sie befindet sich in einem Lager und derselbe Mann der sie verhaftet und im Auto sexuell belästigt hat kommt zu ihr und bedroht sie. Eine Aufseherin ist eifersüchtig. Das allerdings zu unrecht, was das Mädchen betrifft, denn dieses wehrte sich bisher erfolgreich gegen eine Vergewaltigung. Die Aufseherin erschießt unabsichtlich den Mann und wird anschließend sofort von anderen Soldaten erschossen. (Seite 163)

Sie hat ihre Mutter und Schwester sterben gesehen und wird nun lebendig in den Ofen geworfen. (Seite 174)

Alles was Karlen hier behauptet, entspricht ganz sicher nicht den Tatsachen. Das ist reine Fantasie. Hier die Tatsachen:

Edith Frank starb am 6. Januar 1945 in Auschwitz an Hunger und Erschöpfung.
Am 28. Oktober deportierten sie 1308 Frauen aus Birkenau ins KZ Bergen-Belsen. Sie gehörten zu den insgesamt 8.000 „kranken, aber potentiell wiederherstellungsfähigen Frauen“ (Müller 2000: 337), die für einen späteren Einsatz in der Rüstungsindustrie vorgesehen waren. In Bergen-Belsen brachte man Anne und Margot sowie die anderen Gefangenen in Zeltlagern unter. Die beiden Mädchen verlegte man im Januar 1945 in ein Schonungslager. Dort traf sie ihre Freundinnen Hannah Goslar und Nanette Blitz wieder, die seit Februar 1944 als „Austauschjüdinnen“ in einem anderen Lagerteil gefangen waren. Bei ihren Gesprächen am Zaun erzählte Anne, die wegen Läusebefalls nur mit einem Tuch bekleidet war, dass sie und ihre Schwester alleine seien,
weil sie ihre Eltern für tot hielt. Hannah und Nanette beschrieben Anne als kahl, ausgemergelt und zitternd, aber Anne zeigte sich trotz ihrer eigenen Krankheit mehr um Margot besorgt.

Im März 1945 breitete sich eine Typhus-Epidemie im Lager aus, die (geschätzt) 17.000 Gefangene tötete und der auch Anne und Margot zum Opfer fielen. Laut Zeugenaussagen fiel Margot geschwächt von ihrer Pritsche und starb. Einige Tage später war auch Anne tot.


Kontra: Sie hat also ihre Mutter nicht sterben gesehen und sie wurde nicht lebend verbrannt.

Die anderen Häftlinge beschrieben Anne als stark oder introvertiert. Ihre Sehnsucht und ihr Lebenswille erwiesen sich als treibende Kraft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Frank

Kontra: Hätte es derartige, geschilderte Vorkommnisse gegeben, hätten die anderen Häftlinge sicher darüber berichtet. Es handelte sich offensichtlich um die Fantasie eines Kindes, welches Erzählungen über Nazigräuel in ihren Träumen verarbeitete.

Das Buch "...und die Wölfe heulten", im Perseus Verlag erschienen, enthält leider auch nur ganz kurze Fragmente ihrer Träume. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit sie sich überhaupt korrekt als Erwachsene an ihre Kindheitsträume erinnern konnte. In diesem Buch geht es auch nicht in erster Linie um Reinkarnation, sondern um ihre derzeitige Geschichte, so wie sie diese sieht. Die Reinkarnationsträume sind nur eingestreut und können wohl insgesamt nicht mehr als drei, oder vier Seiten ausmachen. Sie dienen mehr oder weniger der Erklärung, bzw. Unterstellung, die Leute mit denen sie in diesem Leben Schwierigkeiten hat, wären die wiedergeborenen Verfolger der Anne Frank. Somit weist sie jede eigene Schuld an ihren derzeitigen Problemen weit zurück. Vielleicht distanziert sie sich auf diese Weise auch von der möglichen Kollektivschuld der Europäer an der Shoa. Sie setzt sich gar nicht mit ihrem vermuteten Vorleben auseinander.

Es spricht nicht sehr viel dafür, dass beide Personen identisch sind. Fast nichts von dem was sie über Anne Frank behauptet, entspricht den historischen Tatsachen. Gemeinsam haben beide Personen die schriftstellerische Neigung. Das ist der einzige Berührungspunkt.

Es ist schade, dass bisher Reinkarnationsforscher Karlen anscheinend nicht hypnotisiert haben, um festzustellen woran sie sich wirklich erinnert - oder eben auch nicht und ich verstehe auch nicht, dass sie nicht von sich aus in dieser Richtung forscht. Das wäre man Anne Frank schuldig.

Religionen - religiöse Vorstellungen im Judentum und im Islam stammen aus dem alten Ägypten

Der Auszug aus Ägypten wird wohl anders abgelaufen sein, als die biblischen Autoren es uns weismachen wollen. Es waren auch nicht die Juden, die Ägypten verlassen haben, sondern die Anhänger des Echnaton. nachdem man sie mit einem Fluch belegte und ihre Namen entfernte. Echnatons Mumie wurde zerrissen, seine Anhänger getötet, oder eben vertrieben. Ihre Namen wurden entfernt, weil die Ägypter glaubten, ein Name sei etwas Magisches. Wer den Namen eines Menschen auslöscht, der löscht auch seine Seele aus. Während man überall den Namen des Echnaton entfernte, ließ man den seiner Mutter unberührt. Zerstört wurden Darstellungen des Pharao die ihn bei der Anbetung der Sonne zeigten. Geraubt wurde jedoch nichts. (Die Kunst der Jahrhunderte von Anton Kisa) 



Man also davon ausgehen, dass JAHWE eigentlich ursprünglich der Sonnengott, bzw. die Sonne an sich ist.

Das alte Ägypten ist nicht tot - es lebt in den Köpfen vieler Menschen weiter. Zum einen in der jüdischen Religion, zum anderen im Christentum und im Islam. Juden und vertriebene Ägypter scheinen zu einem neuen Volk verschmolzen zu sein. Ihr geistiger Einfluß erstrckt sich heute auf fast alle Völker dieser Welt, über die religiösen Vorstellungen, die durch sie geprägt wurden. Zwar wurde die Amarna-Religion schon nach kurzer Zeit scheinbar ausgelöscht, aber in Wahrheit erblühte sie erst so richtig, nachdem sie Ägypten verlassen hatte.

Es beginnt bei dem Glauben an einen Gott und geht bis zur Beschneidung, die ebenfalls aus Ägypten stammt. Die Legende von Moses ist ein altägyptischer Mythos, dessen Ende allerdings erst in späterer Zeit real stattfand.

Sogar die Zeugung des göttlichen Menschen,  die wir als christlichen Jungfrauenkult kennen, war bereits im alten Ägypten erfunden worden.

"Jan Assmann:"Nach dem traditionellen ägyptischen Mythos ist jeder König Sohn Gottes und das ist eine Sohnschaft, in die er einsteigt mit der Krönung. Er bekommt damit nicht nur den Thron und die Krone, sondern auch eine Biografie. Diese Biografie besagt, dass der höchste Gott Amun in Gestalt seines Vaters seiner Mutter beigewohnt hat und ihn mit der Mutter, der Königin, gezeugt hat." http://www.deutschlandradiokultur.de/der-wahnsinn-des-echnaton.1278.de.html?dram:article_id=22956

Religionen - religiöse Vorschriften im Judentum und im Islam - Schweinefleisch

Religiöse Vorschriften entstehen immer aus irrationalen Gründen. Dazu gehören Speisevorschriften, die vorschreiben oder verbieten was gegessen werden darf und was nicht. Das Judentum kennt viele Ess-Verbote, wahrscheinlich mehr als irgendeine andere Religionsgemeinschaft. Viele Tiere die nicht gegessen werden darf, sind heute sogar schon unbekannt. Man weiß nicht mehr, was für Tiere das gewesen sein sollen. Das bekannteste Tier, dessen Fleisch Juden nicht essen dürfen, ist das Schwein. Diese Speisevorschrift wurde von den arabischen Moslems übernommen. Weil Menschen anderer Kulturen das nicht verstehen können, suchen sie gerne nach "sinnvollen" Erklärungen für den Ursprung religiöser Vorschriften. Immer wieder taucht daher die Behauptung auf, die Menschen in heißen Gegenden würden aus berechtigter Angst vor Trichinen, das Essen von Schweinefleisch verboten haben. Stimmt nicht.

Die alten Ägypter hielten und aßen Schweine und die modernen Ägypter tun es auch - sofern sie weder jüdisch, noch islamisch sind - und doch stammt diese Speisevorschrift aus dem alten Ägypten.

... so wie Seth der Feind des Horus am Himmel ist, ist das Schwein der Feind des Menschen auf der Erde ... steht im ägyptischen Totenbuch.

Schweine können gefährlich sein. Das betrifft besonders Wildschweine. Gemeint ist bei den alten Ägyptern ursprünglich auch das Wildschwein. Sie greifen mitunter auch Menschen an und sie töten. Fraglich ist aber auch, ob ursprünglich mit "Schwein" tatsächlich das Hausschwein gemeint ist, oder doch eher das Flußpferd. Flußpferde sind sehr gefährlich. Ein afrikanisches Volk macht sich dies zunutze, indem es die Flußpferde der Gegend versorgt. Zum Dank dafür bekämpfen diese Flußpferde dann menschliche Angreifer, die Angehörige dieses Volkes überfallen.

Alle nachträglichen Erklärungen wie: Schweine seien unreine Tiere, sexuell unanständig, usw., kamen auf, weil man nicht mehr wusste, was diese Vorschrift bezweckt. Die Ursache liegt gewiss in diesem alten Mythos. Irgendwann wurde er von jemandem vermutlich dahingehend interpretiert, dass man Schweine nicht essen darf. Denn das Schwein galt auch als Verkörperung von Seth, oder von Ibka, der Wächtergottheit, welche die Toten hindert, am Tag in die Welt der Lebenden zu gehen. (Säugetiere in der altägyptischen Literatur von Ingrid Bohms)

Im Prinzip ist das Judentum eine altägyptische Sekte, die man als solche nicht mehr erkennt, weil es zahlreiche Undeutungen und Namensänderungen gibt, was die Mythen angeht, auf denen sie sich gründet. Bis hin zu verschiedenen Festen und Gebeten gibt es jedoch deutliche Übereinstimmungen. Ein Bocksopfer am 15. Abib oder Nisan für Jahwe, entspricht beispielsweise dem Schwein- oder Bocksopfer der Ägypter für Osiris/Lunus, oder Osiris/Thot am 15. Pachon. (Völter, Der Ursprung Von Passah und Mazzoth, Brill. Leiden 1913). 

Obwohl das Schwein meist als Opfer verpönt war, da es als unrein galt, schlachtete man es bei Mondfesten (Vollmond) und brachte es den Mondgöttern dar. Denn das Schwein war nicht nur der Feind der Sonne, sondern auch der Feind des Mondes. Ein Teil des Fleisches wurde zu diesen Gelegenheiten verzehrt. Man vermutet aber, dass es von Menschen, die auf rituelle Reinheit achteten, insbesondere der Priester, gemieden wurde.


Tsunami - Ein Kind fühlt den Tod nahen.


Am Sonntag, den 29. November 2009 sprach eine Frau im Fernsehen über ihren 6jährigen Sohn, der einige Jahre zuvor beim Tsunami ums Leben kam.


Es war ein schöner Urlaub. Da sagte das Kind zur Mutter. "Werde ich früher sterben als du?" Die Mutter versuchte ihm zu erklären, dass sie früher sterben werde als das Kind. Er fragte sie aber immer wieder. Dann sagte er: "Mama, ich habe solche Angst!" Er konnte nicht erklären warum, sagte es aber auch immer wieder. Eine CD wurde am Strand verkauft. Der Text lautete so ungefähr - ich liege tief unten im Wasser... und er wollte diese CD unbedingt haben. Die CD hörte er sich dauernd an. Das ging einige Tage so, dann kam der Tsunami. 

Das Kind war verschwunden. Die Mutter hoffte, der Sohn habe überlebt. Sie war davon überzeugt zu spüren, dass er lebt und sie suchte ihn bis zur Erschöpfung. Dann fuhr sie nach Deutschland, um sich kurz zu erholen.

Eine Wahrsagerin behauptete, sie hätte das Kind lebend am Urlaubsort gesehen und begleitete sie wieder zurück - und zwar auf eigene Kosten. Es ging der Frau also nicht um Geld. Sie war von ihrer Fähigkeit überzeugt. Die Mutter fand den Sohn jedoch nicht. 

Als sie schließlich wieder nach Deutschland zurück kam, erfuhr sie, dass man ihn tot gefunden hatte. Er hatte das Unheil nahen gespürt, war aber nicht imstande gewesen, es zu verhindern.

Religionen - Zurvanismus - oder - der Atheismus ist keine Erfindung unserer modernen Zeit


Zurvan = die Zeit 

Wir halten uns für besonders klug und meinen etwas erkannt zu haben, was früheren Kulturen unbekannt war. Denn wir setzen voraus, dass alle frühen Kulturen magische, oder religiöse  Vorstellungen hatten. Erst unsere moderne Gesellschaft erlaube uns, eine Welt ohne Gottesbild zu erkennen - bilden wir uns ein. Nur leider ist dies ein sehr großer Irrtum. Schon im 9. Jahrhundert schrieb ein islamischer Theologe über eine (schon damals) sehr alte "Sekte", wie er sie bezeichnete, die den Glauben an einen Gott ablehnte. 

Logik führt uns immer in eine bestimmte Richtung. Das Ergebnis unserer logischen Denkprozesse hängt aber auch immer von der Qualität unserer Informationen ab. Falsche oder zu wenige Informationen, lassen ein richtiges Ergebnis nicht zu. 

Wir Menschen haben leider nicht alle richtigen Informationen und deshalb irren wir in geistiger Hinsicht umher. Was wir aufgrund unserer Überlegungen für Wahrheit halten, variiert in dem Maße, in dem wir unsere Informationen korrigieren. Das logische Denken ist den meisten Menschen angeboren. Doch auch Tiere denken logisch, denn Logik ist eines der Grundprinzipien der Natur. Der Zwang logisch zu denken, macht selbstverständlich auch vor Religionen nicht Halt. Deshalb tauchen sie auf der Bildfläche auf, um nach einiger Zeit wieder von dort zu verschwinden. Obwohl die Herrschenden sich oft krampfhaft darum bemühen, ihren Untergebenen das logische Denken zu verbieten, können sie es niemals auf längere Zeit unterbinden. Unsere Fähigkeit, alles und jedes zu hinterfragen, sorgt für eine ständig in Veränderung befindliche Erkenntnis. Sie hält uns geistig in Bewegung und verhindert Stillstand. Damit folgt sie dem Prinzip der Natur, die Bewegung ist, im Gegensatz zum Tod, der Stillstand bedeutet. 

Wer etwas glaubt - was auch immer das sein mag - freut sich wenn er merkt, dass andere dasselbe glauben wie er selbst. Da fühlt er sich betätigt. Wer anderes glaubt, wird als Gefahr empfunden. Moderne Atheisten freuen sich selbstverständlich, wenn sie erfahren, schon Jahrhunderte vor ihnen hätten Menschen atheistisch gedacht. Allerdings ist diese Tatsache alleine, natürlich keine Bestätigung ihrer eigenen Wahrheit. Sie bleibt nur eine von vielen Möglichkeiten. Niemand verfügt über die absolute Wahrheit. Genauso wie die "Wahrheiten" der Religionen, wird auch die Wahrheit des Atheismus wieder vergehen. Doch diese Möglichkeit durchzudenken, ist in uns genauso angelegt, wie die Möglichkeit, die Existenz höherer Mächte anzunehmen.


 

"Der wichtigste sunnitische Theologe Al-Ghazali unterteilt philosophisch beeinflusste Menschen in drei Gruppen: Theisten, Naturalisten und Dahris und schreibt dann:

Die erste Schule, die Dahris, ist eine der ältesten Sekten. Sie verneinen die Existenz eines Schöpfers und Lenkers, der allwissend und allmächtig ist. Sie denken, dass die Welt immer aus sich selbst existierte, wie sie (nun) ist, und dass Tiere immer und immer wieder nur aus dem Schoß von Tieren kamen. So war es (immer) und so wird es immer bleiben. Diese sind die Zandiks.

Mardan- Farrukh, der Autor des mazdaistischen "Schikand-gumanig-vichar" schrieb darin im 9. Jahrhundert über sie:

Ein anderer Trug (als die reinen Atheisten), sind die Atheisten, die die Nichtexistenz eines heiligen Wesens vertreten, die Dahris genannt werden. Sie geben ihre religiösen Pflichten auf und bemühen sich nicht, gute Taten zu vollbringen. Zu ihren unaufhörlichen Reden des Bösen, dem sie sich in endlosen Diskutierereien verschenken, beachte: Sie glauben, dass die unendliche Zeit die erste Ursache dieser Welt und aller verschiedener Veränderungen und (Re-)Gruppierungen, in die Mitglieder und Organe und Substanzen zusammengefasst (und auch beschrieben) werden, sei; wie auch (die erste Ursache) der verschiedenen Gegensätze, die zwischen dem einen und dem anderen bestehen und sich zwischen diesen und den Vermischungen des einen mit dem anderen (immer wieder) bilden. (Sie glauben auch,) Dass gute Taten nicht belohnt werden, dass keine Strafe auf die Sünde folgt, dass Himmel und Hölle nicht existieren und dass es niemanden gibt, der Gutes und Böses anrechnet (nach anderen Übersetzungen: übernatürlich verursacht). (Sie glauben auch,) Dass alle Dinge materiell sind und Spirituelles nicht existiert… Und diese weltliche Existenz nichts anderes, als eine Mischung konkurrierender Kräfte ist.

...

Die Dahris verneinten also die Existenz alles Spirituellen und folgerichtig auch den zoroastrischen Gut-Böse-Dualismus, die Schöpfung durch Ahura Mazda, das Weltende im Jüngsten Gericht und das Leben nach dem Tod. Das Denkard verdammt ihre Ideen als "uniranisch". Ein Teil scheint sogar alle religiös gelehrten Veränderungen der Welt abgelehnt zu haben. Der choresmisch- muslimische Universalgelehrte al-Biruni schrieb:
Einige der unerfahrenen und närrischen Leute der Haschwiyya- und Dahriyya- Sekten haben die lange Lebensdauer, die von verschiedenen Stämmen der Vergangenheit, vor allem der Patriarchen vor Abraham, berichtet wird, als unglaubhaft zurückgewiesen. In gleicher Weise betrachten sie als monströs, was über deren Körpergröße berichtet wird. Sie sagen, alles dies läge jenseits der Grenzen der Möglichkeit und ziehen ihre Schlussfolgerungen von Objekten, die sie in ihrer Zeit beobachten können."

http://de.wikipedia.org/wiki/Zurvanismus