Dienstag, 10. Januar 2017

Meditierende, buddhistische Mönche lassen sich testen

Religiöse Menschen berichteten immer wieder über außergewöhnliche, psychische Erlebnisse. Von den "normalen Menschen" wurden sie deshalb häufig verehrt. Sie lebten oft als Eremiten, in Klöstern, oder als Bettelmönche. Deshalb entstand der Glaube, man müsse jenseits der Gesellschaft leben, um Visionen zu haben. Das stimmt allerdings nicht. Es macht es nur leichter, weil man weniger gestört wird.



In der Kunst des Meditierens erfahrene buddhistische Mönche vollbringen mit ihrem "gut trainierten Geist" Dinge, von denen Wissenschaftler bislang gar nicht glauben wollten, dass sie überhaupt möglich sind. Nach jahrzehntelanger Übung berichten sie beispielsweise, sie könnten die bildliche Vorstellung eines komplexen Musters für Minuten, gar Stunden vor ihrem geistigen Auge stabil halten - eine Behauptung, die Wissenschaftler mit Skepsis erfüllt. 


Wozu solche Übungen gut sind, kann ich nicht beantworten. Die halte ich für eher sinnlos. Tatsache ist aber, dass theoretisch fast jeder Mensch solche Fähigkeiten besitzt. Man muss nur herausfinden, wie man sie wecken kann.

Regelmäßige Meditation wirkt sich nachweislich direkt auf die Gehirnstruktur aus. Wer kein Alzheimer, oder eine sonstige Form der Demenz bekommen möchte, sollte deshalb fleißig meditieren. Beten alleine scheint jedoch nicht zu genügen. Eine Studie an Nonnen hat gezeigt, dass besonders sprachbegabte Frauen, bei gleichem Gehirnzustand zur Zeit des Todes, keine Zeichen von Demenz aufwiesen, diejenigen, die diese Fähigkeit nicht hatten, aber schon. Ob es sich dabei um eine angelernte Fähigkeit handelt, oder um eine angeborene - darüber sagt die Studie aber nichts aus. Da alle Nonnen gleiches Essen bekamen, gleichzeitig schlafen gingen und auch gleichzeitig aufstanden, alle gleichermaßen beteten, waren sie geeignete Studienobjekte.

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