Samstag, 14. Januar 2017

Dr. William G. Roll (1926-2012) einer der führenden Parapsychologen unserer Zeit

Einer der führenden Parapsychologen unserer Zeit, Dr. William G. Roll, starb im Jahr 2012 im Alter von 85 Jahren. Er beschäftigte sich mit dem Poltergeist Phänomen und mit Psychokinese allgemein. Das hält offenbar jung, denn er betrieb seine Forschungen bis ins hohe Alter. Als Kind hatte  er Out-of-body Erfahrungen in der Nacht. Das erklärt sein starkes Interesse an paranormalen Phänomenen.

Roll arbeitete auf Einladung des Parapsychologen J. B. Rhine bis 1964 am "Parapsychology Laboratory" der Duke University. Später war er auch an anderen Universitäten tätig. 



Spukerscheinungen betrachtete er als Folge von Psychokinese. Also nicht als Folge eines echten Geistes, der sich bemerkbar macht, sondern als psychische Kraft eines lebenden Menschen. Die die RSPK-Theorie deutet Poltergeister als mentale Projektion von "vornehmlich in ihrer Persönlichkeit gespaltener Pubertierenden." Was ich nicht glaube, da ich selbst solche Erlebnisse hatte und da war weit und breit kein Jugendlicher.

Im Haus der Familie von James M. Herrmann, in Seaford, New York, wurde von Poltergeistern berichtet. Im Jahr 1958 untersuchte Roll den Fall gemeinsam mit dem Parapsychologen Joseph Gaither Pratt. Skeptiker zweifelten selbstverständlich an der Echtheit der Phänomene. Sie hielten den 12Jährigen Sohn der Familie für den Urheber. Allerdings nicht aufgrund psychokinetischer Fähigkeiten. Sie dachten, der Sohn der Familie habe den Forschern einen Streich gespielt.

Einen besonders auffälligen Spukfall untersuchte er ebenfalls. Zahlreiche Vorfälle wurden dabei von ihm auch dokumentiert. Es handelte sich um den "Columbus Poltergeist". Die lebende Person, die im Verdacht stand das Phänomen psychisch auszulösen, hieß Tina Resch. Im Internet findet man ein Foto, auf dem sie zu sehen ist, während ein Telefon an ihr vorbei fliegt. Skeptiker konnten sich mit der Idee, es handele sich um ein echtes Phänomen, trotz aller wissenschaftlicher Überprüfung nicht anfreunden. Obwohl es viele Zeugen gab, die beispielsweise ein Telefon durch die Luft fliegen sahen, ließen sie sich nicht überzeugen. Skeptiker unterstellten dem Forscher Leichtgläubigkeit und un wissenschaftliche Arbeit. Somit bleibt die Frage offen, ob die Phänomene echt waren, oder nicht. 

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