Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren untersage ich hiermit das Betreten meines Blogs, obwohl rein rechtlich gesehen, keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu Irrationalem Verhalten. Für die Einhaltung dieser Regel sind die jeweiligen Erziehungsberechtigten verantwortlich zu machen.

Sonntag, 22. Januar 2017

Die Symbolforschung der Zainab Angelika Müller

Auf der Seite http://www.symbolforschung.de/pages/die-symboltheorie.php von Frau Zainab Angelika Müller wird von ihr behauptet, kosmische Katastrophen hätten die Menschen beeinflusst. So sehr, dass sich dadurch die Rolle der Frau wandelte. Sie baut auf den Theorien Velikovskys auf, oder bezieht sich zumindest immer wieder darauf. Was sie macht, könnte man als esoterische Wissenschaft bezeichnen. Nur leider stimmen ihre Theorien nicht.

Das Pentagramm ergibt sich aus der Bewegung der Venus. Der synodische Sichtbarkeitszyklus der Venus wiederholt sich gemäß der pentagrammartigen Verteilung der Konjunktionspunkte auf ihrer Bahn fünf Mal hintereinander vor jeweils verschiedenem Sternenhintergrund. Je nach der Position in der Ekliptik sind zwei von jeweils fünf Morgen- und Abendsichtbarkeiten deutlich auffallender. Dieser gesamte Sternenzyklus wiederholt sich wiederum fast auf den Tag genau alle acht Jahre. ... Die größte Erdnähe seit dem Jahr 1800 wurde am 16. Dezember 1850 mit 0,26413854 AE bzw. 39.514.827 Kilometern erreicht. Erst am 16. Dezember 2101 wird die Venus der Erde mit einem Abstand von 0,26431736 AE bzw. 39.541.578 Kilometern fast so nahe kommen wie damals. http://die-mysterien-des-weltalls.blogspot.co.at/2013/02/planet-venus.html

Neben Sonne und Mond ist die Venus also der auffallendste Stern am Himmel. 250 Jahre braucht es, damit die Venus der Erde ganz nahe kommt. Vermutlich ein beeindruckendes Ereignis. Aber eines welches sich nicht auf die Erde direkt auswirkt.

Müller schreibt: "Die Erfahrungen von Schrecken und Zerstörung durch Planetengötter verarbeiteten die Menschen in Kulten und Ritualen. Diese veränderten sich, so erzählen die Mythen der Welt, als ein heroischer männlicher Gott (ein anderer Himmelskörper innerhalb des in Aufruhr geratenen Planetensystems - Velikovsky vermutete: Mars) die weibliche Gottheit besiegte, indem er ihren feurigen Drachen zerschlug. Übrig blieb der auf die Ekliptik gebannte, strahlend schöne Planet Venus auf seiner heutigen Umlaufbahn, welche als Pentagramm darstellbar ist. Wenn dieser Übergang von einem katastrophischen Himmel zur heutigen Himmelsordnung erst in der 'geschichtlichen Zeit' des Menschen passierte, müssen viele unserer Vorstellungen über die Entstehung und Entwicklung von Wissenschaft, Religion, Kultur und Wirtschaft grundlegend neu überdacht werden. Sie sind Reaktionen auf Veränderungen, bei denen Venus eine Schlüsselrolle hat. Eine neue Himmelsordnung war entstanden, der neue Götterbilder folgten. Die einst gefürchtete, kriegerische, den Himmel beherrschende Venus wurde zur verehrten Allgöttin und Magna Mater als Matrix der Wandlung: Leben und Tod, Licht und Dunkel, Heil und Untergang, Segen und Schrecken, Krieg und Kulturblüte - alles kam aus ihrem Schoß. Wo sich männliche Götter- und Erlöservorstellungen durchsetzten, blieb Venus als "Liebesgöttin", die Magna Mater als "Gottesgebärerin" erhalten."

Das grenzt an höhere Astrologie, denn wie sonst wäre es erklärbar, dass ein Erscheinen eines neuen Planeten die Psyche der Menschen verändern könnte. Biologisch gesehen kann es sich ja kaum ausgewirkt haben. Sie schreibt weiter:

Im Rahmen meiner ethnologischen Ausbildung lebte ich zwei Jahre bei Cheyenne-Indianern in Oklahoma, in der Familie des Hüters der Heiligen Pfeile, des höchsten spirituellen Mannes der Cheyenne. Für sein Volk ist er auf Erden der Stellvertreter Motseyoefs, des Kulturheros, der den Cheyenne vor etwa 2500 Jahren ihre Kultur brachte, wie sie bis heute überdauert hat. Motseyoef lebte mit den Cheyenne vierhundertvierundvierzig Jahre. Im persönlichen Gespräch erzählen uns die Pfeilmänner der Cheyenne, dass Motseyoef sich dann mit dem Morgenstern - dem Planeten Venus - vereinigte, bzw. zum Morgenstern wurde. Letzteres ist zwar ein bekanntes Motiv aus verschiedenen Mythologien der Welt - auch Quetzalcoatl, der Kulturheros der Maya, verkörpert den Planeten Venus -, war aber für die Cheyenne bis dahin nicht bekannt. Natürlich wirft dieser Sachverhalt viele neue Fragen auf. Warum spielt der am Abend- und Morgenhimmel dahinziehende Planet Venus bei den Cheyenne diese bedeutende und bestimmende Rolle - wie auch bei der Mehrzahl aller großen Völker der antiken Welt? Warum brachte man dem friedlich leuchtenden Planeten sogar Menschenopfer dar? Auf diese Fragen bekam ich bei den Cheyenne keine direkte Antwort. Dies ist der Bereich des Wissens, der den Zeremonialmännern vorbehalten bleibt.

Wikipedia widmet diesen Pfeilen einen eigenen Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Cheyenne_%28Volk%29#Sch.C3.B6pfungsgeschichte_und_Kosmologie

Was Frau Müller nicht bedenkt ist die Tatsache, dass schon die frühen Völker den Abendstern und den Morgenstern kannten, aber für zwei verschiedene Himmelskörper hielten. Bereits vor der Antike. Deshalb hatten sie ursprünglich auch zwei verschiedene Namen für diesen Planeten. Was sich im Prinzip bis heute nicht verändert hat, denn die Venus wird auch jetzt noch als Abendstern, oder/und als Morgenstern benannt. Die Griechen nannten sie Phosphoros (so viel wie „Lichtbringer“) – auf Lateinisch Lucifer –, manchmal auch Eosphoros, und als Abendstern Hesperos. (wikipedia)


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