Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Samstag, 16. Dezember 2017

Die Psychotherapeutin Kristine Weitzels, eine Therapeutin und Rückführungstherapeutin - Rückführungen in Hypnose

Auf http://www.xine.de/uber-mich-2/ stellt sich Kristine Weitzels vor. Es ist eine sehr ausführliche Beschreibung ihres Wegs zur Psychotherapie und zur Beschäftigung mit Reinkarnation. Die Dame macht einen sympathischen Eindruck. Mir gefällt ihre Einstellung ganz gut, weil sie meiner eigenen zum Teil entspricht. Sie denkt unabhängig und zieht ihre eigenen Schlüsse. Das ist mir sehr wichtig. Mir ist ein Mensch der eigene Gedanken hat und irrt, lieber als ein Mensch der brav fremde Gedanken vertritt - von denen man auch nicht immer wissen kann ob sie wahr oder falsch sind.

Sie schreibt auch Romane und Sachbücher, es gibt von ihr CDs - also ist sie ziemlich geschäftstüchtig. Sofern sie das alles auch tatsächlich verkaufen kann.

Auf ihrer Seite findet man auch einige Leseproben, die einen kleinen Eindruck darüber vermitteln, wie Frau Weitzels denkt.

Auf http://www.xine.de/blog-57-17-02-2015-leseprobe-aus-meinem-buch-karmisches-herkunftssystem/ schreibt sie zwar sie würde an Karma glauben, relativiert diese Aussage jedoch gleich wieder. Durch einen starken Willen könne man das karmische Wirken auch aufheben. Darin liegt ein gewisser Widerspruch, den sie auf der Seite http://www.xine.de/blog-90-08-12-2015-was-ist-karma/ auflöst. Karma sieht sie nicht als ein Lohn/Strafe System, sondern wohl eher als eine logische Folge früherer Ereignisse.

In ihrem neuesten Buch - eigentlich ein Roman - versucht sie zu erklären wie es im Jenseits aussieht. http://www.xine.de/in-eigener-sache/  Sie meint, dass jeder Mensch dieses Jenseits anders erlebt, dass aber trotzdem jeder für sich Recht haben könnte. In diesem Roman verarbeitet sie die Schilderungen ihrer Klienten während einer Rückführung, die immer im Jenseits endet.

Einen Fall schildert sie auf http://www.xine.de/blog-69-25-05-2015-leseprobe-schicksal-mag-bestimmung-sein/
Das ist allerdings nur eine Leseprobe aus ihrem Buch "Schicksal mag Bestimmung sein". Offen gesagt halte ich die Schilderungen ihres Klienten nicht für Beschreibungen einer Realität, sondern eher für Fantasie. Was er behauptet erlebt zu haben, lässt sich leider nicht nachprüfen. Dafür sind die Angaben zu dürftig. Was mir davon falsch erscheint ist die Behauptung, jemand habe Kanarienvögel von einer Reise nach Kisch mitgebracht und diese hätten sich in einem Palast vermehrt. Diese empfindlichen Vögel auf einer Reise die viele Monate dauert, die vor tausenden Jahren stattfand, lebend über einen so weiten Weg transportiert zu haben, ist einer einzelnen Person nicht möglich. Es ist auch eher unwahrscheinlich, dass es damals möglich war, überhaupt auf diese Inseln zu gelangen und sie danach auch wieder zu verlassen. Wäre das aber passiert, hätte man sie wohl kaum frei in einem Palastgarten fliegen lassen können, ohne dass zumindest einzelne Tiere weggeflogen wären. Sie hätten sich in Freiheit weiter vermehrt.

Der Klient war Priester, also sehr gebildet und er kannte die Stadt Petra, in welcher er angeblich als kleines Kind gelebt hatte, sowohl aus der Bibel, als auch aus eigenem Ansehen. Anscheinend weiß man über diese Stadt nicht sehr viel, was die Zeit vor dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung betrifft. Ab ungefähr 500 v. Chr. war sie ein bedeutender Handelsplatz, so wie sie von dem Priester geschildert wurde. Doch offenbar berichtet er aus einer Zeit Jahrtausende davor. Angeblich reiste er nach Kiš. Diese Stadt existierte von 3000 v. Chr. bis 1335 n. Chr. Liest man was Wikipedia über diese Stadt schreibt, findet  man den Hinweis, auch die normalen Bürger seien zumindest wohlhabend gewesen - so wie es auch der Priester behauptet. Das war in der Zeit zwischen 2900 bis 2340. Später wird das wohl nicht mehr für alle so gewesen sein, auch wenn die Stadt auch später florierte. Es gab zwischendurch genug Kriege und Eroberungen durch andere Völker. Gerade weil er das erwähnt und es auch von der Wissenschaft behauptet wird, ist anzunehmen dass es sich um die Zeit von vor 2340 handelt.

Hätte die Keilschrift, von der er berichtet, verschiedene Bedeutungen gehabt, wäre sie auch älteren Datums gewesen. Das würde dann zeitlich zusammen passen. Aber nicht unbedingt zum Jahr 500 vor Chr., denn ungefähr um diese Zeit siedelten die Menschen nicht mehr in Petra in Höhlen, sondern in Zelten. Die einheimische Bevölkerung war vertrieben worden. Man begrub nun in den Höhlen die Toten. Bewohnte Höhlen gab es eher vorher. Ich bezweifle außerdem, dass Kinder die keine Eltern hatten, gemeinsam und ohne Erwachsene, in solchen Höhlen hausten. Es wird in der älteren Zeit nicht sehr viele Bewohner gegeben haben. Meistens gab es Clans, oder Großfamlien, die sich um Kinder gekümmert haben.

Er beschrieb verschiedene "Menschenrassen", wie das genannt wird, also Ethnien. Darunter auch Beduinen. 

Es gibt verschiedene Gruppen von Beduinen. Das war eine Bezeichnung für Menschen die nicht sesshaft waren. Eine Gruppe waren Araber, die von den Schutzgeldern der Karawanen lebten, einige waren Nachkommen von Sklaven aus Osteuropa, Bosnien, Anatolien und vom schwarzen Meer, sowie Berber=Tuareg. Erst später vermischten sich die Nachkommen der Sklaven mit den arabischen Beduinen. In den nordafrikanischen Raum kamen Beduinen ca. 100 v. Chr.

Das wäre wieder ein Hinweis auf eine relativ späte Zeit.

Ab etwa 700 v. Chr. wurden Pferde gezüchtet. Die Falknerei wurde ebenfalls um 700 n. Chr. in byzantinischen Höfen betrieben. Erst danach verbreitete sich diese Form der Jagd vermehrt auch unter den Beduinen. Schon 300 n. Chr. wurde sie "wissenschaftlich" betrieben. Die Beduinen in der Rückführung könnten also erst nach Christi Geburt gelebt haben.

Er spricht von Wanderpredigern vom Mittelmeer, das wären dann wohl Christen gewesen. Wer sonst hätte predigen sollen? Das passt wiederum zu den Beduinen, den Pferden und den Falken. Also ein Hinweis auf eine Zeit mindestens 200 oder 300 nach Christus. Alles in allem ist keine einheitliche Zeitbestimmung möglich.

Das könnte man ja vielleicht noch alles unter einen Hut bringen. Allerdings gibt es eine Stelle, welche ganz sicher Fantasie ist: Der alte Mann der ihn schreiben gelehrt hatte, sei sein Schutzengel gewesen. Außerdem erfährt man, sei der alte Mann ein Wanderprediger gewesen. Angeblich war er bereits gestorben, bevor er die Stadt Petra erreichte. Da sei die Seele des geistigen Führers (oder des Engels) in den Körper des Toten gefahren und wäre den Weg zu Ende gegangen. Das widerspricht jeglicher Logik.

Es geht zum Schluss noch weiter mit dem Leben in einer anderen Welt. Darüber möchte ich jetzt gar nicht urteilen, weil das sowieso nicht nachprüfbar ist.

Wie sie ihre Rückführungen genau abhält, kann ich nicht beantworten, weil ich bei ihr keine Rückführung gemacht habe. Alles was in Hypnose erlebt wird, kann sowohl real sein, als auch eine Folge von Suggestionen. Die meisten Rückführungstherapeuten schreiben nicht so genau was sie ihren Klienten suggerieren. Von diesen Suggestionen hängt aber die Qualität der Rückführung ab.

Frau Weitzels schreibt, sie würde verschiedene Techniken anwenden.  Bei einer anderen Rückführung erklärt sie zumindest ansatzweise, wie eine ihrer angewendeten Techniken funktioniert: die Kaufhaus-Technik. Wenn ich richtig verstanden habe (ich lasse mich gerne berichtigen wenn ich irre), wird dem Klienten suggeriert, er würde sich in einem Kaufhaus befinden. Was er sieht soll er beschreiben. Es gibt dort (in der Vorstellung) eine Treppe, die zu einer Türe führt. Hinter der Türe befinden sich die letzten zehn Stufen in ein früheres Leben ... http://www.xine.de/blog-44-17-11-2014-leseprobe-aus-meinem-buch-erzahlende-seelen/
Ohne jetzt genau zu wissen was dann als Suggestion folgt, sehe ich die Gefahr, dass dem Klienten suggeriert wird, er würde an dieser Stelle einfach so in ein früheres Leben gehen. Sollte das so ablaufen, wäre das Unterbewusstsein gezwungen ein früheres Leben zu erfinden, auch wenn gar keine Erinnerung vorhanden ist. Weil der Klient den Wunsch des Hypnotisierenden erfüllen will. Dann wären alle Aussagen die der Klient macht, absolut sinnlos und reine Fantasie. Niemand kann mit Sicherheit sagen, dass sich jeder Mensch in Hypnose an frühere Leben erinnern kann. Möglicherweise können es manche, vielleicht sogar viele - aber ob es eben jeder kann ist ungewiss. Von diesen angeblichen Erinnerungen könnten einige auch nur reines Hellsehen sein. So wie man im Traum wissen kann was andere Menschen erleben (werden), aber glaubt man sei selbst die erlebende Person, könnten auch scheinbare Erinnerungen (die durch Hypnose erzwungen werden) bei manchen Menschen insofern Pseudoerinnerungen sein, als die hypnotisierte Person Zugang zu den Bewusstseinsinhalten ihr fremder Personen (die schon tot sind) herstellen könnte und sich mit diesen Personen dann identifiziert. Das wäre nicht weniger überraschend als die Erinnerung an ein eigenes, früheres Leben. Aber es wäre eben nicht eine Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.

Also selbst wenn alle Angaben stimmen sollten und auch beweisbar sind, muss es sich nicht zwangsmäßig um ein eigenes früheres Leben handeln, an das man sich in Hypnose zu erinnern glaubt. Das wäre zwar auch ein Beweis für eine paranormale Begabung, aber nicht unbedingt einer für Wiedergeburt. Wollte man auf diesem Wege einen Beweis für Wiedergeburt erbringen, müsste es schon viele Übereinstimmungen in Bezug auf die Persönlichkeit geben (die auch beweisbar sind).

Jeder muss natürlich selbst entscheiden was er glaubt, oder auch nicht. Für eine wissenschaftliche Überprüfung taugen diese Rückführungen leider nicht. 




Donnerstag, 14. Dezember 2017

Der Papst erklärt den Katholiken, sie sollten besser nicht mit dem Teufel reden.

Heute erfuhr man aus den Medien folgendes: "Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit dem Teufel gewarnt: Die Gläubigen sollten „nicht mit dem Satan reden“, weil dieser eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene „Person“ sei."
http://religion.orf.at/stories/2883617/

Redet der Papst mit dem Teufel? Das muss er wohl gemacht haben, wie sonst könnte er wissen, wie intelligent und rhetorisch überlegen der Teufel ist?

Ich persönlich glaube nicht an die Existenz des Teufels. Das Böse existiert, das stimmt. Es ist das zerstörerische Element, welches Angst und Schrecken verbreitet. Man findet es in den Gehirnen der Sadisten und Psychopathen. Es gibt sie in jeder Gesellschaft - auch in der katholischen Kirche. Gerade sah ich den Film Colonia Dignidad. Er war ziemlich grausig. Die handelnden - angeblich religiösen - Personen waren extreme Sadisten, die "Helden" waren in diesem Fall nur Opfer.

Religiöse Gemeinschaften haben Hexen und Hexer verbrannt, oder sonstwie getötet. Dabei waren das in Wahrheit ganz normale Menschen, mitunter sogar noch Kinder. Jemand hat sie angeklagt und sie wurden gefoltert, bis sie gestanden haben. Sie hätten alles gestanden, nur damit man sie in Ruhe lässt. Manche blieben fest - und wurden getötet, weil das ein Beweis dafür war, dass sie teuflische Hilfe haben müssten. Andererseits hätten sie die Folter nicht ausgehalten. So oder so, es musste mit einem Mord enden.

Quälen und töten im Namen eines Gottes ist sehr beliebt bei Sadisten. Sie sind die eigentlichen Bösen, die Verkommenen, Teuflischen. Trotzdem werden sie gerne von den angeblich Guten und Reinen verehrt, oder wenigstens hofiert. Weil sie den Dummen einreden, im Interesse eines Gottes zu handeln, der absolute Macht besitzt. DAS ist Blasphemie: anzunehmen, man wäre mächtiger als ein allmächtiger Gott und würde daher von ihm gebraucht.

Der Teufel soll eine Person sein, mit der man sich unterhalten kann? Ist das nicht zutiefst heidnisch gedacht? Wer kommt denn überhaupt auf die Idee, mit dem Teufel in Kontakt kommen zu wollen? Das können nur Gläubige irgendeiner Religion sein, denn Ungläubige glauben ja nicht an die Existenz eines Teufels.

Der Papst meint, der Teufel habe sogar einen Vor- und einen Nachnamen. Er gehe "bei uns" ein und aus. Also meint er vermutlich doch Menschen, die das Böse in sich tragen und nicht den personifizierten Satan des Mittelalters, den man sogar an die Wand malen konnte, wollte man ihn herbei rufen.

"Bei einer Messe zum Gedenken an die Tötung eines Priesters durch Islamisten 2016 in Nordfrankreich sagte der Papst, es sei „satanisch“ im Namen Gottes zu töten. „Satan, weiche von mir!“, sollen auch die letzten Worte des 85-jährigen französischen Priesters kurz vor seiner Ermordung gewesen sein."

Es ist "satanisch" im Namen eines Gottes zu töten. Nur leider geschieht das immer wieder. Es geschah schon immer und es wird wieder geschehen, solange Menschen an Götter glauben. Weil dieses Böse eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist. Es ist das Raubtier in uns. Manche greifen zum Gewehr um Tiere zu töten, andere töten damit Menschen. Eines ist wie das andere - böse. Andere zu quälen oder zu töten aus reiner Lust, oder um daraus für sich einen Vorteil zu erwirken, ist immer böse. So gesehen sind auch alle Menschen böse die Tiere quälen und töten, weil es ihnen Spaß macht, weil sie die Tiere als Versuchstiere missbrauchen, oder weil sie diese Tiere essen wollen. Der Papst ist da ja keine Ausnahme, denn er isst Fleisch und stellt diese Praxis nicht in Frage.

Im Grunde genommen sind wir noch immer Tiere geblieben. Schließlich ist unser Gehirn fast genauso geblieben, wie es entwicklungsmäßig entstanden ist. Wir haben im Prinzip drei Gehirne. Alle drei bewirken unsere Handlungen. Gemeinsam, oder abwechselnd. Sie lassen uns das Gute tun und auch das Böse. Das Böse können wir nicht heraus operieren. Aber eines ist dieses Böse ganz sicher nicht: intelligent. Es ist dumm, saudumm sogar. Seine Macht über uns kann gewaltig sein und deshalb verfallen ihm auch intelligente Menschen. Dann stellen sie ihre Intelligenz in den Dienst dieses dummen Bösen und dienen ihm ebenso, wie sehr dumme Menschen das auch tun. Dieses Böse ist in der Natur, denn die Natur zwingt uns dazu, einander aufzufressen, oder uns gegeneinander gewalttätig zu schützen.

Ausrede ist das keine, höchstens eines Erklärung. Wir wurden so geschaffen. Geht es uns gut, fällt es uns leichter gut zu sein. Geht es uns schlecht, werden wir leichter böse.

In der katholischen Kirche streitet man sich derzeit, ob es den Teufel tatsächlich gibt - als Wesen. http://religion.orf.at/stories/2847575/ Man geht sogar so weit zu behaupten, der Teufel sei gut geschaffen worden und habe sich selbst dazu entschlossen böse zu sein, aufgrund des freien Willens. Entscheiden kann man sich jedoch nur dann, wenn es zwei Möglichkeiten gibt. Es müsste daher bereits die Möglichkeit des Bösen vorhanden sein, um sich dafür entscheiden zu können. Also wäre das Böse bereits latent von Anfang an vorhanden gewesen - und somit von Gott geschaffen. Ein Dilemma, welches nur Zarathustra bewältigen konnte.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Die meisten Menschen glauben, Träume würden sich entweder gar nicht erfüllen (können), oder aber sie würden sich komplett erfüllen

Wie sehen Traumerfüllungen aus? Wer daran glaubt, dass sich Träume erfüllen können, stellt sich das meistens falsch vor. Sie meinen ein Traum der sich erfüllt, würde das als Ganzes tun. Das stimmt aber nicht. Meistens erfüllen sich nur einzelne Teile, oft nur ganz unwesentliche. Zudem sind meistens auch gar nicht die Menschen gemeint, von denen wir anscheinend träumen. Auch die träumende Person ist fast nie selbst gemeint. Sie identifiziert sich im Regelfall bloß mit anderen, ihr unbekannten Menschen.

Am 4.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/plotzlich-war-ich-krank-geworden.html Plötzlich begann ich am ganzen Körper zu zittern. Im Traum war ich krank geworden, die Krankheit hatte nichts mit Bluthochdruck zu tun, was ich anfangs dachte, weil das mein derzeitiges Problem ist. Welche Krankheit das nun war, wusste ich nicht und die Ärzte wussten es anscheinend auch nicht, denn es sollten Untersuchungen folgen.

Heute las ich auf https://kurier.at/wellness/frau-trifft-nerv-mit-posting-ueber-angstzustaende/301.792.788  Angst bedeutet, unkontrolliert zu zittern und zu zucken. Eine junge Frau schildert ihre Angstzustände. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, von welcher die Ärzte eigentlich nicht so recht wissen, wie sie entsteht. Ein langer Text und nur dieser eine Satz stimmt mit meinem Traum überein. Trotzdem bin ich sicher, dass es sich bei dieser Übereinsstimmung nicht um einen Zufall handelt, sondern um eine Traumerfüllung. Mich hat nämlich das Zittern extrem beeindruckt und lange dachte ich darüber nach, ob ich so eine Krankheit bekommen könne.

Ein weiterer Traum hat sich heute auf ganz andere Art und Weise erfüllt. 

Am 10.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/einen-job-als-putzfrau-gefunden.html Bisher hatte eine Frau aus Ex-Jugoslawien dort gearbeitet. Ihr Vorname wurde genannt (leider vergessen). Ein jugoslawischer Durchschnittsname

Heute kam erstens eine Versicherungsvertreterin, die dem Vor- und Nachnamen nach aus Ex-Jugoslawien stammt. Ihren Vornamen habe ich aber sicher nicht geträumt, denn ihr Vorname war für mich doch etwas unüblich. Dass sie kommen würde wusste ich, aber wie sie mit Vorname heisst, wusste ich nicht. Danach ging ich zu meiner Ärztin wegen einem Rezept. Im Vorzimmer saß ein junges Mädchen das gerade eingeschult wurde. Ihren Vornamen kenne ich nicht, ihren Nachnamen auch nicht, aber da sie mit einer älteren Frau Serbisch sprach, werden wohl beide aus Ex-Jugoslawien stammen. Die ältere Frau sah aus, wie viele Putzfrauen aus Ex-Jugoslawien, die zum Arbeiten gekommen sind. Leider konnte ich nicht feststellen wie sie heisst. Ob sie tatsächlich Putzfrau ist, oder war, weiß ich natürlich auch nicht. Der Traum könnte aber genauso wie mein Wachbewusstsein, vom Typ her auf den Beruf geschlossen haben. Ich bin ziemlicher sicher, dass ich von ihr geträumt habe. Im Traum sah ich sie allerdings nicht und deshalb bleibt ein Rest von Unsicherheit. 

Der heutige Traum hat sich ebenfalls teilweise erfüllt, allerdings ganz anders als man es erwarten würde. https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/der-traum-schilderte-die.html 
Am Abend lief ein Film auf Pro7, den ich mir gar nicht ansehen wollte. Colognia Dignidad https://www.moviepilot.de/news/colonia-dignidad-die-grausamen-hintergrunde-des-thrillers-mit-emma-watson-1100325. Der Anfang gefiel mir nicht. Ich sah mit noch andere Filme ganz kurz an, um dann doch diesen anzusehen, weil gerade eine Szene war, die ich aus meinem Traum kannte. Es gab einen Putsch, ein Mann wurde verhaftet und gefoltert, seine Frau durfte gehen. Ein Schuss fiel, ein Mann starb. Allerdings war es ein anderer Mann und nicht er. Sie waren im Ausland, aber nicht in der Türkei, sondern in Chile. Die Frau ging in eine christliche Sekte, um ihren Mann zu retten. Die Beiden waren Deutsche. Es kamen auch Kinder vor, allerdings waren es nicht die Kinder der Frau. Die Leute waren ursprünglich zumindest teilweise evangelische Christen, vielleicht auch einige Katholiken gewesen. Angezogen waren sie ziemlich altmodisch. Aber die Männer nicht so, wie ich sie im Traum gesehen habe. 

Es war also nicht nur der Traum wie ein Film, sondern ich habe von einem Film geträumt. Was mir schon öfter passiert ist. 

Ein weiterer Traum erfüllte sich auf ähnliche Weise. Dieser Traum zeigt auch deutlich, dass sich Träume aus den verschiedensten Elementen zusammen setzen können. 

Am 4.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/plotzlich-war-ich-krank-geworden.html Diesen Traum habe ich schon weiter oben erwähnt. Ein Teil beschäftigte sich mit Autos. "Danach war ich auf der Straße. Ein Auto fuhr die Böschung halb hinunter."

Am 14.12.2017 lief auf NITRO um ca. 21.30 eine Sendung die verschiedenste Unfälle zeigte. Unter anderem ein Auto das eine Böschung hinunter fährt. Diese Szene wurde mehrmals gezeigt. 

Ich habe erst gegen 21Uhr 30 eingeschaltet, weil ich irgend etwas ansehen wollte, aber auf keinem Sender etwas gab, was von Interesse gewesen wäre. Die Sendung hieß Crazy Wheels. Ob ich schon überhaupt einmal diesen Sender ansah weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. Es war reiner Zufall. Weshalb ich gerade von dieser Szene träumte ist sogar leicht erklärt. Vor einigen Jahren habe ich so einen Unfall miterlebt, als hinter mir ein Auto auf der Autobahn ins Schleudern kam und dann eine Böschung hinab fuhr. Wie in dem gezeigten Video passierte den Insassen nichts.
 

Dienstag, 12. Dezember 2017

Kann man mit einer Wesenheit Sex haben - eine Frau behauptet das.

Am 16. November 2017 habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was eine Präsenz ist. https://psionik.blogspot.co.at/2017/11/gibt-es-geister-und-damonen-oder-ist.html

Heute kam eine Antwort in Form eines Artikels auf http://www.krone.at/60325
Es klingt wie eine Szene aus dem Film "Scary Movie", doch für die Britin Amthyst Realm ist es Realität: Sie hat Sex mit Geistern. Mit zwanzig Wesen aus dem Reich der Toten will sie bereits spirituelle Erotik erlebt haben. Echte Männer kommen ihr nicht mehr ins Bett


Die Frau behauptet, eine "Wesenheit" habe sie "beglückt" und seither lässt sie lebende Männer links liegen. Ihr größter Wunsch: ein Kind von einer Wesenheit.

Jetzt meine Frage: Kann man von einer Wesenheit ein Kind bekommen? Definitiv NEIN!

Ich kann mir vorstellen, dass "Wesenheiten" auf Materie einwirken können, aber Kinder zeugen ist sicher nicht möglich. Dazu braucht man einen Körper. Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht - sofern es das tatsächlich gibt - als Dibbuk in einem Kind weiter zu existieren. Dann wäre aber die Wesenheit sozusagen Kind und Vater gleichzeitig, jedoch nicht auf materieller, sondern auf immaterieller Basis. Die Frau bräuchte dazu zumindest eine künstliche Befruchtung. Ob das Kind sich einfach so in Besitz nehmen ließe, ist wieder eine andere Frage. Das glaube ich aber eher nicht, denn dazu gehören immer zwei. Ein psychisch gesundes Kind wäre dagegen immun. Eher müsste man in so einem Fall befürchten, dass ein solches Kind von der Mutter psychisch krank gemacht wird. Deshalb hoffe ich, dass diese Frau keine Kinder bekommen wird.

Samstag, 9. Dezember 2017

Wirken Amulette - und wenn ja, warum? Qusta ibn Luqa اططا ابن لوقا البعلبکی schrieb ihre Wirkung der Psyche zu. Da stimme ich ihm teilweise bei.

Qusta ibn Luqa war ein arabischer Christ, der 820 bis 912 lebte. Er war sehr gebildet und deshalb in der Lage, griechische Schriften ins Arabische zu übersetzen. Er war Philosoph, Mathematiker, Arzt und Astronom. Wobei er kein Einzelfall war, denn viele arabische - meist christliche - Wissenschaftler wirkten auch als Übersetzer antiker Texte. Aber das sei nur nebenbei erwähnt.

In seiner Schrift über den Wert von Amuletten machte er den Glauben an die Kraft des Amuletts, für dessen Wirken verantwortlich. Das sehe ich ähnlich, aber doch nicht genauso, denn ein Stück Stoff, Leder, Metall, ein Stein, oder ein Knochen, kann keinerlei Auswirkungen auf eine reale Gefahr haben. Auch eine Schrift, ein Zeichen, hat an sich keine Wirkung. Die Wirkung entsteht durch die Aktivierung des Unterbewusstseins. Er meint, alleine der Glaube an eine Wirkung, würde diese herbei führen. Ein Placebo also, doch ein Placebo kann nur auf die Person selbst wirken, nicht auf ein Gegenüber, oder gar auf tote Materie.



Ich glaube hingegen, das Amulett übersetzt sozusagen die Wünsche des Bewusstseins in die Sprache des Unterbewusstseins. Durch den Gegenstand den wir bei uns tragen, werden wir unterbewusst ständig daran erinnert, welchen Wunsch wir verwirklicht sehen wollen. Damit die gewünschte Wirkung eintritt, muss man aber trotzdem gut überlegen, wie das Amulett aussehen soll. Denn wählen wir ein falsches Symbol, werden unsere Wünsche vom Unterbewusstsein vielleicht falsch verstanden - und wir erreichen damit dann vielleicht sogar das Gegenteil dessen, was wir erreichen wollen.

Qusta ibn Luqa war Christ und somit kam für ihn höchstens ein christliches Symbol in Frage, welches man an einer Kette mit sich herum tragen könnte. Moderne Christen tun das gerne, weil sie sich davon beschützt fühlen. Es wirkt aber nicht als Schutz für das Leben, weil es etwas ganz anderes aussagt. Das Kreuz symbolisiert Tod und Auferstehung, Qual, Entsagung in diesem Leben und Hoffnung auf ein Leben im Jenseits. Vor dem Tod wird es nicht schützen. Aber wenn es sowieso keine Bedrohung gibt, wird es auch nicht schaden.

Auch das Zeichen Anch ist keine gute Wahl, wenn man sein Leben schützen will. Es ist ebenfalls ein Symbol des Todes, auch wenn es als Zeichen des Lebens gilt. Dabei geht es ja um das jenseitige - ewige - Leben. Vincent John Cusano hat es jedenfalls kein Glück gebracht. Er trug es gar als Maske. Was sich anfangs gut anließ, endete später schlecht. Es muss nicht ins Desaster führen, man muss nur wissen was man damit erreichen will, was man damit erreichen kann und was nicht.


So gesehen wirken Amulette tatsächlich - weil sie unsere eigenen, psychischen, paranormalen Fähigkeiten wecken und steuern. Das Prinzip entspricht dem der Sigille. Alles "Magische" - sofern man keine Drogen verwendet - entsteht immer durch die psychische Kraft eines Lebewesens. Diese psychische Kraft kannauch außerhalb des eigenen Körpers wirken.

Jede Kultur verwendet ihre eigenen, besonderen Symbole. Wer immer sie benützt muss  sehr stark an deren Wirkung glauben, glauben moderne Psychologen und Skeptiker, genauso wie Qusta ibn Luqa. Damit stimme ich jedoch nicht ganz überein. Man muss nicht daran glauben. Das Bewusstsein hat damit nämlich nicht sehr viel zu tun. Es ist Träger des bewussten Willens und es glaubt - oder auch nicht - etwas, oder an etwas. Das Unterbewusstsein muss nicht glauben, es weiss. Man muss es überzeugen, die Macht, die es zweifellos besitzt, im Sinne des bewussten Willens zu verwenden. In uns allen schlummert eine unvorstellbare Macht. Vieles ist ihm möglich, von dem die meisten Menschen nicht einmal zu träumen wagen. Zum Glück haben die meisten Menschen keine Ahnung davon was alles machbar ist (oder machbar wäre). Das haben auch die Wissenden früherer Kulturen begriffen und deshalb ihr diesbezügliches Wissen geheim gehalten.

Ein Amulett soll in erster Linie schützen. In dieser Beziehung gilt das Prinzip, dass man die Entscheidung wie dieser Schutz abläuft, dem Unterbewusstsein überlässt. Man muss nicht konkret um sein Überleben bitten, oder darum nicht krank zu werden. Das Unterbewusstsein handelt nach eigenen Gesetzen. Manchmal kann der eigene Schutz nur ermöglicht werden, indem man einem anderen schadet. Das Bewusstsein fühlt sich dann frei von jeglicher Schuld. Es entscheidet ja nicht selbst. Was in der eigenen Kultur gerade als richtig oder falsch, gut oder böse gilt, wird somit unwesentlich. Das Unterbewusstsein braucht sich an diese Gesetze nicht halten. Sie sind und bleiben ihm fremd.

Warum funktioniert der Schutz bei manchen Menschen, bei vielen aber nicht?

Erstens gibt es selbstverständlich gewisse Grenzen welche auch dem Unterbewusstsein gesetzt sind und zweitens kann nicht jeder die notwendige Kraft frei setzen. Drittens sind die meisten Amulette falsch angelegt. Sie erreichen das Unterbewusstsein entweder gar nicht, oder sie sprechen es falsch an. Wird nämlich das Bewusstsein aufdringlich, will es über den Weg zum Ziel bestimmen, wird es auch nicht funktionieren. Das Bewusstsein kennt die Zukunft nicht. Daher ist es ihm auch nicht möglich zu erkennen ob ein Ereignis Gutes oder Schlechtes bringen wird. Manchmal erscheint etwas schlecht zu sein, während es auf lange Sicht gesehen etwas Gutes bewirkt - und umgekehrt. Gläubige Menschen nennen es "Gottvertrauen", wenn man annimmt, was auf einen zu kommt. Egal wie man es nennen will: es bedarf eines gewissen Vertrauens in Bezug auf den Schutzmechanismus. Nur dann kann das Unterbewusstsein seine Kraft entfalten. Anderenfalls kommt es zu einem inneren Konflikt und man blockiert den Schutz den man eigentlich haben möchte.

Das alleine genügt jedoch auch nicht. Man muss auch auf die inneren Impulse hören, die mit der Zeit entstehen und die uns "raten" wie wir uns verhalten sollen. Die Antwort auf alles und jedes finden wir immer nur in uns, niemals im Außen. Ich hatte viele Jahre ein Amulett (einen Anhänger), das ich mir anfertigen habe lassen. Derzeit liegt es irgenwo herum, weil die Kette abgerissen ist. Es hat mich nie im Stich gelassen. Bevor ich es hatte, geriet ich sehr oft in lebensgefährliche Situationen. Zwar hatte ich auch da immer Glück, aber die Bedrohung war deutlich zu spüren. Beispielweise erlebte ich mehrere Unfälle, die gerade noch glimpflich ausgingen. Als ich mein Amulett dann trug, wurde es mit der Zeit besser und hörte schließlich ganz auf. Eine echte, erkennbare  Gefahr für mein Leben, kam bald nicht mehr direkt an mich heran.

Mein Amulett sollte mein Leben schützen. Bevor ich es hatte, war mir mein Leben nicht wichtig. Das machte mich offenbar anfällig für Gefahren. Wohlgemerkt für Gefahren, über die ich keinerlei Kontrolle hatte. Erst als ich für andere Menschen sorgen musste, änderte sich meine Einstellung. Vielleicht riss die Kette, weil ich es jetzt nicht mehr brauche. Der Erhalt des Lebens steht nicht mehr im Mittelpunkt meiner Wünsche. Ich habe mir deshalb ein neues Amulett gemacht, das andere Aspekte berücksichtigt. Es geht dabei nicht um Schönheit, sondern um das Symbol.


Der Daoismus 道家 - Laozi 老子 Zhuangzi 莊子 / 庄子 und die Unsterblichkeit.

Ich weiß nicht, ob ich als Mensch unsterblich sein möchte. Trotzdem mache ich derzeit Tai chi. Es sind eher zaghafte Versuche, aber diesmal habe ich es schon eine Zeit lang durchgehalten. Bisher ging das einfach nicht.

Vor einigen Jahren begann ich einen Kurs. Aber statt ruhiger zu werden, wurde ich unruhiger. Es war mir nicht möglich, mich während des Kurses, an welchem viele Leute teil nahmen, zu konzentrieren. Ständig dachte ich an etwas anderes, ich fühlte mich dort nicht wohl und hörte deshalb schon bald wieder auf. Was ich dort lernte, habe ich gleich wieder vergessen. Jahre später versuchte ich es nochmals. Diesmal zu Hause mit einer DVD. Manchmal machte ich die Übungen, doch sie blieben mir fremd. Wieder hörte ich damit auf. Jetzt - wieder einige Jahre danach - versuche ich es erneut. Vielleicht halte ich diesmal durch. Auf den Körper wirkt es bereits. Nicht extrem, aber doch, das merke ich deutlich.

Auch mit dem I Ging habe ich mich immer wieder beschäftigt. Es ist ein interessanter Text. 

Die Daoisten wollen unsterblich werden. Manche in diesem Leben, nicht in einem jenseitigen, andere in einem jenseitigen.

Gegründet wurde diese Religion angeblich von Laozi, dem alten Meister. Aber das ist wahrscheinlich nur eine Legende, die nachträglich entstanden ist. Wahrscheinlich hat sie sich einfach entwickelt. Er soll das Buch Dao und das Buch De geschrieben haben. Es behandelt die Frage, wie der ideale Herrscher regieren soll. In Zhuangzis Schriften geht es jedoch um den weltabgewandten Weisen, im Gegensatz zum Herrscher.

Philosophisch könnte man das Dao als jenseits aller Begrifflichkeit fassen, weil es der Grund des Seins, die transzendente Ursache ist und somit alles, auch den Gegensatz von Sein und Nicht-Sein, enthält. In diesem Sinne kann nichts über das Dao ausgesagt werden, weil jede Definition eine Begrenzung enthält. Das Dao ist aber sowohl unbegrenzte Transzendenz, als auch das dem Kosmos, dem All immanente Prinzip.
„Das Tao, das sich mit Worten beschreiben lässt, ist nicht das wahre Tao.“
Lao Tse: : Tao Te King.
Durch das Wirken des Dao wird die Schöpfung durch Zweiheit, das Yin und das Yang, Licht und Schatten, hervorgebracht, aus deren Wandlungen, Bewegungen und Wechselspielen dann die Welt hervorgeht
Das ist natürlich eine schwierig zu verstehende Sache und genau das macht auch den Unterschied zu den 3 Weltreligionen aus, wie wir sie kennen. Der Daoismus ist nicht so primitiv, könnte man sagen. Er ist nicht nur Religion, sondern auch Philosophie. Der Mensch muss selbst etwas tun. Es genügt eben nicht, einfach nur blind zu glauben und brav den Anweisungen irgendwelcher Autoritäten zu gehorchen, sondern "der Weise" beobachtet den Lauf der Dinge und er stellt sich nicht gegen die kosmische Ordnung, sondern er akzeptiert sie und harmoniert mit ihr. Er bildet sich nicht ein, den Willen eines Gottes auf Erden durchsetzen zu müssen, indem er andere Menschen zu einem bestimmten Verhalten zwingt. Der Weise hat erkannt, dass der Kosmos, oder die kosmische Kraft, das Dao, den Lauf der Welt und der Geschichte bestimmt und nicht der Wille der Menschen. Indem er sich dieser Kraft nicht entgegen stellt, es geschehen lässt, nützt er diese Kraft.
Der Weise versucht das ewige Glück zu erringen und unsterblich zu werden. Meditation, Magie und andere Techniken gehören dazu, dieses Ziel zu erreichen. Da alles immer im Wandel begriffen ist, wie die Daoisten erkannten, blieb dieser Religion natürlich der Wandel auch nicht erspart. Einflüsse aus anderen Religionen bewirkten ihn. Vermutlich ebenso die Verbreitung unter dem einfachen Volk, welches vielleicht nicht fähig war, den tieferen Sinn des Dao zu erfassen. Will man den Daoismus verstehen, sollte man sich vielleicht von allen sogenannten Schulen fern halten und selbst beobachten, wie sich der Wandel vollzieht. 
Was man für sich selbst brauchen kann, sind die angewendeten Techniken. Angeblich handelt es sich auch oft um außerkörperliche Reisen. Einmal habe ich - auch ohne Daoistin zu sein - eine solche Reise erlebt. Bis heute weiß ich nicht, ob sie tatsächlich außerkörperlich war, oder ob ich mir das nur eingebildet habe. Vielleicht dauerte sie ewig, oder vielleicht nur eine Sekunde. Es war eine Reise in eine andere Dimension. So gesehen fühle ich mich den Daoisten verbunden. 
Ich gehöre zu den Menschen, die mit Theorien und mit Glaubenssystemen sehr wenig anfangen können. Was wirklich hilft, ist die praktische Anwendung von verschiedenen Techniken der Meditation und der Konzentration. Erkenntnis gewinnt man nur im Inneren, durch Erleuchtung. Verständnis durch Betrachtung des Äußeren.
Die Daoisten wollen zum Ursprung zurück kehren. Also an den Punkt, an dem alles begann. Geht das? Wie in Europa auch, entwickelte man in den asiatischen Ländern  Alchemie. Dort eben vom Daoismus ausgehend. Alchemie führt offenbar immer zu einer Entwicklung der Chemie. Auch wenn sich alles immer wandelt, bleiben doch auch bestimmte Strukturen gleich. Sie treten einmal dort und einmal da auf, verfolgen jedoch immer das selbe Ziel. Alchemie entsteht dort, wo Menschen nach dem ewigen Leben im Diesseits suchen. Das finden sie aber nicht auf diese Weise. Sie erkennen dadurch besser wie die physische Natur funktioniert, ohne sie verändern zu können. Weil auch die grobstoffliche Natur immer einem Wandel unterliegt. Das Dao sagt ja eigentlich etwas anderes. Man soll sich nicht gegen den Wandelt wehren, weil das ein chancenloses Unterfangen ist. Ewiges Leben im Diesseits ist aber der Versuch, sich dem ewigen Wandel zu widersetzen.
Bisher habe ich keine Erkenntnisse bezüglich einer möglichen Unsterblichkeit. Im Gegenteil träumte ich sogar von dem möglichen Tod der Seele - dem wahren Tod. Bisher hat mich die Idee, unsterblich sein zu wollen, nicht erfasst. Oder zumindest nur am Rande. Obwohl ich mit mit Aurobindo beschäftigt habe, der ähnliche Ideen hatte. Ich kann mir eine körperliche Unsterblichkeit auch nicht so richtig vorstellen. Eine seelische möglicherweise schon, auch wenn das vermutlich nicht für jede Seele gelten wird. Doch jetzt wurde mein Interesse geweckt.










Wieder eine Traumerfüllung - Terror am Christkindlmarkt

Manche Träume erfüllen sich mehrfach. Das hat folgenden Grund: Oft träumt man von einem naheliegenden Ereignis und der Traum nimmt dieses Ereignis um ein späteres, ähnliches ereignis anzukündigen. Nach dem Motto: Àpropos Terroranschlag, später wird ein weiterer, ähnlicher passieren. Träume zeigen oft auch verschiedene Aspekte eines Ereignisses aus verschiedener Perspektive.

Das ist so ein Traum.

"Wieder zurück zu Hause, ging ich durch die Stadt. Mir fielen einige Männer auf, die sich Knallkörper für Silvester kauften. Wie Ameisen gingen sie von Geschäft zu Geschäft, um ihre Sachen zusammen zu tragen. Jeder für sich transportierte das Gekaufte zu einem Haus, welches sich in einer freien, natürlichen Umgebung befand. Offenbar wollten sie eine arge Bombe bauen. Danach überlegten sie, wo sie diese Bombe platzieren sollten, um möglichst deutlich zu sein. Ihnen ging es weniger um die Opfer, sondern mehr um das Symbol. Opfer würde es natürlich auch geben, dachte ich. Nun begann ich zu überlegen, welches Gebäude symbolisch am besten passe. Der Stephansdom, das Riesenrad, der Christkindlmarkt?"

https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/ein-geplanter-terrorakt-und-einen-baum.html

Am 8.12.2017 schrieb die Kronen Zeitung auf Seit 11 - Paketbombe war zündfähig und auf der Seite 22-23 Terror-Plan: Anschlag mit Auto auf Weihnachtsmarkt.

Der Traum hat sich also zum Teil erfüllt und zwar zwei verschiedene Teile davon, unabhängig von einander. Oft findet man mehrere Artikel in einer Zeitung, auf welche sich ein einziger Traum bezieht. Er verbindet sie dann zu einer neuen Geschichte. In diesem Fall ging es um ein Paket, das schon vor einigen Tagen aufgetaucht war. Ein Knallkörper für Silvester war mit einem Zünder versehen. Das geschah in Deutschland. Ich habe das bisher nicht erwähnt, weil ich keine Zeit dafür hatte. Der zweite Teil nimmt Bezug auf den Plan von einem Islamisten, der ein Blutbad auf einem Christkindlmarkt anrichten wollte. Das war in Österreich.

Freitag, 8. Dezember 2017

Was ein Skeptiker zum möglichen, oder unmöglichen Überleben nach dem Leben zu sagen hat - und warum man sich nicht an frühere Leben erinnert - außer in Ausnahmefällen - Gedanken zum Leben und zum Tod


Aus dem Munde eines Skeptikers hört, bzw. liest man:

"Es wäre ziemlich blöd, wenn man nach dem Tod aufwacht, merkt, daß man immer noch mausetot ist und sich über all das ärgert, was man im Leben nicht getan hat." http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2013/03/31/die-gefahr-des-glaubens-an-ein-leben-nach-dem-tod/
Die Gefahr des Glaubens an ein Leben nach dem Tod - nachgedacht von Florian Freistetter.

Das klingt mehr nach Predigt, als nach Wissenschaft. 

Dieser Artikel ist schon ziemlich alt. Ich habe ihn auf meiner Suche nach Berichten über frühere Leben im Internet gefunden. Von Skeptikern liest man ja leider relativ wenig zu diesem Thema. Eigentlich kein Wunder, schließlich geht es um eine reine Glaubensfrage.

Die Argumentation ist jedenfalls interessant. Glaubt man nicht an ein Weiterleben im Jenseits, kann man theoretisch nicht mit einem möglichen Aufwachen argumentieren. Gibt es keines, wird man nicht aufwachen und sich auch nicht ärgern. Abgesehen davon - was kann man denn schon Großartiges versäumen?

Umgekehrt könnte man aber argumentieren: Es wäre ziemlich blöd, wenn man nach dem Tod aufwacht, merkt, dass man mausetot ist und dennoch lebt und sich dann ärgert, wie blöd man gewesen ist, weil man zu wenig dafür getan hat, dass man es im Jenseits besser hat. Würde man sich in diesem Fall ärgern? Wohl kaum. Man wäre vermutlich nur verwirrt und desorientiert. Danach würde man sich vielleicht freuen - je nachdem wie es dann weiter ginge. Vielleicht vergisst man aber auch, dass man gelebt hat? Niemand (also kein Lebender) kann diese Frage beantworten - es sei denn man wird wiedergeboren.
Gibt es Wiedergeburt, wacht man sowieso irgendwann wieder auf - nur erinnert man sich selten an das frühere Leben. Falls man sich doch erinnert, gibt es auch nichts zu ärgern. Also worin liegt die Gefahr?

In Bezug auf das was nach dem biologischen Tod kommt, braucht man nicht streiten. Die meisten Menschen wissen eben nicht was danach kommt. Wer keine Ahnung hat, sollte deshalb vielleicht jede Möglichkeit in Betracht ziehen, sofern er Klarheit finden will.

Freistetter weiß es auch nicht, er glaubt. Er meint vermutlich in diesem Fall nur die christliche Sicht, aber ich denke er sollte keine Ausnahme machen, sondern sämtliche Möglichkeiten einbeziehen, auch die Möglichkeit der Wiedergeburt.

Welche Möglichkeiten gibt es denn?

Das Christentum hat im Prinzip keine genaue Vorstellung vom gepredigten jenseitigen Leben. Was heisst schon, man würde im besten Fall zur rechten Hand Gottes sitzen? Darunter kann sich niemand etwas vorstellen. Daher auch die Meinung des Volkes, es wäre da oben ziemlich fad. Die Juden haben gar keine Vorstellung vom Leben nach dem Tod und die Moslems stellen sich etwas ähnliches vor, wie einst die alten Kelten. Ein fast ganz normales Leben, nur ohne biologischen Körper.

Welche Indizien gibt es?

Dass es gar kein Leben nach dem Tod gibt, kann man nicht beweisen. Etwas nicht Vorhandenes lässt sich nicht so einfach beweisen. Beweisen kann man nur, dass jedes Lebewesen irgendwann zerfällt.

Sich nicht an ein früheres Leben zu erinnern, ist kein Beweis dafür, dass es keines gegeben hat. Im Falle von Wiedergeburt keine Erinnerung zu haben, ist durchaus sinnvoll. Hätte man die Erinnerung daran, würde man unweigerlich sein altes Leben fortsetzen wollen. Unterbewusst ist die Erinnerung zwar immer da, aber in verschiedener Intensität und fast immer nur unterschwellig. Manchmal kommt die Erinnerung an verschiedene alte Wünsche, Ängste, Hoffnungen ins Bewusstsein. Nur sind wir nicht imstande zu begreifen, woher diese Gedanken stammen.

Würde alles Leben einfach bloß eine Fortführung sein, wie Materialisten glauben, um sich dann plötzlich aufzulösen, könnte es sich nicht verändern. Oder zumindest nicht sehr schnell. Man wäre bald festgefahren. Auch die lächerlichen Versuche der Wissenschaft, den Menschen ein - wenn möglich - fast ewiges Leben von der Natur zu ergaunern, ist geradezu absurd. Selbst wenn man die natürliche Abnützung des Körpers stoppen könnte, wäre uns nicht gedient. Irgendwann verliert das Leben seinen Sinn, wenn es zu lange gelebt wird. Weil es keine Entwicklung mehr gibt. Wir können nur konservieren. Die Persönlichkeit friert ein, ohne sich zu erneuern. Den Tod kann man hinaus zögern. Abschaffen kann man ihn nicht.

Entwicklung ist der eigentliche Sinn des Lebens. Diese kann nur durch Wiedergeburt gewährleistet werden. Durch ständige Erneuerung und durch Vergessen. Manche vergessen allerdings anfangs nicht, dass sie schon einmal gelebt haben, vergessen aber später, einige erinnern sich im Laufe des Lebens wieder an ein früheres Leben und vergessen nicht mehr. Diese Chance gibt uns die Natur, damit wir verstehen können was mit uns geschieht. Dass es nur wenige sind die sich erinnern können, hat auch einen Sinn.

Niemand kam jemals in seinem biologischen Körper von den Toten zurück, um weiter unter den Lebenden zu verweilen. Nicht nachdem er bereits längere Zeit tot war und der Körper begann, sich aufzulösen. Die medizinisch Wiederbelebten kann man nicht gelten lassen, weil sie nur sehr kurz tot waren. Diese Fällen können höchstens beweisen, dass unser Bewusstsein weiter lebt, aber nicht wie dieses Weiterleben genau aussieht.

Christen glauben, Jesus sei von den Toten auferstanden und dann im Körper zum Himmel aufgefahren. Das wird von Menschen behauptet, die angeblich Zeugen waren, damit sie davon berichten können.
1. Jesus war nicht lange tot - sofern man die Geschichte glaubt.
2. Es gibt keinen Beweis dass er wirklich tot war.
3. Warum ist Jesus nicht zurück gekehrt, um vor allen Menschen zu erscheinen? Das wäre doch sehr einfach und auch überzeugend gewesen. Es ist unlogisch von anderen zu verlangen, sie müssten etwas glauben was sie nicht gesehen haben, obwohl ein Beweis leicht zu erbringen gewesen wäre.

Beweise für ein Leben im "Himmel", oder im "Jenseits" gibt es nicht. Manche Menschen behaupten, sie würden Informationen empfangen, oder Geister würden ihnen mitteilen wie es "Drüben" aussieht. Selbst wenn man es beweisen könnte, kann man nicht mit Sicherheit annehmen, es müsse sich um eine endgültige Sache handeln. Es gibt viele verschiedene Meinungen wie es in einer jenseitigen Welt aussieht. Wären diese Berichte wahr, müssten sie alle gleich lauten. Das ist aber nicht der Fall.

Wenn es Wiedergeburt gibt, wieso, fragt man sich, gibt es jetzt so viele Menschen? Wie lässt sich das mit der Wiedergeburt vereinbaren? Woher kommen die alle?

Auch wenn wir noch so viele Zellen haben, sind wir doch irgendwie Einzeller geblieben. Da haben ja nicht einige Zellen gesagt, sie möchten sich gerne zu einem Menschen zusammen schließen. Vielmehr entstehen alle Lebewesen aus einer Zelle die sich teilt, nachdem sie entweder befruchtet wurde, oder indem sie sich einfach so teilt. Im Prinzip unterscheiden wir uns nicht von Einzellern, wir sehen nur anders aus und vermutlich sind wir bewusster. Schon die Einzeller veränderten sich wie wir, indem sie Erbgut weiter gaben. Wenn es Wiedergeburt gibt, dann werden auch Einzeller wiedergeboren. Denn dann gilt dieses Prinzip sicher für alle Lebewesen, nicht bloß für Menschen. Wir sind keine spezielle Erfindung, wie manche gerne glauben mögen.

Leben und sterben auch Einzeller, um wiedergeboren zu werden, gibt es kein jenseitiges Leben auf Dauer, sondern nur eines abwechselnd hier und drüben. Warum sollten Einzeller in den Himmel oder in die Hölle kommen? Wiedergeburt, oder Seelenwanderung, hat den Sinn, Entwicklung zu ermöglichen. Erfahrungen eines Lebens in einem neuen umzusetzen. Abnehmende Energie wieder aufzuladen. Wir alle sind Teil einer großen Entwicklung und wir alle leben und ermöglichen sie. Das ist der Sinn unseres Lebens. Wohin uns diese Entwicklung führt können wir (noch) nicht verstehen. Entziehen können wir uns ihr nicht. Wir sind die Evolution, wir leben sie und sie ist noch nicht abgeschlossen. Woher kommen denn die Einzeller? Das wissen wir nicht, aber wir wissen, dass sie irgendwoher kommen müssen. Sie sterben auch nicht aus, sie sind nur nicht hoch entwickelt.

Wiedergeburt anzunehmen ist meiner Meinung nach logisch. Warum sollte die Natur sich so anstrengen viele Formen zu entwickeln, nur um sie dann vergehen zu lassen. In der Natur gibt es durchaus sinnvolle Entscheidungen. Jedes Lebewesen hat den Wunsch zu leben. Egal ob es bewusst ist, oder nicht. Wäre alles Leben zufällig entstanden - also ohne diesen Wunsch, der allem Leben zugrunde liegt - müsste es auch Lebewesen geben die ihn nicht haben. Die gibt es nicht. Das oberste Prinzip der Natur ist also der Wunsch, zu leben und sich fortzupflanzen. Es gibt keine Lebewesen die sich nicht fortpflanzen wollen. Sogar die Einzeller wollen das. Warum? Es hätten sich doch auch Lebewesen entwickeln können, die einfach so existieren, ohne derartige Wünsche. Sie würden auftauchen und wieder verschwinden. Oder sie wären so zäh, dass sie sich gar nicht fortpflanzen müssten. Dann wären sie ewig gleich und unveränderlich. Es gäbe keine Entwicklung. Wozu auch? Irgendwann würden sie wieder verschwinden und genauso zufällig würden vielleicht andere Lebewesen entstehen - oder auch nicht. Sie bräuchten sich nicht anzupassen und sie würden es auch nicht tun. Warum sollten sie?

Sonntag, 3. Dezember 2017

Der Glaube an Wiedergeburt im Judentum - Gilgul Neschamot גִלְגּוּל נְשָמוֹת, „das Rollen der Seelen“

Wenn man an den Wiedergeburtsglauben im Judentum denkt, fällt einem zuerst einmal Yonassan Gershom ein. Er ist ein Rabbi der an Wiedergeburt glaubt. Der Rabbi beschäftigt sich aber auch mit Vegetarismus und Tierschutz und scheint auch in anderen Dingen sehr offen und modern zu sein. Trotzdem studiert er auch die Kabbala, die den Glauben an Seelenwanderung vertritt,

Seine eigenen Erinnerungen an ein Vorleben tauchten spontan auf, als er in eine Gegend kam, in der er früher gelebt zu haben glaubte. In einer derartigen Erinnerung erlebte er sich als Jude, in einer anderen aber als ein Mensch in der Jungsteinzeit. Noch dazu als einer der im Gebiet des heutigen Österreich lebte. Das ist insofern bemerkenswert, als sehr religiöse Menschen die Wiedergeburtstheorie gerne ablehnen, weil sie nicht wahr haben wollen, dass sie in einem früheren Leben nicht ihrer derzeitigen Religion angehört haben. Wer an Wiedergeburt glaubt, muss aber damit rechnen, früher ganz anders gedacht zu haben als derzeit - und auch in Zukunft wieder ganz anders zu denken.

Gershom glaubt nicht an das Lohn/Strafe System, das von Vielen, die Wiedergeburt für eine Realität halten, gerne geglaubt wird.

Was man im derzeitigen Leben nicht hat, will man in einem anderen bekommen. Zumindest wenn man benachteiligt ist. Was verständlich ist. Wer sich ungerecht behandelt fühlt, sehnt sich nach Ausgleich. Man kann es auch Rache nennen, oder Neid. In Wahrheit ist es aber nichts weiter als der uralte Gedanke der Naturvölker, das Leben müsse sich in Balance befinden. Diese Idee liegt fast allen Religionen zugrunde und deshalb tun sich Menschen die an nur einen Gott glauben, so schwer mit dem Gedanken, dieser Gott sei ungerecht. Wenn alles von einem einzigen Gott kommt, dann logischerweise auch das Böse. Dann wäre Gott willkürlich, ungerecht, sadistisch. Wie kann er dann ein guter Gott sein? Die Wiedergeburt könnte den Ausgleich, die Balance herstellen, sofern es Lohn und Strafe im nächsten Leben gibt. Aber was, wenn nicht? Gershom löst diesen Widerspruch auf seine Weise.

"Gershom argumentiert, dass nach jüdischer Interpretation des Bösen und der Reinkarnation, anders als in manchen anderen Religionen, die Leiden dieses Lebens nicht notwendig als Strafe für Vergehen in früheren Erdenleben anzusehen sind. Unverdientes Leid der Opfer könne auch schlicht und einfach durch die gegenwärtigen Missetaten ihrer Peiniger bedingt sein, ohne jegliche karmische Schuld ihrer Opfer. Nach jüdischer Anschauung könne allerdings die Verdorbenheit der Peiniger über eine Reihe frühere Inkarnationen angesammelt worden sein. So könnten die Nazis den Holocaust deshalb begangen haben, weil sie schon in vielen früheren Leben immer wieder Juden verfolgt und getötet hatten. So spekuliert Gershom etwa, dass Adolf Hitler eine Reinkarnation des biblischen Amalek gewesen sei." https://anthrowiki.at/Yonassan_Gershom

Der Glaube an die Wiedergeburt = Gilgul ist im Judentum tief verankert. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass Gershom sich mit Rückführungen in frühere Leben beschäftigt. Das hat Tradition. Viele Juden, in erster Linie Chassidim, sind in diesem Glauben tief verwurzelt. Weil jedoch die Kabbala recht schwer zu verstehen ist, wird sie von modernen Juden selten gelesen.

Und der jüdische Gelehrte Rabbi Jacob N. Shimmel, Gründer und Leiter der "Torah and Talmud Beth Rabbinical Association" in New York sagt, der Glaube an Reinkarnation gehört zu den Grundsätzen des Judentums. Doch heutzutage ist dieses Thema nahezu tabu, da sich seine Behandlung mehr oder weniger auf die kabbalistische Literatur, die Mystik beschränkt... In Hebräisch wird die Reinkarnation Gilgul genannt, ja es gibt sogar einen ganzen Abschnitt innerhalb der Kabbala, der Sefer HaGilgulim heißt. Dort werden die Einzelheiten in Bezug auf die Reinkarnationslehre erörtert. Es heißt dort zum Beispiel, dass es möglich ist, als Tier, als Baum, als Insekt und sogar eine gewisse Art von Stein wiedergeboren zu werden. http://www.ethikpartei.ch/karma.html

Diese Wiedergeburtslehre ist auch etwas komplizierter als die in Europa bekannteren. Es gibt mehrere Seelenteile, von deren Existenz ausgegangen wird. Das findet seine Entsprechung im Glauben vieler Naturvölker, die mitunter sogar hunderte Seelenteile kennen. Einer der fünf Seelenteile ist der "Hauch der Knochen", welcher beim Skelett verweilt, sich also tatsächlich im Grab befindet.So lange es existiert, bleibt er erhalten.

In dem auf den Lehren Rabbi Isaak Lurias (1534–1572) beruhendem Schaar ha-Gilgulim („Tor der Wiedergeburten“) werden umfassend und präzise die verwickelten Gesetzmäßigkeiten der kabbalistischen Wiedergeburtslehre im Sinne der Seelenwanderung beschrieben, wobei ausdrücklich auf einzelne Verse im Tanach verwiesen wird. Geschildert wird die Wiedergeburt von fünf verschiedenen Seelenteilen. https://anthrowiki.at/Gilgul_Neschamot 

Man sündigt in jedem Leben. Niemand kann durch das Leben gehen, ohne jemals gesündigt zu haben. Wer sowohl an Wiedergeburt glaubt, als auch an Sünde, muss daher davon ausgehen, in früheren Leben irgendwann ganz sicher gesündigt zu haben. Da er sich aber nicht daran erinnert - er könnte ja schon um Verzeihung gebeten haben - versucht er zur Sicherheit um Vergebung zu bitten. Wofür auch immer, zur Sicherheit.

Die Vorstellung der Wiedergeburt ist auch heute bei orthodoxen Juden (besonders bei den Chassidim) weit verbreitet. In manchen chassidischen Gebetsbüchern (Siddur) findet man beispielsweise ein Gebet, das um Vergebung für Sünden in früheren Inkarnationen bittet. https://israswiss.me/2015/01/15/reinkarnation-im-judentum/

Gershom ist nicht der Einzige der Rückführungen macht. Rabbi David Kraus ist Psychologe und macht ebenfalls Rückführungen. Bei uns ist er weniger bekannt. Es wird sicher auch noch viele andere jüdische Rückführungstherapeuten geben. Interessant wäre, die diversen Erfahrungsberichte zu sammeln und mit Erfahrungsberichten von nichtjüdischen Europäern zu vergleichen. Leider fehlen mir die Möglichkeiten das zu tun.

Juden, und in Folge dessen auch Christen und Moslems, glauben an die Auferstehung der Toten in ihrem eigenen Körper. Die Christen haben diese Idee schon teilweise etwas abgeschwächt, weil sie absolut absurd ist. Ein Relikt aus der ägyptischen Vergangenheit, wo man den Körper noch einbalsamierte und für die Ewigkeit haltbar machte. Damit konnten die Juden nichts mehr anfangen, die Zeit der Mumien war schon lange vorbei. Die Erinnerung blieb jedoch bestehen, wenn auch nicht mehr im ursprünglichen Sinn.

Wie soll jemand in seinem eigenen Körper wieder auferstehen? Wo der doch vermodert und zerfallen ist. Vielleicht von Tieren gefressen (manchmal auch von Menschen), oder verbrannt, in Säure aufgelöst, oder die Einzelteile zerstreut, sofern sie nicht bereits zerfallen sind. Noch vor kurzem war es Christen verboten, ihren Körper nach dem Tod verbrennen zu lassen. Juden wollen ihre Gräber für ewig unverändert wissen und Moslems können nicht zulassen, dass dem Körper ein Teil entnommen wurde. Langsam begreifen aber selbst die Gläubigsten der Gläubigen, dass jeder Körper für immer verloren ist. Das wäre ja wohl auch die größte aller Ungrechtigkeiten - wenn man schon nach Gerechtigkeit sucht - weil dann nur all jene auferstehen könnten, deren Körper mehr oder weniger zufällig die Jahrtausende überstanden hat. Das wären sehr, sehr wenige.

Man hilft sich daher insofern, als man behauptet, die Auferstehung würde nicht im originalen Körper stattfinden, sondern in einem neuen, verklärten. Warum aber bewahrt man den Körper dann im Grab überhaupt auf? Das ist ein Zeichen dafür, dass der Glaube zwar noch immer vorhanden ist, während man andererseits eine gewisse Logik in die Geschichte zu bringen versucht. Noch schwieriger wird es dann, wenn man erklären müsste, was mit den vielen überzähligen Körpern passieren soll, falls es Wiedergeburt gibt.

Der Autor eines Blogs schreibt ganz offen über die Schwierigkeiten die sich ergeben, wenn jemand an die Auferstehung der Toten und an Seelenwanderung glaubt: "
Fakt allerdings ist, dass wir keine definitiven Informationen zur Wiederauferstehung bzw. zur Ankunft des Meschiach haben. Alles was wir können ist zu spekulieren. Klar, existieren Unmengen von rabbinischen Kommentaren und Meinungen zu den Themen, aber genau wissen wir gar nichts. Beispiel: Wird die Wiederauferstehung der Toten vor oder nach der Ankunft des Meschiach stattfinden? Und wer genau wird eigentlich wiederauferstehen? Nur die Zaddikim (Gerechten) oder alle Toten? Und wenn es tatsächlich reinkarnierte Seelen gibt, welcher Körper wird dann mit welcher Seele wiederauferstehen? Genaue Antworten haben wir nicht und deshalb bleibt uns nichts anderes als abzuwarten. https://hamantaschen.wordpress.com/2017/01/22/ueber-seelen-und-die-wiederauferstehung-der-toten/
Die Juden sind sich selbst gegenüber so ehrlich, alles zu hinterfragen was ihre Religion ihnen zu glauben vorschlägt. Im Gegensatz zu manch anderen sogenannten Weltreligionen, deren Führer bestimmen, was ihre Anhänger zu glauben haben und was sie ganz gewiss nicht glauben dürfen.

Wieder hat sich ein Traum halb erfüllt. Er zeigt, dass wir oft von anderen Menschen - oder auch von fremden Tieren - träumen

Am 25.4.2017 träumte ich: Es war Silvester und der Hund spielte fröhlich draußen auf der Straße. Real und im Traum fürchtet er sich extrem vor dem Lärm, den die Menschen regelmäßig veranstalten. Da wird er unruhig und will sich verstecken. Aber diesmal war alles gespenstisch ruhig. Kein Knallen war zu hören. Die Leute blieben in ihren Häusern und verhielten sich ruhig. Das wunderte mich sehr.  
https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/07/hier-entsteht-eine-neue-traumsammlung.html

Der Traum hat sich insofern erfüllt, als es ein Feuerwerks-Verbot für Peking gibt.

Heute, am 3.12.2017 stand in der Kronen Zeitung auf der Seite 8 folgende Meldung:

Feuerwerks-Verbot  
Aus Sicherheitsgründen und wegen Dauersmog sind in Chinas Hauptstadt Peking Feuerwerk künftig verboten.

Offenbar vermischte der Traum zwei Elemente miteinander. Die Feuerwerke, welche so viel Feinstaub an einem Tag erzeugen, wie der Autoverkehr im ganzen Jahr (also die Umweltverschmutzung), mit der Reaktion des Hundes auf diese Knallerei. Es handelt sich also um eine logische Überlegung, wie es wäre, falls dieses Verbot bei uns kommen würde. Das zeigt auch, dass Träume sehr oft Beziehungen zum Träumenden herstellen, indem sie Gedanken zu einem Thema aufgreifen, welche den Träumenden beschäftigt. Die paranormale Wahrnehmung im Traum ist offensichtlich sehr oft selektiv.

Sonntag, 26. November 2017

Die Schauspielerin und Malerin Katherina Jacob - zwei Rückführungen


Die Schauspielerin Katerina Jacob wurde von Peter White "rückgeführt". Auf seiner Webseite
https://hypnosebuch.de/hypnose-rueckfuehrung-wiedergeburt-fall-2-Katerina-Jacob-Schauspielerin.htm

berichtet er, was die Frau dabei erlebte.

Sie erzählte von einem Leben im Wald als Ausgestoßene, die hellgraue Augen hatte und deshalb auf andere Leute bedrohlich wirkte. Man stößt sie aus diesem Grund aus. Wie so oft wird ein Brunnen gesehen. Menschen wohnen in braunen Hütten. Die Geschichte spielt in England. Jacob erlebt sich als eine Frau, die Heilsalben herstellen kann und "heilende Hände" hat.

Für die Salbe die sie zur Behandlung von Herzkrankheiten herstellt, braucht man Misteln, ein "blaues", nicht näher bezeichnetes Kraut und das Gift von Kröten, behauptet sie. Mit 50 Jahren ist sie fast blind und stirbt kurz danach, angeblich alleine durch den eigenen Wunsch, nachdem man sie auf einem Stein abgelegt hat.

Könnte das eine reale Erinnerung sein? Leider gibt es viel zu wenig Informationen einerseits und andererseits wissen wir über die Kelten - um die es sich offenbar handelt - sehr wenig. Deshalb kann man nur Vermutungen anstellen. 

Misteln waren für die Kelten heilig. Nur Druiden durften sie mit einer goldenen Sichel abschneiden. Man fing sie in einem weißen Tuch auf, damit sie nicht auf den Boden fallen. Ob sie als einfache Heilerin dann Misteln zu einer Salbe verarbeiten durfte, ist fraglich. Salben aus Misteln gab es allerdings wirklich und sie wurden auch auf die Herzgegend geschmiert.Das kann ihr aber bekannt gewesen sein, da sie eine gebildete Frau ist.

Ob es solche braunen Hütten gab, kann ich nicht sagen. Heute gibt es noch Spuren der Kelten in Galicien. Hier sieht man ein Haus aus Stein.

Galicien gehört zu den entlegensten Regionen Spaniens. Selbst die Römer verschlug es selten hierher. Im sechsten Jahrhundert vor Christus wanderten Kelten ein. Immer wieder stehen in der Nähe der Dörfer «Pallozas», runde vorrömische Steinhütten mit kegelförmigem Strohdach, sowie keltische Ochsenkarren und Holzpflüge. Das typische Instrument ist die Gaita, der galicische Dudelsack. In Dörfern wie Catoira finden sogar Wikinger-Feste statt. Und noch heute baden sich zur Sommersonnenwende unfruchtbare Frauen in der Nähe von Cambados an der Playa de la Lanzada, um doch schwanger zu werden.

Im Pilgerland des Heiligen Jakob glauben vor allem die Menschen in den Dörfern immer noch an «Meigas» (Hexen). Sie gelten als Nachfahren der Druiden. In dem Ort Combarro zum Beispiel hängen sie nicht nur als Marionetten in Souvenir-Shops, sondern nehmen auch am Alltagsleben der Dorfbewohner teil. Wenn ein Angehöriger krank ist oder viel Regen die Weinernte bedroht, beten viele Menschen in der Kirche zum Heiligen Jakob - und gehen anschließend zur «Meiga», versichert Souvenirhändler José. Viele Fischer aus Combarro lassen ihr Boot nicht nur von der Kirche segnen, sondern auch von einer «guten Hexe», bevor es zum ersten Mal auf See geht.
http://www.ruhrnachrichten.de/Nachrichten/Galiciens-magische-Doerfer-Im-Land-der-guten-Hexen-128838.html 

Es gibt Rekonstruktionen von Keltendörfern auf dem Festland. Hier ist eine zu sehen. Diese Häuser sind nicht rund. Sie sehen aus wie heutige Häuser. https://de.wikipedia.org/wiki/Kelten#/media/File:KeltendorfDJHSteinbachamDonnersberg.jpg

Im Keltendorf Mitterkirchen sieht man Holzhäuser. Sie sind natürlich braun und sie sind eckig. https://de.wikipedia.org/wiki/Keltendorf_Mitterkirchen#/media/File:Freilichtmuseum_Mitterkirchen.jpg

Etwas spricht gegen die Schilderung von Frau Jacob. Die keltischen Häuser auf dem Festland waren meistens eckig, die auf den Inseln waren hingegen rund. Die gängigen Darstellungen sind meistens eher eckig, weil man bei uns vom Festland ausgeht. Sie hätte runde Häuser sicher erwähnt, denn auch wenn man in Hypnose ist, bleibt man bewusst. Ihr wäre aufgefallen, hätten die Häuser ungewöhnlich ausgesehen. Dass sie es nicht bemerkt hat, spricht dafür, dass sie eckige Häuser sah. Dann wäre es keine echte Erinnerung.

Ob eine keltische Frau nur aufgrund ihrer Augenfarbe verstoßen worden wäre, wage ich zu bezweifeln. Aber im Mittelalter - ich denke am Festland - galten Menschen mit grauer Augenfarbe als seelenlos und wurden manchmal auch für Dämonen gehalten.

Andererseits gibt es in England https://de.wikipedia.org/wiki/Schamane überdurchschnittlich viele Menschen mit grauen Augen, wobei diese Augenfarbe im übrigen Europa sehr selten ist. Das spricht daher eher gegen eine Ausgrenzung in England, aufgrund der Augenfarbe. Denn wenn sie relativ häufig vorkommt, wird man nicht ausgegrenzt. Selten sind in England auch grüne Augen.

Was ebenfalls gegen eine reale Erinnerung spricht ist die Behauptung, sie sei 50 Jahre alt geworden. Frauen wurden damals im Durchschnitt ungefähr 30 bis 35 Jahre alt. 

Die beschriebenen Heilmittel: bei der "blauen Pflanze" könnte es sich um einen "blauen Eisenhut" handeln. Er wird bei Herzkrankheiten verwendet, ist aber hochgiftig, aber er brennt nicht auf der Haut.
http://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Eisenhut

Die Brenessel brennt auf der Haut, ist aber nicht blau, sondern grün. Da scheint also etwas nicht zu stimmen.

Die (Weiße) Mistel ist ein auf Laubbäumen sitzender Halbschmarotzer. Sie entzieht den Bäumen Flüssigkeit und die darin enthaltenen Mineralsalze. Die Mistel ist ein immergrüner, kugelig wachsender Strauch mit einem Durchmesser von bis zu 100 cm.
Bereits im Altertum wurde die Mistel von Druiden als Heilmittel und für allerlei Zauber verwendet. Sie wurde als Heiligtum verehrt, und so durfte die Mistel von den Druiden nur mit goldenen Sicheln geschnitten werden. Dies findet auch im berühmten Comic „Asterix, der Gallier“ Erwähnung, wo die Mistel nicht nur ein wichtiger Bestandteil des Zaubertranks ist, der übermenschliche Kräfte verleiht, sondern eben auch nur mit einer goldenen Sichel geschnitten werden darf. 
http://gesund.co.at/mistel-heilpflanzenlexikon-24866/

Auch die Mistel wird bei Herzkrankheiten verwendet.

Die Hautdrüsen der Kröten produzieren giftige Sekrete, die der passiven Abwehr von Fressfeinden, aber auch als Schutz vor Befall der Haut durch Mikroorganismen dienen. Sie enthalten unter anderem Bufadienolide, die ähnlich wie das Digitalisgift des Fingerhuts wirken, sowie Bufotenine (eigentliches Bufotenin, Dehydrobufotenin, O-Methylbufotenin), die bei Fressfeinden den Blutdruck steigern und die motorischen Zentren von Gehirn und Rückenmark lähmen. Weitere Inhaltsstoffe sind biogene Amine wie Adrenalin, Noradrenalin, Catecholamine, Dopamin und Epinin. Krötengifte sind die am längsten bekannten Tiergifte und wurden schon im Altertum als Heilmittel verwendet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Erdkr%C3%B6te#H.C3.A4utung.2C_Hautgifte

Das Krötengift wird seit alters her gegen Herzbeschwerden angewendet.

All das könnte sie selbstverständlich gewußt haben, die Angaben die sie macht sind daher nicht als Beweis anzusehen. Man müsste wissen ob sie sich mit solchen Themen beschäftigt hat, um ihre angebliche Erinnerung bewerten zu können. Es kann aber auch sein, dass sie - ohne es bewußt zu merken - diese Informationen irgendwann beim Lesen, oder Hören aufgenommen hat.

Wäre es eine reale Geschichte, hätte sie sich etwa zur Zeit der Kelten abgespielt.
Alles in allem ist es zweifelhaft, dass es sich um eine echte Erinnerung handelt. 



Die zweite Inkarnation erlebt sie als eine "Ivonne", ebenfalls in England. Ihr Bruder trägt einen Matrosenanzug, es wird Kricket gespielt, der Vater heißt Sir Edward und fährt ein schwarzes Auto. Ein weißes Pony habe sie besessen und in einem Haus inmitten eines Parks gelebt.

Die 2. Geschichte kann man eigentlich überhaupt nicht überprüfen, weil es gar keine genauen Angaben gibt. Sie wäre jedenfalls im Bereich des Möglichen, kann aber genausogut "erdichtet" sein.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war der Matrosenanzug das typische Kleidungsstück für Knaben in Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Besonders in Mode war der Matrosenanzug in der Zeit ab 1870 bis in die 1930er Jahre. Erstmals wurde ein besonderes Kleidungsstück für Kinder benutzt, das nicht das Abbild von Alltagskleidung für Erwachsene darstellte. Die häufigste Farbe war blau, gefolgt von weiß. Das Aussehen war dem der Marine-Uniformen sehr ähnlich, inklusive Kragen und Streifen. Allerdings war die Hose meistens kurz. Für Mädchen kamen Matrosenkleider im selben Stil in Mode. Die Einführung des Matrosenanzugs in die Kindermode wird dem britischen Königshof zugeschrieben.
1846 wurde für den damals fünfjährigen Prinzen von Wales, den späteren König Eduard VII. eine Marine-Uniform in Kindergröße angefertigt. Diese trug er auf einem Porträt, das der Maler Franz Xaver Winterhalter von ihm anfertigte und das den Matrosenanzug zunächst in britischen Adelskreisen populär machte, ab etwa 1860 auch in der übrigen Bevölkerung. Die britische Königin Victoria schenkte einen solchen Anzug auch ihrem Enkel Wilhelm, dem späteren Wilhelm II. Dadurch wurde der Matrosenanzug auch in Deutschland bekannt und sehr schnell beliebt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Matrosenanzug

Autos die wenigstens so ähnlich wie die heutigen aussahen, wurden um 1900 herum erstmals verwendet, da aber nur von reichen Leuten. Somit also genau in dem Zeitraum, in dem Matrosenanzüge für Kinder modern waren. Auch das hätte ihr bekannt sein können, wenn es auch eher unwahrscheinlich ist, dass jemand weiß, wann Kinder Matrosenanzüge getragen haben.

Würde es sich um eine reale Erinnerung handeln, könnte man von einer Zeit um 1900 herum ausgehen.

Beide Geschichten bieten zu dürftige Angaben, sie sind unüberprüfbar. Ein Beweis für Wiedergeburtserinnerungen sind sie nicht.

Samstag, 25. November 2017

Der Theologe Pater Andreas Resch - der Vatikan und die Parapsychologie - eine Hassliebe

Der mehrfache Dr. Andreas Resch ist katholischer Theologe und glaubt trotzdem an die Möglichkeit der Wiedergeburt.  https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Resch_(Theologe)
Was nicht unbedingt bedeuten muss, dass er selbst glaubt, man könne wiedergeboren werden. Viele seiner Kollegen haben dafür so gar kein Verständnis. Exkommuniziert wurde er deshalb bisher noch nicht. Bewegt sich vielleicht die katholische Kirche in dieser Frage?

Auf eine direkte Frage antwortete er: " Ich persönlich vertrete hier die theologische begründete Ansicht, dass der Mensch in einem kontinuierlichen Bewusstsein in eine andere Seinsdimension. übergeht."https://www.dervinschger.it/de/kultur/man-muss-schon-etwas-spinnen-um-normal-zu-sein-7121

Das kann alles Mögliche heissen.

Ganz klar drückt er sich anscheinend nicht so gerne aus. Zumindest kann man erkennen: er hält es nicht für absolut unmöglich.

Pater Andreas Resch:
Zu der 1. "Frage ist zu sagen, dass es, im Rahmen der katholischen Kirche keine lehramtliche Entscheidung gibt gegen die Reinkarnation."
 
Zur 2. Frage: "Sie sagen, dass Sie die Reinkarnation für Ihre persönliche Entfaltung brauchen; dazu würde ich sagen: Wenn Sie dadurch in diesem Gedankenmodell zu Ihrer persönlichen Vollendung kommen, dann sollen und müssen Sie das bei sich entwickeln. Wichtig ist dabei, dass Sie, was Sie ja genannt haben, das Hauptgebot des Christentums, nämlich die Liebe, die Eigen‑, Nächsten und Gottesliebe in eine Einheit bringen. "
http://www.origenes.de/praeexistenz/jri/jankovich-reinkarnation.htm 

In erster Linie erforscht er für den Vatikan angebliche Wunder. Viele Menschen lieben Wunder. Das liegt in der Natur der Menschen. Gläubige Menschen sind aufgrund ihrer Sozialisierung anfällig dafür, unkritisch an Wunder zu glauben.
http://www.zeit.de/2010/52/A-Weihnachtswunder

Andreas Resch spricht von Paranormologie und nicht von Parapsychologie.Aber ich denke, wie man unerklärliche Phänomene nennt, ist nicht so wichtig.

Seit dem 24. Juni 1981 erklären Vicka Ivankovic, Mirjana Dragicevic-Soldo, Marija Pavlovic-Lunetti, Ivan Dragicevic, Ivanka Ivankovic-Elez und Jakov Colo, in Medjugorje (Čitluk, Bosnien-Herzegowina) die Gottesmutter oder – wie mandort sagt – die „Gospa“, gesehen zu haben und zum Teil bis heute noch täglich bzw. jährlich zu sehen (Abb.1). Sie bekräftigten ihre Aussagen sogar unter Eid und werden seither „Seher von Medjugorje“ genannt.
http://www.imagomundi.biz/resch/andreas-resch-die-seher-von-medjugorje-im-griff-der-wissenschaft-0

Resch hat gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern, auch die angeblichen Seher untersucht. Er hält es für möglich, aber nicht für beweisbar, dass sie Erscheinungen haben. Eher tendiert er dazu, daran zu glauben.

Die katholische Kirche liebt angebliche Wunder nicht allzu sehr. Aus diesem Grund werden angebliche Schauungen sehr genau überprüft. Es könnte ja zur Konkurrenz für die Kirche werden, wenn jemand angeblich Maria oder Jesus sieht, aber die dabei gemachten Verkündigungen nicht mit der offiziellen Lehre zusammen passen. Zweifler gibt es immer. Bischof Peric etwa meint, diese Madonna verhalte sich ungewöhnlich: "So sagte einer der „Seher“, die Maria von Medjugorje spreche gewöhnlich nur, wenn sie angesprochen werde, und „sie lacht auf eine seltsame Art und Weise, als Antwort auf bestimmte Fragen verschwindet sie, und dann kehrt sie wieder zurück“. Dabei gehorche sie den „Sehern“ und dem örtlichen Pfarrer, einem Franziskaner. Wenn dieser um eine Erscheinung bitte, komme sie vom Hügel herunter in die Kirche, sogar gegen ihren Willen. „Sie weiß nicht mit Sicherheit, wie lange sie erscheinen wird, sie erlaubt einigen der Anwesenden, auf ihren Schleier zu gehen, der auf dem Boden liegt, um ihre Kleider und ihren Körper zu berühren. Das ist nicht Maria aus dem Evangelium“." http://religion.orf.at/stories/2828882/

Die Wissenschaftler sind trotzdem von den Ergebnissen ihrer Untersuchungen beeindruckt. Stimmen diese, sind sie tatsächlich überaus ungewöhnlich, egal was diese angeblichen Erscheinungen zu bedeuten haben.

Resch untersuchte nicht bloß Erscheinungen und angebliche Wunder. Er gründete auch einen Verlag. http://www.igw-resch-verlag.at/resch/

In einem Interview spricht er über Exorzismus. Wobei er keine direkte Antwort auf die Frage gibt, ob es Besessenheit wirklich gibt. Ich meine heraus zu hören, dass er dies sehr wohl glaubt, auch wenn er meint, nicht jeder der glaubt besessen zu sein, sei dies auch.  http://derstandard.at/909151/Gespraech-mit-einem-Exorzismus-Experten  Ob ich das richtig verstanden habe, kann jeder selbst auf dieser Seite heraus finden.

Auf dieser Seite http://www.imagomundi.biz/resch/andreas-resch-die-exorzisten wird er deutlicher. Unter anderem schildert er einen spontanen Exorzismus. "Die junge Frau kam. Ich wies ihre einen Platz auf meiner Couch an und setzte mich in gebührendem Abstand neben sie. Plötzlich spürte ich in meiner Brust einen beinahe unerträglichen Schmerz, als hätte jemand mit einer Eisenstange dorthin geschlagen. Der Schmerz war so stark, dass ich fast aufschreien musste. Zudem ging alles so rasch, dass mein normaler psychotherapeutischer Gedankengang völlig aufgehoben wurde, Raum und Zeit lösten sich plötzlich auf. Ich befand mich in einem veränderten Bewusstseinszustand und verspürte nur mehr die Zerrissenheit der Frau und den Schmerz in meiner Brust.
In diesem Zustand sagte ich der Patientin, völlig gegen meine psychotherapeutische Gepflogenheit, wo ich zwischen Seelsorge und Psychotherapie streng zu trennen wusste, dass ich ihr in meiner Eigenschaft als Psychotherapeut nicht helfen könne, sondern nur noch als Priester. Alles spielte sich völlig ungesteuert ab. Ich sprach zur Lösung ihrer Zerrissenheit in Gedanken das Befreiungsgebet:
„Sollten böse Kräfte auf dich wirken, so mögen sie dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes für immer verlassen!“
" Nachdem er diese Worte gesprochen hatte, war er von dem Schmerz befreit und die Frau wirkte gelöst und fröhlich. Sie war geheilt.

Derzeit beschäftige ich mich mit Geistern und Dämonen. Ich suche eine Antwort auf die Frage, was man darunter verstehen soll und ob es sie gibt. Weil ich kein glaubender Mensch bin, sondern ein forschender, glaube ich weder denen die an solche glauben und auch nicht denen, die nicht an deren Existenz glauben. Beides ist Unwissen. Es drängt mich förmlich dazu, mich immer stärker damit zu beschäftigen. Ich hätte nicht gedacht, schon wieder auf dieses Thema zu stoßen. Resch beantwortet meine (nicht ihm gestellte) Frage insofern als er erklärt, der Teufel, das Böse, also der Dämon, sei eine Realität - und zwar im christlichen Sinne.

Hilft uns luzides Träumen, oder schadet es sogar? Man kann es künstlich erzeugen, aber wenn man es selbst erzeugen will, tut man sich ziemlich schwer damit

Was bringt uns luzides Träumen? Was kann es? Wie macht man es?

"Folgende Anwendungen hat ein Klartraum

  • fordere Deine größte Angst heraus
  • frage Deinen “Schwarm” wie Du ihr/sein Herz gewinnen kannst
  • sprich mit Deinem Unterbewusstsein
  • übe einen bestimmten Bewegungsablauf
  • Frage eine Traumgestalt um Rat
Und Vieles mehr!"

schreibt Niko Kaindl auf http://www.perfect-lifestyle.net/mental-training/luzides-traeumen-klartraum

Einmal hatte ich einen Traum, den ich als luzid betrachtete. Wenn ich aber jetzt darüber nachdenke fürchte ich, es handelt sich um einen Irrtum. Vielleicht träumte ich nur vom luziden Träumen. Denn was ich an Entscheidungen traf, war nicht bewusst entschieden, sondern Teil eines Traums. Wahrscheinlich habe ich noch nie bewusst einen Traum beeinflusst. Warum sollte ich das denn auch tun?

Mit meinem Unterbewusstsein "rede" ich oft. Das darf man sich jedoch nicht als Gespräch vorstellen, so wie man mit einem anderen Menschen redet. Es kann mir ja auch nicht antworten. Das macht es dann im Traum. Aber im Traum selbst frage ich es nicht. Ich habe also einen ganz anderen Zugang zum Traum als die luziden Träumer. Weil ich davon ausgehe, dass Träume Informationen sind, versuche ich auch nicht, diese zu beeinflussen. Denn das wäre so, als würde ich jemanden der mir seine Erlebnisse erzählt ausbessern, um ihm zu erklären, seine Wahrheit gefalle mir nicht und deshalb würde ich mir eine andere Geschichte daraus konstruieren.

Jede Handlung folgt einer bestimmten Logik und das ist meine Logik. Menschen die sich mit Klarträumen beschäftigen, haben eine andere Logik als ich, weil sie von einer anderen Grundlage ausgehen. Sie halten Träume für sinnlose Bilder und Geschichten, die entweder reine Fantasie sind, oder die Verarbeitung von Erlebnissen. Deshalb nehmen sie an, indem sie ihre Träume beeinflussen und verändern, könnten sie direkt auf das Unterbewusstsein einwirken. In gewisser Hinsicht mag das vielleicht auch funktionieren. Darüber möchte ich nicht urteilen.

Niko Kaindl bietet auf seiner Webseite Informationen über luzides Träumen an. Das ist recht gut gemacht. Wer Näheres wissen will, kann sich dort schlau machen.

Er beginnt seine Einführung mit dem Realitätscheck. Ob das so einfach funktioniert weiß ich nicht. Dieser Check ist seiner Meinung nach unsicher und damit hat er durchaus Recht. "Ein gängiger Realitätscheck ist zum Beispiel, die Finger einer Hand zu zählen. Im Traum hast Du nicht immer 5 Finger oder überhaupt eine Hand. Doch es kann passieren, dass sich Deine Hand im Traum ganz normal verhält, sprich 5 Finger besitzt, dann würdest du zu dem falschen Schluss kommen, dass es sich um keinen Traum handelt."

Ich hatte noch nie im Traum keine fünf Finger an einer Hand. Es ist sehr gut, dass er auch auf etwas aufmerksam macht, was man besser nicht tun sollte.

Den Check mit der Nase - Nase zu halten und schauen ob man Luft bekommt - würde ich nicht machen, weil ich in dieser Hinsicht sowieso Probleme (mit Atemaussetzern) habe und nicht weiß, wie sich das auf diese auswirken würde.

Ein weiterer: "Im Traum verhält sich Schrift immer abnormal. Entweder verändern sich die Zeichen ständig, sind verdreht oder die Wörter “tanzen” durcheinander. Wenn Du im Wachzustand etwas ließt und die Schrift verändert sich nicht, bist Du wach. Verändert sich die Schrift, träumst Du."

In meinen Träumen kann ich meistens ganz deutlich lesen, ohne dass sich die Schrift verändert. Nur Rechnen fällt mir schwer.

Er ist wie ich, auch skeptisch ob es mit diesen Realitätschecks wirklich funktioniert.

Dr. Brigitte Holzinger beschäftigt sich als Psychologin mit dem Klartraum.  http://www.traum.ac.at/
Man kann sich auch an einer Studie beteiligen. http://www.traum.ac.at/traumforschung
die ausschließlich darin besteht, seine Daten herzugeben. Dabei steht, man würde ganz sicher  alles vertraulich behandeln. Aber wenn man das nicht macht, erfährt man auch nicht wie es weiter geht. Zum Glück habe ich gerade eine Rechtsschutzversicherung fürs Internet abgeschlossen. ;)

"Schwerpunkt des Institutes von Dr. Brigitte Holzinger bildet die Behandlung von Angst- und Alpträumen durch Gestalt- und Verhaltenstherapie, sowie die nichtmedikamentöse Behandlung von Schlafstörungen (Entspannungstechniken, Schlafrestriktion, Autogenes Training) in Einzel- als auch Gruppensitzungen. Dr. Brigitte Holzinger arbeitet auch mit Kindern, die unter Albträumen leiden."

Ich träume sehr oft sehr bewusst. Das heisst aber nicht, dass ich luzide Träume habe. Deshalb kann ich schwer beurteilen wie ein luzider Traum erlebt wird. Da muss ich mich  an die Berichte anderer halten.

Dafür habe ich in einer kürzlich stattgefundenen Diskussion erfahren, dass unsere bewusst ausgeführten Aktionen im Traum auch für unser Leben im Wachzustand eine Bewandtnis haben. Oder einfach gesagt, man kann sich auch im Traum ein schlechtes Karma / Gewissen holen, wenn man bewusst die falschen Dinge tut. 
Schreibt etwa Niko auf http://www.luzides-träumen.com/wissen/gefahren-beim-luziden-traeumen 

Das ist allerdings interessant. Ich halte es für nicht ungefährlich, mit dem Unterbewusstsein zu spielen, ohne es auch zu verstehen. Vielleicht nicht im Moment. Aber woher wissen wir, wie sich unsere Aufdringlichkeit auf lange Dauer auswirkt? Wenn ich lese was manche Leute über Klarträume schreiben komme ich zu der Ansicht, dass sie gar nicht träumen, sondern Fantasien entwickeln. Träume sind aber keine Fantasien. Sie sind Informationen des Unterbewusstseins und zum Teil sind es Gedanken - also Nachdenken. Luzide Träume scheinen Versuche des Bewusstseins zu sein, Wünsche als scheinbare Realität zu erleben. Hier ein Beispiel:

"werner Zurfluh beschreibt, dass er im klartraum in eine märchenhandlung einsteigt und es so "von innen" erlebt, auch märchenfiguren befragt... er meint auch, märchen könnten berichte von traumerlebnissen, bewußtheit in träumen und trancereisen sein.
gibt ja so passagen in märchen in denen die handelden personen "nicht einschlafen" dürfen um eine aufgabe zu erledigen, oder verwandlungen als ganz normal hinnehmen, wie es in träumen eben passiert.nachdem ich in klarträumen mich auch in eine handlung oder ein thema hineinwünschen konnte, denk ich, es ist sicher auch mööglich sich vorzustellen, in ein märchen einzusteigen.
" /Hensel https://www.luzider-traum.at/viewtopic.php?f=3&t=306

Derzeit wird noch geforscht was das Klarträumen betrifft. Man versucht mittels EEG zu ergründen was beim Klarträumen im Gehirn vor sich geht. Ob das wirklich so einfach zu erkennen ist, wage ich zu bezweifeln. Ich war mehrmals im Schlaflabor und habe festgestellt, dass die Ärzte nicht unterscheiden konnten ob ich schlafe, oder ob ich wach bin und nur meditiere. Allerdings hatte ich wahrscheinlich weniger Elektroden auf dem Kopf.

Anders verhält es sich mit dem Gehirnscan. Da sieht man vielleicht mehr.

Klarträume kann man sogar künstlich erzeugen.

"Der Frankfurter Psychologin Ursula Voss gelang es daraufhin, bei ihren Testpersonen gezielt einen luziden Traum auszulösen. Sobald die Probanden in den Rem-Schlaf gesunken waren, schickte sie schwachen Wechselstrom von genau 40 Schwingungen pro Sekunde durch die Elektroden an Stirn und Hinterkopf. Fast zwei Drittel der Untersuchten berichteten beim Aufwachen von einem Klartraum. Träume auf Bestellung? Technisch ist das zumindest denkbar."
http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/schlaf/traeume/traeume-traumforschung-100.html

Man verspricht sich viel von den Klarträumen. Vielleicht zu viel.

"Außerdem kann luzides Träumen möglicherweise das Erlernen komplizierter Bewegungsabläufe erleichtern. Wir alle sind im Traum zu außergewöhnlichen Dingen fähig: Wir können fliegen, durch Wände gehen oder Gegenstände verschwinden lassen. Laut Resultaten des Sportpsychologen Daniel Erlacher von der Universität Heidelberg können Sportler mit gezieltem Klartraum-Training komplexe motorische Abläufe wie etwa beim Hochsprung schneller verinnerlichen." http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/schlafforschung-wie-klartraeumer-ihre-gedanken-steuern-a-744502-3.html

Ob man damit lernt durch Wände zu gehen? ;)

Ein Kater ist verschwunden - was Kartenleger und Tierkommunikatoren dazu zu sagen haben

Am 10.11.2017 fand ich auf http://www.krone.at/597908 einen Bericht über einen verschwundenen Kater. Ich habe mir lange überlegt ob ich darüber schreiben soll. Interessant wäre diese Geschichte ja nur, würden ihn Hellseher finden. Ich dahte, ich warte bis er wieder auftaucht. Heute (25.11.2017) kam ich spontan auf die Idee, über die Geschichte zu schreiben - und siehe da - er ist wieder da! Aber nein! Er wurde nicht gefunden, sondern er kehrte zurück. Am 17.11.2017 schrieb die KRONE:

"Freude bei den Unterwandlings in Klagenfurt: Nach vier Wochen ist ihr vermisster Kater "Henry" wieder aufgetaucht: "Er saß plötzlich auf dem Balkon; dreckig. abgemagert und ausgehungert", erzählt Herrchen Roland." http://www.krone.at/599150

Das ist die Geschichte:

Familie und Freunde suchen, und Wildfremde geben Ratschläge: "Eine Russin ruft öfter an und gibt Tipps." Zwei Kartenleger haben sich auch bei Unterwandling gemeldet: "Für den einen ist klar, dass Henry tot wäre. Der Zweite behauptet, dass ein blonder Mann ihn gestohlen hätte. Erstens aus Hass gegen mich und zweitens aus Geldnot; deshalb hätte er Henry verkauft."
Schließlich wurde eine Tierkommunikatorin vermittelt. Der Klagenfurter: "Sie glaubt, Henry sei irgendwo, wo es dunkel und warm ist." Die Frau schickte auch ein Foto von Google Maps: Es zeigt das Botanikzentrum, nur zwei Straßen entfernt von "Henrys" Zuhause.

Dazu gibt es eine seltsame Parallele. Vor längerer Zeit habe ich eine Katze fotografiert, die fast genauso aussieht wie "Sir Henry". Ich habe nie zuvor eine solche Katze in freier Wildbahn gesehen. Deshalb habe ich sie auch fotografiert.

 Schaut ziemlich böse drein. :)

Aber nun zu diesem Artikel. Zwei Kartenleger sagen etwas Gegenteiliges. Eine Tierkommunikatorin sagt wieder etwas anderes. Wer hat nun Recht? Die Tierkommunikatorin schickte ein Foto von Google Maps. Sie wird vielleicht keine paranormalen Fähigkeiten haben, aber wahrscheinlich versteht sie etwas von Katzen. Katzen verstecken sich gerne. Aufgrund ihres Hinweises werden in dieser Gegend jetzt Katzenfallen aufgestellt. Sollte die Katze noch leben, wird vielleicht in eine Falle gehen.

Wie sich nun heraus stellte ist er weder tot, noch war er im Botanikzentrum. Gefangen und verkauft wurde er wohl auch nicht. Sonst wäre er nicht hungrig und abgemagert wieder aufgetaucht. Offenbar hatte niemand Recht.

Donnerstag, 23. November 2017

Rückführung - Erinnerung Hannah, eine spanische Prinzessin gewesen zu sein - vermutlich handelt es sich um reine Fantasie


Das Protokoll einer Rückführung auf
http://www.rivverband.com/pdf/Reinkarnationsprotokoll.pdf
im Jahr 2008

Erinnerung in Hypnose an den Namen Hannah
im Jahr 1492 Prinzessin – in Spanien – 16 Jahre alt - blond.

Dann wäre sie 1476 geboren worden und 1558 wäre sie gestorben. Rechnet man jedoch vom Jahr 1492 weg, käme man auf 1574.

Es gib keinen Hinweis auf eine Hannah, oder Ana, eine Prinzessin, die in diesem Jahr geboren wurde. Auch später wird keine solche irgendwo erwähnt. Der Vorname stimmt - wie man deutlich sieht - jedoch nicht überein. Vergleicht man die Jahreszahlen, findet man einige Übereinsitmmungen.

Marguerite de Navarra wurde 1492 geboren und starb 1549. Ihr Bruder war Heinrich I. Da hätten wir einen Henry, auch wenn man ihn anders schreibt.

Im Jahr 1558 starben folgende wichtige Personen (alles aus wikipedia)

Eleonore von Kastilien, Erzherzogin von Österreich, Prinzessin von Spanien und Königin von Portugal und Frankreich (* 1498) starb 1558. Sie war eine blonde Schönheit.

Catharina von Zehmen, meißnisch-sächsische Adelige (* 1513) starb 1558.

Maria von Kastilien, Königin von Böhmen und Ungarn (* 1505) starb 1558.  Ihr Mann Ludwig starb bei einer Schlacht. Ludwig konnte sich zwar zunächst vom Schlachtfeld retten, starb aber während seiner Flucht. Das passt zum Tod des Mannes auf dem Schlachtfeld.

Gertrude Courtenay, Marchioness of Exeter, englische Adelige und Freundin von Katharina von Aragon (* vor 1504) Anfang November wurden Henry und Gertrude Courtenay verhaftet und mitsamt ihrem kleinen Sohn im Tower of London inhaftiert.  Am 9. Dezember wurde Henry Courtenay wegen Hochverrats hingerichtet. Gertrude blieb insgesamt 18 Monate in Haft und im Juli 1539 wurden ihre Besitztümer wegen Verrats von der Krone konfisziert. Sie starb 1558. Hier finden wir einen Henry und eine Adelige (keine Prinzessin) war in einem Turm inhaftiert und wurde verhört. Gefoltert wurde sie vermutlich nicht.

Alles das könnte der Klientin aus dem Geschichtsunterricht bekannt gewesen sein. Ihre Geschichte wirkt, als habe sie von verschiedenen wahren Geschichten immer einen Teil genommen und daraus eine neue gebildet. Genauso wie ein Traum es machen würde.

Vier Kriege habe ich erlebt
Kommt darauf an was man unter Krieg versteht. Krieg in Spanien, oder auch Krieg in S-Amerika? Diese Kriege hat Marguerite nicht am eigenen Körper erlebt, sondern aus der Ferne.

mein Mann Henry ist gestorben – im Krieg verloren

Ich werde gefoltert
Eine Prinzessin die gefoltert wurde und dann weiterleben durfte wäre wahrscheinlich bekannt. Ich habe jedenfalls keine gefunden.

Geliebter war Chamerón
ich war 30 Jahre als ich ihm begegnete

ich habe ein Enkelkind- ein Mädchen

Ort – in Spanien (la grotura oder gatura) – in einer Höhle – das sind Felsen auf einer Anhöhe Richtung Osten- am Fuß des Berges liegt ein Ort (Ornamento) Kryon

Kryon: Lee Carroll ist ein US-amerikanischer Esoteriker, Autor von zwölf Büchern und bezeichnet sich als „Medium“ für eine Entität namens „Kryon“. (wikipedia) Einen solchen Ort scheint es also nicht zu geben. Kryon ist eine Fantasiefigur, die vielen Esoterikern bekannt ist. Daher handelt es sicher um keine reale Erinnerung.
 
Chamerón ist kein Vorname.

Es gibt ein Restaurant du Moulin de Chaméron in Frankreich und das befindet sich in der Nähe eines Schlosses. http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Bannegon Dieses Schloss hat einen Turm.
Der 100jährige Krieg war zwischen 1337 und 1453. Hannah wäre im Jahr 1476 geboren worden, laut ihren Angaben also nach diesem Krieg. Der Name Chaméron und dessen Nähe zu diesem Schloß das eine sehr kriegerische Vergangenheit hat, scheint eine Beziehung zu ihrer angeblichen Erinnerung zu haben. Vielleicht hat sie irgendwann davon gehört und baut deshalb diesen Namen in ihre Erzählung ein.

Was ihren Namen betrifft: Es könnte auch eine assoziative Beziehung innerhalb dieser Rückführung zur Vertreibung der Juden geben, da Hannah - so geschrieben - auch ein jüdischer Name ist.

Eine spanische Prinzessin Hannah habe ich nicht gefunden. Es werden vielleicht nicht immer alle Kinder aufgezählt, aber ich glaube eine die so viel erlebt hat und so alt wurde, hätte man erwähnt. Eine Frau die 75 Jahre alt wurde, war schon fast ein medizinisches Wunder. Über 80 Jahre wurde nur selten eine Frau.

In Spanien gab es eine "Johanna" die ungefähr ins Zeitschema passt und die ein Schicksal hatte das auch assoziativ ins Bild passen könnte und zwar: Johanna I., genannt Johanna die Wahnsinnige (span. Juana I de Castilla bzw. Juana la Loca; * 14. November 1479 in Toledo; † 12. April 1555 in Tordesillas) aus dem Haus Trastámara war von 1504 bis 1506 Königin, von 1506 bis 1555 nur mehr Titularkönigin von Kastilien und León und von 1516 bis 1555 auch Titularkönigin von Aragón. Schließlich wurde sie, angeblich wegen ihres Zustandes, unter der Obhut der Klosterfrauen des Klosters Santa Clara in der Festung von Tordesillas gefangengesetzt. Ob dies tatsächlich aufgrund ihrer psychischen Verfassung geschah oder aus machtpolitischen Gründen, ist Gegenstand der Forschung. In jedem Fall übernahm ihr Vater Ferdinand in der Folge die Regentschaft für den Thronfolger Karl. Einsam starb Johanna im Jahre 1555 im (für die damalige Zeit ungewöhnlich hohen) Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Verbrühung. http://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_von_Kastilien
Johanna war Königin, wurde zwar nicht 82, aber doch sehr alt für die damalige Zeit und sie wurde verbrüht, aber nicht wie beschrieben gefoltert

la grotura oder gatura: Im Internet findet man:
Grotura-Maruk - Ruf-des-Warlock www.ruf-des-warlock.de › ... › Ewige Legenden 26.09.2006 – Grotura-Maruk, Die Legende des Eisenkönigs.
Das ist ein Rollenspiel. Abgesehen davon habe ich nur Firmen gefunden die diesen Namen verwenden.

Gatura ist ein Nachname und ein Ort in Afrika (Kenia). Das klingt zwar Spanisch hat mit Spanien aber anscheinend nichts zu tun.

Ornamento heißt einfach nur Ornament und ist ausnahmsweise wirklich Spanisch, einen Ort dieses Namens habe ich nicht gefunden.

Die Klientin wird danach in ihr derzeitiges Leben geführt und erklärt, sie sei Nosferatu ein weißer Engel der Liebe. 
Nosferatu ist eine Sagengestalt und ein Teufel, der Seuchen bringt.

Zum Namen Hannah habe ich auch noch eine Theorie.

nach dem Alhambra-Edikt vom 31. März 1492 nur noch die Wahl zwischen Taufe und Exil.
 https://www.amazon.de/Gesicht-vorne-gewandt-deutsch-j%C3%BCdischen-Geistesgeschichte/dp/3447056185

Dieses Buch erschien im Jahr 2008, also genau in dem Jahr, in welchem diese Rückführung statt fand. In diesem Buch geht es um Literatur. Erwähnt wird eine Geschichte über eine Jüdin die Hannah heißt. Dabei werden drei Verfolgungen miteinander verknüpft. Die biblische Geschichte von Esther, die Vertreibung der Juden aus Spanien und die Shoa. Man müsste mehr über die Klientin wissen. Es kann selbstverständlich Zufall sein, aber auffällig ist es doch, dass dieses Buch gerade zu diesem Zeitpunkt erschienen ist und eine Beziehung einer Hannah zu Spanien herstellt. Der Inquisition fielen viele Juden zum Opfer, die auch arg gefoltert wurden. Das Jahr 1492 war der Beginn der Vertreibung. Nach dem Alhambra-Edikt vom 31. März 1492 hatten die Juden nur noch die Wahl zwischen Taufe und Exil.

Abschließend kann man folgendes sagen: Die Geschichte der Klientin setzt sich offensichtlich aus vielen verschiedenen historischen Begebenheit und Personen aus der Vergangenheit, sowie aus esoterischen Fantasiefiguren zusammen. Es handelt sich mit Sicherheit nicht um echte Erinnerungen. Ihre Geschichte ist reine Fantasie. Vermutlich ist sie eine eher gebildete Frau, die Zugang zu Literatur hat, viel liest oder in der Schule ausführlich über Geschichte gelernt hat. Aus Versatzstücken ihrer diesbezüglichen unterbewussten Erinnerungen, hat sie vermutlich ihre angebliche Persönlichkeit eines früheren Lebens "erschaffen".

In dieser Rückführung ist auch eine Zukunfts-Voraussage enthalten, weil die Klientin in ihre Zukunft geführt wurde. Sie behauptet ein schreckliches Erdbeben in Somalia im Jahr 2024. Das wäre in 6 - 7 Jahren. Das Jahr 2017 ist ja schon fast vorbei.