Mittwoch, 27. Dezember 2017

Ein Traum der sich zwar noch nicht erfüllt hat, aber zu wissen behauptet wie bestimmte Menschen denken

Am 26.12.2017 träumte ich: Viele Menschen hatten die Bevormundung durch die islamische Regierung schon satt.
https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/im-iran-trat-ich-einer-religiosen.html

Ich glaube diese Überlegung wurde durch die heutige Meldung ausgelöst. https://kurier.at/politik/ausland/belehrung-statt-bestrafung-fuer-unislamisch-gekleidete-iranerinnen/303.910.665  "Die Polizei im streng islamischen Iran will Frauen, die sich auf den Straßen "unislamisch" kleiden oder benehmen, belehren statt bestrafen. "Frauen, die (in der Öffentlichkeit) die islamischen Vorschriften nicht beachten, werden seit einiger Zeit nicht mehr auf die Wache gebracht", sagte Teherans Polizeichef Hussein Rahimi am Mittwoch."

Das ist zwar keine direkte Übereinstimmung, aber ein Hinweis  auf kommende Ereignisse. Die Stimmung kippt bald. Der Traum verwies auf eine zukünftige Meldung in der Zeitung. Vor kurzem schrieb ich darüber, dass Träume oft ein nahes Ereignis zum Anlaß nehmen, um auf ein späteres hin zuweisen.

Heute, am 30.12.2017 llas man im KURIER auf https://kurier.at/politik/ausland/tod-den-taliban-regimekritische-proteste-im-iran/304.313.509
"Nachdem bei Protesten gegen hohe Arbeitslosigkeit und Preissteigerungen im Iran am Freitag 52 Menschen festgenommen worden waren, kam es am Samstag erneut zu Protesten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars riefen Dutzende Demonstranten vor der Teheraner Universität "Tod den Taliban" und verglichen damit das iranische Establishment mit den radikalen Islamisten in Afghanistan. Von den jüngsten Protesten gab es auch Videos in sozialen Netzwerken."


Zu meinem Traum hatte ich auch ein kleines Bild gezeichnet. Eine Impression, die mir bei dem Gedanken an die Frauen im Iran kam. In der heutigen Zeitung sieht man auch verschleierte Frauen, die protestieren. Ich hatte nur keine Zeit gehabt es zu posten.

Ein Bericht über eine Rückführung durch den Therapeuten Detlef Würth überzeugt mich auch nicht.

Die meisten Nachprüfungen gehen deshalb ins Leere, weil die Leute keine genauen Angaben machen. Man kann aber wenigstens aussortieren, was mit ziemlicher Sicherheit nur Fantasie, oder Suggestion ist. Teilweise mag es auch an den Protokollen liegen, die vielleicht nur Teile der gesamten Rückführung sein mögen.

Ich behaupte nicht, dass Rückführungen immer Fantasie sein müssen. Man sollte ihnen jedoch mit gebotener Vorsicht begegnen, wenn man nicht weiß wie der Therapeut arbeitet.

Das Buch von Detlef Würth, wir kommen alle wieder (Leseprobe http://www.ebook.de/de/product/25706226/detlef_k_h_wuerth_wir_kommen_alle_wieder.html), habe ich im Internet teilweise überflogen. Ich habe nicht alles überprüft. Was ich jedoch überprüft habe, genügt mir um daran zu zweifeln, dass der eine von ihm besprochene Fall eine reale Erinnerung darstellt. Zu überprüfen begann ich erst als sie Klientin  eine Kindheit in Deutschland schilderte.

Mir fiel auf, dass er schreibt, seine Klientin habe etwas in der Sütterlin Schrift geschrieben. Aufgrund ihrer Erinnerung als Kind von sechs Jahren, das gerade schreiben lernt, im Jahr 1883. Aber 1883 gab es diese Schrift noch gar nicht. Sie wurde erst 1911 entwickelt. Ob diese Schrift dann auch gleich in allen Schulen unterrichtet wurde ist fraglich. Zuerst mussten die Lehrer sie erst lernen.

Weiter schreibt er, "Biezen" (Das Wort wurde von der Klientin genannt - sie hielt sich angeblich daran fest um nicht zu stürzen) dürfte ein saarländischer Ausdruck für "Zöpfe" sein. Bietzen ist aber Niederländisch und heißt Korb. https://de.langenscheidt.com/niederlaendisch-deutsch/biezen Wie sollte sie sich daran fest halten, um nicht zu stürzen? Das wäre sinnlos. Seine Recherche ist offensichtlich auch in diesem Fall falsch.

Sie beschreibt ein Zeugnis von 1884. Wirth hat noch keines gesehen, wie er sagt. Es sei gerollt gewesen. Das bezweifle ich stark. Ich habe einige Original Dokumente meiner Großeltern und Urgroßeltern. In Österreich gab es während dieser Zeit keine gerollten Dokumente. Das Mädchen hatte angeblich bei ihrem Vater gerolltes Papier gesehen. Damals konnte man aber schon lange Bücher drucken und Dokumente auch. Sie wurden nicht nur bloß gedruckt, sondern - bei uns - auch mit Stempelmarken versehen und keinesfalls mit einem Stempel aus Wachs. In Deutschland wird das nicht anders gewesen sein. Von meiner Großmutter habe ich ein Zeugnis einer Schule für Schneiderei und dort waren die Noten auch so wie heute - etwa: ausreichend, gut, usw.

So sahen Taufscheine und Zeugnisse aus.

1888/1894



1887



1893


Ich bezweifle auch, dass es in einer Schule "Zettel an der Wand gab", auf denen stand wo man Schreibmaschinen Kurse machen kann. Damals wurden erst richtige Schreibmaschinen entwickelt und ich vermute, sie waren entsprechend teuer. 1888 gab es einen Kongreß in Toronto, bei dem erst ein einheitliches System ausgemacht wurde. Vorher waren die Buchstaben ganz anders angeordnet und auch nicht einheitlich auf jedem Fabrikat. Ein Kurs wäre demnach sinnlos gewesen, weil jede Firma wahrscheinlich eine Schreibmaschine mit anderem System hatte. Wer hätte solche Kurse veranstalten sollen? Wenn es Unterricht gab, dann eher in richtigen Schulen.

Angeblich hat sie in einem Kloster einen Handarbeits-Kurs gemacht. Der Autor bestätigt, dass es diese Möglichkeit gab. Das war angeblich 1896, in einem Kloster. Eigentlich war das Kloster ursprünglich eine Heilanstalt. Wenn ich richtig verstanden habe, haben es die Benediktinerinnen erst 1907 bezogen. http://kloster-johannisberg.de/geschichte/ Also wieder falsch.

Mich überzeugt das alles nicht. Die Frau hat sicher nicht gelogen, aber ich denke sie hat fantasiert. Vielleicht ist manches korrekt, aber eben sicher nicht alles. Wenn der Autor behauptet, diese Geschichte sei sicher wahr, weil er sie ja überprüft hat, tut er der Sache keinen Gefallen. Im Gegenteil macht er sich selbst und das was er beweisen will, unglaubwürdiger.

Mir geht es darum Beweise zu finden, die hieb und stichfest sind. Deshalb bin ich vielleicht sogar kritischer als die Skeptiker. Nur so kann man überzeugen. Doch selbst wenn jede Behauptung stimmt, ist auch das kein Beweis für Reinkarnation. Skeptikern wird das bei weitem nicht als Beweis reichen. Deshalb habe ich mir überlegt, wie man einen Beweis für Erinnerung an Weidergeburt erbringen könnte - mit wissenschaftlichen Methoden, überprüfbar für jeden Wissenschaftler, weil man diese wiederholen kann.

Zu finden auf https://psionik.blogspot.co.at/2017/12/wie-konnte-man-wissenschaftlich.html

Inferno - eine mögliche Traumerfüllung

Am 22.12.2017 träumte ich: "Der Traum begann mit dramatischen Szenen. Das Wasser (ich nehme an es war das Meer, es könnte aber auch ein großes Binnengewässer gewesen sein) war aufgewühlt. Feuer drang an die Oberfläche.  ... Die Menschen schliefen in ihren Häusern. Also war Nacht. Sie bemerkten die drohende Gefahr nicht.... Plötzlich änderte sich die Bedeutung der Situation, oder wir begriffen endlich was sich da wirklich abspielte. Ein Vulkan der sich unter dem Wasser befand, war ausgebrochen. Vermutlich ein Supervulkan. Er schuf eine neue Insel inmitten des Gewässers."
https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/inferno-sollte-das-der-untergang-der.html

Am 26.12.2017 sah ich auf DMAX um ca. 23.15 Rätselhafte Phänomene.
Gezeigt wurde die Geburt einer Insel im Meer, ganz nahe am Festland. Es war aber kein Supervulkan, sondern ein Schlammvulkan am Meeresgrund, der sie innerhalb einer Nacht erschuf. Da gibt es keine Lava. Die Insel brannte also nicht. Vermutlich wurde der Ausbruch durch ein Erdbeben ausgelöst.

Es gab aber auch zwischendurch Bilder von feurigen Vulkanen zu sehen, um den Unterschied zu zeigen. Entweder hat der Traum diese Bilder vermischt, oder es handelt sich um einen Traum der diese Bilder im Traum aufruft, um vor einem bevorstehenden, schlimmeren Ereignis zu warnen. Das kommt oft vor.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Wie könnte man wissenschaftlich untersuchen, ob man sich in Hypnose an frühere Leben theoretisch erinnern kann?

Nachdem ich mich in letzter Zeit mit der Frage beschäftigte, ob Rückführungen in Hypnose wirklich funktionieren, machte ich mir Gedanken darüber, ob man auf wissenschaftlicher Basis Beweise für, oder gegen die Behauptung es sei möglich, finden könne.

Soweit ich bisher bemerkt habe, sind die hypnotischen Rückführungen voller schlechter Suggestionen. Die Klienten müssen sich in einem früheren Leben wieder finden, egal ob sie sich tatsächlich erinnern, oder nicht. Deshalb wäre es nötig ganz anders zu suggerieren, als dies gemeinhin offenbar gemacht wird. Eine Rückführung ganz ohne Hypnose kann mit Sicherheit nicht funktionieren. Hypnose wäre unbedingt nötig, sofern an sich die Möglichkeit besteht, jemandem eine Erinnerung an frühere Leben zu ermöglichen.


Erstens müsste man alles weg lassen, was die Klienten dazu drängt, eine Wiedergeburt anzunehmen. Die Suggestion muss absolut neutral sein. Was mir bisher nicht untergekommen ist. Alle Rückführungen die ich bisher untersucht habe, basierten auf starken Suggestionen. Leider waren sie alle falsch.

Zweitens müsste man unbedingt darauf verzichten, sich esoterisch zu geben, indem man auf einen inneren Führer verweist. Denn alleine das wird bei vielen Klienten bereits unterschwellig dazu führen, dass sie an die Möglichkeit einer Rückführung denken.

Die Klienten dürften den Zweck der Hypnose nicht vorher erfahren. Sie müssen glauben es handele sich nur um einen Test, um zu erfahren wie Erinnerung funktioniert. 

Die Suggestionen müssten die Aufforderung enthalten, sich nur an reale Ereignisse zu erinnern. Die Fantasie muzss unbedingt total ausgeschaltet werden.

Man könnte etwa suggerieren, dass die Klienten so weit in der Zeit zurück gehen, bis sie an den Punkt gelangen, an dem es erstmals ein reales Ereignis gab, an welches sie sich erinnern. Dieses Ereignis sollen sie schildern. Dann kann man fragen in welchem Jahr sie sind, falls sie es wissen. Wie alt sie sind, falls sie es wissen. Wie sie heißen, falls sie es wissen. Immer wieder müsste man darauf hinweisen, dass sie ausschließlich reale Ereignisse und Zustände beschreiben sollen.

Angeblich erleiden Kinder zwischen 5 und 7 Jahren eine Amnesie. Deshalb können sie sich nicht an die Zeit davor erinnern. Das würde erklären, weshalb man die Erinnerung an das frühere Leben verliert.

Eine totale Amnesie erleiden sicher nicht alle. Ich kann mich an einige wenige Ereignisse davor erinnern. Da muss ich ungefähr zwei oder drei Jahre alt gewesen sein. Ich glaube ich konnte noch nicht einmal sprechen, denn ich hatte keine Worte dafür. Es war nur wortloses Erstaunen.

Sollte es diese Amnesie wirklich geben, dürften sich nur wenige Klienten an die Zeit davor erinnern. Gibt es sie nicht, müssten die meisten Klienten sich mindestens bis zum Alter von zwei oder drei Jahren erinnern.

Erinnern sich fast alle Klienten an ihre frühe Kindheit, aber niemand an ein Leben davor  - also an ein früheres Leben - muss man davon ausgehen, dass man durch Hypnose nicht eine Erinnerung an ein früheres Leben erreichen kann. Was allerdings nicht unbedingt bedeutet, es würde keine früheren Leben geben.

Erinnern sich einige Wenige an ein Leben davor, könnte es sein, dass sie nicht unter einer totalen Amnesie gelitten haben - auch nicht zwischen dem letzten Tod und der neuen Geburt, die Erinnerung an frühere Leben bereits im Gehirn gespeichert ist und nur "vergessen" wird. Letzteres ist auch eine der wichtigsten Fragen in Bezug auf eine mögliche Erinnerung an ein früheres Leben:

Wo wird diese Erinnerung gespeichert, sofern sie existent ist?

Handelt es sich um etwas ähnliches wie einen externen Speicher, wie bei einer externen Festplatte eines Computers, auf den man zugreifen kann? Dann würde man keine Erinnerung im Gehirn brauchen. Eine einfache Hypnose würde vielleicht gar nicht funktionieren können. Man bräuchte dazu vielleicht einen "Code", vielleicht eine besondere Form der Gehirnfrequenz. Dann wäre es allerdings schwer, eine echte Erinnerung zu beweisen.

Montag, 25. Dezember 2017

Sigdells seltsame Verschwörungstheorie - dunkle Mächte wollen die Menschheit unterwerfen, indem sie die Religion vernichten

In der Beschäftigung mit Rückführungen liegt tatsächlich eine große Gefahr. Geht man von falschen Voraussetzungen aus, läuft man Gefahr sich in Fantasien zu verlieren. Bei Sigdell scheint das der Fall zu sein. Mit Absicht und aus Kalkül unhaltbare Theorien zu verbreiten, möchte ich ihm nicht unterstellen. Mit Wissenschaft hat seine "Forschung" aber auf keinen Fall etwas zu tun.

Er behauptet in einem Buch, es werde ein Krieg gegen das Christentum geführt, um es zu vernichten. Politik, Logentum und Islam seien dafür verantwortlich. Gleichzeitig wendet er sich aber auch gegen die christlichen Kirchen - ich nehme an er meint vor allem den Katholizismus und die lutherische Kirche. Sigdell fühlt sich als ein gnostischer Christ. Als solcher lehnt er Macht und Unterdrückung durch die Kirchen ab. https://www.book2look.com/book/OJxVtpCpiA

Heute werden Christen wieder verfolgt, wie einstmals im römischen Reich. Er sieht das als eine Wende an, hinter der er mehr als nur ganz normale Bestrebungen um Vorherrschaft vermutet.

Einige Orden und Geheimgesellschaften maurischer Art, würden sogar eine satanische Herrschaft anstreben. Wer genau das sein soll, verschweigt er an dieser Stelle. Ich habe keine Ahnung was er damit meint. Mauren gibt es heute keine mehr. Die wahre Gefahr würde jedoch von außerirdischen Zivilisationen ausgehen. Um das zu belegen, beruft er sich auf alte Texte - und auf Sitchin. Der Planet Nibiro und die Annunaki, vielen Esoterikern bekannt, spielen dabei die Hauptrolle. Darüber schreibt er lang und breit. Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, weil ich davon nicht viel halte und mich bisher auch nicht damit beschäftigt habe. Die babylonische Schöpfungsgeschichte ist mit Sicherheit nicht richtiger als irgend eine andere Schöpfungsgeschichte, von denen es übrigens unzählige gibt. Man verfügte vor Jahrtausenden sicher nicht über mehr Wissen als wir heute.

Sigdell greift auf, was Sitchin und Tellinger über irgendwelche Keilschrift Texte zu wissen glaubten, korrigiert aber insofern als er behauptet, Tellinger habe falsch interrpetiert, weil er keine Ahnung von der Geschichte des Christentums habe. Er hingegen würde sie richtig verstehen. "Wie ich hier zeigen werde, hatte Jesus als Botschafter Christi die Mission, uns über die Herrschaft der Anunnaki aufzuklären und wurde deshalb getötet. Diese Mission wurde dann von den Gnostischen Christen weitergetragen, bis herrschende Mächte auch sie beseitigten." ... "Die Darstellung hält sich hier im Wesentlichen an religionshistorische Tatsachen und wird teilweise anhand von spirituellen oder gar esoterischen Quellen weitergedacht. In Unterschied zu den genannten Verfassern wird eine große Zahl von Quellen in Büchern und im Internet nachgewiesen." http://www.christliche-reinkarnation.com/PDF/Anunnaki.pdf

Texte sollte man niemals anhand von spirituellen, oder esoterischen Quellen deuten. Jeder kann alles behaupten, aber das sagt leider gar nichts darüber aus, ob seine Behauptungen auch stimmen. Was er tut ist absolut unwissenschaftlich. Übersetzungen von Keilschrifttafeln sollte jemand der keine wissenschaftliche Ausbildung in dieser Beziehung hat, besser unterlassen. Natürlich gibt es starke Ähnlichkeiten zwischen mesopotamischen  Texten und der Bibel. Die Bibel besteht nur aus Geschichten, die in diesem Raum entstanden sind. Man hat sie einfach übernommen, nachdem sie schon in alter Zeit teilweise falsch übersetzt worden sind. Die Namen wurden teilweise geändert und die vielen Götter wurden gestrichen, weil sie nicht mehr ins neue Weltbild passten. Das weiß man heute schon alles und daran ist nichts Geheimnisvolles. Vieles wurde von den alten Ägyptern übernommen, einiges von Zoroaster, den Babyloniern und von vielen anderen Völkern. Die biblischen Geschichten sind zum Teil mehrere tausend Jahre alt, viel älter als das Judentum, welches sie für uns später Geborenen sozusagen erhalten hat. Leider haben sie diese Texte etwas verstümmelt.

Vielleicht werden irgendwann Aliens auf der Erde landen und die Menschen unterdrücken, wie Sigdell behauptet. Das mag schon sein. Es könnte aber auch umgekehrt sein und wir Menschen landen auf fremden Planeten und unterdrücken die dortigen Einheimischen. Aber zu behaupten diese Aliens würden das bereits jetzt anstreben, indem sie das Christentum durch den Islam ersetzen und den Islam später durch eine satanische Herrschaft, ist geradezu absurd. Woher will er das denn wissen? Aus esoterischen Quellen, die ihre Weisheit aus anderen esoterischen Quellen haben?

Seiner Meinung nach brauchen sie aber erst gar nicht hier zu landen, denn sie sind immer hier gewesen und hier geblieben. Eine Behauptung die schon deshalb absurd ist, weil sie sich vermehrt hätten und deshalb aufgefallen wären. Warum hat sie niemand bemerkt? Wieso gibt es keine einzige Quelle über sie in den letzten 2000 Jahren? Wo hätten sie sich versteckt, wovon hätten sie gelebt? Überall in dieser welt rennen Menschen herum. Irgend jemandem wären sie begegnet - mit Sicherheit.

Wären sie daran interessiert die Menschen zu versklaven, hätten sie dazu schon einige tausend Jahre Zeit gehabt. Damals wäre das auch einfacher gewesen als jetzt. Die große Masse der Menschen waren dumm und ungebildet. Es gab auch nie so viele wie jetzt. Als überlegene Rasse hätten sie es leicht gehabt. In diesem Fall ist die Bezeichnung Rasse richtig, denn als überlegenes Volk eines fremden Planeten, könnten sie sich mit den Menschen nicht vermischen. Ihre Gene wären mit unseren nicht kompatibel. Also wären sie auch gezwungen sich mit ihresgleichen zu paaren, um weiter als Volk existieren zu können. Dadurch wären sie eine größere Gruppe geworden. Die Menschen hätten gegen sie gekämpft. Was immer im Weltraum da draußen sein mag - es wird genauso funktionieren wie das Leben auf der Erde - oder gar nicht. Sie wären sterblich. Selbst wenn sie über einen längeren Zeitraum leben könnten als wir, müssten sie irgendwann sterben. Deshalb müssten sie sich vermehren. Eine kleine Gruppe würde aber genetisch degenerieren.

Ein versteckter Rassismus ist in diesem Buch auch deutlich spürbar, obwohl lieber unterlassen wird "das Volk" zu nennen: "Zunächst nutzte Enlil die Gelegenheit, ein in Ägypten leider für zweitrangig gehaltenes Volk für sich zu gewinnen und dadurch für seine Interessen zu benutzen. Wie erwähnt, ließ er dieses Volk die Kanaanäer ausrotten, um ihr Wissen über den höchsten Gott zu unterdrücken."

Die Antwort auf diese angebliche Verschwörung von Anunnakis, welche die Menschen manipulieren, ist seiner Meinung nach die Hinwendung zur christlichen Religion. Jesus als ein Erlöser von der Herrschaft der Anunnakis? Wie sollte denn das gehen? Da würde ja Jesus schon lange eingegriffen haben, um sein "Volk" zu schützen, welches derzeit, aber auch mehrmals in der Geschichte, tatsächlich in einigen Gegenden verfolgt wird, bzw. wurde. Das hat mit Christentum nun auch nichts mehr zu tun. Jesus als Ritter im Kampf gegen böse Völker!

Enlil war nur ein Gott, wie Zeus, Thor, oder irgendein anderer Gott. Also ein reines Fantasieprodukt. Jedes Volk hat irgendwann in seiner Geschichte an Götter geglaubt. Enlil hat angeblich Himmel und Erde mit einer Hacke getrennt. Weil er eine Göttin vergewaltigte, musste er in die Unterwelt. https://de.wikipedia.org/wiki/Enlil Das alleine sagt doch schon viel darüber aus, als was man ihn betrachten muss. Er war Teil eines Mythos, einer Religion und wurde irgendwann vergessen, weil die Zeiten sich gewandelt hatten. Jede Religion endet irgendwann. Sie überlebt sich. Die Menschen können nichts mehr mit ihr anfangen. Das wird auch den jetzt gerade herrschenden irgendwann so gehen. Dazu braucht man keine Anunnakis.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Sigdell und seine Methode der Rückführung in frühere Leben. Er hält es nicht für Hypnose - ich aber schon.

Sigdells Rückführungen finden nicht unter Hypnose statt. Behauptet jedenfalls er - und auch alle anderen die nach seiner Methode arbeiten.

Im Prinzip glaubt er an Karma, also an Gerechtigkeit. Was man anderen antut, erlebt man im nächsten Leben an sich selbst. Nicht als Strafe, sondern um zu lernen. Was wäre dann die logische Umkehr? Die gibt es nicht, denn wenn man alles richtig gemacht hat, braucht man nicht mehr lernen. Dann wird man nicht mehr wieder geboren. Also glaubt er im Grunde genommen nur an Strafe, auch wenn er es anders nennt. Die Belohnung besteht darin, in den Himmel zu kommen. Das passiert aber erst dann, wenn man wirklich alle Aufgaben gelöst hat. Was im realen Leben niemals passieren wird. Zumindest nicht so lange man Mensch ist. Belohnung gibt es also erst in ferner Zukunft und nicht im nächsten Leben. Zumindest habe ich das so verstanden.

Nur ist das Leben, die Natur, nicht so. Unsere Werte sind ihr egal. Sigdell geht von seinem christlichen Glauben aus. Das Christentum ist eine masochistische Religion von der Theorie her. Die Praxis entsprach dieser aber selten. Oft war sie sogar äußerst sadistisch und unduldsam. Weil diese Theorie auf tönernen Füßen steht. Man kann nicht über-leben, ohne auch "schlechte/böse" Gedanken zu haben.

Besteht die Grundlage der eigenen Weltsicht in dem tiefen Glauben man müsse masochistisch denken, seine Feinde lieben, jedem verzeihen, dürfe sich nicht wehren, usw., dann wird in einer Hypnose, auch wenn sie nur oberflächlich ist, dieser Gedanke zum Tragen kommen. Glaubt man sich in einem anderen Leben wieder-zu-befinden, wird man (sollte es sich um keine echte Erinnerung handeln) alles was es an pychischen, oder physischen Problemen im derzeitigen Leben gibt, auf Verfehlungen im früheren Leben zurück führen. Egal ob es so war oder nicht, kehrt man also da Prinzip Lohn/Strafe um und denkt etwa: Heute bin ich arm, also war ich früher reich und geizig den Armen gegenüber. Meine derzeitige Armut ist meine Strafe.

Die meisten Menschen, die in unserem Kulturkreis leben, teilen die Vorstellung von Gerechtigkeit, die dem Christentum zugrunde liegt. Menschen die Rückführungen machen wollen, sind keine Materialisten, denn sonst würden sie nicht an frühere Leben glauben. Viele sind der Esoterik gegenüber aufgeschlossen und damit auch dem christlichen Gedankengut. Auch wenn sie das gar nicht wissen. Gehen sie dann noch dazu zu einem christlichen Therapeuten - er ist ja sehr bekannt und wer zu ihm geht weiß was er denkt, kann man davon ausgehen, dass sie seine Meinung teilen. Es werden daher fast 100% aller seiner Klienten überzeugt sein, dass bei einem Fehlverhalten die Strafe auf dem Fuße folgt. Was ihn wiederum in seiner Meinung bestärkt. Schließlich erfüllen sie seine Erwartungen. Je mehr ihm durch ihre angeblichen Erinnerungen zustimmen, desto unkritischer wird er werden.
 
Sigdell meint: ..."da ja schöne Erlebnisse keine Probleme verursachen.".
http://www.christliche-reinkarnation.com/German/DieAndRealitat1.htm
Stimmt das? Für meinen Hund ist es ein schönes Erlebnis ein Tier zu jagen und zu töten. Er ist sehr oft frustiert, weil er dazu keine Möglichkeit hat. Umgekehrt ist es für mich frustrierend wenn er jagt, weil ich nicht will, dass er ein Tier tötet. Wie man etwas erlebt, kommt immer auf den jeweiligen Standpunkt an. Es gibt auch viele Menschen die emotional auf der Stufe eines Hundes stehen. Sie töten aus reiner Mordlust, weil sie sind, wie sie sind. In ihrem nächsten Leben könnte das aber trotzdem ein Problem für sie sein, weil sie beispielsweise in einer Umwelt aufwachsen, wo es abgelehnt wird aus reiner Mordlust zu töten. Daraus könnten auch innere Konflikte entstehen. In Folge dessen  lehnt man entweder das eigene, frühere Leben ab, weil man sich selbst verabscheut, oder aber man lehnt die neue Umgebung und ihre Normen ab. 

Für Sigdell ist es logisch, dass die Wiedergeburten damit abschließen, dass man die wahre Liebe lebt und keine Seele mehr da ist, mit der man sich versöhnen müsste. Das sind rein christliche Gedanken, welche typischer weise die Tiere vom Reinkarnationsgedanken ausschließen. Warum eigentlich? Ist es nicht total absurd anzunehmen, ab einer bestimmten Stufe der Entwicklung zum Menschen würde plötzlich die Wiedergeburt einsetzen? Was man anderen Lebewesen antut ist deshalb nicht "böse"?

Auf der Webseite http://www.wir-seelenwanderer.de/index.php/angebot/nicht-hypnotische-rueckfuehrung wird all das erklärt, was Sigdell als Wahrheit vorgibt. Fast alle Klienten werden es auch für Wahrheit halten, obwohl es keineswegs wissenschaftlich untersucht wurde. Eine reine Glaubenssache also. Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht. 

Im Interview mit Sigdell wird vom Interviewer ein Fall berichtet. Eine Frau machte eine Rückführung bei einem Mann, der ein Medium dabei hatte. Rückgeführt wurde dann das Medium und nicht die Frau selbst. Das Medium erzählte dann ein Erlebtnis, welches die Klientin in einem früheren Leben angeblich gehabt habe. Alleine davon wurde die Klientin gesund. Sie habe Asthma gehabt. 

Ich kenne eine Studie da wurde gesunden Menschen Asthma antrainiert. Manche bekamen es gar nicht mehr weg. Es ist also möglich Asthma zu haben, ohne krank zu sein. da hilft dann ein Placebo. In diesem Fall eine Suggestion. Aber vom Anhören einer Geschichte von einer ernsten Erkrankheit geheilt zu werden, ist nicht möglich. Die Behauptung das wäre möglich, verweise ich ins Reich der Fantasie. 

Sigdell wundert sich zwar, spricht aber nicht prinzipiell dagegen. Dadurch macht er einen eher unkritischen Eindruck. 

Auf der Webseite http://www.wir-seelenwanderer.de/index.php/angebot/nicht-hypnotische-rueckfuehrung findet man auch eine Beschreibung wie der Ablauf einer Rückführung vor sich geht. Angeblich handelt es sich - wie bereits erwähnt - um keine Hypnose und es werde auch keine Suggestionen geben, verspricht man den Interessierten. 

Ich denke es ist durchaus eine Hypnose, nur nicht sehr tief. "Die nicht-hypnotische Rückführung geschieht in einem Ruhe-Wachzustand (sogenannter Alphawellen-Zustand), indem ich Sie gezielt darin anleite, an Ihrem Körper selbst sog. „Schalter“ auszuschalten, was Ihnen dadurch ermöglicht, sich auf Ihre Unterbewusstseinsebene zu begeben." Ob es sich um einen "Alphawellen-Zustand" handelt, lässt sich nicht bestimmen, wenn man kein EEG dabei hat. Weiter heißt es: "Es findet keine Suggestion (seelische Beeinflussung) statt, ich stelle Ihnen lediglich zielorientierte Fragen.
So führe ich Sie mit Hilfe Ihres „inneren Helfers“ (er ist ein inneres sichtbares Bild Ihres eigenen unbewussten Ichs) in eines oder mehrere frühere problemrelevante Lebenssituationen zurück und verschaffe mir durch zielgerichtete Befragung einen Überblick über die möglichen Zusammenhänge, bis wir Ihr Urtrauma aufgespürt haben."

Das ist bereits eine Suggestion. Vielleicht gibt es gar keinen "inneren Helfer" und vielleicht gibt es auch keine früheren Leben. Aufgrund dieser Suggestion wird der Klient in seiner Meinung gestärkt, er würde nun in ein früheres Leben reisen, sofern er den Anweisungen der Therapeutin folgt. Würde sie ihm suggerieren er würde auf einen anderen Planeten reisen, in die Hölle, oder in die Zukunft, um sein Urtrauma zu finden, wird er genau dort die passenden Erlebnisse haben.

Alleine wenn jemand diesen Text nur liest und anfällig für Suggestionen ist, wird er darauf mit Glauben reagieren. Je öfter er auf diese Behauptung irgendwo in Büchern, oder im Internet stößt, wird sich sein Glaube festigen. Bei der Werbung geschieht im Prinzip dasselbe. Auch das ist Suggestion, die umso stärker wirkt, je öfter man sie sieht.

Er wird annehmen es gäbe einen solchen Helfer, den er auch (innerlich) sehen kann. Sieht er ihn während der Rückführung tatsächlich, ist das ein Beweis für eine Hypnose. Suggestion bedeutet ja nicht, jemandem etwas während er in einem besonders hilflosen Zustand ist, mit Worten aufzuzwingen. Die Suggestion besteht in  unserem Fall darin, den Klienten daran zu hindern, sich in einen solchen zu begeben. Sein womöglich vorhandener Widerstand gegen eine Hypnose wird gebrochen, indem man ihm suggeriert - also einredet - man würde ihn ja gar nicht hypnotisieren wollen und es auch ganz sicher nicht tun.

Weil der Therapeut, in diesem Fall die Therapeutin, selbst an diese Suggestion glaubt, wirkt sie besonders überzeugend. Sie ist im Prinzip selbst Opfer eines posthypnotischen Befehls, den sie vor und während einer Rückführung der eigenen Person, von jemandem erhalten hat.

Vor vielen Jahren habe ich selbst einmal eine Rückführung gemacht. Sie scheint ungefähr nach diesem Schema abgelaufen zu sein. Vieles von dem was ich auf dieser Webseite lese, hat meine Therapeutin mir auch erzählt. Dass es sich dabei sehr wohl um eine echte Hypnose handelte, weiß ich mit Bestimmtheit.

Vor Beginn der Sitzung bat ich sie um einen posthypnotischen Befehl. Ich wollte das unbedingt ausprobieren. Das tat sie auch. Ob ihr selbst klar war, dass sie mich hypnotisierte, weiß ich allerdings nicht. Sie sagte, ich würde mich später plötzlich an meinen Namen erinnern, den ich in meinem früheren Leben hatte. Das geschah auch wirklich, als ich zu Hause war und meine Erinnerung an die Rückführung nieder schreiben wollte. Plötzlich wollte meine Hand etwas anderes schreiben, als ich bewusst schreiben wollte. Ich wusste aber gar nicht was die Hand schreiben wollte. Es war gespenstisch. Als habe eine fremde Macht von meiner Hand Besitz ergriffen. An den posthypnotischen Befehl dachte ich leider in diesem Moment nicht. Es kostete mich große Mühe, meine Hand wieder in meine Gewalt zu bringen. Erst nachträglich wurde mir bewusst, dass ich mich offenbar geweigert hatte, den posthypnotischen Befehl auszuführen - aus reiner Panik. Ich hatte eine total andere Vorstellung davon, wie meine plötzliche Erinnerung sich äußern würde. Als würde mir plötzlich "ein Licht aufgehen" und ich würde einfach so wissen, wie ich geheißen hatte. Doch das war eben nicht der Fall.

Hätte meine Rückführung nicht in Hypnose stattgefunden, hätte der posthypnotische Befehl nicht wirken können.

Da ich während der Rückführung nur ganz kurz etwas zu erleben glaubte (ich sah nichts, weder einen geistigen Führer, noch Szenen aus einem früheren Leben - es war eher ein Gefühl) und ich mich zwar als Persönlichkeit veränderte, aber keinerlei weitere Erinnerungen hatte, blieb es dabei. Es war nichts da, über das man hätte sprechen können. Das unterscheidet meine Rückführung durch meine Therapeutin, von denen die Herr Sigdell entwickelt hat. Sie dauerte auch nicht lange.

Jetzt wo ich mich wieder damit befasse wird mir auch klar, weshalb ich nicht in eine tiefere Hypnose verfallen bin.

Schon als Kind wollte ich mich hypnotisieren lassen. Mich faszinierte diese Idee. Mein Wunsch nach einer Hypnosesitzung war sicher größer als mein Wunsch, in ein früheres Leben rückgeführt zu werden. Das mag wie ein Widerspruch klingen, lässt sich aber erklären. Im Wachzustand sehe ich keine Bilder im Kopf. Nie. Viele andere Menschen aber schon. Deshalb können sie nicht so leicht unterscheiden, ob sie in Hypnose sind, oder nicht. Ich hingegen kann das sehr gut unterscheiden. Sobald ich etwas innerlich sehe, bin ich nicht mehr im Wachzustand. Ich träume. Nun wurde mir suggeriert, es handele sich auf keinen Fall um eine tiefe Hypnose. Genau erinnere ich mich nicht mehr, doch ich glaube sie sprach schon von Hypnose, aber von einem Zustand in dem ich alles weiß und weiter frei entscheiden kann was ich tue. Vermutlich hat mich gerade dieser Hinweis abgehalten, in einen tieferen Trancezustand einzutauchen. Sobald ich merkte, Bilder wollten hoch steigen, habe ich abgeblockt. Die psychische Veränderung habe ich gerade noch zugelassen, das Gefühl auf hartem Lager zu liegen auch. Eine Jahreszahl, ein Gedanke - und schon war es vorbei. Hätte ich Bilder gesehen, wäre es keine leichte Hypnose mehr gewesen und ich hätte auch nicht mehr frei entscheiden können. Konnte ich auch gar nicht mehr, denke ich. Mein Abblocken war aus meiner Sicht also im Sinne der Therapeutin. Da sie ja auch nicht immer wissen kann, wie tief die Hypnose gerade ist, habe ich ihren Wunsch überwacht und erfüllt, indem ich mich gegen das Tiefersinken wehrte.

Menschen die immer Bilder im Kopf sehen, wehren sich nicht gegen ihr Auftreten. Das ist für sie normal. Mein Onkel erzählte mir, er würde ganze Filme sehen, mit sich selbst als Hauptdarsteller. Wie in einem Traum, nur bewusster. Wahrscheinlich können das viele Menschen. Vielleicht nicht so gut wie er, aber doch irgendwie. Sie schlittern geradezu in eine tiefere Hypnose, ohne es zu merken.

Nun stellt sich die Frage: Geraten sie nur in einen traumartigen Zustand, oder ist es doch eine echte Erinnerung? Kann man in der Hypnose die Grenzen der Erinnerung überwinden, oder träumt man das nur?

Aufgrund meiner Traumstudie weiß ich, dass theoretisch jeder Mensch Zugang zu jeder Information hat. Zumindest wenn er träumt. Man kann sich jedoch meistens nicht aussuchen wovon man träumt. Deshalb vermischen sich die verschiedensten Informationen miteinander und bauen daraus eine Traumhandlung. Wir identifizieren uns mit fremden Menschen, die es vermutlich auch im realen Leben gibt. Ohne sie jemals gekannt zu haben. Es spielt auch keine Rolle ob es sich dabei um Vergangenheit, Gegenwart, oder Zukunft handelt. Theoretisch wäre es möglich, von einem Menschen der einmal gelebt hat zu träumen, ohne dieser Mensch gewesen zu sein. Es sind ja auch immer nur Bruchstücke, die bei diesen Rückführungen an die Oberfläche dringen.

Wie ich bei meinen letzten Recherchen festgestellt habe, sind viele angebliche Erinnerungen falsch. Manche sind auch insofern richtig, als es Personen gab, auf die sie passen. Trotzdem könnten angebliche Erinnerungen Hellsehen sein und es geht eigentlich um fremde Menschen.

Bisher habe ich leider noch keinen konkreten Text der jeweiligen Suggestionen die verwendet werden, im Internet gefunden. Es könnte sein, dass manche Menschen aufgrund falscher Suggestionen sich auch "falsch erinnern". Wenn dem Klienten suggeriert wird, in ein früheres Leben zu gehen, wird er das tun. Gibt es aber keine echte Erinnerung an ein früheres Leben, wird er entweder eines erfinden, oder auf paranormale Informationen zugreifen und irgendeine Person die tatsächlich gelebt hat, beschreiben. Er wird sich mit dieser Person dann auch identifizieren, wenn sie gut zu seinen Vorstellungen passt.

Wenn man mittels Hypnose eine eventuelle Blockade umgehen möchte, muss man sich genau überlegen was man suggeriert. Dem Klienten muss unbedingt die Wahl gelassen werden. Er muss auch zugeben dürfen, sich nicht zu erinnern. Man muss ihn sogar dazu auffordern zu sagen, ob es eine Erinnerung gibt. Das geschieht meiner Meinung nach bei der Methode des Herrn Sigdell nicht.

Je mehr Suggestionen es während einer Rückführung gibt, desto kritischer sollte man den Ergebnissen gegenüber sein. 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Eine Rückführung die auch nicht überprüft werden kann, weil es zu wenige Informationen gibt. Nur eine Jahreszahl und zwei Namen.


Manche Rückführungstherapeuten scheinen mehr Esoteriker als Psychologen zu sein.


Bei folgender Rückführung (zu finden auf http://rivverband.com/Skripte5.html)  scheint es wieder eine Vermischung mit der Gegenwart zu geben, was genau davon real ist, kann man nicht feststellen. Außer einer Jahreszahl die alleine da steht und einigen Beschreibungen, die auf alles mögliche zutreffen könnten und die auch nicht überprüfbar sind, finden sich nur zwei Namen. Sie könnten sowohl aus modernen Filmen stammen, abe auch echte Namen sein. 

Die Namen lauten:
 Treka
Treborat - unser Schöpfer

Die Jahreszahl:
1753

Nach Rückführung in ein vorheriges Ereignis:
starke Emotionen - ich bin weggelaufen - Feuer - es brennt überall - sie verbrennen - ich wollte helfen, konnte nicht - renne um  mein Leben

Es gibt mehrere Möglichkeiten was Treka betrifft. Treborat habe ich gar nicht gefunden, außer ein Spiel:

Gemeint könnte sein aus:  Jediritter: Die Treka Horansi ist eine der vier Subspezies der Horansi, welche sich auf Mutanda entwickelt haben. http://www.jedipedia.net/wiki/Treka_Horansi

Ein Spiel im Internet: Treborat Faeboi http://u.eq2wire.com/soe/character_detail/446678992908

Es gibt aber auch den Namen Treka aus dieser genannten Zeit überliefert. 
Im Jahr 1522 ließ Niklas Treka von Lippa Herr auf Wlaschim ... 

https://books.google.at/books?id=Ed9PAAAAcAAJ&pg=PA51&lpg=PA51&dq=Tr%C3%A9ka+von+Lippa&source=bl&ots=nJGrz9afr1&sig=nX_5eThtNOcYtdP_E4xe6i6235M&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiI17SktZbYAhWLbVAKHbTNAbkQ6AEIMzAE#v=onepage&q=Tr%C3%A9ka%20von%20Lippa&f=false

Es gibt auch noch andere mit diesem Namen. https://gw.geneanet.org/favrejhas?lang=en&n=treca&oc=1&p=anatole
Man kann daher mutmaßen, dass es mehrere Personen mit Namen Treka gegeben hat, die aber nicht zuordenbar sind.  

Wenn von einem Treborat dem "Schöpfer" die Rede ist, handelt es sich wahrscheinlich eher um Fantasie. Zumindest ein Teil dieser Geschichte ist sicher reine Fantasie, ob der Rest davon real ist, kann man nicht feststellen. Es wäre eine Möglichkeit des Therapeuten gewesen, mehr überprüfbare Details abzufragen.

Das genannte Datum ist zumindest auffällig, vor allem im Zusammenhang mit der vorhergehenden Schilderung von Feuer.

Am 1. Mai (1753): Die Stadt Suhl in Kursachsen brennt fast vollständig nieder.

http://de.wikipedia.org/wiki/1753

In diesem Jahr gab es auch noch andere auffällige Ereignisse.

In Suhl gab es viele Hexenprozesse.

http://books.google.at/books?id=oA5-eokYPTEC&pg=PA617&lpg=PA617&dq=Suhl+in+Kursachsen&source=bl&ots=6eBcnM1xzj&sig=2gZHc6WYZuSWeVwWH4faLfOuvi8&hl=de&sa=X&ei=5jMuUc3oLYmAhQfSpYCABA&ved=0CEEQ6AEwAw#v=onepage&q=Suhl%20in%20Kursachsen&f=false

Die Stadt Suhl war zwischen 1598 und 1673 von Hexenverfolgungen betroffen. Im gesamten heutigen Stadtgebiet mit allen Ortsteilen gab es 92 Hexenprozesse mit 68 Hinrichtungen. Drei Angeklagte starben unter der Folter, von 21 Prozessen ist der Ausgang unbekannt. Die ersten Opfer waren 1603 Anna, Thomas Webers Witwe, und ihre Tochter Veronica. Auch der Ortsteil Neundorf war zwischen 1610 und 1621 von Hexenverfolgungen betroffen. Drei Frauen und ein Mann wurden angeklagt, zwei Frauen wurden hingerichtet, der Ausgang von zwei Prozessen ist unbekannt. Am 26. Juni 2011 wurden die Opfer der Suhler Hexenprozesse rehabilitiert. http://de.wikipedia.org/wiki/Suhl 

Das Problem dabei ist, dass die Szene in der es brennt anscheinend eine andere Person zeigt, als die Person in der letzten Szene im Jahr 1673. 

Da es sonst keinerlei genauere Angaben gibt, aber der Klient vielleicht  Fantasiefiguren eingeflochten hat, ist anzunehmen, dass es sich eher nicht um eine Erinnerung an ein früheres Leben handelt, sondern eher um eine Beschäftigung mit dem Thema Hexenprozesse, usw., was dann als eigenes Erleben empfunden wurde. Theoretisch könnte es sich natürlich auch um Erinnerung handeln. Leider steht dort nicht wann diese Rückführung stattgefunden hat. Sollte sie um 2011 herum stattgefunden haben, wird es sich eher um eine Verarbeitung der Eindrücke eines Zeitungsartikels handeln, oder irgendwelcher Diskussionen. Das könnte man nur abklären, wenn der Klient innerhalb einer anderen Rückführung genaueres erzählt.

Bei solchen angeblichen Erinnerungen kommen oft unterbewusst vorhandene Informationen hoch. Zeitungsartikel die man irgendwann einmal gelesen hat, oder Gespräche die man mitgehört, aber nicht bewusst aufgenommen hat. Da kann es dann vorkommen, dass diese verschiedenen Informationen sich vermischen. 

Dienstag, 19. Dezember 2017

Eine Rückführung die dem Aufspüren von Seelenverwandten dienen sollte - Seraphis Bey & Co.



In dieser Rückführung auf
http://rivverband.com/Skripte3.html

gibt es leider keinerlei Anhaltspunkte. Deshalb sind die dürftigen Angaben nicht überprüfbar. Das angebliche Vorleben wird nur kurz geschildert, als ein Leben in Frankreich als junge, reiche Frau aus guter Familie. Sie liebt einen Mann, wird aber mit einem anderen, ungeliebten verheiratet.

Eine Lebensgeschichte wie sie häufig vorkam. Ob es sich um eine echte Erinnerung handelt, oder um Fantasie lässt sich nicht feststellen. Neben dieser Geschichte gibt es aber auch noch andere Szenen, die offensichtlich Fantasie sind.

Dazu kommt noch, dass sie gar keine Rückführung im üblichen Sinn bekam, sondern ihre Seelenverwandten aufspüren wollte.

Sie sieht "Serapis Bey und den Erzengel Gabriel, oder glaubt diese Beiden zu sehen, weil sie so aussehen, wie sie beschrieben werden.

Daran erkennt man was sie beschäftigt, bzw. welchen Glauben sie hat. Offensichtlich hat sie sich mit Theosophie beschäftigt.

Serapis Bey wird in der Theosophie als einer der Meister der Ancient Wisdom betrachtet, und in den Lehren der Aufgestiegenen Meister gilt er als Meister und Mitglied der Großen Weißen Bruderschaft.
Es gibt unzählige Seiten im Netz, die Serapis Bey zum Inhalt haben. Dabei handelt es sich allerdings um eine Fantasiefigur. Ursprünglich war Serapis ein ägyptischer Gott http://www.imperium-romanum.info/wiki/index.php?title=Serapis-Isis-Religion. Die Theosophen haben vieles aus der ägyptischen Mythologie entlehnt und umgedeutet. Dazu gehört auch Serapis, der noch dazu insofern umbenannt wurde, als man ihn zusätzlich Bey nannte. Was nichts weiter bedeutet, als "Herr". Der Erzengel Gabriel stammt ursprünglich aus der jüdischen Religion, welche diese Vorstellung vermutlich vom Zoroastrismus entnommen hat. Die Theosophen haben den Glauben an Engel ebenfalls übernommen, aber in etwas veränderter Form.


In der Hypnose sieht sie, was sie bisher nur aus Büchern kennt. Aber sie ist sich offenbar nicht wirklich sicher, ob es auch wahr ist was sie zu sehen glaubt. Dann sieht sie auch noch Maria und danach folgen weitere symbolische Bilder. Ihr ist bewusst, dass es sich um Symbole handelt. In dieser Symbolwelt erscheint ein kleiner Junge, der Sebastian hieß und der bereits tot ist. Sie kannte ihn anscheinend im realen Leben (was aber nicht ganz eindeutig ist) und erlebte seinen Tod mit. Vorher sieht sie jedoch einen Jungen der arm ist und bettelt. Erst nachträglich stellt sie eine Verbindung zwischen den beiden Jungen her. Wobei das nach logischer Überlegung klingt und nicht allzu sehr nach Wissen. Sie weiß es nicht wirklich, sie denkt, er müsse es wohl sein und glaubt dann, es zu wissen.

Auch sie selbst erlebt sich teilweise als nicht lebend.

Ich meine, Serapis Bey wird von ihr als etwas ähnliches wie ein Totengott erlebt, denn in einer weiteren Szene sieht sie afrikanische Kinder. Eines dieser Kinder nimmt er mit. Was mit dem Kind geschieht erfährt man nicht, aber man unterstellt automatisch, dass er es ins Jenseits führt - in den Tod. Diese Szene steht ganz alleine für sich da, als gehöre sie nicht zu den übrigen. Nur durch Serapis wird eine Verbindung geschaffen.

In dieser Rückführung verarbeitet die Klientin vermutlich in erster Linie über ihren theosophischen Glauben die Angst vor dem Tod. Auch wenn sie meint, sie würde in eine Inkarnation eintreten. Das könnte sich nämlich durchaus auf die Zukunft beziehen und nicht auf die Vergangenheit. Sie trägt den Totenkopf in sich, was natürlich nicht unbedingt Tod bedeuten muss. Der Totenkopf ist oft Teil eines Aufnahmerituals. Er ist auch das Symbol der Lebenskraft und des Verstandes. Man müsste mehr über die Klientin wissen, um dieses Symbol interpretieren zu können. Da er ihr Schmerzen in der Brust verursacht, kann er vielerlei Bedeutungen haben. Am ehesten ist er in ihrem Fall vielleicht doch ein Symbol für den eigenen zukünftigen Tod, da Serapis der Todesgott, mit dem Totenschädel eine Symbiose eingeht und zu einem Symbol verschmilzt, das wie ein roter Faden durch die Geschichte läuft.

Für die Theosophen ist der Engel der Verkündung, der Erzengel Gabriel, er 
entspricht dem innersten Selbst im Menschen. Maria ist die unsterbliche Seele,...http://theosophische-gesellschaft.org/N1218/reinkarnation.htm
Steiner reduzierte die genetischen Unterschiede zwischen Menschen auf drei bzw. fünf Rassen: Weiße Europäer, schwarze Afrikaner, „gelbe“ Ostasiaten, daneben auch „rote“ Indianer und braune Malayen. Hier haben wir die Bezeihung zu den schwarzen afrikanischen Mädchen hergestellt. Hier findet man die Beziehung zu dem weißen, blonden Jungen, der sterben musste, weil er seine Aufgabe erfüllt hatte. Steiner nimmt an, dass jede Wurzel- oder Unterrasse, die ihre Aufgabe in dieser Aufwärtsentwicklung erfüllt habe, degeneriere und absterbe. https://de.wikipedia.org/wiki/Wurzelrasse

Als Theosophin könnte ihr innerstes Selbst, ihre unsterbliche Seele gemeint sein, die sich auf den Tod und somit auf die nächste Inkarnation vorbereitet. Vielleicht ist sie der Meinung, sie habe ihre Aufgabe erfüllt und müsse nun sterben.
Alles deutet meiner Meinung nach eher nicht auf Wiedergeburt in der Vergangenheit hin, sondern im Gegenteil sogar auf den Tod, den sie bereits in sich trägt, vielleicht in Form einer sich bildenden Erkrankung, die zur nächsten Inkarnation führen wird.

Die Therapeutin ist anderer Meinung. Sie glaubt, die Klientin würde jeweils die Seele - also die Seelen von Seelenverwandten - in diesen Geschichten sehen. Nicht ihre eigene, so verstehe ich das, sondern die von anderen Menschen.






Samstag, 16. Dezember 2017

Die Psychotherapeutin Kristine Weitzels, eine Therapeutin und Rückführungstherapeutin - Rückführungen in Hypnose

Auf http://www.xine.de/uber-mich-2/ stellt sich Kristine Weitzels vor. Es ist eine sehr ausführliche Beschreibung ihres Wegs zur Psychotherapie und zur Beschäftigung mit Reinkarnation. Die Dame macht einen sympathischen Eindruck. Mir gefällt ihre Einstellung ganz gut, weil sie meiner eigenen zum Teil entspricht. Sie denkt unabhängig und zieht ihre eigenen Schlüsse. Das ist mir sehr wichtig. Mir ist ein Mensch der eigene Gedanken hat und irrt, lieber als ein Mensch der brav fremde Gedanken vertritt - von denen man auch nicht immer wissen kann ob sie wahr oder falsch sind.

Sie schreibt auch Romane und Sachbücher, es gibt von ihr CDs - also ist sie ziemlich geschäftstüchtig. Sofern sie das alles auch tatsächlich verkaufen kann.

Auf ihrer Seite findet man auch einige Leseproben, die einen kleinen Eindruck darüber vermitteln, wie Frau Weitzels denkt.

Auf http://www.xine.de/blog-57-17-02-2015-leseprobe-aus-meinem-buch-karmisches-herkunftssystem/ schreibt sie zwar sie würde an Karma glauben, relativiert diese Aussage jedoch gleich wieder. Durch einen starken Willen könne man das karmische Wirken auch aufheben. Darin liegt ein gewisser Widerspruch, den sie auf der Seite http://www.xine.de/blog-90-08-12-2015-was-ist-karma/ auflöst. Karma sieht sie nicht als ein Lohn/Strafe System, sondern wohl eher als eine logische Folge früherer Ereignisse.

In ihrem neuesten Buch - eigentlich ein Roman - versucht sie zu erklären wie es im Jenseits aussieht. http://www.xine.de/in-eigener-sache/  Sie meint, dass jeder Mensch dieses Jenseits anders erlebt, dass aber trotzdem jeder für sich Recht haben könnte. In diesem Roman verarbeitet sie die Schilderungen ihrer Klienten während einer Rückführung, die immer im Jenseits endet.

Einen Fall schildert sie auf http://www.xine.de/blog-69-25-05-2015-leseprobe-schicksal-mag-bestimmung-sein/
Das ist allerdings nur eine Leseprobe aus ihrem Buch "Schicksal mag Bestimmung sein". Offen gesagt halte ich die Schilderungen ihres Klienten nicht für Beschreibungen einer Realität, sondern eher für Fantasie. Was er behauptet erlebt zu haben, lässt sich leider nicht nachprüfen. Dafür sind die Angaben zu dürftig. Was mir davon falsch erscheint ist die Behauptung, jemand habe Kanarienvögel von einer Reise nach Kisch mitgebracht und diese hätten sich in einem Palast vermehrt. Diese empfindlichen Vögel auf einer Reise die viele Monate dauert, die vor tausenden Jahren stattfand, lebend über einen so weiten Weg transportiert zu haben, ist einer einzelnen Person nicht möglich. Es ist auch eher unwahrscheinlich, dass es damals möglich war, überhaupt auf diese Inseln zu gelangen und sie danach auch wieder zu verlassen. Wäre das aber passiert, hätte man sie wohl kaum frei in einem Palastgarten fliegen lassen können, ohne dass zumindest einzelne Tiere weggeflogen wären. Sie hätten sich in Freiheit weiter vermehrt.

Der Klient war Priester, also sehr gebildet und er kannte die Stadt Petra, in welcher er angeblich als kleines Kind gelebt hatte, sowohl aus der Bibel, als auch aus eigenem Ansehen. Anscheinend weiß man über diese Stadt nicht sehr viel, was die Zeit vor dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung betrifft. Ab ungefähr 500 v. Chr. war sie ein bedeutender Handelsplatz, so wie sie von dem Priester geschildert wurde. Doch offenbar berichtet er aus einer Zeit Jahrtausende davor. Angeblich reiste er nach Kiš. Diese Stadt existierte von 3000 v. Chr. bis 1335 n. Chr. Liest man was Wikipedia über diese Stadt schreibt, findet  man den Hinweis, auch die normalen Bürger seien zumindest wohlhabend gewesen - so wie es auch der Priester behauptet. Das war in der Zeit zwischen 2900 bis 2340. Später wird das wohl nicht mehr für alle so gewesen sein, auch wenn die Stadt auch später florierte. Es gab zwischendurch genug Kriege und Eroberungen durch andere Völker. Gerade weil er das erwähnt und es auch von der Wissenschaft behauptet wird, ist anzunehmen dass es sich um die Zeit von vor 2340 handelt.

Hätte die Keilschrift, von der er berichtet, verschiedene Bedeutungen gehabt, wäre sie auch älteren Datums gewesen. Das würde dann zeitlich zusammen passen. Aber nicht unbedingt zum Jahr 500 vor Chr., denn ungefähr um diese Zeit siedelten die Menschen nicht mehr in Petra in Höhlen, sondern in Zelten. Die einheimische Bevölkerung war vertrieben worden. Man begrub nun in den Höhlen die Toten. Bewohnte Höhlen gab es eher vorher. Ich bezweifle außerdem, dass Kinder die keine Eltern hatten, gemeinsam und ohne Erwachsene, in solchen Höhlen hausten. Es wird in der älteren Zeit nicht sehr viele Bewohner gegeben haben. Meistens gab es Clans, oder Großfamlien, die sich um Kinder gekümmert haben.

Er beschrieb verschiedene "Menschenrassen", wie das genannt wird, also Ethnien. Darunter auch Beduinen. 

Es gibt verschiedene Gruppen von Beduinen. Das war eine Bezeichnung für Menschen die nicht sesshaft waren. Eine Gruppe waren Araber, die von den Schutzgeldern der Karawanen lebten, einige waren Nachkommen von Sklaven aus Osteuropa, Bosnien, Anatolien und vom schwarzen Meer, sowie Berber=Tuareg. Erst später vermischten sich die Nachkommen der Sklaven mit den arabischen Beduinen. In den nordafrikanischen Raum kamen Beduinen ca. 100 v. Chr.

Das wäre wieder ein Hinweis auf eine relativ späte Zeit.

Ab etwa 700 v. Chr. wurden Pferde gezüchtet. Die Falknerei wurde ebenfalls um 700 n. Chr. in byzantinischen Höfen betrieben. Erst danach verbreitete sich diese Form der Jagd vermehrt auch unter den Beduinen. Schon 300 n. Chr. wurde sie "wissenschaftlich" betrieben. Die Beduinen in der Rückführung könnten also erst nach Christi Geburt gelebt haben.

Er spricht von Wanderpredigern vom Mittelmeer, das wären dann wohl Christen gewesen. Wer sonst hätte predigen sollen? Das passt wiederum zu den Beduinen, den Pferden und den Falken. Also ein Hinweis auf eine Zeit mindestens 200 oder 300 nach Christus. Alles in allem ist keine einheitliche Zeitbestimmung möglich.

Das könnte man ja vielleicht noch alles unter einen Hut bringen. Allerdings gibt es eine Stelle, welche ganz sicher Fantasie ist: Der alte Mann der ihn schreiben gelehrt hatte, sei sein Schutzengel gewesen. Außerdem erfährt man, sei der alte Mann ein Wanderprediger gewesen. Angeblich war er bereits gestorben, bevor er die Stadt Petra erreichte. Da sei die Seele des geistigen Führers (oder des Engels) in den Körper des Toten gefahren und wäre den Weg zu Ende gegangen. Das widerspricht jeglicher Logik.

Es geht zum Schluss noch weiter mit dem Leben in einer anderen Welt. Darüber möchte ich jetzt gar nicht urteilen, weil das sowieso nicht nachprüfbar ist.

Wie sie ihre Rückführungen genau abhält, kann ich nicht beantworten, weil ich bei ihr keine Rückführung gemacht habe. Alles was in Hypnose erlebt wird, kann sowohl real sein, als auch eine Folge von Suggestionen. Die meisten Rückführungstherapeuten schreiben nicht so genau was sie ihren Klienten suggerieren. Von diesen Suggestionen hängt aber die Qualität der Rückführung ab.

Frau Weitzels schreibt, sie würde verschiedene Techniken anwenden.  Bei einer anderen Rückführung erklärt sie zumindest ansatzweise, wie eine ihrer angewendeten Techniken funktioniert: die Kaufhaus-Technik. Wenn ich richtig verstanden habe (ich lasse mich gerne berichtigen wenn ich irre), wird dem Klienten suggeriert, er würde sich in einem Kaufhaus befinden. Was er sieht soll er beschreiben. Es gibt dort (in der Vorstellung) eine Treppe, die zu einer Türe führt. Hinter der Türe befinden sich die letzten zehn Stufen in ein früheres Leben ... http://www.xine.de/blog-44-17-11-2014-leseprobe-aus-meinem-buch-erzahlende-seelen/
Ohne jetzt genau zu wissen was dann als Suggestion folgt, sehe ich die Gefahr, dass dem Klienten suggeriert wird, er würde an dieser Stelle einfach so in ein früheres Leben gehen. Sollte das so ablaufen, wäre das Unterbewusstsein gezwungen ein früheres Leben zu erfinden, auch wenn gar keine Erinnerung vorhanden ist. Weil der Klient den Wunsch des Hypnotisierenden erfüllen will. Dann wären alle Aussagen die der Klient macht, absolut sinnlos und reine Fantasie. Niemand kann mit Sicherheit sagen, dass sich jeder Mensch in Hypnose an frühere Leben erinnern kann. Möglicherweise können es manche, vielleicht sogar viele - aber ob es eben jeder kann ist ungewiss. Von diesen angeblichen Erinnerungen könnten einige auch nur reines Hellsehen sein. So wie man im Traum wissen kann was andere Menschen erleben (werden), aber glaubt man sei selbst die erlebende Person, könnten auch scheinbare Erinnerungen (die durch Hypnose erzwungen werden) bei manchen Menschen insofern Pseudoerinnerungen sein, als die hypnotisierte Person Zugang zu den Bewusstseinsinhalten ihr fremder Personen (die schon tot sind) herstellen könnte und sich mit diesen Personen dann identifiziert. Das wäre nicht weniger überraschend als die Erinnerung an ein eigenes, früheres Leben. Aber es wäre eben nicht eine Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.

Also selbst wenn alle Angaben stimmen sollten und auch beweisbar sind, muss es sich nicht zwangsmäßig um ein eigenes früheres Leben handeln, an das man sich in Hypnose zu erinnern glaubt. Das wäre zwar auch ein Beweis für eine paranormale Begabung, aber nicht unbedingt einer für Wiedergeburt. Wollte man auf diesem Wege einen Beweis für Wiedergeburt erbringen, müsste es schon viele Übereinstimmungen in Bezug auf die Persönlichkeit geben (die auch beweisbar sind).

Jeder muss natürlich selbst entscheiden was er glaubt, oder auch nicht. Für eine wissenschaftliche Überprüfung taugen diese Rückführungen leider nicht. 




Donnerstag, 14. Dezember 2017

Der Papst erklärt den Katholiken, sie sollten besser nicht mit dem Teufel reden.

Heute erfuhr man aus den Medien folgendes: "Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit dem Teufel gewarnt: Die Gläubigen sollten „nicht mit dem Satan reden“, weil dieser eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene „Person“ sei."
http://religion.orf.at/stories/2883617/

Redet der Papst mit dem Teufel? Das muss er wohl gemacht haben, wie sonst könnte er wissen, wie intelligent und rhetorisch überlegen der Teufel ist?

Ich persönlich glaube nicht an die Existenz des Teufels. Das Böse existiert, das stimmt. Es ist das zerstörerische Element, welches Angst und Schrecken verbreitet. Man findet es in den Gehirnen der Sadisten und Psychopathen. Es gibt sie in jeder Gesellschaft - auch in der katholischen Kirche. Gerade sah ich den Film Colonia Dignidad. Er war ziemlich grausig. Die handelnden - angeblich religiösen - Personen waren extreme Sadisten, die "Helden" waren in diesem Fall nur Opfer.

Religiöse Gemeinschaften haben Hexen und Hexer verbrannt, oder sonstwie getötet. Dabei waren das in Wahrheit ganz normale Menschen, mitunter sogar noch Kinder. Jemand hat sie angeklagt und sie wurden gefoltert, bis sie gestanden haben. Sie hätten alles gestanden, nur damit man sie in Ruhe lässt. Manche blieben fest - und wurden getötet, weil das ein Beweis dafür war, dass sie teuflische Hilfe haben müssten. Andererseits hätten sie die Folter nicht ausgehalten. So oder so, es musste mit einem Mord enden.

Quälen und töten im Namen eines Gottes ist sehr beliebt bei Sadisten. Sie sind die eigentlichen Bösen, die Verkommenen, Teuflischen. Trotzdem werden sie gerne von den angeblich Guten und Reinen verehrt, oder wenigstens hofiert. Weil sie den Dummen einreden, im Interesse eines Gottes zu handeln, der absolute Macht besitzt. DAS ist Blasphemie: anzunehmen, man wäre mächtiger als ein allmächtiger Gott und würde daher von ihm gebraucht.

Der Teufel soll eine Person sein, mit der man sich unterhalten kann? Ist das nicht zutiefst heidnisch gedacht? Wer kommt denn überhaupt auf die Idee, mit dem Teufel in Kontakt kommen zu wollen? Das können nur Gläubige irgendeiner Religion sein, denn Ungläubige glauben ja nicht an die Existenz eines Teufels.

Der Papst meint, der Teufel habe sogar einen Vor- und einen Nachnamen. Er gehe "bei uns" ein und aus. Also meint er vermutlich doch Menschen, die das Böse in sich tragen und nicht den personifizierten Satan des Mittelalters, den man sogar an die Wand malen konnte, wollte man ihn herbei rufen.

"Bei einer Messe zum Gedenken an die Tötung eines Priesters durch Islamisten 2016 in Nordfrankreich sagte der Papst, es sei „satanisch“ im Namen Gottes zu töten. „Satan, weiche von mir!“, sollen auch die letzten Worte des 85-jährigen französischen Priesters kurz vor seiner Ermordung gewesen sein."

Es ist "satanisch" im Namen eines Gottes zu töten. Nur leider geschieht das immer wieder. Es geschah schon immer und es wird wieder geschehen, solange Menschen an Götter glauben. Weil dieses Böse eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist. Es ist das Raubtier in uns. Manche greifen zum Gewehr um Tiere zu töten, andere töten damit Menschen. Eines ist wie das andere - böse. Andere zu quälen oder zu töten aus reiner Lust, oder um daraus für sich einen Vorteil zu erwirken, ist immer böse. So gesehen sind auch alle Menschen böse die Tiere quälen und töten, weil es ihnen Spaß macht, weil sie die Tiere als Versuchstiere missbrauchen, oder weil sie diese Tiere essen wollen. Der Papst ist da ja keine Ausnahme, denn er isst Fleisch und stellt diese Praxis nicht in Frage.

Im Grunde genommen sind wir noch immer Tiere geblieben. Schließlich ist unser Gehirn fast genauso geblieben, wie es entwicklungsmäßig entstanden ist. Wir haben im Prinzip drei Gehirne. Alle drei bewirken unsere Handlungen. Gemeinsam, oder abwechselnd. Sie lassen uns das Gute tun und auch das Böse. Das Böse können wir nicht heraus operieren. Aber eines ist dieses Böse ganz sicher nicht: intelligent. Es ist dumm, saudumm sogar. Seine Macht über uns kann gewaltig sein und deshalb verfallen ihm auch intelligente Menschen. Dann stellen sie ihre Intelligenz in den Dienst dieses dummen Bösen und dienen ihm ebenso, wie sehr dumme Menschen das auch tun. Dieses Böse ist in der Natur, denn die Natur zwingt uns dazu, einander aufzufressen, oder uns gegeneinander gewalttätig zu schützen.

Ausrede ist das keine, höchstens eines Erklärung. Wir wurden so geschaffen. Geht es uns gut, fällt es uns leichter gut zu sein. Geht es uns schlecht, werden wir leichter böse.

In der katholischen Kirche streitet man sich derzeit, ob es den Teufel tatsächlich gibt - als Wesen. http://religion.orf.at/stories/2847575/ Man geht sogar so weit zu behaupten, der Teufel sei gut geschaffen worden und habe sich selbst dazu entschlossen böse zu sein, aufgrund des freien Willens. Entscheiden kann man sich jedoch nur dann, wenn es zwei Möglichkeiten gibt. Es müsste daher bereits die Möglichkeit des Bösen vorhanden sein, um sich dafür entscheiden zu können. Also wäre das Böse bereits latent von Anfang an vorhanden gewesen - und somit von Gott geschaffen. Ein Dilemma, welches nur Zarathustra bewältigen konnte.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Die meisten Menschen glauben, Träume würden sich entweder gar nicht erfüllen (können), oder aber sie würden sich komplett erfüllen

Wie sehen Traumerfüllungen aus? Wer daran glaubt, dass sich Träume erfüllen können, stellt sich das meistens falsch vor. Sie meinen ein Traum der sich erfüllt, würde das als Ganzes tun. Das stimmt aber nicht. Meistens erfüllen sich nur einzelne Teile, oft nur ganz unwesentliche. Zudem sind meistens auch gar nicht die Menschen gemeint, von denen wir anscheinend träumen. Auch die träumende Person ist fast nie selbst gemeint. Sie identifiziert sich im Regelfall bloß mit anderen, ihr unbekannten Menschen.

Am 4.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/plotzlich-war-ich-krank-geworden.html Plötzlich begann ich am ganzen Körper zu zittern. Im Traum war ich krank geworden, die Krankheit hatte nichts mit Bluthochdruck zu tun, was ich anfangs dachte, weil das mein derzeitiges Problem ist. Welche Krankheit das nun war, wusste ich nicht und die Ärzte wussten es anscheinend auch nicht, denn es sollten Untersuchungen folgen.

Heute las ich auf https://kurier.at/wellness/frau-trifft-nerv-mit-posting-ueber-angstzustaende/301.792.788  Angst bedeutet, unkontrolliert zu zittern und zu zucken. Eine junge Frau schildert ihre Angstzustände. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, von welcher die Ärzte eigentlich nicht so recht wissen, wie sie entsteht. Ein langer Text und nur dieser eine Satz stimmt mit meinem Traum überein. Trotzdem bin ich sicher, dass es sich bei dieser Übereinsstimmung nicht um einen Zufall handelt, sondern um eine Traumerfüllung. Mich hat nämlich das Zittern extrem beeindruckt und lange dachte ich darüber nach, ob ich so eine Krankheit bekommen könne.

Ein weiterer Traum hat sich heute auf ganz andere Art und Weise erfüllt. 

Am 10.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/einen-job-als-putzfrau-gefunden.html Bisher hatte eine Frau aus Ex-Jugoslawien dort gearbeitet. Ihr Vorname wurde genannt (leider vergessen). Ein jugoslawischer Durchschnittsname

Heute kam erstens eine Versicherungsvertreterin, die dem Vor- und Nachnamen nach aus Ex-Jugoslawien stammt. Ihren Vornamen habe ich aber sicher nicht geträumt, denn ihr Vorname war für mich doch etwas unüblich. Dass sie kommen würde wusste ich, aber wie sie mit Vorname heisst, wusste ich nicht. Danach ging ich zu meiner Ärztin wegen einem Rezept. Im Vorzimmer saß ein junges Mädchen das gerade eingeschult wurde. Ihren Vornamen kenne ich nicht, ihren Nachnamen auch nicht, aber da sie mit einer älteren Frau Serbisch sprach, werden wohl beide aus Ex-Jugoslawien stammen. Die ältere Frau sah aus, wie viele Putzfrauen aus Ex-Jugoslawien, die zum Arbeiten gekommen sind. Leider konnte ich nicht feststellen wie sie heisst. Ob sie tatsächlich Putzfrau ist, oder war, weiß ich natürlich auch nicht. Der Traum könnte aber genauso wie mein Wachbewusstsein, vom Typ her auf den Beruf geschlossen haben. Ich bin ziemlicher sicher, dass ich von ihr geträumt habe. Im Traum sah ich sie allerdings nicht und deshalb bleibt ein Rest von Unsicherheit. 

Der heutige Traum hat sich ebenfalls teilweise erfüllt, allerdings ganz anders als man es erwarten würde. https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/der-traum-schilderte-die.html 
Am Abend lief ein Film auf Pro7, den ich mir gar nicht ansehen wollte. Colognia Dignidad https://www.moviepilot.de/news/colonia-dignidad-die-grausamen-hintergrunde-des-thrillers-mit-emma-watson-1100325. Der Anfang gefiel mir nicht. Ich sah mit noch andere Filme ganz kurz an, um dann doch diesen anzusehen, weil gerade eine Szene war, die ich aus meinem Traum kannte. Es gab einen Putsch, ein Mann wurde verhaftet und gefoltert, seine Frau durfte gehen. Ein Schuss fiel, ein Mann starb. Allerdings war es ein anderer Mann und nicht er. Sie waren im Ausland, aber nicht in der Türkei, sondern in Chile. Die Frau ging in eine christliche Sekte, um ihren Mann zu retten. Die Beiden waren Deutsche. Es kamen auch Kinder vor, allerdings waren es nicht die Kinder der Frau. Die Leute waren ursprünglich zumindest teilweise evangelische Christen, vielleicht auch einige Katholiken gewesen. Angezogen waren sie ziemlich altmodisch. Aber die Männer nicht so, wie ich sie im Traum gesehen habe. 

Es war also nicht nur der Traum wie ein Film, sondern ich habe von einem Film geträumt. Was mir schon öfter passiert ist. 

Ein weiterer Traum erfüllte sich auf ähnliche Weise. Dieser Traum zeigt auch deutlich, dass sich Träume aus den verschiedensten Elementen zusammen setzen können. 

Am 4.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/plotzlich-war-ich-krank-geworden.html Diesen Traum habe ich schon weiter oben erwähnt. Ein Teil beschäftigte sich mit Autos. "Danach war ich auf der Straße. Ein Auto fuhr die Böschung halb hinunter."

Am 14.12.2017 lief auf NITRO um ca. 21.30 eine Sendung die verschiedenste Unfälle zeigte. Unter anderem ein Auto das eine Böschung hinunter fährt. Diese Szene wurde mehrmals gezeigt. 

Ich habe erst gegen 21Uhr 30 eingeschaltet, weil ich irgend etwas ansehen wollte, aber auf keinem Sender etwas gab, was von Interesse gewesen wäre. Die Sendung hieß Crazy Wheels. Ob ich schon überhaupt einmal diesen Sender ansah weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. Es war reiner Zufall. Weshalb ich gerade von dieser Szene träumte ist sogar leicht erklärt. Vor einigen Jahren habe ich so einen Unfall miterlebt, als hinter mir ein Auto auf der Autobahn ins Schleudern kam und dann eine Böschung hinab fuhr. Wie in dem gezeigten Video passierte den Insassen nichts.
 

Dienstag, 12. Dezember 2017

Kann man mit einer Wesenheit Sex haben - eine Frau behauptet das.

Am 16. November 2017 habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was eine Präsenz ist. https://psionik.blogspot.co.at/2017/11/gibt-es-geister-und-damonen-oder-ist.html

Heute kam eine Antwort in Form eines Artikels auf http://www.krone.at/60325
Es klingt wie eine Szene aus dem Film "Scary Movie", doch für die Britin Amthyst Realm ist es Realität: Sie hat Sex mit Geistern. Mit zwanzig Wesen aus dem Reich der Toten will sie bereits spirituelle Erotik erlebt haben. Echte Männer kommen ihr nicht mehr ins Bett


Die Frau behauptet, eine "Wesenheit" habe sie "beglückt" und seither lässt sie lebende Männer links liegen. Ihr größter Wunsch: ein Kind von einer Wesenheit.

Jetzt meine Frage: Kann man von einer Wesenheit ein Kind bekommen? Definitiv NEIN!

Ich kann mir vorstellen, dass "Wesenheiten" auf Materie einwirken können, aber Kinder zeugen ist sicher nicht möglich. Dazu braucht man einen Körper. Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht - sofern es das tatsächlich gibt - als Dibbuk in einem Kind weiter zu existieren. Dann wäre aber die Wesenheit sozusagen Kind und Vater gleichzeitig, jedoch nicht auf materieller, sondern auf immaterieller Basis. Die Frau bräuchte dazu zumindest eine künstliche Befruchtung. Ob das Kind sich einfach so in Besitz nehmen ließe, ist wieder eine andere Frage. Das glaube ich aber eher nicht, denn dazu gehören immer zwei. Ein psychisch gesundes Kind wäre dagegen immun. Eher müsste man in so einem Fall befürchten, dass ein solches Kind von der Mutter psychisch krank gemacht wird. Deshalb hoffe ich, dass diese Frau keine Kinder bekommen wird.

Samstag, 9. Dezember 2017

Wirken Amulette - und wenn ja, warum? Qusta ibn Luqa اططا ابن لوقا البعلبکی schrieb ihre Wirkung der Psyche zu. Da stimme ich ihm teilweise bei.

Qusta ibn Luqa war ein arabischer Christ, der 820 bis 912 lebte. Er war sehr gebildet und deshalb in der Lage, griechische Schriften ins Arabische zu übersetzen. Er war Philosoph, Mathematiker, Arzt und Astronom. Wobei er kein Einzelfall war, denn viele arabische - meist christliche - Wissenschaftler wirkten auch als Übersetzer antiker Texte. Aber das sei nur nebenbei erwähnt.

In seiner Schrift über den Wert von Amuletten machte er den Glauben an die Kraft des Amuletts, für dessen Wirken verantwortlich. Das sehe ich ähnlich, aber doch nicht genauso, denn ein Stück Stoff, Leder, Metall, ein Stein, oder ein Knochen, kann keinerlei Auswirkungen auf eine reale Gefahr haben. Auch eine Schrift, ein Zeichen, hat an sich keine Wirkung. Die Wirkung entsteht durch die Aktivierung des Unterbewusstseins. Er meint, alleine der Glaube an eine Wirkung, würde diese herbei führen. Ein Placebo also, doch ein Placebo kann nur auf die Person selbst wirken, nicht auf ein Gegenüber, oder gar auf tote Materie.



Ich glaube hingegen, das Amulett übersetzt sozusagen die Wünsche des Bewusstseins in die Sprache des Unterbewusstseins. Durch den Gegenstand den wir bei uns tragen, werden wir unterbewusst ständig daran erinnert, welchen Wunsch wir verwirklicht sehen wollen. Damit die gewünschte Wirkung eintritt, muss man aber trotzdem gut überlegen, wie das Amulett aussehen soll. Denn wählen wir ein falsches Symbol, werden unsere Wünsche vom Unterbewusstsein vielleicht falsch verstanden - und wir erreichen damit dann vielleicht sogar das Gegenteil dessen, was wir erreichen wollen.

Qusta ibn Luqa war Christ und somit kam für ihn höchstens ein christliches Symbol in Frage, welches man an einer Kette mit sich herum tragen könnte. Moderne Christen tun das gerne, weil sie sich davon beschützt fühlen. Es wirkt aber nicht als Schutz für das Leben, weil es etwas ganz anderes aussagt. Das Kreuz symbolisiert Tod und Auferstehung, Qual, Entsagung in diesem Leben und Hoffnung auf ein Leben im Jenseits. Vor dem Tod wird es nicht schützen. Aber wenn es sowieso keine Bedrohung gibt, wird es auch nicht schaden.

Auch das Zeichen Anch ist keine gute Wahl, wenn man sein Leben schützen will. Es ist ebenfalls ein Symbol des Todes, auch wenn es als Zeichen des Lebens gilt. Dabei geht es ja um das jenseitige - ewige - Leben. Vincent John Cusano hat es jedenfalls kein Glück gebracht. Er trug es gar als Maske. Was sich anfangs gut anließ, endete später schlecht. Es muss nicht ins Desaster führen, man muss nur wissen was man damit erreichen will, was man damit erreichen kann und was nicht.


So gesehen wirken Amulette tatsächlich - weil sie unsere eigenen, psychischen, paranormalen Fähigkeiten wecken und steuern. Das Prinzip entspricht dem der Sigille. Alles "Magische" - sofern man keine Drogen verwendet - entsteht immer durch die psychische Kraft eines Lebewesens. Diese psychische Kraft kannauch außerhalb des eigenen Körpers wirken.

Jede Kultur verwendet ihre eigenen, besonderen Symbole. Wer immer sie benützt muss  sehr stark an deren Wirkung glauben, glauben moderne Psychologen und Skeptiker, genauso wie Qusta ibn Luqa. Damit stimme ich jedoch nicht ganz überein. Man muss nicht daran glauben. Das Bewusstsein hat damit nämlich nicht sehr viel zu tun. Es ist Träger des bewussten Willens und es glaubt - oder auch nicht - etwas, oder an etwas. Das Unterbewusstsein muss nicht glauben, es weiss. Man muss es überzeugen, die Macht, die es zweifellos besitzt, im Sinne des bewussten Willens zu verwenden. In uns allen schlummert eine unvorstellbare Macht. Vieles ist ihm möglich, von dem die meisten Menschen nicht einmal zu träumen wagen. Zum Glück haben die meisten Menschen keine Ahnung davon was alles machbar ist (oder machbar wäre). Das haben auch die Wissenden früherer Kulturen begriffen und deshalb ihr diesbezügliches Wissen geheim gehalten.

Ein Amulett soll in erster Linie schützen. In dieser Beziehung gilt das Prinzip, dass man die Entscheidung wie dieser Schutz abläuft, dem Unterbewusstsein überlässt. Man muss nicht konkret um sein Überleben bitten, oder darum nicht krank zu werden. Das Unterbewusstsein handelt nach eigenen Gesetzen. Manchmal kann der eigene Schutz nur ermöglicht werden, indem man einem anderen schadet. Das Bewusstsein fühlt sich dann frei von jeglicher Schuld. Es entscheidet ja nicht selbst. Was in der eigenen Kultur gerade als richtig oder falsch, gut oder böse gilt, wird somit unwesentlich. Das Unterbewusstsein braucht sich an diese Gesetze nicht halten. Sie sind und bleiben ihm fremd.

Warum funktioniert der Schutz bei manchen Menschen, bei vielen aber nicht?

Erstens gibt es selbstverständlich gewisse Grenzen welche auch dem Unterbewusstsein gesetzt sind und zweitens kann nicht jeder die notwendige Kraft frei setzen. Drittens sind die meisten Amulette falsch angelegt. Sie erreichen das Unterbewusstsein entweder gar nicht, oder sie sprechen es falsch an. Wird nämlich das Bewusstsein aufdringlich, will es über den Weg zum Ziel bestimmen, wird es auch nicht funktionieren. Das Bewusstsein kennt die Zukunft nicht. Daher ist es ihm auch nicht möglich zu erkennen ob ein Ereignis Gutes oder Schlechtes bringen wird. Manchmal erscheint etwas schlecht zu sein, während es auf lange Sicht gesehen etwas Gutes bewirkt - und umgekehrt. Gläubige Menschen nennen es "Gottvertrauen", wenn man annimmt, was auf einen zu kommt. Egal wie man es nennen will: es bedarf eines gewissen Vertrauens in Bezug auf den Schutzmechanismus. Nur dann kann das Unterbewusstsein seine Kraft entfalten. Anderenfalls kommt es zu einem inneren Konflikt und man blockiert den Schutz den man eigentlich haben möchte.

Das alleine genügt jedoch auch nicht. Man muss auch auf die inneren Impulse hören, die mit der Zeit entstehen und die uns "raten" wie wir uns verhalten sollen. Die Antwort auf alles und jedes finden wir immer nur in uns, niemals im Außen. Ich hatte viele Jahre ein Amulett (einen Anhänger), das ich mir anfertigen habe lassen. Derzeit liegt es irgenwo herum, weil die Kette abgerissen ist. Es hat mich nie im Stich gelassen. Bevor ich es hatte, geriet ich sehr oft in lebensgefährliche Situationen. Zwar hatte ich auch da immer Glück, aber die Bedrohung war deutlich zu spüren. Beispielweise erlebte ich mehrere Unfälle, die gerade noch glimpflich ausgingen. Als ich mein Amulett dann trug, wurde es mit der Zeit besser und hörte schließlich ganz auf. Eine echte, erkennbare  Gefahr für mein Leben, kam bald nicht mehr direkt an mich heran.

Mein Amulett sollte mein Leben schützen. Bevor ich es hatte, war mir mein Leben nicht wichtig. Das machte mich offenbar anfällig für Gefahren. Wohlgemerkt für Gefahren, über die ich keinerlei Kontrolle hatte. Erst als ich für andere Menschen sorgen musste, änderte sich meine Einstellung. Vielleicht riss die Kette, weil ich es jetzt nicht mehr brauche. Der Erhalt des Lebens steht nicht mehr im Mittelpunkt meiner Wünsche. Ich habe mir deshalb ein neues Amulett gemacht, das andere Aspekte berücksichtigt. Es geht dabei nicht um Schönheit, sondern um das Symbol.


Der Daoismus 道家 - Laozi 老子 Zhuangzi 莊子 / 庄子 und die Unsterblichkeit.

Ich weiß nicht, ob ich als Mensch unsterblich sein möchte. Trotzdem mache ich derzeit Tai chi. Es sind eher zaghafte Versuche, aber diesmal habe ich es schon eine Zeit lang durchgehalten. Bisher ging das einfach nicht.

Vor einigen Jahren begann ich einen Kurs. Aber statt ruhiger zu werden, wurde ich unruhiger. Es war mir nicht möglich, mich während des Kurses, an welchem viele Leute teil nahmen, zu konzentrieren. Ständig dachte ich an etwas anderes, ich fühlte mich dort nicht wohl und hörte deshalb schon bald wieder auf. Was ich dort lernte, habe ich gleich wieder vergessen. Jahre später versuchte ich es nochmals. Diesmal zu Hause mit einer DVD. Manchmal machte ich die Übungen, doch sie blieben mir fremd. Wieder hörte ich damit auf. Jetzt - wieder einige Jahre danach - versuche ich es erneut. Vielleicht halte ich diesmal durch. Auf den Körper wirkt es bereits. Nicht extrem, aber doch, das merke ich deutlich.

Auch mit dem I Ging habe ich mich immer wieder beschäftigt. Es ist ein interessanter Text. 

Die Daoisten wollen unsterblich werden. Manche in diesem Leben, nicht in einem jenseitigen, andere in einem jenseitigen.

Gegründet wurde diese Religion angeblich von Laozi, dem alten Meister. Aber das ist wahrscheinlich nur eine Legende, die nachträglich entstanden ist. Wahrscheinlich hat sie sich einfach entwickelt. Er soll das Buch Dao und das Buch De geschrieben haben. Es behandelt die Frage, wie der ideale Herrscher regieren soll. In Zhuangzis Schriften geht es jedoch um den weltabgewandten Weisen, im Gegensatz zum Herrscher.

Philosophisch könnte man das Dao als jenseits aller Begrifflichkeit fassen, weil es der Grund des Seins, die transzendente Ursache ist und somit alles, auch den Gegensatz von Sein und Nicht-Sein, enthält. In diesem Sinne kann nichts über das Dao ausgesagt werden, weil jede Definition eine Begrenzung enthält. Das Dao ist aber sowohl unbegrenzte Transzendenz, als auch das dem Kosmos, dem All immanente Prinzip.
„Das Tao, das sich mit Worten beschreiben lässt, ist nicht das wahre Tao.“
Lao Tse: : Tao Te King.
Durch das Wirken des Dao wird die Schöpfung durch Zweiheit, das Yin und das Yang, Licht und Schatten, hervorgebracht, aus deren Wandlungen, Bewegungen und Wechselspielen dann die Welt hervorgeht
Das ist natürlich eine schwierig zu verstehende Sache und genau das macht auch den Unterschied zu den 3 Weltreligionen aus, wie wir sie kennen. Der Daoismus ist nicht so primitiv, könnte man sagen. Er ist nicht nur Religion, sondern auch Philosophie. Der Mensch muss selbst etwas tun. Es genügt eben nicht, einfach nur blind zu glauben und brav den Anweisungen irgendwelcher Autoritäten zu gehorchen, sondern "der Weise" beobachtet den Lauf der Dinge und er stellt sich nicht gegen die kosmische Ordnung, sondern er akzeptiert sie und harmoniert mit ihr. Er bildet sich nicht ein, den Willen eines Gottes auf Erden durchsetzen zu müssen, indem er andere Menschen zu einem bestimmten Verhalten zwingt. Der Weise hat erkannt, dass der Kosmos, oder die kosmische Kraft, das Dao, den Lauf der Welt und der Geschichte bestimmt und nicht der Wille der Menschen. Indem er sich dieser Kraft nicht entgegen stellt, es geschehen lässt, nützt er diese Kraft.
Der Weise versucht das ewige Glück zu erringen und unsterblich zu werden. Meditation, Magie und andere Techniken gehören dazu, dieses Ziel zu erreichen. Da alles immer im Wandel begriffen ist, wie die Daoisten erkannten, blieb dieser Religion natürlich der Wandel auch nicht erspart. Einflüsse aus anderen Religionen bewirkten ihn. Vermutlich ebenso die Verbreitung unter dem einfachen Volk, welches vielleicht nicht fähig war, den tieferen Sinn des Dao zu erfassen. Will man den Daoismus verstehen, sollte man sich vielleicht von allen sogenannten Schulen fern halten und selbst beobachten, wie sich der Wandel vollzieht. 
Was man für sich selbst brauchen kann, sind die angewendeten Techniken. Angeblich handelt es sich auch oft um außerkörperliche Reisen. Einmal habe ich - auch ohne Daoistin zu sein - eine solche Reise erlebt. Bis heute weiß ich nicht, ob sie tatsächlich außerkörperlich war, oder ob ich mir das nur eingebildet habe. Vielleicht dauerte sie ewig, oder vielleicht nur eine Sekunde. Es war eine Reise in eine andere Dimension. So gesehen fühle ich mich den Daoisten verbunden. 
Ich gehöre zu den Menschen, die mit Theorien und mit Glaubenssystemen sehr wenig anfangen können. Was wirklich hilft, ist die praktische Anwendung von verschiedenen Techniken der Meditation und der Konzentration. Erkenntnis gewinnt man nur im Inneren, durch Erleuchtung. Verständnis durch Betrachtung des Äußeren.
Die Daoisten wollen zum Ursprung zurück kehren. Also an den Punkt, an dem alles begann. Geht das? Wie in Europa auch, entwickelte man in den asiatischen Ländern  Alchemie. Dort eben vom Daoismus ausgehend. Alchemie führt offenbar immer zu einer Entwicklung der Chemie. Auch wenn sich alles immer wandelt, bleiben doch auch bestimmte Strukturen gleich. Sie treten einmal dort und einmal da auf, verfolgen jedoch immer das selbe Ziel. Alchemie entsteht dort, wo Menschen nach dem ewigen Leben im Diesseits suchen. Das finden sie aber nicht auf diese Weise. Sie erkennen dadurch besser wie die physische Natur funktioniert, ohne sie verändern zu können. Weil auch die grobstoffliche Natur immer einem Wandel unterliegt. Das Dao sagt ja eigentlich etwas anderes. Man soll sich nicht gegen den Wandelt wehren, weil das ein chancenloses Unterfangen ist. Ewiges Leben im Diesseits ist aber der Versuch, sich dem ewigen Wandel zu widersetzen.
Bisher habe ich keine Erkenntnisse bezüglich einer möglichen Unsterblichkeit. Im Gegenteil träumte ich sogar von dem möglichen Tod der Seele - dem wahren Tod. Bisher hat mich die Idee, unsterblich sein zu wollen, nicht erfasst. Oder zumindest nur am Rande. Obwohl ich mit mit Aurobindo beschäftigt habe, der ähnliche Ideen hatte. Ich kann mir eine körperliche Unsterblichkeit auch nicht so richtig vorstellen. Eine seelische möglicherweise schon, auch wenn das vermutlich nicht für jede Seele gelten wird. Doch jetzt wurde mein Interesse geweckt.










Wieder eine Traumerfüllung - Terror am Christkindlmarkt

Manche Träume erfüllen sich mehrfach. Das hat folgenden Grund: Oft träumt man von einem naheliegenden Ereignis und der Traum nimmt dieses Ereignis um ein späteres, ähnliches ereignis anzukündigen. Nach dem Motto: Àpropos Terroranschlag, später wird ein weiterer, ähnlicher passieren. Träume zeigen oft auch verschiedene Aspekte eines Ereignisses aus verschiedener Perspektive.

Das ist so ein Traum.

"Wieder zurück zu Hause, ging ich durch die Stadt. Mir fielen einige Männer auf, die sich Knallkörper für Silvester kauften. Wie Ameisen gingen sie von Geschäft zu Geschäft, um ihre Sachen zusammen zu tragen. Jeder für sich transportierte das Gekaufte zu einem Haus, welches sich in einer freien, natürlichen Umgebung befand. Offenbar wollten sie eine arge Bombe bauen. Danach überlegten sie, wo sie diese Bombe platzieren sollten, um möglichst deutlich zu sein. Ihnen ging es weniger um die Opfer, sondern mehr um das Symbol. Opfer würde es natürlich auch geben, dachte ich. Nun begann ich zu überlegen, welches Gebäude symbolisch am besten passe. Der Stephansdom, das Riesenrad, der Christkindlmarkt?"

https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/ein-geplanter-terrorakt-und-einen-baum.html

Am 8.12.2017 schrieb die Kronen Zeitung auf Seit 11 - Paketbombe war zündfähig und auf der Seite 22-23 Terror-Plan: Anschlag mit Auto auf Weihnachtsmarkt.

Der Traum hat sich also zum Teil erfüllt und zwar zwei verschiedene Teile davon, unabhängig von einander. Oft findet man mehrere Artikel in einer Zeitung, auf welche sich ein einziger Traum bezieht. Er verbindet sie dann zu einer neuen Geschichte. In diesem Fall ging es um ein Paket, das schon vor einigen Tagen aufgetaucht war. Ein Knallkörper für Silvester war mit einem Zünder versehen. Das geschah in Deutschland. Ich habe das bisher nicht erwähnt, weil ich keine Zeit dafür hatte. Der zweite Teil nimmt Bezug auf den Plan von einem Islamisten, der ein Blutbad auf einem Christkindlmarkt anrichten wollte. Das war in Österreich.