"Für diejenigen, die glauben, ist kein Beweis nötig. Für diejenigen, die nicht glauben, ist kein Beweis möglich" (Stuart Chase)

Sonntag, 15. April 2018

Erfüllte Träume - wie lange dauert es, bis sich Träume erfüllen?

Derzeit sehe ich mir meine Traumsammlung durch. Die Träume zwischen 2008 und 2011 habe ich gerade in Arbeit. Manche dieser Träume zeigen in die weitere Zukunft, einige haben sich bereits erfüllt. Sieht man sich an um welche Zeiträume es sich handelt bis sich ein Traum erfüllt, erkennt man dass es sehr unterschiedlich sein kann. Auch banale Ereignisse brauchen oft sehr lange bis sie sich erfüllen. Egal ob es sich dabei um ganz persönliche Ereignisse handelt, oder um solche die mit der träumenden Person eigentlich gar nichts gemeinsam haben. Einen davon greife ich heraus, weil er sich zufällig gerade jetzt erfüllt, wo ich ihn wieder gelesen habe. Was im Prinzip auch ein großer Zufall ist.

Am 20.1.2010 träumte ich, in unserer Gegend würde gerade gearbeitet werden. Ich war überrascht, weil es sich bei den Arbeitern um "Gscherte" handelte, also um Männer aus einem anderen Bundesland. Bisher war ich immer nur ausländischen Arbeitern begegnet, die so schwere Arbeiten auf der Straße verrichteten. Die Arbeiter sprachen einen Dialekt der mir fremd war und den ich nur schwer verstehen konnte. (PSI-Traumsammlung 2008 - 2001 von Maria Sand, bei LULU 2015 erschienen, aber davor lange Zeit - ab dem Datum des Traums -  im Internet gepostet)

Jetzt haben wir April 2018 und direkt vor unserer Haustüre wird aufgegraben. Normalerweise kann ich nicht hören was Arbeiter miteinander reden, aber da sie sich direkt in meinem Umfeld befanden, hörte ich es sehr gut. Vom Aussehen her ordnete ich sie gleich als Österreicher ein, denn so ziemlich alle waren blond. Sie unterhielten sich relativ laut miteinander - in einem Dialekt den ich nicht kenne und den ich nur schwer verstehen konnte. Anfangs war ich mir gar nicht sicher ob sie überhaupt Deutsch sprachen, weil mir die Satzmelodie so wenig geläufig ist.

Zwischen dem Traum und dem Ereignis liegen also ca. 8 Jahre. Was bedeutet, dieses Ereignis stand spätestens seit 8 Jahren bereits fest.

Sieht man sich an was alles passieren muss, damit ein solches Ereignis zustande kommt, merkt man erst wie kompliziert es sich bildet. Der Traum weiß schon früh, was genau passieren wird, auch wenn die Sache noch so unbedeutend ist. Manchmal erklärt er was passieren muss, aber oft auch was passieren wird, wenn man es nicht verhindert.

Wir hätten schon weggezogen sein können, denn ich dachte schon länger daran umzuziehen. Es hätte eine andere Firma beauftragt werden können diese Arbeit vorzunehmen, oder man hätte auch zu einem späteren Zeitpunkt hier arbeiten können, wenn wir hier nicht mehr wohnen. Vielleicht hätte man diese Arbeit sogar gar nicht unbedingt durchführen müssen. Die Firma hätte andere Arbeitskräfte einstellen können. Auch die Tatsache, dass die Männer genau vor unserem Haus standen, als sie sich unterhielten, während ich gerade wegging, ist bemerkenswert. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich wahrscheinlich gar nicht hören können was sie sprachen. Einmal ganz abgesehen davon, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt im Krankenhaus liegen, oder auch bereits tot hätte sein können.

Nimmt man alles das zusammen, ist die Wahrscheinlichkeit eines Zufallstreffers mehr als gering. So viele blinde Zufälle auf einem Haufen gibt es wohl nicht.

Große Ereignisse stehen meistens schon viel länger fest. Deshalb kann man sie schon sehr früh vorher sagen. Da handelt es sich um Jahrzehnte, Jahrhunderte, vielleicht sogar um Jahrtausende. Die Zeitspanne scheint jedoch variabel zu sein. Ich glaube, es gibt für jedes Ereignis einen Punkt, an dem bereits entschieden ist wie sich etwas entwickelt. Dann passiert, was passieren muss. Doch davor hat man die Möglichkeit, das Ereignis noch abzuwenden. Genau das scheint eigentlich der Sinn solcher Träume zu sein. Man lernt zu erkennen was passieren muss, weil bereits alles festgelegt ist - und was man verhindern könnte, weil noch vieles offen bleibt. Voraussagen die man nicht beeinflussen kann, wären sinnlos. Alle Fähigkeiten hat man, um im Leben zu bestehen. Für den Einzelnen bringt das Wissen um die Zukunft nichts. Im Gegenteil raubt es die Kraft für das tägliche Leben. Deshalb können nur einzelne Personen - abgesehen vielleicht von einzelnen schlimmen Ereignissen, die von vielen Personen im Traum erkannt werden - die Zukunft sehen. Sie sind das Sprachrohr, die Warnenden. Diejenigen deren Schicksal bereits mit einem kommenden Ereignis verknüpft ist, werden nicht auf sie hören können (oder es nicht wollen); aber andere erhalten so die Chance, sich zu retten.

Mittwoch, 4. April 2018

Ray Nolan, Ruben Stein, Maria S. und Maria Sand - wer ist wer?

Heute Nacht fand ich zufällig im Internet ein sehr altes Posting auf "Schauungen.de", das mich überraschte. Jemand machte sich über mich Gedanken. Dabei ging es um die Frage, ob ich mit einer Maria S. identisch sei, die angebliche Prophezeiungen macht. Der Autor Ruben Stein (offensichtlich ein Pseudonym, denn der Name besteht aus einem getrennten Namen "Rubenstein", der bei Google leicht zu finden ist) behauptet, er würde die Prophezeiungen dieser Maria S. veröffentlichen. Sie würde auf Nachfrage sagen können, was wann und wo passieren wird. Einige Leute haben diese angebliche Prophetin genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass ihre Voraussagen nicht richtig waren.

Das hat mich natürlich interessiert, denn wer will schon mit einer falschen Prophetin verwechelt werden. Mir ist es schon einmal passiert, dass eine Frau denselben Vornamen wie ich hatte und einen Nachnamen mit demselben Anfangsbuchstaben, den sie ebenfalls abkürzte. Die Dame heisst tatsächlich so. Auch da hätte es zu einer Verwechslung kommen können. Darauf habe ich auf meiner Webseite auch hingewiesen. Vielleicht habe ich damit jemanden auf eine Idee gebracht?

Im vorliegenden Fall verhält es sich aber sicher anders. Diese Ähnlichkeit halte ich für keinen Zufall, sondern ich fürchte, dahinter könnte Kalkül stecken.

Das Buch habe ich nicht gelesen und ich werde es auch nicht lesen. Aber natürlich forschte ich nach und fand ein weiteres Buch dieses Autors, der sich angeblich als Jude ausgibt, mit Beziehungen zu Israel. Ein weiteres Buch von ihm hat mit Paraguay zu tun. Da schrillten meine Alarmglocken.

Der Autor Ray Nolan lebt in diesem Land und macht dort auch Geschäfte. Der Name ist ein Pseudonym. Sein richtiger Name lautet H. W. Kopczinski und auf seiner Webseite rühmt er sich, bereits unter 125 Pseudonymen geschrieben zu haben. Als Ray Nolan schrieb er über Nostradamus und über andere Propheten. Er kennt sich also sehr gut mit dem Thema aus. Vermutlich wird er auch im Internet auf unzähligen Foren unter verschiedenen Namen (vielleicht sogar gleichzeitig) unterwegs sein.

Vor langer Zeit habe ich mich mit ihm kurz im Internet unterhalten. Damals bot er mir eine Zusammenarbeit an, was ich ignoriert habe. Deshalb gehe ich davon aus, dass er das vielleicht auch bei anderen Leuten gemacht haben wird. Manche haben vielleicht zugesagt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich vielleicht hinter dem Pseudonym Ruben Stein, niemand anderer als H. W. Kopczinski verbirgt.

Als Ray Nolan versetzte er einige Leute insofern in Erstaunen, als er den 11. September angeblich in dem Buch "Der Seher" voraus sagte. Aufs Datum genau, was schon ungewöhnlich, aber nicht unmöglich wäre. Allerdings erschien sein Buch bei BOD. Es wäre daher möglich gewesen, eine neue Version zu veröffentlichen, mit dem alten Erscheinungsdatum. Wäre das nicht der Fall, könnte er irgendwann Schwierigkeiten mit Geheimdiensten bekommen. Die glauben leider nicht an Präkognition. Das weiß ich aus Erfahrung. Die meisten Menschen sind der irrigen Ansicht, man würde Schwierigkeiten bekommen, wenn man falsche Voraussagen macht. Dabei ist es genau umgekehrt. Probleme bekommt man, wenn richtig liegt. Leute, wünscht euch nicht, korrekte Voraussagen machen zu können - und falls ihr es könnt - erzählt es niemandem. Ansonsten werdet ihr es bitter bereuen.

Jedenfalls steht bei einem Angebot für gedruckte, alte Ausgaben von "Der Seher" sogar deutlich dabei: Die gelieferte Auflage kann ggf. abweichen. Bei Books on demand gibt es aber gar keine Auflagen, außer man nimmt eine neue ISBN Nummer. Man kann beliebig viele Änderungen vornehmen. Dann schreibt man dazu: 1. Ausgabe, 2. Ausgabe, usw. Das mache ich auch, wenn ich ein Buch aus irgendeinem Grund verändere. Was ich aber nur bei den Bildbüchern mache. Meine Bücher sind, bzw. waren bei Google Suche zu finden. Man konnte sie fast vollständig lesen und somit wurde auch dokumentiert, dass keine Änderungen vorgenommen wurden. Je ein gedrucktes Exemplar habe ich außerdem zu Hause stehen und einige Exemplare habe ich auch an Wissenschaftler verschenkt. Da wurde nichts nachträglich verändert.

Ich habe meine Bücher eben erst aus dem Programm genommen, weil ich keine wissenschaftliche Beweisführung mehr führen möchte. Wer wissenschaftlich damit arbeiten möchte, kann das trotzdem tun.

Bisher habe ich versucht zu beweisen, dass man konkrete Voraussagen machen kann. Ab jetzt werde ich nur mehr wichtige Ereignisse veröffentlichen - und zwar in Fom eines Buches, welches man bestellen muss, wenn man es lesen möchte. Die Voraussagen in meinen Träumen sind nicht für die breite Masse bestimmt. Wer sie braucht um daraus zu lernen, wird sie auch so finden.

Veröffentlicht wurden fast alle Träume die ich im Buch gesammelt habe im Internet, wo man sie jahrelang nachlesen und somit überprüfen konnte. Ab jetzt stehen sie nicht mehr jederzeit jedem zur Verfügung. Neue Träume werde ich nach und nach in das Buch einfügen.

Was nichts kostet, wird leider oft als wertlos empfunden. Das schätzt man nicht. Deshalb mache ich es jetzt auch nicht mehr umsonst. Es ist mir lieber, wenn eine einzige Person, die daraus für sich profitiert, liest was ich geschrieben habe, als wenn Tausende es lesen, die es nicht verstehen.

Das ist derzeit mein einziges Buch





Autor: Maria Sand, Titel: Traumprophezeiungen, Verlag LULU


Montag, 5. März 2018

Wer seine Psi-Fähigkeit trainieren will, braucht viele Zeit, Geduld und Mühe. Deshalb mache ich jetzt Internet-Pause. Zahlenmagierin Tina Puchinger

Die meisten Menschen haben eine etwas einfache Vorstellung von paranormalen Fähigkeiten. Manche glauben man könne es "einfach so", andere denken man könne es gar nicht. Auch der Glaube an Hexensprüche die wirken, ist noch immer fest in den Vorstellungen vieler Menschen verankert. Die Wahrheit sieht anders aus.

Psi-Fähigkeiten muss man trainieren. Hört man damit auf, verschwinden auch die diversen Phänomene wieder. Nicht umsonst sind es meistens sehr religiöse Menschen, welche von Psi-Phänomenen berichten. Wobei es keine Rolle spielt, welcher Religion, oder welchem Kult sie angehören. Oder aber es sind Menschen, die aus den verschiedensten Gründen in Einsamkeit leben. Ein gewisses Maß an Begabung gehört als Grundlage natürlich dazu. Die Begabung alleine tut es aber auch nicht. Man muss sein ganzes Leben daraufhin einstellen.

An sich ist es nicht schwer, etwas "Paranormales" zu tun. Schwer ist es bloß, es tun zu wollen. Denn darum geht es eigentlich. Man muss es wollen. Dann passiert es wirklich einfach so. Allerdings nicht immer gerade dann wenn man es bewusst will und nicht immer so, wie man es erwarten würde. Dadurch hat man das Gfühl, man selbst sei nicht der Verursacher, sondern nur der Beobachter.

Es wollen zu können bedeutet, sich auf diese eine, einzige Sache zu konzentrieren. Wie man es anstellt, scheint nebensächlich zu sein. Man kann ein Mantra ausarbeiten und es dann ständig vor sich hin murmeln, oder man kann ein Gebet sprechen, falls man an Gebete glaubt. Es ist auch möglich, irgendwelche Riten zu vollziehen. Bis das wirkt, dauert es aber vermutlich länger und man muss es oft wiederholen. Rhytmisches Tanzen bis zur Extase kann helfen, ebenso wie Autosuggestion, oder Hexensprüche. Fasten wirkt sich auch positiv aus. Im Grunde genommen geht es nur darum, das Unterbewusstsein zu erreichen und die Konzentration auf einen Wunsch zu fokussieren.

Wenn ich weiter oben geschrieben habe, Hexensprüche würden nicht wirken, so ist das kein Widerspruch. Sie wirken natürlich nicht, aber wer daran glaubt, macht sie wirksam. Auch hier geht es aber auch darum, sie über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder zu wiederholen. Einfach so wirken sie nicht.

Man braucht einen ruhigen Ort, ein gewisses Maß an Einsamkeit, bzw. so wenig Ablenkung wie möglich. Je mehr man sich mit anderen Dingen beschäftigt, desto weniger wird es wirken. Ein ganz bestimmtes Ziel muss man sich setzen. Tut man das nicht, verliert man sich leicht in irgendwelchen Fantasien, oder man vergisst, was man eigentlich erreichen wollte. Der Wunsch muss ehrlich und stark sein. Nur aus reinem Zeitvertreib, aus Spaß, oder aus Neugier, kann man seine Fähigkeiten nicht freisetzen. Also sollte man sich zuerst einmal darüber klar werden, was man warum will.

Sehr sehr wichtig ist Folgendes: Was immer man erreichen möchte: Man muss es ausschließlich für sich selbst tun. Wer diesen Grundsatz missachtet, wird in irgendeiner Weise scheitern.

Genau das ist derzeit bei mir der Fall. In letzter Zeit bin ich von diesem Grundsatz etwas abgewichen. Mir ging es nicht mehr nur um mich, sondern auch darum, anderen Menschen zu raten. Ich habe versucht meine Erkenntnisse anderen zugänglich zu machen, oder einfach anderen auf "normalem" Wege zu helfen. Letzteres ist sehr verlockend, besonders in einer Gesellschaft wie der unseren. Viele halten sich für alles Mögliche verantwortlich. Das sind wir aber nicht.

Einige Menschen versuchen sich als Hellseher, Okkultisten, "Magier", oder ähnlichem. Egal ob sie tatsächlich paranormale Fähigkeiten haben, oder nicht. Sie tun es insofern für sich, als sie damit Geld verdienen wollen, oder wichtig erscheinen möchten. Dann kann es schon sein, dass sie aus verschiedenen Gründen in manchen Dingen Recht haben. Was aber auch statistisch gesehen Zufall sein könnte. Im Großen und Ganzen haben sie meistens Unrecht. Es ist nicht ihr wahrer Wunsch sich zu schützen, indem sie Geld verdienen. Ihnen geht es auch nicht um Erkenntnis. Ihre tieferen Motive kennen sie nicht.

Ein gutes Beispiel ist die angebliche Magierin Tina Puchinger. Magier sind in unserem Sprachgebraucht Menschen mit paranormalen Kräften, die mit diese Kräften auch Dinge bewegen, oder Einfluss auf andere Lebewesen ausüben können. Sie bezeichnet sich als "Zahlenmagierin." Vor allem Kabbalisten haben Zahlenmagie betrieben. Nicht um jemandem etwas über seine Zukunft zu sagen, sondern um diese Zukunft zu beeinflussen. Das ist wahre Zahlenmagie. Alles andere sind Spielereien, denn das Datum eines Geburtstags ist egal. Zahlenmagie betreibt man mit den Zahlenwerten der Buchstaben. Das ist eine sehr komplizierte Angelegenheit.

Früher fand man ihre Seite auf http://www.magischezahlen.at/. Die Seite existiert nicht mehr.

Was ich von dieser Dame halten soll, ist mir eigentlich nicht klar. Im Internet findem man mehrere Seiten auf denen sie Erwähnung findet.

Auf dieser Seite gab es im Jahr 2009 einen Artikel.
http://www.gsund.net/cms/beitrag/10156843/4811673/
Tina Puchinger ist Numerologin und eine Frau, die mit beiden Beinen fest auf der Erde steht. Sie sagt, was sie denkt und war schon als Kind von Karten fasziniert. Als Sechsjährige durfte Tina Puchinger ihrem Vater beim Kartenspielen, dem „Schnapsen", zusehen. Als ihr dann ein Gasthausbesucher die Karten erklärte und sie fünf Karten in der Hand hielt, sagte ihm Tina Puchinger: „Sie sind verheiratet, haben eine Freundin, die schwanger ist und Sie sind kein guter Mann, da Sie deshalb Ihre Frau und Ihre Kinder verlassen werden". Darauf gab er ihr eine Ohrfeige. Als sich das nach kurzer Zeit aber bewahrheitete, wollten plötzlich alle mit ihr Kartenspielen. 

Das hat schon einmal rein gar nichts mit Numerologie zu tun und noch weniger mit Zahlenmagie. In Spielkarten steht gar nichts. Man nimmt dazu spezielle Karten und legt sie auch auf spezielle Weise auf. Das hilft eigentlich auch nicht. Es fördert nur die Konzentration und die Fantasie.

News hat sich auch schon mit ihr beschäftigt. https://www.news.at/a/fpoe-strache-mystikerin-vertrauen
Doch Heinz Christian Strache hat auch eine ganz andere Seite. Er ist zerbrechlich, wie viele andere auch. Er ist ratlos, wie die meisten anderen auch. Er ist schutzbedürftig, wie fast alle. In solchen Fällen konsultiert der freiheitliche Parteiobmann, der sich auch gerne als Retter des Abendlandes darstellt, allerdings keine abendländische Glaubensgemeinschaft. Sondern Tina Puchinger, eine Magierin aus Niederösterreich.

Das halte ich für ziemlich bedenklich. Politiker sollten nicht ratlos sein. Aber leider kommt es oft vor, dass sich Politiker von Medien beraten lassen, statt selbst zu denken.

Puchinger hat - wie viele andere Esoteriker auch - etwas über Natascha Kampusch gesagt. 2007 wurde das Buch von Brigitta Sierny veröffentlicht. Darin steht unter anderem:
http://www.oe24.at/kultur/Teil-3-Numerologin-sieht-Gefaengnis-im-Gruenen/82107
Schließlich landet Brigitta Sirny bei Tina Puchinger, einer Nummerologin aus Wien-Penzing. Ich nannte ihr mein Geburtsdatum. Sie vertiefte sich in ihre Arbeit. Eine Zeit lang schien sie mich völlig zu vergessen. Dann sagte sie plötzlich: Natascha lebt. Kein Zweifel war herauszuhören. Sie glaubte nicht daran, sie sah es vor sich. In den Zahlen. Und weiter: Geld ist im Spiel. Es hat mit dem Vater zu tun. Der Vater ist involviert.
Schließlich: Moment, da sehe ich noch was, sagte sie. Ich sehe ein Haus, ein Haus im Grünen, nicht allzu weit entfernt von euch ...vor dem Haus, da ist ein Brunnen oder so was Ähnliches. Ohne Wasser Die Vision geht weiter: Ein Gefängnis im Grünen, sagte Tina. Darauf müssen wir uns konzentrieren. Die nächsten paar Jahre ... So lange ...Ich sehe eine Sieben. Nein, eine Acht. Dann taucht Natascha wieder auf. In acht Jahren. Brigitta Sirny wusste da noch nicht, wie nahe dran das an der Wahrheit war.

Angeblich war das schon 1998, was aber nicht beweisbar ist, falls sie es nicht in den Medien veröffentlicht hat. Nachträglich kann man vieles bhaupten. In diesem Fall hat sie teilweise Recht und liegt aber auch teilweise total daneben. Dass Natascha lebte, stand 50:50. Skeptiker würden das nicht als Beweis für ihre Fähigkeit gelten lassen. Ich habe beispielsweise geträumt, Natascha Kampusch wäre am Leben und würde wieder nach Hause zurück kommen. Der Grund für ihr Fernbleiben wäre sehr überraschend. Dazu sah ich ein Haus mit Garten und ein Rad, oder Dreirad. Wann genau ich das träumte weiß ich gerade nicht auswendig, aber es war lange vor ihrer Rückkehr. Das ist belegt. In diesen Punkten stimmen wir also überein. Der Vater war aber nicht involviert und es ging auch nicht um Geld, wie Frau Puchinger behauptet hatte. Aber im Laufe der Ermittlungen wurde der Vater verdächtig, involviert gewesen zu sein. Auch die Mutter verdächtigte man. Einen Brunnen vor dem Haus konnte ich auf Fotos nicht erkennen. Aber es wäre natürlich möglich, dass man das nur nicht sehen kann.

Gehen wir davon aus, dass Frau Puchinger ein echtes Medium ist. Man erkennt deutlich, dass sie sich teilweise extrem irrt. Was mitunter arge Konsequenzen für betroffene Personen haben könnte. Man sollte sehr gut aufpassen, wenn man seine paranormalen Phänomene anwendet. Meistens hat man sie nicht im Griff. Wer von etwas träumt, ist skeptischer, weil man nicht das Gefühl hat, selbst etwas "zu sehen". Also Vorsicht! Man darf sich nicht auf seine Fähigkeit absolut verlassen, wenn man sie nicht für sich selbst nützt.

Früher habe ich paranormale Phänomene hervorrufen wollen, weil ich nach Antworten suchte. Ich wollte das Leben verstehen und ich wollte mich selbst verstehen. Später tat ich es, um mich und meine engsten Familienmitglieder zu schützen. Jetzt bin ich an einem Wendepunkt angelangt. Die alten Motive sind schwächer geworden. Neue sind erst im Werden begriffen. Ich brauche Zeit und Ruhe, um mich neu auszurichten. Zeit auch für Konzentration und Meditation.

Vor kurzem schrieb jemand, Menschen die an paranormale Fähigkeiten glauben, würden auch bessere Erfolge damit erzielen. Das ist Unsinn. Was man glaubt spielt keine Rolle. An die Existenz eigener paranormaler Fähigkeiten zu glauben, beginnt man erst in dem Moment, in dem man sie erlebt. Ansonsten beobachtet man Phänomene, die eher Angst machen, weil sie von unbekannter Quelle ausgehen und deshalb bedrohlich wirken.

Fast alles was ich bisher dokumentiert und im Internet jedem zugänglich gemacht habe, wurde von mir bis auf weiteres entfernt. Diesen Blog lasse ich vorerst stehen, weil es dabei vor allem um fremde Menschen geht. Ab heute ziehe ich mich ein wenig zurück, um mich neu auszurichten.

Samstag, 24. Februar 2018

Jetzt bin ich "zufällig" wieder bei meinem derzeitigen Dauerthema gelandet - Wiedergeburt - und die Frage von Schuld und Sühne - Beispiel Hitler

Was genau ist Zufall? Ich glaube nicht an einen blinden Zufall, sondern an etwas das uns einen Weg weist - aufgrund von Zufällen. Der Zufall ist sozusagen die Straße auf unserem Weg durch das Leben. Heute (23.2.2018) gab es wieder einen Schritt auf dieser Straße für mich und der führte mich direkt zu meiner Frage, die mich schon lange beschäftigt. Gibt es Schuld und Sühne? https://psioniktagebuch.blogspot.co.at/2018/02/krone-und-kurier-waren-fur-mich.html

Durch diesen Zufall gelangte ich am selben Tag zu einem Artikel, der sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Jemand wirft die Frage auf, wo Hitler jetzt ist und ob er für die Shoa büßen muss. Was meinen Sie? Eine müßige Frage. Wer könnte sie beantworten? Es kann also nur Spekulation sein.

Die Meinungen darüber sind geteilt.

Die Skeptiker sprechen ihn insofern frei, als er ihrer Meinung nach ja nicht mehr existiert. Vergangenheit ist vorbei. So gesehen hebt sie alles was geschah auf, wenn es keine Gegenwart und keine Zukunft gibt. Dann spielt es keine Rolle was einmal gewesen ist, denn nur die Gegenwart zählt noch.

Wer an ein Jenseits im christlichen Sinn glaubt, wird ihn entweder in der Hölle verorten, oder - wie einer in einem Forum schrieb - im Himmel.

Wer an Wiedergeburt glaubt, sieht ihn in vielleicht in einem schlimmen Leben. In welchem sich für ihn ereignet, was er anderen zufügte. Genau so denkt Trutz Hardo.

Auch von kollektiven Entscheidungen ist die Rede. Trutz Hardo erklärte gar - so wie auch manche jüdische Menschen, die sich "rückführen" ließen - die Opfer  hätten in ihrem früheren Leben, für ihre noch früher begangenen Sünden büßen müssen. Sie hätten ihr Schicksal selbst gewählt. https://derstandard.at/2000073810225/Ist-Hitler-jetzt-im-Himmel-Worueber-in-Esoterik-Foren-diskutiert?_blogGroup=1&ref=rec

Aber muss jemand für seine Sünden aus einem früheren Leben büßen, braucht er einen anderen, der ihn misshandelt und auf diese Weise die Buße ermöglicht. Die logische Folge wäre, dass er dann wiederum Schuld daran trägt, jemanden schuldig gemacht zu haben. Denn auch der nun Schuldige wäre verdammt, für seine derzeitige Schuld später büßen zu müssen. Damit wäre schon vorgegeben, im nächsten Leben ebenfalls einen zu suchen, den dieser dann wieder schuldig werden lässt. Das wäre ein ewiger Kreislauf von Schuld und Sühne, dem niemand entrinnen könnte. Passiert das dann freiwillig, oder handelt es sich dabei um ein Naturgesetz?

Trutz Hardo baut auf Entschuldigungen und Verzeihung.  Was aber, wenn die anderen nicht verzeihen wollen?

Was hat Hitler gemacht? Er hat die Gedanken anderer Menschen in die Tat umgesetzt. Vieles stammt von Luther, der ein ausgesprochener Judenhasser war. Von Darwin hatte er die Überzeugung übernommen, alles sei erlaubt, weil nur der Starke überlebt und alles Schwache ausgemerzt wird. Dazu Blavatskys Wurzelrassen, das Kastenwesen von den Indern und noch einige Kleinigkeiten dazu. Von ihm selbst stammt vermutlich kein einziger Gedanke. Er hat niemanden mit eigener Hand getötet - stimmt - aber was macht es für einen Unterschied, ob jemand die Ermordung eines Menschen befiehlt, oder ob er selbst abdrückt? Macht es einen Unterschied und wenn ja, welchen?

Die Opfer hätten nach Buße verlangt, meint Hardo. Offen gesagt, wer verlangt danach, gequält und umgebracht zu werden? Das wäre doch reiner Wahnsinn. Einzelne vielleicht, große Massen aber kaum.

Wie man sieht, glauben auch manche Opfer sie hätten verdient, was ihnen damals zustieß. Warum eigentlich?

Jeder kennt den Ausspruch: warum habe ich das verdient? Stößt uns etwas Böses zu, suchen wir nach dem Grund für das Böse, für die Strafe. "WArum gerade ich?", fragt man sich. Das muss doch einen Grund haben. Wer bei sich selbst die Schuld sucht, glaubt daran etwas Falsches getan zu haben und deshalb büßen zu müssen, bzw. bestravft zu werden. Dann sucht er geradezu nach einem Grund, nach einer früheren, falschen Handlung, wenn er religiös denkt.

Wie ich schon mehrmals bewiesen habe, sind die angeblichen Erinnerungen in Hypnose sehr oft falsch, oder verzerrt. Viele Menschen glauben sich zu erinnern, weil ihnen suggeriert wird, sie müssten sich erinnern. Ihnen wird suggeriert, es handele sich immer um eine genaue Umkehrung. Sozusagen Auge um Auge, Zahn um Zahn. Daher "müssen" sich die Klienten "erinnern", sie hätten etwa in ihrem früheren Leben ein Verbrechen begangen, wenn sie Probleme mit dem Hals haben. Entweder haben sie jemanden geköpft, oder erhängt. Sie folgen also der Logik der Suggestion, weil sie glauben, dadurch würden sie geheilt werden. Beweise sind das keine, weil nichts davon überprüfbar ist. Auch die angeblichen Heilerfolge kann man nicht überprüfen, wenn man die Klienten nicht vorher genau untersucht und nachher ebenso. Das alles sind Behauptungen die man glauben kann, oder auch nicht.

Trutz Hardo schreibt: "In den meisten Fällen findet er sich zuerst in einem Opferleben wieder." Das zeigt, dass es Teil der Suggestion zu sein scheint, ein früheres "Opferleben" anzunehmen, weil man im derzeitigen Leben irgendein Problem hat. Der Klient befindet sich genau einen Tag vor einem wichtigen Erlebnis wieder - entweder in einem früheren Leben, oder in seinem derzeitigen. Er wird zu dem Ereignis am nächsten Tag geführt. Dort erlebt er die Ursache für sein heutiges Problem. https://www.naturheilpraxis-am-wald.de/erfahrungsberichte/trutz-hardo-reinkarnation-erfahrungsbericht.html

Trutz Hardo macht einige Feststellungen, die auch suggestiv wirken, selbst wenn sie nicht direkt ausgesprochen werden. Er behauptet, Seelen würden immer wieder in verschiedenen Leben zusammen finden, so lange bis sie miteinander harmonieren. Das ist auch eine Behauptung, für die es keinerlei Beweise gibt.

Nachdem er alle Opferleben erinnerte, bringt Trutz Hardo den Klienten in das Täterleben, denn dort liegt angeblich der Urgrund für das Symptom.

Wieder folgt eine unbeweisbare Behauptung: (dass)... "gemäß dem Karmagesetz niemandem etwas geschieht, das er nicht selbst verursacht hat."

Wer sich auf derartige Suggestionen einlässt, kann gar nicht anders, als sich erstens an ein angebliches Opferleben zu erinnern und zweitens, sich selbst als Täter zu sehen.

Ein Erfahrungsbericht einer Rückführung durchgeführt von einem Schüler von Trutz Hardo, findet man auf dieser Seite. http://grenzwissenschaftler.com/2016/09/15/rueckfuehrung-in-frueheres-leben-erfahrung-einer-hypnose-reinkarnationstherapie/

Der Bericht endet mit folgendem Hinweis: "Allerdings gibt es durchaus kritische Aspekte dieser Rückführung, die mir nicht verborgen blieben und teilweise die 100%ige Authentizität dieser Erfahrungen anzweifeln lassen – demnach könnte ich die Frage “Wer war ich in meinem früheren Leben?” nicht zu 100% beantworten. Denn: wer wie ich das Video von Dietrich Gref (siehe oben) gesehen hat, dem werden einige Elemente der hier geschilderten Hypnose Rückführung bekannt vorkommen. Herr Gref spricht dort von wilden Tieren in römischen Arenen, von Ungeziefer wie Ratten oder Spinnen, die ein Gefangener erdulden musste oder auch von behaarten Steinzeitmenschen ebenso wie von Maya-Priestern – dies wären Erfahrungen, die ihm öfters von Klienten geschildert werden. Da diese Elemente ebenso in meiner Rückführung auftauchten, kann ich nicht für die völlige Unabhängigkeit dieser Erfahrung bürgen. Zu groß sind die „Zufälle“, die Gemeinsamkeiten, dass man teilweise vorher Gehörtes nun auch selbst erlebt hat. Obwohl es sich authentisch anfühlte, sagt mir der rationale Teil des Verstandes: hier hat sich das Unterbewusstsein eingemischt und fremde Gedanken mit eigenen Erinnerungen vermengt."

Jeder mag sich selbst darüber seine eigenen Gedanken machen.

Trutz Hardo schreibt in seinem Buch, Wiedergeburt, die Beweise, über seine eigene Rückführung: "Dann erblickte ich mich am Mittagstisch." Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man sich selbst während einer Rückführung sieht, denn das geschieht in einer Erinnerung vermutlich nicht. Ich kann das zwar nicht nachvollziehen, weil ich mich nicht bildhaft erinnern kann und auch während einer solchen Hypnose fast nichts sehen konnte, aber ich denke es müsste eher wie im Traum sein. Da sieht man sich im Normalfall auch nicht selbst - außer man bemerkt, dass man gar nicht von sich selbst träumt. Man sieht sich in der Realität doch nie selbst, wenn man keinen Spiegel zur Hand hat.

Es ist schwer, Berichte über Rückführungen durch Trutz Hardo im Internet zu finden, die auch überprüfbar sind. Etwas fand ich, doch auch diese Geschichte ist mager. http://www.rueck-fuehrung.ch/rueckfuehrungen/indienreise-2.-weltkongress-fuer-rueckfuehrungstherapie-in-delhi-besuch-des-taj-mahal-in-agra-.html

Die Geschichte fängt schon schlecht an: "Immer habe ich gewusst, dass ich indische Wurzeln in mir habe und in der Rückführung, die Trutz Hardo mit mir durchführt, erhalte ich dann auch die Bestätigung dafür. Mein Höheres Selbst beschließt, dass ich mir jetzt mein früheres Leben als indische Maharaja Tochter namens Shari ansehen darf, die an einen Großmogul aus dem Norden des Landes verheiratet wurde."

Wenn jemand schon imemr gewusst hat, was bei einer Rückführung heraus kommen wird, ist schon einmal Skepsis angebracht. Sie sieht sich zwar nicht selbst, solange sie lebt, sondern erst nach ihrem Tod, aber die Geschichte wirkt nicht überzeugend. Ein Liebesdrama, weil der Ehemann sich nicht ausreichend um sie kümmert. Dazu hat er zu viele Frauen und deshalb bringt sie sich um. Die Frauen in diesem Kulturkreis verfielen nicht aus derartigen Gründen in Depression. Sie kannten das nicht anders und offenbar war sie in dieser Geschichte ja auch nicht die erste Frau des Großmoguls. Eher hätten die anderen Frauen Grund zur Eifersucht gehabt.

Sie erzählt die Geschichte einem Freund und der meint: "Er sagte: «Doris, das ist ja unglaublich! Stell Dir vor, im Fernsehen habe ich mir vor kurzem eine Talkshow angeschaut, in der eine sehr sympathische junge Frau vorgekommen ist. Sie war sogleich der Publikumsliebling mit ihrer gewinnenden Art – und sie hieß Shari. Seither liegt mir dieser bisher unbekannte Name auf der Zunge und ich kann ihn nicht mehr vergessen!"

Aus eigenem Erleben kenne ich die seltsamsten Zufälle. Das ist ein sehr seltsamer Zufall, aber er muss keine tiefere Bedeutung haben. Das geschieht einfach so.

Abschließend muss ich sagen, dass Trutz Hardo viel verspricht, sich jedoch offenbar nicht die Mühe gemacht hat, seine Behauptungen auch wissenschaftlich überprüfen zu lassen.Dort wo er in seinem Buch, Beweise für Wiedergeburt bringt, geht es um Geschichten mit denen er rein gar nichts zu tun hat.


Freitag, 23. Februar 2018

Zukunft beweist Vergangenheit - Quantencomputer könnten heutige Probleme in der Zukunft lösen - Quantentheorie und Parapsychologie

Es gibt Theorien die nicht leicht zu verstehen sind.

In der Quantenwelt können zukünftige Handlungen vergangene Ereignisse beeinflussen, schreiben Wiener Physiker um Anton Zeilinger und belegen mit dem nun veröffentlichten Experiment, wie verrückt - zumindest nach herkömmlichem Erfahrungshorizont - die Quantenphysik sein kann.

"Wir können davon ausgehen, dass die Welt tatsächlich so verrückt ist, wie Einstein hoffte, dass sie es nicht ist", hatte Zeilinger schon vor einigen Jahren gesagt und mit seiner Gruppe nun einmal mehr den Beweis dafür angetreten."

Ein Beispiel: Könnte man zwei Spielwürfel verschränken, wüsste man bis zur Messung nicht, welche Augenzahl sie zeigen. Nach der Messung würde aber mit Sicherheit bei beiden die gleiche - zufällige - Seite nach oben zeigen.
Sind zwei Teilchen nicht verschränkt, hat jedes seine eigene wohldefinierte Eigenschaft - die Physiker sprechen von "separablen Quantenzuständen". Im Fall der Würfel würde bei jedem davon eine zufällige Seite nach oben zeigen, völlig unabhängig vom anderen Würfel."

Jetzt stellt sich die Frage, ob man zwei Würfel verschränken könnte. Denn wenn nicht, hat alles was man daraus schließt, im Prinzip keine Relevanz für das tägliche Leben. Wir sind keine Photonen, die man beliebig verschränken und wieder trennen kann. Zumindest merken wir davon nichts. Für Wissenschaftler die an Quantencomputern arbeiten, mag es sehr wichtig sein. Sie folgern nämlich: "Das bedeutet letztlich, dass ein Quantencomputer in der Vergangenheit mit einem Problem zu rechnen beginnen kann, das von einem Input stammt, der erst in der Zukunft existiert."

Das wäre so, als würden wir in der Zukunft die Probleme lösen, welche wir heute haben.

Was sind Quanten? Kleinste Teilchen, die wellenförmig, oder auch Teilcheneigenschaften besitzen. http://www.quanten.de/wassindquanten.html
Wir alle bestehen aus Materie und wenn alle Materie aus Quanten besteht, tun wir das letztlich auch. "Der Begriff Quanten (bezieht sich  jedoch) auch auf kleinste Energieeinheiten, die von einem System auf ein anderes übertragen werden. Zurecht, denn diese Energieeinheiten haben wiederum sowohl Wellen- als auch Teilchencharakter."

Quanten sind so klein, dass wir sie nicht wahrnehmen können, obwohl Quantenprozesse ständig  ablaufen  - auch in uns selbst. Doch jetzt wird es noch komplizierter für den Laien, also für mich. Quanten Physikern gelang es, einen winzigen, aber sichtbaren Diamanten zu verschränken. Allerdings nur für einen winzigen Augenblick. Sobald größere Objekte mit der Umwelt in Berührung kommen, endet auch die Verschränktheit. Je größer das Objekt, desto eher zerfällt sie. http://sciencev2.orf.at/stories/1691171/index.html

Wir sind also zu groß, um uns - mit wem eigentlich? - zu verschränken. Als Ganzes gesehen.

Man kann theoretisch aus einem Quanten Vakuum Materie erzeugen. Dazu braucht man extrem viel Energie und es ist daher bisher noch nicht Wirklichkeit geworden. Glaube ich jedenfalls. http://sciencev2.orf.at/stories/1690340/index.html (Der Artikel stammt aus dem Jahr 2011). Offensichtlich sind sich die Wissenschaftler nicht so ganz einig, was dabei passiert. Wer sich näher damit beschäftigen möchte, findet hier eine Theorie, die vielleicht nicht so bekannt ist. http://universum-jaguste.piranho.de/

Einige Parapsychologen versuchen Telepathie mit Quantentheorie zu erklären. 

Walter von Lucadou hat für die Erklärung von Spuk- und Poltergeistphänomenen das Modell der Pragmatischen Information vorgeschlagen, das eine „organisierte Geschlossenheit“ des menschlichen Bewusstseins mit Gegenständen seiner Umwelt annimmt, in der sich dann die bestehenden Spannungen auf unbewusste Weise in Form von Spuk „entladen“. Harald Atmanspacher, Hartmann Römer und Harald Walach haben dieses Modell weiterentwickelt zur Generalisierten Quantentheorie (Weak Quantum Theory), die mithilfe der aus der Quantenphysik bekannten Raum- und Zeitlosigkeit von Quanteneffekten (Nichtlokalität) auch transpersonale Phänomene und Psi-Effekte erklären will. https://de.wikipedia.org/wiki/Parapsychologie

Das müsste noch genauer geklärt werden, denn wenn Quantenverschränkung sofort zerfällt, sobald sie mit unserer Realität in Berührung kommt, könnte ein Spuk nur so kurz auftreten, dass wir ihn gar nicht wahrnehmen können. Was ich mir aber vorstellen könnte, wäre eine Verschränkung auf kleinster Ebene, die zwar jeweils nur kurz andauert, aber aus einem Quantenstrom besteht, der eine Verschränkung aufrecht erhält, weil jedes verschränkte Teilchen gleich von einem anderen ersetzt wird. Spuk würde das vielleicht nicht erklären, aber die Existenz einer Seele, die sich auf einer anderen Ebene befindet, sowie gleichzeitig in unserem Körper, etwa im Gehirn. Nicht sichtbar und gleichzeitig auf zwei Ebenen befindlich. Das eigentlich Lebendige in uns. Dann wären wir auch nicht unser Körper, der unser Bewusstsein produziert. Sondern Bewusstsein würde die Körperfunktionen aufrecht erhalten. Da wäre es vielleicht dann auch möglich, derzeitige Probleme zu lösen, indem man auf zukünftige Gedanken zugreift.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Wer zum Teufel ist Q? Ein Prophet? Ein Seher? Oder doch nur ein Geheimdienst?

Eigentlich wollte ich mich eine Zeit lang vom Internet etwas zurück ziehen, um wieder dort anzuknüpfen, wo ich vor Jahrzehnten aufgehört habe. Letzteres ist nicht so leicht. Da stören Gedanken mehr als sie helfen. Mit anderen Worten - ich will mich in Zukunft mehr konzentrieren. Das ist harte, psychische Arbeit. Mehr schlafen möchte ich auch endlich. Doch leider kommt immer alles anders als man denkt.

Gestern war ich mehr oder weniger gezwungen, den Abend vor dem Computer zu verbringen. Da schrieb ich den letzten Artikel und hörte erst auf, als er fertig war. Das dauerte mindestens bis 2 Uhr. Heute schlief ich zwar vor dem Fernseher, dafür schaltete ich den Computer ein als M. schlafen ging, weil ich noch ganz kurz etwas ins Tagebuch schreiben wollte, worauf ich vergessen hatte. Danach dachte ich: schaust mal kurz auf Facebook. Damit war mein guter Vorsatz auch schon dahin. Ich las und las und stieß schließlich auf eine Verlinkung zu einem Artikel auf Ceiber Weiber. https://alexandrabader.wordpress.com/2018/02/21/qanon-und-der-deep-state/

Was ich jetzt hier über Q schreibe, wollte ich gar nicht schreiben. Denn von all dem hätte ich gar nichts gewusst. Wahrscheinlich wäre ich auch  gar nicht aufgrund dieses einen Artikels, geschrieben von Alexandra Bader, (die sich als Expertin für Geheimdienste bezeichnet, als Remote Viewerin und als Verfolgte, von wem auch immer) auf die Idee gekommen, selbst darüber einen Artikel zu verfassen. Bader schreibt seit vielen Jahren auf Ceiber Weiber. Sie hat Fans, aber auch Feinde. Wer sie verfolgt schrieb sie in einem alten Blog und ich glaube ihr das auch. In Österreich werken viele sehr ungute Typen. Sie glaubt an die CIA als verfolgendes Element, ich glaube eher an seltsame, österreichische Beamte. Für die CIA erscheint sie mir nicht wichtig genug zu sein. Sie hält sich für wichtig genug. Vielleicht weil die Verfolgung bei ihr Spuren in der Psyche hinterlassen hat. Wahrscheinlich wäre sie sogar besser dran, von der CIA verfolgt zu werden, als von österreichischen Provinzlern. Den Provinzlern fehlt der Weitblick - und auch sonst noch so einiges. Ich an ihrer Stelle würde mich lieber von der CIA als von österreichischen ... was auch immer verfolgen lassen.

Von ihrem Artikel fühlte ich mich etwas überfordert. Offen gesagt verstand ich nur Bahnhof. Mit Geheimdiensten kenne ich mich leider, oder zum Glück wenig aus. Alles was ich weiß ist: sie inserieren zeitweise ziemlich verständlich in Zeitungen (vielleicht wollen sie, dass jeder weiß was sie einander zu sagen haben?) und sie sekkieren Menschen, die ihnen aus irgendwelchen Gründen nicht passen. Wobei sie sich nicht so genau an Gesetze halten, schätze ich einmal. Ich mag sie nicht. Aber das nur so am Rande erwähnt.

Vom amerikanischen Untergrundstaat wusste ich gar nichts. Das höre ich zum ersten Mal. Mit Politik beschäftige ich mich nur am Rande, wenn ich halt einmal irgend etwas darüber lese. Normalerweise hätte ich es beim Unverständnis gelassen, aber es wurmte mich, dass ich so überhaupt keine Ahnung hatte, was diese Frau den Lesern - also auch mir - sagen will.

Jetzt wo ich im Internet nach las, fand ich von ihr auch noch einen Älteren Artikel dazu https://alexandrabader.wordpress.com/2018/02/06/donald-trump-qanon-und-der-deep-state/ "Fest steht, dass Soros Opposition jeder Art gegen Präsident Donald Trump unterstützt und auch jene Demokraten, die gegen Trump auftreten, mit ihm verbunden sind. QAnon ist manchmal klar, manchmal kryptisch, etwa wenn er die Bezeichnung „Dopey“ verwendet ..."

Obwohl es schon spät war, suchte ich bei google und fand einige amerikanische Kommentare dazu. Ich suchte weiter und landete hier: https://eulenspiegel-blog.com/2017/12/12/qanon-die-macht-hinter-trump/
Als würde mich wie so oft, eine unsichtbare Hand in eine bestimmte Richtung drängen. So entstehen meine Artikel auf diesem Blog.

Pfffff, der Blog hat`s in sich. Jetzt war ich bei meinen Themen gelandet. Ein kleines Zitat soll erkennen lassen, was hier über das Thema Q geschrieben wurde:

"Die in den 80er-Jahren von kosmischen VIP’s übermittelten Phönix-Journale sind leider viel zu wenig bekannt (Beispiel: PJ-Nr. 02 in deutsch) Die Lektüre beseelt, schockiert und berührt. Sie vermitteln ein umfassendes Verständnis über die Agenda unseres Schöpfersohnes Christ Michael Aton zur Rettung dieses Planeten und vieles mehr. Es offenbart ein hochkomplexes kosmisch-irdisches Drama mit Happy End, im Sinne von „Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden“.
Für das Happy End braucht die göttliche Exekutive Helden und Propheten auf der irdischen Ebene, die den Karren aus dem Dreck ziehen und den Weg bereiten. Trump ist einer von vielen – zumindest ein sehr wichtiger.
Im Jahre 2007 hat der Prediger Kim Clement in den USA prophezeit, dass Trump von Gott als Präsident für 2 Amtszeiten eingesetzt werden wird und er würde dann „ein betender Präsident“ sein, Anfangs noch nicht, aber er würde dann „mit dem heiligen Geist getauft“ werden“ – Damals war Bush noch im Amt."

Kim Clement wurde als Prophet angesehen. Er starb Ende 2016. https://www.kimclement.com/update-on-kim.php

Auf dem oben zitierten Blog wird genau erklärt, wie sich Anhänger von Trump die ganze Sache mit Q vorstellen.  Zu sehr ins Detail möchte ich nicht gehen. Der Artikel ist einfach zu lang. Wer Interesse hat, mag ihn selbst lesen.

Es gibt sogar schon ein Buch mit Postings von Q. In diesem Buch erfährt man angeblich, dass Kim Jong Un eine Marionette des US Schattenstaates ist. Offensichtlich ist es ein Buch für Verschwörungstheoretiker. 

Q Anon machte Voraussagen, (zumindest haben seine Fans und sonstigen Leser es so verstanden) die sich angeblich erfüllt haben. Ist er nun ein Prophet, oder handelt es sich dabei schlicht um Geheimdienstinformationen?

George Soros ist das Ziel, soll er geschrieben haben (ich habe nicht gelesen was er geschrieben hat und zitiere deshalb den Blog). Das ist ein Thema für Alexandra Bader, die oft gegen Soros schreibt. Bisher habe ich nicht viel von ihr gelesen, aber wenn ich einmal zufällig etwas las, wurde er meistens zumindest erwähnt.

Vom 19.2.2018 stammt der letzte Nachtrag auf dem Blog.

"Heute, am 19.02. gab es eine Reihe bemerkenswerter Nachrichten von Q, in dieser zeitlichen Reihenfolge (sh. Screenshot):
„Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der HERR, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.“
[aus der Bibel, Jeremia 29:11]
:Protect 6/14-46
:Protect 6/14-46

[Der 14.6.46 ist das Geburtsdatum von Donald Trump. Ist POTUS in Gefahr und braucht er Schutz??]
ERHALTEN.
BESTÄTIGT.
GUT.
GEHE MIT GOTT.
DIE UHR (oder Countdown) IST AKTIVIERT.
DIE SÄUBERUNGSAKTION IST GENEHMIGT.
HÖCHSTE AUTORITÄT.
FÜR GOTT UND LAND. 



Ich möchte mich nicht an den divesen Spekulationen beteiligen, was diese kryptischen Mitteilungen bedeuten könnten. Das überlasse ich den "Geheimdienst Experten". 

Wenn es sich dabei um eine Geheimdienstaktion handelt, sollte man das Spekulieren besser lassen. Man könnte vielleicht die richtige Antwort finden und das wäre unter Umständen mit unangenehmen Folgen verbunden, sollten diese Leute das heraus finden. Mit solchen Typen legt man sich besser nicht an. Ansonsten vertrödelt man nur unnötig seine wertvolle Zeit damit. Als vollkommen Unbeteiligter wird man wahrscheinlich zu keiner Lösung kommen können. Falls es um einen politischen Schachzug geht, können nur die möglichen Feinde eine Antwort auf die Frage finden: wer ist Q?

Mittwoch, 21. Februar 2018

Die drei Geheimnisse von Fatima - oder sind es doch vier?

Das Problem bei diesen angeblichen Voraussagen ist, dass sie erst spät nach ihrer Niederschrift veröffentlicht wurden. Gemacht wurden sie am 13. Juli 1917, als Lucia 10 Jahre alt war. Die beiden anderen Kinder waren 7 und 9 Jahre alt. Jacinta wurde nur 10 Jahre alt, Francisco wurde 11 Jahre alt. Sie konnten also nachträglich nicht befragt werden. Reden hörte man nur Lucia mit der angeblichen Erscheinung. Vielleicht haben die beiden anderen gar nichts gesehen und wurden von der Älteren nur beeinflusst. Ob sich ein Kind in diesem Alter so genau erinnern kann, was es angeblich gesehen hatte, ist mehr als fraglich. Vielleicht noch wenige Tage danach, aber je länger der Zeitraum wird, desto eher wird es Einzelheiten vergessen. Hier handelt es sich um 24 Jahre. Man muss deshalb auch davon ausgehen, dass sich die Erinnerung im Laufe der Zeit verändert haben kann. Schließlich war es eine komplexe "Botschaft", welche auch noch dazu zum Teil gesprochen wurde.

Das erste "Geheimnis" wurde noch dazu auf Befehl korrigiert. Es enthält keine Voraussage, sondern die Beschreibung einer Hölle.

Das zweite "Geheimnis" enthält die Behauptung: "der Krieg wird ein Ende nehmen. 

Was ja an sich zu erwarten war. Ein genaues Datum wurde nicht genannt. 

"Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird unter dem Pontifikat von Papst Pius XI. ein anderer, schlimmerer beginnen.... Um das zu verhüten, werde ich kommen, ... Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Russland sich bekehren und es wird Friede sein. Wenn nicht, wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Kirchenverfolgungen heraufbeschwören."

In diesem Fall lässt sich schwer sagen was eingetreten ist, weil behauptet wird, es würde etwas nicht eintreten, wenn ... , bzw. etwas eintreten wenn nicht ... Jedenfalls gab es einen Krieg zwischen 1922 und 1939. Am 1. Sept. 1939 begann der 2. Weltkrieg. Offengelegt wurde das 2. Geheimnis aber erst 1941. Man fragt sich schon, warum mit der Veröffentlichung gewartet wurde. Welchen Sinn hatte das? Eine Prophezeiung ist doch nur sinnvoll, wenn sie vor dem Ereignis bekannt wird.

Sie schrieb es 1941 aus dem Gedächtnis auf - also nicht zu der Zeit, als die Prophezeiung angeblich gemacht wurde.

Das dritte "Geheimnis" hat sich bisher mit Sicherheit nicht erfüllt. Es wurde erst 1944 aufgeschrieben, also kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Erst 1957 kam es in das Vatikanische Geheimarchiv. Es sollte nicht vor 1960 geöffnet werden. Tatsächlich wurde es erst im Jahr 2000 geöffnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Drei_Geheimnisse_von_F%C3%A1tima

Der 3. Teil erst 16 Jahre später. 

Wenn ich die Schriften vergleiche, finde ich auf den ersten Blick, das Schriftbild betreffend, wenig Übereinstimmung. Leider ist es eher undeutlich und somit auch schwer überprüfbar.

1981 wurde ein Attentat auf den Papst verübt. Es ist jedoch absurd, dass man das 3. Geheimnis darauf bezieht. Erstens wurde der Papst nicht getötet - und schon gar nicht mit Pfeil und Bogen. Auch die übrigen Kirchenmänner wurden nicht getötet. Der Papst befand sich auch nicht in einer halb zerstörten Stadt, als er angeschossen wurde. Entweder ist die Prophezeiung falsch, oder sie hat sich einfach noch nicht erfüllt.

"Daher stellt Seine Exzellenz Msgr. Bertone die Frage: "Warum gibt es den Termin 1960? Hat die Madonna dieses Datum angegeben?" Schwester Lucia antwortet: "Es war nicht die Dame, sondern ich habe 1960 als Datum gesetzt, weil man es - wie ich spürte - vor 1960 nicht verstehen würde. Man würde es nur danach verstehen. Jetzt kann man es besser verstehen. Ich habe das geschrieben, was ich gesehen habe. Mir steht die Deutung nicht zu, sondern dem Papst".

Sie hat also auf ein bestimmtes Ereignis gewartet, aber es gab kein passendes. 

Lucia hat in einem Brief behauptet, es handele sich quasi nur um eine einzige Prophezeiung, die einfach bloß aus drei Teilen besteht. Sie stellt nämlich einen Zusammenhang zwischen der 2. und der 3. Prophezeiung her. "Nun gut! Das Geheimnis besteht aus drei verschiedenen Teilen, von denen ich zwei jetzt offenbaren will. Der erste Teil war die Vision der Hölle."

"Schwester Lucia bestätigte persönlich, daß dieser feierliche und universale Weiheakt dem entsprach, was Unsere Liebe Frau wollte ("Sim, està feita, tal como Nossa Senhora a pediu, desde o dia 25 de Março de 1984": "Ja, es ist so geschehen, wie es Unsere Liebe Frau am 25. März 1984 erbeten hatte": Brief vom 8. November 1989). Jede Diskussion und jegliches weiteres Bittgesuch haben daher kein Fundament.
In der dargebotenen Dokumentation werden den Handschriften von Schwester Lucia vier weitere Texte beigefügt: 1) der Brief des Heiligen Vaters an Schwester Lucia vom 19. April 2000; 2) eine Beschreibung des Gesprächs mit Schwester Lucia vom 27. April 2000; 3) die Mitteilung, die Seine Eminenz Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano im Auftrag des Heiligen Vaters am 13. Mai des Jahres in Fatima verlesen hat; 4) der theologische Kommentar Seiner Eminenz des Präfekten der Glaubenskongregation Joseph Kardinal Ratzinger.
Einen Hinweis für die Deutung des dritten Teils des "Geheimnisses" hatte schon Schwester Lucia gegeben, als sie am 12. Mai 1982 in einem Brief an den Heiligen Vater schrieb:

"Der dritte Teil des Geheimnisses bezieht sich auf die Worte Unserer Lieben Frau: "Wenn nicht, dann wird es [Rußland] seine Irrlehren über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören, die Guten werden gemartert werden und der Heilige Vater wird viel zu leiden haben. Verschiedene Nationen werden vernichtet werden" (13-VII-1917).
Der dritte Teil des Geheimnisses ist eine symbolische Offenbarung, die sich auf diesen Teil der Botschaft bezieht unKardinal Ciappi, päpstlicher Theologe von Johannes XXIII und den drei nachfolgenden Päpsten, drückte es so aus: “Im dritten Geheimnis wird unter anderem vorausgesagt, dass der große Glaubensabfall in der Kirche an der Spitze beginnen wird.d von der Tatsache abhängig ist, ob wir das annehmen oder nicht, was die Botschaft von uns verlangt: "Wenn man auf meine Wünsche hört, wird Rußland sich bekehren, und es wird Friede sein; wenn nicht, dann wird es seine Irrlehren über die Welt verbreiten, usw".
Von dem Augenblick an, da wir dem Ruf der Botschaft nicht Rechnung trugen, stellen wir fest, daß die Botschaft sich bewahrheitet hat, daß Rußland die Welt mit seinen Irrlehren eingenommen hat. Und wenn wir die vollständige Erfüllung des Endes dieser Prophezeiung noch nicht feststellen, dann sehen wir, daß wir allmählich mit weiten Schritten darauf zusteuern. Wenn wir nicht den Weg der Sünde, des Hasses, der Rache, der Ungerechtigkeit, der Verletzung der menschlichen Person, des unmoralischen Verhaltens und der Gewalt usw. verlassen.
Und sagen wir nicht, daß Gott es ist, der uns so straft; im Gegenteil: Es sind die Menschen, die sich selbst die Strafe bereiten. Gott gibt uns das in seiner Fürsorge kund und ruft auf den guten Weg. Dabei achtet er die Freiheit, die er uns gegeben hat. Deshalb sind die Menschen verantwortlich".(5) http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20000626_message-fatima_ge.html

Wenn es sich nur um eine einzige Prophezeiung handelt, ist verständlich, dass der Papst den letzten Teil erst nach 1989 veröffentlicht hat. Russland war damals bereits auf dem Weg Richtung neuer Religiosität. In diesem Fall wäre anzunehmen, dass es keinen weiteren Krieg geben wird - was aber sicher nicht der Fall sein wird, denn es wird einen weiteren großen Krieg geben. Um das zu wissen, braucht man kein Prophet sein. Der Papst wird vermutlich die "frohe Botschaft" verbreitet haben, um den gläubigen Menschen das Gefühl zu geben, ab jetzt werde Friede herrschen und alles besser werden.

Man muss aber wissen, dass es viele Prophezeiungen gegeben hat, welche die Bekehrung Russlands vorher gesagt haben. Der totale Abfall vom Glauben eines ganzen Landes, war eine Ungeheuerlichkeit in den Augen der gläubigen Christen. Das konnte und wollte man nicht einfach so hin nehmen.

Es gibt auch noch eine 4. "Erinnerung": "In der zitierten "vierten Erinnerung" fügt Schwester Lucia an: "In Portugal wird man stets das Dogma des Glaubens bewahren, usw".

Also gibt es doch noch einen weiteren Teil? Das streitet der Vatikan ab. Doch das Gerücht, es gäbe doch noch diesen 4. Teil, hält sich nicht nur hartnäckig. Es wurde darüber sogar ein Buch veröffentlicht.


"Antonio Socci, ein namhafter italienischer Journalist, machte es sich darauf zur Aufgabe, in einem Buch zu beweisen, dass das Geheimnis vollständig veröffentlicht wurde. Die „Fatimisten“ sollten endlich zum Schweigen gebracht werden. So begann er mit seiner gründlichen Recherche – und wurde bald vom Gegenteil überzeugt. Damit wurde er vom Kritiker zum prominentesten Verfechter der These eines weiteren Geheimnisses und schrieb darüber ein Buch, das im Vatikan für rote Köpfe sorgte und nie widerlegt werden konnte. Kurz gesagt, konnte Socci beweisen, dass das dritte Geheimnis zwei Teile enthält, welche von Beginn weg in zwei unterschiedlichen Umschlägen aufbewahrt wurden. Der eine, nun bekannte Teil, welcher die Vision beschreibt, wurde stets im Archiv des vatikanischen Staatssekretariates aufbewahrt. Der andere Umschlag enthält wie beim ersten und zweiten Geheimnis die Worte Unserer Lieben Frau von Fatima. Sie hat ja bei jeder Vision auch zu den Kindern gesprochen. Die Botschaft Mariens in diesem dritten Geheimnis ist so brisant, dass die Päpste diesen Umschlag seit Pius XII. in einer speziellen Schatulle im Schreibtisch des päpstlichen Schlafgemachs aufbewahrten, wo er sich seitdem offenbar befindet. ...  Kardinal Ciappi, päpstlicher Theologe von Johannes XXIII und den drei nachfolgenden Päpsten, drückte es so aus: “Im dritten Geheimnis wird unter anderem vorausgesagt, dass der große Glaubensabfall in der Kirche an der Spitze beginnen wird.

https://militia-immaculatae.info/de/postsdas-vierte-geheimnis-von-fatima-147/

Handelt es sich um eine einzige Prophezeiung, welche aus drei, oder vier Teilen besteht, ist es eigentlich unverständlich, weshalb sie nur etappenweise veröffentlicht wurde. Es ist auch insofern gar keine Voraussage, als es sich zumindest teilweise um ein "Entweder-Oder" handelt. Eine Voraussage muss sich entweder unter allen Umständen erfüllen, oder sie stammt von jemandem der nicht weiß, was konkret geschehen wird. Ein "allwissender Gott" müsste theoretisch genau wissen was passieren wird, noch dazu wo es sich um einen relativ kurzen Zeitraum handelt. Große Ereignisse stehen schon sehr früh fest. Daher ist diese angebliche Maria keine Erscheinung, die mit diesem allwissenden Gott in einer Verbindung steht. Sie verweist auch auf die freie Entscheidung der Menschen hin und begreift die Strafe nicht als eine Strafe Gottes, sondern als eine von Menschen selbst gewählte.

Man weiß nicht wie diese Kinder aufwuchsen, welche Geschichten sie gehört hatten. Sie reihen sich ein in eine Reihe von armen Menschen, ungebildet und am Rande der Gesellschaft lebend, die angeblich Marienerscheinungen hatten. Sehr oft sind es Kinder, die solche Behauptungen aufstellen und oft sind es auch zugleich mehrere gleichzeitig. Manche gehen danach ins Kloster und führen ein extrem religiöses Leben. Das trifft aber nicht auf alle zu.

Die Vision der Hölle passt gut zu der allgemeinen Vorstellung davon, wie es dort aussieht. Das Thema ist genau den christlichen Sehern entsprechend, die Kirche und ihre Zukunft. Eine religiöse Gemeinschaft produziert neben dem bewussten Glaubensinhalt auch unterbewusste Vorstellungen, die nicht direkt durch äußere Informationen gebildet werden. Deshalb sind religiöse Voraussagen auch im Prinzip immer teilweise übereinstimmend, obwohl die einzelnen Personen vielleicht von den anderen nichts wissen.

Maria ist so etwas wie ein Archetyp, ebenso wie Jesus. Ganz alte Göttinnen werden in ihrer Person wieder neu verehrt. Vor allem während gefährlicher Zeiten treten derartige Erscheinungen vermehrt auf. Wie C. G. Jung meinte, kann jemand Visionen alter Symbole haben, ohne von diesen jemals erfahren zu haben. Genau das geschieht während einer Marienerscheinung. "Etwas" will den Menschen etwas sagen und die Schauenden suchen sich die passende Form aus, welche ihre "Erscheinung" haben soll. Meistens ist es Maria, die "Mutter Gottes" also diejenige, welche bereits war, bevor "er" war. Sie ist wohl auch die "Mutter Erde", die über ihre Geschöpfe wacht.

Es sind aber Menschen, welche die Informationen empfangen. Menschen die interpretieren, überlegen, nachdenken und eigene Meinungen und Ängste einfließen lassen. Deshalb sind die Prophezeiungen nicht absolut, vielleicht sogar falsch.