Sonntag, 15. Juli 2018

Zahlen wurden für religiöse Berechnungen heran gezogen, um Magie zu betreiben und für Wahrsagerei. Kabbalisten

Einige Zeit über habe ich die Zahl 17 "gesammelt". Weil sie im Verhältnis häufiger auftritt, als andere Zahlen. Dabei handelt es sich um menschliche Entscheidungen, aber auch um Zufälle. In Filmen kommt sie sehr häufig vor. Entweder wird sie ausgesprochen, oder gezeigt. Als Hausnummer, Zimmernummer, etc. Deshalb nehme ich sie jetzt als Beispiel dafür, wie die alten Kabbalisten dachten.

Man legte für jeden Buchstaben einen Wert fest. Auf diese Weise wurden Wörter plötzlich in einen Zusammenhang gebracht, die eigentlich wenig miteinander zu tun hatten. Man zählte von jeweils zwei (manchmal auch von mehreren) Worten die Zahlen der einzelnen Buchstaben zusammen. Ergaben sie dieselbe Summe, sah man darin einen tieferen Sinn, eine geheime Aussage sozusagen.

Doch änderte man das System, traten wieder andere Worte miteinander in Beziehung. Ich habe leider keine Hebräischen Buchstaben auf der Tastatur zur Verfügung - ich kann auch kein Hebräisch - deshalb schreibe ich die Buchstaben nach Klang.

Es gibt ganz verschiedene Systeme. Normalerweise gehen die Werte nicht über 9 hinaus. Man rechnet von 1 - 9 und von 10 - 90, sowie von 100 bis 900.

Bei einem anderen System wird das anders gerechnet. Der Buchstabe Mem hat die Zahl 40. In dem anderen System rechnet man aber 4 für den Buchstaben Mem. Schin hat den Wert 300. Man berechnet ihn mit 3.

In dem einen System hat man für das Wort JHVH  (Jahwe) folgenden Wert errechnet:

J      5
H    6
V    5
H    10

26

Diese Zahl wird deshalb als sehr bedeutsam eingestuft.

In dem anderen System ergeben sich ganz andere Werte.
So kommt man auf die Zahl 17 für JHVH und auch für TOV, was "gut" bedeutet. Ich glaube das Wort kennt jeder von Mazel tov.

J H V H    -     T O V
5 6 5 1     -     2 6 9

17                   17

Es geht aber auch noch komplizierter. Darauf möchte ich aber gar nicht näher eingehen, weil es völlig egal ist, welche Zahl für welchen Buchstaben steht und welche Worte in ihrem Zahlenwert übereinstimmen.

Viele Menschen haben viele Jahre damit verbracht, solche Zahlenspiele zu spielen. Obwohl alles was sie sich ausgedacht haben und was sie errechnet haben Unsinn ist, wirkt die Zahlenspielerei. Es handelt sich dabei um Konzentration. Man könnte sagen: "Alle Wege führen nach Rom" (oder nach Jerusalem).  Wichtig ist einzig das Abschalten der störenden Gedanken. Wie man das macht spielt keine Rolle. Genauso gut kann man ständig OOOOOOOOOOOOOMMMMMMMM summen. Oder immer wieder dasselbe Wort schreiben. Man zwingt das Bewusstsein, sich auf ein bestimmtes Ziel zu konzentrieren. Das innere Selbstgespräch wird unterbunden. Es entstehen plötzlich tiefe Einsichten, man kann kurz Hellsehen, oder es gibt sogar telekinetische Effekte. Es kommt dabei auch darauf an, was man erreichen will und woran man glaubt.

Die Kabbalisten wollten Gott verstehen. Sie suchten nach geheimen, göttlichen  Nachrichten in ihren heiligen Büchern. Jahwe kommt ja eher selten direkt zu Wort. In erster Linie handelt es sich um Geschichten und um Schlussfolgerungen, weshalb jemand bestraft, oder belohnt wurde. Es gibt viele Vorschriften, an die man sich gar nicht immer halten kann. Das führt zu einem Leben in ständiger Angst vor Strafe. Man weiß ja nie so genau ob man nicht vielleicht doch gesündigt hat. Dieses Gottesverständnis haben die Moslems übernommen. Die Christen haben es etwas aufgeweicht.

Eine lange Zeit der Konzentration, führt zur psychischen Veränderung. Man erhält irgendwann Zugang zum Unterbewusstsein. Von der Konzentration auf ein höheres Wesen ist es nur ein kleiner Schritt zur Zauberei. Denn die Menschen beten an, was sie fürchten. Aber sie beten auch an, wovon sie sich Hilfe erhoffen. Jahwe wurde gefürchtet. Er war in den Augen der Gläubigen ein gefährlicher, ständig strafender Gott. Also war er auch mächtig. Konnte man sich mit ihm einigen, wurde er zur gefährlichen Waffe.

Bekannt ist die Geschichte des Golem, dem der Rabbi Löw einen Zettel mit dem geheimen Namen Gottes in den Mund steckte. So erweckte er die Figur aus Lehm zum Leben. Es gibt aber auch noch einige andere Versionen. Was bedeutungslos ist, weil es immer um die Kraft der Sprache geht.

"Die Verbindung mit der Erschaffung aus den Buchstaben läßt sich auf drei Berichte aus dem 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Diese Quellen beziehen sich ihrerseits auf das 4. Jahrhundert v. Chr. und auf die beiden Personen Jeremiah und seinen Sohn Ben Sira. Diesen ältesten Belegen zufolge wird der Golem durch Buchstabenkombinationen belebt. Das hebräische Wort für Wahrheit tma wird emeth ausgesprochen und besteht aus den Buchstaben aleph, mem und tav. Auf der Stirn des selbst weder sprachbegabten noch vernünftigen oder fortpflanzungsfähigen Golem steht der göttliche Name JHWH (Jehovah). Durch die Buchstabenverbindung "JHWH elohim emeth" (Gott ist wahr) kann der künstliche Mensch zum Leben erweckt werden. Nach Auslöschung des aleph wird in diesem Satz "wahr" zu "tot" tm; aus emeth wird also meth. Die beiden verbleibenden Buchstaben mem und tav verkünden nun: "Gott ist tot". Der geringste Buchstabe, der am Anfang des hebräischen Alphabets steht und somit nur den Zahlenwert 1 hat, differenziert demnach Hoffnung von Verzweiflung und hilfreiches Wissen von Zerstörung." http://www.humboldtgesellschaft.de/inhalt.php?name=golem

In dieser Geschichte geht die Kraft des erschaffenden Gottes auf den Menschen über. Der Mensch macht sich diese Kraft zu nutze. Er wird selbst zum Schöpfer. Fast. Denn der Golem bleibt nur lebendig, solange er die magischen Buchstaben  in sich trägt. Das geheime Wissen des Weisen ist im Prinzip das Element, welches die Kraft beherrscht. Den geheimen Name oder die richtigen Zahlenkombinationen kann nur er "errechnen" und somit beherrscht er den Golem durch die Kraft der göttlichen Sprache - im Prinzip also durch Gott.

Aus diesem magischen Denken der Kabbala kommt vielleicht der Glaube, wer den Namen eines Menschen kennt, erhält über ihn Macht und kann ihn aus der Ferne töten. Manche Gesellschaften verschweigen deshalb den wahren Namen eines Menschen und geben dem Kind einen zweiten, öffentlichen Namen. Vielleicht ist es auch umgekehrt und diese Praxis ist die ursprüngliche, die dann in die Religion, bzw. in die Mystik  eingedrungen ist.

Das zeigt sehr schön wie die Menschen dachten. Die göttliche Kraft übertrug sich z. B. auf den Träger eines Talismans, auf dem Worte mit bestimmten Zahlenwerten geschrieben standen. Um diese Werte zu finden brauchten die frommen Männer viel Zeit und Kraft. Sie mussten das passende Wort "errechnen". Auf diese Weise konzentrierten sie sich auf einen bestimmten Menschen, der im Grunde genommen die Kraft dessen übernahm, der sich auf ihn konzentrierte. Skeptiker werden das anders als ich sehen. Ich denke, es überträgt sich tatsächlich eine Kraft, die hilfreich ist. Dazu bedarf es aber auch eines Menschen, der  selbst über diese Kraft verfügt. Ist das nicht der Fall, ist der Hersteller nur ein gewöhnlicher Durchschnittsmensch, wird aus dem Talisman ein Placebo. Auch da kann er wirken, aber wie gut er wirkt, das kommt dann in erster Linie auf den Talismanträger an.

Diesen Artikel beende ich wie ich ihn begonnen habe: mit der Zahl 17.

"Um vier Uhr morgens (es soll sich um den 20. Adar 5340 gehandelt haben, was dem 17. März 1580 entspräche) begaben sich die drei Männer zu einer Lehmgrube an der Moldau außerhalb der Stadt. Aus feuchtem Lehm fertigten sie eine drei Ellen hohe Figur an, der sie menschliche Züge verliehen." https://de.wikipedia.org/wiki/Golem

So schließt sich der Kreis.



Samstag, 14. Juli 2018

Auf meiner Webseite sammle ich Traumerfüllungen und ich veröffentliche einige illustrierte Träume

Dieser Blog ist schon so vollgestopft, dass ich aus Gründen der Übersichtlichkeit einen neuen Blog auf meiner Webseite begonnen habe. Dort veröffentliche ich nur illustrierte Träume, Traumerfüllungen und Remote Viewing Experimente. Sollte es möglich sein, andere Experimente bildlich zu dokumentieren, werde ich das auch dort machen.

Da sich ein sehr alter Traum langsam zu erfüllen beginnt, habe ich begonnen dort einiges dazu zu veröffentlichen. Traumerfüllungen können eine lange Geschichte haben. Nicht jeder Traum erfüllt sich plötzlich total. In diesem Traum geht es um die Entstehung von Wüstenlandschaften in Österreich. Zu finden unter

https://psi17.jimdo.com/psi-blog/

Den Traum habe ich ohne und mit Illustration veröffentlicht.






Zu finden ist er in dem Buch




erschienen bei LULU

und in dem Buch




erschienen bei BoD

Mittwoch, 11. Juli 2018

Erfüllte Träume - es dauert zwar eine Weile, aber langsam beginnen sich meine Träume zu erfüllen

Mein Traum vom 28.3.2003 - zu finden in meinem Buch auf Seite 52, warnt vor neuen Krankheiten. 


https://www.bod.de/buchshop/paranormale-traeume-zeigen-uns-die-zukunft-der-menschheit-maria-sand-9783752896480


Der Traum:
Wir wollten in den Lainzer Tiergarten gehen. Dort gab es eine seltsame, unbekannte Krankheit. Extrem gefährlich war sie aber nicht. Dann sagte ich: "Es gibt derzeit viele neue Krankheiten!"

Neue Krankheiten - das muss nicht unbedingt bedeuten, dass es sie noch nie vorher gab. Der Traum spricht ja auch von einer seltsamen, unbekannten Krankheit. 

"In diesem Kontext warnen britische Experten der Gesellschaft für Sexualgesundheit und HIV (BASHH) derzeit vor einer weitgehend unbekannten Geschlechtskrankheit (Genitales Mycoplasma), die durch das Bakterium Mycoplasma genitalium beim Sex übertragen wird. Die Folgen einer Infektion seien vor allem für Frauen gefährlich, die bei unzureichender Behandlung unfruchtbar werden können."
Diese Krankheit ist nicht lebensbedrohend, also nicht sehr "gefährlich", aber doch ziemlich unangenehm und sie kann steril machen. Dass der Traum die Krankheit im "Lainzer Tiergarten" verortet kann verschiedene Gründe haben. Entweder gibt es jemanden der erkrankt ist und sich irgendwann dort befinden wird. Eine andere mögliche Erklärung: Der Lainzer Tiergarten ist zwar kein Zoo, aber der Name lässt an einen Zoo denken. In einem Zoo gibt es Primaten und diese werden von dem Krankheitserreger befallen. Auf Antibiotika reagiert der Erreger nicht, weil er über keine Zellwand verfügt. http://flexikon.doccheck.com/de/Mycoplasma_genitalium
So gesehen handelt es sich auch um eine "seltsame Krankheit"! Bisher war diese Krankheit weitgehend auch in Fachkreisen wenig bekannt.


Dienstag, 10. Juli 2018

Meditation verändert das Gehirn - muss man ein Gott sein, um ein Leben lang zu meditieren?

Wer an Wiedergeburt glaubt nimmt an, dass Menschen und andere Lebewesen wiedergeboren werden. Im tibetischen Buddhismus glaubt man aber auch an die Wiedergeburt von Göttern. Einer dieser Götter ist angeblich die Gottheit Vajrabhairava (Yamāntaka) in der Gestalt von Ling Rinpoche. Gibt es eigentlich auch Göttinnen, die sich um die Menschen kümmern? Bisher habe ich darüber noch nie etwas gehört. Wenn nicht - warum nicht?

Wer der Meinung ist, jemand könne vom Tod auferstehen und in den Himmel auffahren, dürfte sich eigentlich nicht zu sehr über den buddhistischen Glauben wundern. Warum sollte eines möglich sein und das andere nicht? Offen gesagt habe ich keine Meinung dazu, weil ich es einfach nicht weiß. Wirklich überzeugt bin ich davon jedoch nicht. Dazu sind es für meinen Geschmack zu viele Götter, die in die Menschenwelt eindringen. Sie kommen als Kinder auf die Welt und auch wenn sie angeblich die Menschen wiedererkennen, welche sie aus früheren Inkarnationen kennen, sind sie doch nur hilflose und unwissende Menschen - wie alle anderen auch. Erinnerungen von Kindern aus früheren Leben sind allseits bekannt. Von einem Gott würde man sich aber doch etwas mehr erwarten.



Im Buddhismus gibt es - wie überall sonst auch wo es um Glauben geht - verschiedene Richtungen.

Gemeinsam ist allen Richtungen die Entwicklung von Weisheit und Mitgefühl, die Erkenntnis, dass es nichts Ewiges, Unabänderliches und Substanzhaftes gibt, nur dynamische Zusammenhänge, und die Erkenntnis, dass das Leiden dadurch entsteht, dass man Dinge will, die man nicht bekommen oder nicht behalten kann, und andere nicht will, die man aber bekommt, ohne es verhindern zu können. Wenn man lernt, alles fließen zu lassen, ohne zu ergreifen, dann kann man das Leiden überwinden - und das ist das Nirvana!
https://www.n-tv.de/panorama/Buddha-glaubte-nicht-an-Wiedergeburt-article10697931.html

So ganz genau versteht man in Europa den Buddhismus vermutlich auch nicht. Offenbar muss man nicht an wiedergeburt glauben, um Buddhist zu sein.

Wer war nun Ling Rinpoche, in seiner menschlichen Ausprägung?

Der Dalai Lama wurde von Ling Rinpoche unterrichtet. Einem Lehrer, der - so glauben es die tibetischen Buddhisten - seine Vorleben kannte. 1983 starb Rinpoche und wurde angeblich 1985 wiedergeboren.Dann wäre er heute 33 Jahre alt.
  
Über viele Jahre haben die Ling Rinpoche Inkarnationen viele Klöster in Tibet gegründet und Studenten in jeder Sekte des tibetischen Buddhismus gelehrt. Viele der Mönche in Ling Khangtsen kommen aus diesen Klöstern.
Die aktuelle Inkarnation von Ling Rinpoche ist der spirituelle Leiter und Leiter von Ling Khangtsen. Er wurde 1985 in Indien geboren und studiert an der Drepung Loseling Monastic University, Mungod, Karnataka. Er ist bekannt als Ling Choktul Rinpoche. Das erfährt man von wikipedia. 

Ich glaube so ganz genau will in Europa fast niemand wissen wie diese Inkarnationen geheißen haben. Wer will kann sich ja genauer informieren. Eher möchte man erfahren, ob diese Erinnerungen auch echt sind. Wie findet man das heraus?

 Über den "neuen" Ling Rinpoche:

"Inzwischen hat man die Reinkarnation von Ling Rinpoche entdeckt, der ein sehr frecher und lebhafter Junge ist. Seine Entdeckung war eine von denen, bei der das Kind ein Mitglied des Suchtrupps klar erkennt. Obwohl er nämlich erst 18 Monate alt war, rief der kleine Junge die Person beim Namen, ging ihr entgegen und lächelte. Später erkannte er noch mehrere andere Bekannte seines Vorgängers. 

Als ich den Jungen das erste Mal sah, hatte ich keinen Zweifel über seine Identität. So wie er sich benahm, war es ganz offensichtlich, dass er mich kannte, obwohl er mir den größten Respekt entgegenbrachte. Bei jener ersten Begegnung gab ich dem kleinen Ling Rinpoche eine große Tafel Schokolade. Die ganze Zeit, die er bei mir war, hielt er sie regungslos mit ausgestrecktem Arm und gebeugtem Kopf in der Hand. Ich bezweifle, dass ein anderes Kleinkind etwas Süßes, ohne es anzurühren, in der Hand gehalten und zugleich noch so förmlich dagestanden hätte. 

Als ich den kleinen Jungen dann zu Hause empfing und er an meine Tür gebracht wurde, verhielt er sich genauso, wie sich sein Vorgänger verhalten hatte. Es war offensichtlich, dass er sich auskannte. Als er in mein Arbeitszimmer kam, erkannte er meinen Diener Lobsang Gawa wieder, der sich gerade von einem Beinbruch erholte. Zuerst überreichte ihm der Kleine feierlich einen Katag, dann nahm er eine seiner Krücken in die Hand, hielt sie wie einen Fahnenmast und lief damit lachend und kichernd im Zimmer herum. 

Beeindruckend ist auch die Geschichte, die sich in Bodhgaya zutrug, wo der Junge im Alter von zwei Jahren hingebracht wurde, als ich dort Unterweisungen gab. Ohne dass ihm jemand etwas gesagt hätte, fand er mein Schlafzimmer, nachdem er auf allen vieren die Treppe hinaufgeklettert war, und legte einen Katag auf mein Bett.https://www.tibet.de/zeitschrift/rezensionen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e9c9698a72cb51177c96c1e0e5167b45

Man setzt voraus, dass Menschen die ihr Leben der Meditation widmeten und eine hohe Bewusstseinsstufe erreichten, sich im nächsten Leben an ihr Vorleben erinnern. In diesem hier geschilderten Fall hält man den Menschen allerdings sogar für einen Gott, der nur deshalb als Mensch auf Erden wandelt, weil er mithelfen möchte, die leidenden Mitgeschöpfe zu erlösen. Er lebt nicht für sich und was er tut, macht er auch nicht für sich, sondern er opfert sich, indem er das Leid auf sich nimmt, welches das Leben mit sich bringt. Das erinnert doch schon ein wenig an das Christentum. Aber im Gegensatz zu diesem, handelt es sich um ein offensichtlich menschiches Wesen, welches lent und stirbt.

So schaut er in seiner jetzigen Inkarnation aus. Wie ein Gott wirkt er auf mich eigentlich nicht.

Die Gläubigen verlangen jedoch Beweise. Nur einer der sich an sein Vorleben erinnert und Menschen, Gegenstände und Orte wiedererkennt, kann auch die richtige Person sein. Es wird aber aktiv nach dem Wiedergeborenen gesucht, weil er ein Kind ist und sich im Normalfall wohl nicht von selbst melden kann. Darin besteht jedoch ein großes Risiko. Eine Beeinflussung durch die Umgebung wäre selbstverständlich denkbar und da es auch politische Interessen gibt, wird manchmal versucht, das "richtige" Kind - im Sinne von "passend" - als Wiedergeburt zu etablieren.

Fakt ist, dass lebenslange Meditation besondere Fähigkeiten ausbildet. Die Gehirne der Mönche sind drastisch verändert.

Tibetische Meditation mache den Menschen einfühlsamer. Die Studie war Teil einer größeren Untersuchung von Mönchen mit mindestens 10.000 Stunden Meditationspraxis. Zum Vergleich dienten 32 Menschen, die zwei Wochen zuvor in das Meditieren eingeführt worden waren.

https://www.welt.de/wissenschaft/article1838414/Gehirne-von-Tibet-Moenchen-drastisch-veraendert.html

Das mag schon stimmen. Aber verändert dieses Mitgefühl irgendetwas? Das ist die eigentlich interessante Frage. Es verändert den meditierenden Menschen - kann es aber auch Naturgesetze verändern? Anscheinend nicht, denn sonst wäre schon alles anders geworden als es ist.

Was etwas verändert ist die Erhöhung der Körpertemparatur durch Meditation. Auch wieder nur für den Meditierenden. Interessant für den Wissenschaftler. Doch was hat man davon, wenn man sein ganzes Leben lang die Körpertemperatur manipuliert? Kann das ein Lebensziel sein? Für mich sicher nicht.



Angeblich können einige Mönche sogar schweben. Etwas ähnliches wie eine Zirkusnummer sah jemand in Deutschland.


Sind die schwebenden tibetischen Mönche auch Zirkusartisten, oder sind sie echt? Wie verhält es sich mit den angeblich schwebenden Steinen? Dafür gibt es bisher noch keine Beweise.

SETI auf der Suche nach den Außerirdischen. Sollte man Aliens wirklich rufen, falls es sie tatsächlich gibt?

In den letzten Jahren habe ich mich in erster Linie mit Träumen beschäftigt. Deshalb weiß ich auch, dass ich sehr oft von Außerirdischen geträumt habe. In meinem Buch mit wichtigen Traumprophezeiungen, kommen solche Träume auch vor.





Erklärung zum Buch auf meiner Webseite http://www.psi17.jimdo.com


Fast immer sieht mein Traumbewusstsein die Konfrontation mit Außerirdischen als große Gefahr. Es wäre aber auch möglich, dass meine Träume mit "Außerirdischen" den Begriff Bakterium gleich setzen. Denn Bakterien sind Außerirdische. https://www.blick.ch/news/ausland/hinweis-auf-ausserirdisches-leben-russischer-astronaut-findet-weltraum-bakterien-auf-der-iss-id7657936.html

Manche unwichtigere Alienträume mögen ihren Ursprung in Filmen haben. Ich habe auch schon Filmszenen geträumt - BEVOR ich den jeweiligen Film sah. Es lässt sich nicht immer genau sagen worauf ein Traum anspielt, außer er macht ganz genaue Angaben und jemand sagt etwas wörtlich. Da muss ich C. G. Jung recht geben der meinte, wenn etwas in direkter Rede gesagt wird, stimmt es sicher. Handelt es sich jedoch um irgendwelche undeutliche Geschichten, kann man nicht so genaus wissen, wie sich der Traum erfüllen wird. Jedenfalls hatte ich - bis auf einen einzigen Traum - immer nur negative Traumaussagen in Bezug auf Aliens in meinen Träumen gefunden.

Diesen einzigen Traum hatte ich vor sehr vielen Jahren. Die Aussage war im Prinzip eigentlich auch negativ, aber was mich betrifft, war sie positiv.

Der Traum:

Es herrschte anscheinend Krieg, denn alles war zerstört und überall war es gefährlich. Ich war mittendrinnen. Plötzlich landete ein Raumschiff und griff an. Nur mir und einem Hund taten sie nichts. Denn auf meiner Stirn waren aufeinmal seltsame Zeichen zu sehen. Anhand derer erkannten sie, dass ich von ihnen abstammte. Auch der Hund stammte offenbar von ihnen ab.

Was ich von diesem Traum halten soll weiß ich nicht. Er erinnert an manche Sekten die den Leuten einreden, Aliens würden sie mit einem Raumschiff abholen. Vielleicht habe ich von deren Ideen geträumt. Oder vielleicht von einem Film, denn dieses Szenario ist ziemlich unwahrscheinlich. Selbst wenn ich von einem anderen Menschen geträumt haben sollte.

Es gibt allerdings Menschen die alles daran setzen, eventuell existierende Aliens aufzuspüren, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Ich denke so ziemlich jeder kennt SETI.


http://www.setiaustria.at/

Seit Jahren wird versucht, Lebenszeichen von Außerirdischen aufzunehmen. Das ist fast so etwas wie Tonbandstimmenforschung. Nur sollen statt den Jenseitigen, die Außerirdischen antworten.

Ob diese Seite noch funktioniert und betreut wird, kann ich nicht sagen. Es sieht eher nicht danach aus. Vielleicht sind die Österreicher einfach zu faul für solche Projekte.

Die internationale Seite exitiert jedenfalls noch. Vor vielen Jahren habe ich mich daran beteiligt. (Aber nur kurz, weil unser Computer ständig gehackt wurde.) Vielleicht kommen meine vielen Träume zu diesem Thema von daher.

https://setiathome.berkeley.edu/

Dazwischen war das Projekt jedoch tot.

https://futurezone.at/science/seti-suche-nach-ausserirdischen-vorerst-beendet/24.565.674

Im Jahr 2010 begann das Projekt Dorothy. Das wird ja woh noch existieren.

Wissenschaftler glauben, in den nächsten 20 bis 100 Jahren könnte es Ergebnisse geben. Bislang wurden noch keine Außerirdischen gefunden.

Am 20. Juli 2015 wurde die private Breakthrough Listen-Forschungsinitiative angekündigt. Seit 2016 ist Breakthrough Listen in die Datenbank von SETI@Home integriert und wird zusammen mit den normalen SETI@home-Daten als Workunits an den BOINC-Client verschickt. Eine erste große Datenanalyse zur Suche nach Radiosignalen außerirdischer Zivilisationen erbrachte bislang keine Treffer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Search_for_Extraterrestrial_Intelligence

 Offenbar bin ich mit meinen Bedenken nicht alleine.

Sie schreiben, dass man nicht prognostizieren könne, was passiere, wenn eine technologisch wahrscheinlich deutlich weiterentwickelte, intelligente Lebensform die Lebenszeichen von der Erde registriere, fasst Heise zusammen. Daher solle man vorerst darauf verzichten, gezielt durch "Schreien" auf sich aufmerksam zu machen und lieber weiter nur zuhören. - derstandard.at/2000011777767/Lauschen-oder-Schreien-Streit-um-SETI-Projekt-entflammtSie schreiben, dass man nicht prognostizieren könne, was passiere, wenn eine technologisch wahrscheinlich deutlich weiterentwickelte, intelligente Lebensform die Lebenszeichen von der Erde registriere, fasst Heise zusammen. Daher solle man vorerst darauf verzichten, gezielt durch "Schreien" auf sich aufmerksam zu machen und lieber weiter nur zuhören. - derstandard.at/2000011777767/Lauschen-oder-Schreien-Streit-um-SETI-Projekt-entflammt
Sie schreiben, dass man nicht prognostizieren könne, was passiere, wenn eine technologisch wahrscheinlich deutlich weiterentwickelte, intelligente Lebensform die Lebenszeichen von der Erde registriere, fasst Heise zusammen. Daher solle man vorerst darauf verzichten, gezielt durch "Schreien" auf sich aufmerksam zu machen und lieber weiter nur zuhören. - derstandard.at/2000011777767/Lauschen-oder-Schreien-Streit-um-SETI-Projekt-entflammt Sie schreiben, dass man nicht prognostizieren könne, was passiere, wenn eine technologisch wahrscheinlich deutlich weiterentwickelte, intelligente Lebensform die Lebenszeichen von der Erde registriere, fasst Heise zusammen. Daher solle man vorerst darauf verzichten, gezielt durch "Schreien" auf sich aufmerksam zu machen und lieber weiter nur zuhören. - derstandard.at/2000011777767/Lauschen-oder-Schreien-Streit-um-SETI-Projekt-entflammt
https://derstandard.at/2000011777767/Lauschen-oder-Schreien-Streit-um-SETI-Projekt-entflammt



Freitag, 6. Juli 2018

Erinnerung an ein früheres Leben - Drusen glauben an Wiedergeburt

Petermann berichtet in seinen 1865 in Leipzig erschienen Reisen im Orient:

So behaupten sie (die Drusen), dass vor 50 Jahren ein Kind von ihnen auf dem "hohen Gebirge" el Dschebel el a`la in dem Gebiete von Haleb noch vor seinem fünften Lebensjahr über die ärmliche Lebensweise seiner Eltern sich beklagte, und versicherte, dass es in Überfluss gelebt habe. Als man es fragte wo es gewesen sei behauptete es, es habe in Damascus gelebt, Abu Hassan el Qabbani geheissen, sein Haus habe in der Straße, dem Stadtviertel der Teimener gelegen, und es habe bei seinem Tode Frau und Kinder hinterlassen.

Als dann sei es in dem Ort N. N. geboren worden, aber schon nach einem halben Jahr gestorben, und darauf zu ihnen gekommen.

  
Weil das Kind die Behauptung immer wieder wiederholte, fuhr man schließlich mit ihm nach Damaskus, wo es die Straßen und Plätze erkannte und richtig benennen konnte. Es erkannte auch einige Personen und nannte sie beim Namen, als ihm diese begneten. Schließlich erkannte es auch die ehemalige Ehefrau wieder. Danach erzählte er einige Erlebnisse die von den Anwesenden allesamt bestätigt wurden. Er erzählte auch von einem Krug, in dem sich Münzen befanden und den er versteckt hatte, nannte das Versteck und auch das stellte sich als richtig heraus. Die ehemalige Familie (seine ehemaligen Kinder waren älter als er selbst) gab ihm einen Teil des Geldes und dann verließ er sie wieder.
(Reinkarnation: Weltgeschichte einer Idee, von Helmut Obst, C. H. Beck) 


Derzeit gibt es Forschungen zu diesem Thema. http://parapsychologie.ac.at/programm/ss2018/fartacek/fartacek.pdf 
Konzeptionen der Wiedergeburt und Fälle von sprechenden Kindern unter den Drusen. Von Gebhard Fartacek - über das FWF Projekt
„Tod & Leben: Lokalkulturelle Konzeptionen der Wiedergeburt unter den Drusen im Nahen Osten“

Die Ergebnisse dieser Forschung unterstützen die Behauptungen Stevensons. Kinder die sich an frühere Leben erinnern, starben meistens in ihrem erinnerten Vorleben auf gewaltsame Weise. 

Äußerliche Ähnlichkeiten mit dem Menschen, der man früher war, sind offenbar häufig. Der Mensch hat das Gefühl, noch etwas erledigen zu müssen, geht aus den Fallberichten hervor. Was man in unserer Kultur, wo man nicht an Wiedergeburt glaubt, in Form von Geistern und Spuk festzumachen versucht. Die Idee  ist im Prinzip in gewisser Weise dieselbe. Wer glaubt etwas verpasst zu haben, weil er jung stirbt, oder jemand der ungerecht behandelt wurde, bzw. einem Mord zum Opfer fiel, hat im Jenseits keine Ruhe. Er/sie kehrt wieder zurück. Im Falle der Wiedergeburt besteht dieses "Nicht-vergessen-können" tatsächlich darin, nicht vergessen zu können, während die christlichen Europäer  an ein "Verhaftetsein im Hier und Jetzt" denken. In beiden Fällen bleibt man der Mensch der man ist.

Telekinese kann man nicht beweisen, indem man den Zufall austrickst. Das will er nämlich nicht. ;)


Was ist Psychokinese?

Genau weiß das derzeit wohl niemand. Mit Hilfe von Zufallsgeneratoren versucht man "Anomalien" zu finden. Mit anderen Worten, man versucht zu beweisen, dass - im Prinzip jeder - Einfluss auf die Materie nehmen kann, ohne dazu den Körper einzusetzen.

Anhand von Daten aus einer Spielbank in Las Vegas kamen Radin und Rebman (1998) zu dem Ergebnis, dass die Gewinnquoten bei Glücksspielen zur Vollmondzeit sichtbar erhöht sind, was als Modulation einer „Psychokinese-Fähigkeit“ durch die Mondphase gedeutet werden könnte. Durch eine Analyse der Daten des seit Anfang 1997 laufenden Fourmilab-Retro-PK-Experiments1 konnte ich den von Radin und Rebman gefundenen Vollmondeffekt (vgl. auch Radin 1997, S. 175-189) in einer unabhängigen Untersuchung bestätigen (Etzold 2000). Radin und Rebman (1998) gaben ein um den Vollmondtermin zentriertes Intervall von drei Tagen an, in dem ein Spitzeneffekt gefunden wurde, an anderer Stelle ihres Aufsatzes war von einem Intervall von nur einem Tag die Rede.

Zeitschrift für Anomalistik Band 2 (2002), S. 76-79 auf http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/science/lunarpsi2.htm


Leider ist der Herr Pfarrer Etzold, der diese Versuche machte und dazu Bienen über den Bildschirm laufen ließ, bereits verstorben. Deshalb wurde der Versuch eingestellt.


Ergebnisse der Versuche sind noch hier zu finden.

http://bs.cyty.com/menschen/e-etzold/archiv/telemech/scores.htm

Als ich im Mai 1999 in Princeton war, wurde mir beteuert: Wir haben zwar keine umfassende Erklärung, aber dass der Effekt existiert, steht außer Frage. Selbst der berühmte Magier James Randi, bekannt als Entlarver von parawissenschaftlichen Scharlatanen, konnte keine Unsauberkeiten entdecken. Man sei über die Phase hinaus, in der es um den bloßen Nachweis gehe, sagte Bob Jahn. "Die sklavische Beschäftigung mit der Replikation ist nicht hilfreich." Stattdessen erforsche man nun Details und Anwendungen. Pear-Mitarbeiter Roger Nelson etwa glaubt, dass die Zufallsgeneratoren auch die Schwingungen und Konflikte in Gruppensituationen aufzeichnen können. Inzwischen vertreibt Pear sogar kommerziell ein kleines tragbares Gerät, mit dem etwa Firmen die Harmonie bei ihren Vorstandssitzungen überprüfen sollen.

Die sensationellen Pear-Ergebnisse früherer Jahre konnten nicht wiederholt werden. Zwar registrierten alle drei Institute Abweichungen vom Mittelwert, aber die waren um den Faktor 10 kleiner als zuvor und erreichten nicht die Signifikanzschwelle von fünf Prozent. Und untereinander widersprachen sie sich auch noch - so erzielten etwa die Gießener Operatoren die höchsten Werte gerade dann, wenn sie besonders niedrige erzeugen wollten.

http://www.zeit.de/2000/26/200026.parapsychologie_.xml


Was ist Zufall eigentlich?

Man geht davon aus, dass es ein "Gesetz des Zufalls" gibt, denn sonst hätten die ganzen Psi-Versuche die beweisen sollen, dass Ergebnisse oberhalb des Zufalls liegen, keinen Sinn.

"Vom Zufall spricht man dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen von mehreren Ereignissen keine kausale Erklärung gegeben werden kann. Als kausale Erklärungen für Ereignisse kommen in erster Linie allgemeine Gesetzmäßigkeiten oder Absichten handelnder Personen in Frage. Die "Erklärung" Zufall ist also gerade der Verzicht auf eine (kausale) Erklärung.

Verwendet man "Zufall" als Beschreibung dafür, dass die eingetretene Endsituation keine Begründung in der Ausgangssituation finden kann, dann muss auch gelten:

* Bei gleicher Ausgangssituation kann es mehrere unterschiedliche Endsituationen geben.
* Es gibt keine erkennbare Ursache für das Zustandekommen einer bestimmten Endsituation.
* Bei Wiederholungen von derselben Ausgangssituation können auch andere Endsituationen eintreten.

Klassisches Beispiel für Zufall ist jede Art von (nichtmanipuliertem) Glücksspiel: Bei einem idealen Würfel kann für jeden Wurf ein Wert von 1 bis 6 auftreten. Vor dem Werfen kann nicht vorhergesagt werden, welches Ereignis eintritt. Tritt ein Ereignis (wie eine gewürfelte 6 ein), dann gibt es keine erkennbare Ursache hierfür.

Zufall ist auch relevant in der Physik und der Biologie. So ist der Zerfall eines einzelnen radioaktiven Atoms nicht vorhersagbar. Bei der geschlechtlichen Vermehrung werden die Erbinformationen der Eltern neu kombiniert und zwar in einer Weise, die nicht vorherbestimmbar ist."


http://de.wikipedia.org/wiki/Zufall
Es werden im Internet sogar "echte" Zufallszahlen angeboten. Das soll helfen, den richtigen Lottozahlen auf die Spur zu kommen.

https://www.random.org/

Im Gegensatz dazu gibt es "Zufallsprogramme", die selbstverständlich nicht "zufällig" sind, sondern das Produkt menschlicher Programmierer.

Der Computer misst, ob bei den 200 Ziffern mehr oder weniger als die erwarteten 100 Einsen dabei sind - entsprechend geht die Kurve nach oben oder nach unten. Meine Aufgabe ist es, ihn dazu zu bringen, dauerhaft weniger Einsen zu produzieren und damit die Kurve nach unten zu drücken - wie, ist meine Sache. Ich darf meditieren, brüllen oder einfach daneben sitzen und ein Butterbrot essen. Nur Anfassen ist verboten. Allein die Kraft meines Willens soll zum gewünschten Ergebnis führen.

http://www.zeit.de/2000/26/200026.parapsychologie_.xml

Natürlich macht man es aus dem Stehgreif. Kann ja wohl nicht allzu schwer sein, kann schließlich jeder, meint der Versuchsleiter. Dann wundert man sich, dass diese Versuche keine überzeugenden Beweise für Psychokinese ergeben. Man müsste zuerst Leute aussuchen, die bessere Chancen als andere haben, denn es kann nicht sein, dass jeder auf diesem Gebiet gleich ist. Menschen sind niemals gleich, Fähigkeiten sind immer ungleich verteilt. Zwar stellte man fest, dass die Ergebnisse je nach Person nicht gleich sind, aber das Ergebnis ist so minimal, dass es nicht überzeugt. Sobald man alle Personen berücksichtigt, hebt sich dieser minimale Unterschied natürlich wieder auf.
Das Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Institut der Princeton University, New Jersey untersuchte mit wissenschaftlichen Methoden die mögliche Beeinflussung von zufälligen oder maschinengesteuerten Prozessen durch das menschliche Bewusstsein (Telekinese im weitesten Sinne, Human/Machine Anomalies). Das PEAR-Programm wurde 1979 von Robert Jahn gegründet.

Die Versuche sind in der Regel vom Prinzip her ähnlich aufgebaut, und sollen durch umfangreiche Testreihen und Statistiken aufzeigen, ob solche Human/Machine Anomalies möglich sind. So sollen z. B. Testpersonen durch ihre Gedankenkraft versuchen, eine Würfelmaschine dazu zu bringen, möglichst viele Sechsen zu würfeln, oder einen mit radioaktivem Zerfall gesteuerten Zufallsgenerator dazu bringen, von der Normalverteilung abweichend überzufällig viele Einsen oder Nullen zu produzieren.

Dabei zeigen sich bei genügend großen Testreihen (also viele Versuche) signifikante Abweichungen der Statistik im Vergleich zur Testreihe ohne Testperson. Trägt man die Verteilung auf ein Koordinatensystem auf, so sieht man, dass sich die Binomialverteilung zu Gunsten der Beeinflussungen verschieben, werden also ohne Testperson ungefähr 166 Sechsen auf 1000 Versuche gewürfelt, so kann man mit Testperson auf 200 – 230 Sechsen kommen. Diese Beeinflussungen sind, auch wenn sie tatsächlich durch Gedankenkraft erreicht wurden, nur bei genügend großen Testreihen erkennbar. Der Effekt ist also im Alltag nur von sehr geringer Relevanz.

Die hauptsächlichen Forschungsbereiche von PEAR sind

* Human/Machine Anomalies
* Remote Perception (Sinneswahrnehmung über große Distanz)
* Theoretical Models (Versuch, die oben beschriebenen Vorgänge in einem Modell zu beschreiben und zu erklären)

Die Princeton University hat das PEAR im Februar 2007 geschlossen. [1]

Die Forschungen sollen jedoch von einer privaten Einrichtung, den International Consciousness Research Laboratories (ICRL), weitergeführt werden. Siehe hierzu: Global Consciousness Project, wo auch Kritik an der Methodik dargestellt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Princeton_Engineering_Anomalies_Research

 
Was aus diesen Berichten leider nicht klar hervor geht ist, ob die Parallelversuche ohne Beeinflussung durch Menschen, jeweils zeitlich parallel zu denen der Versuche mit Personen stattgefunden haben. Nur dann könnte man sie miteinander vergleichen. Ich gehe einmal davon aus, dass man das berücksichtigt hat.

Wenn der Mond tatsächlich die Ergebnisse beeinflusst, spielt der Zeitpunkt eine sehr große Rolle. Aber wie soll man sich den Mond als Faktor aber überhaupt vorstellen? Der Mond ist an sich immer da. Er wird weder kleiner noch größer. Eher könnte ich mir die vrschieden große Distanz zur Erde als Faktor vorstellen. Solange das nicht geklärt ist, halte ich die Theorie, der Mond habe Einfluss auf die paranormale Fähigkeit der Menschen, für voreilig. Es könnte vielleicht auch andere mögliche Erklärungen geben.

Nun handelte es sich bei den Pear Versuchen vielleicht um Menschen die ausgesucht wurden und die diese Experimente ernst nahmen. Bei den Internetversuchen trifft dies sicher nicht zu. Schon deshalb sind sie etwas weniger aussagekräftig. Jeder kann teilnehmen und niemand weiß was sich die Teilnehmer dabei dachten. Waren sie betrunken oder nüchtern? Alleine oder in Gesellschaft? Man muss  einkalkulieren, dass Menschen nicht immer in gleicher Stimmung sind. Manchmal sind sie müde, konzentrierter, oder unkonzentrierter und viele machen sich einen Spaß daraus, einfach für sich zu testen, ob die Ergebnisse variieren, je nachdem ob sie im Zimmer sind, oder nicht. Zudem muss man sich fragen, was eigentlich beeinflusst wird. Schließlich handelt es sich um eine Fähigkeit, die einem selbst unbekannt ist und von der man nicht weiß, wie man sie freisetzt und wie sie funktioniert.

Ich habe früher auch an solchen Internet-Experimenten teilgenommen, aber immer wieder damit aufgehört, weil mir nicht klar war, was da vor sich geht. Den Weg einer Kugel beeinflussen zu wollen, oder einen Würfel - da ist klar worum es geht. Aber einen Computer beeinflussen!?! Oder noch besser: ein Computerprogramm?

Eine Zeit lang habe ich mich auf die "Bienen" des (leider verstorbenen) Herrn Etzold konzentriert. Ob die Ergebnisse gut, oder schlecht waren weiß ich nicht. Nach langem Probieren begannen jedenfalls die Bienen einmal langsamer zu werden und man sah nicht eine Biene, sondern viele Bienen, die hintereinander dahin schlichen. Das passierte einige Male und ich schrieb eine Mail mit der Frage, ob das Computerprogramm gestört sei. Das war nicht der Fall, es handele sich vielleicht um eine Störung meiner Grafikkarte, wurde mir geantwortet. Damit war der Fall erledigt. Ob ich diese Grafikkarte beeinflusst hatte weiß ich nicht, aber seither frage ich mich, was angegriffen wird, wenn man versucht ein ganzes Computersystem zu beeinflussen. Stört man den "radioaktiven Zerfall", stört man das Computerprogramm, oder nur den eigenen Computer? Kann auch das insofern variieren, als jeder der damit experimentiert, etwas anderes "angreift"? Ich bin davon überzeugt, dass meine Grafikkarte in Ordnung war, denn nach den "Störungen" war alles wieder ganz normal. 


Gehe ich davon aus, dass ich die Karte vielleicht beeinflusst habe - wobei ich auch da sagen muss, dass ich keine Ahnung habe was da genau beeinflusst werden würde - hätte der ganze Aufwand mit dem radioaktiven Zerfall absolut keinen Sinn. Das könnte man theoretisch mit jedem Computerprogramm versuchen, das einen Bewegungsablauf zeigt. Wahrscheinlich bräuchte man dazu auch kein Zufallsprogramm. Man könnte durchaus ein starres Programm verwenden, welches immer denselben Ablauf darstellt. Dann wäre auch ein Einfluss durch den Experimentierenden deutlich und man könnte den ganzen Zufallsquatsch überhaupt weglassen. Die allerkleinste Störung wäre ein Beweis. Wenn ich mir das so überlege denke ich, das sollte ich vielleicht einmal versuchen. Wenn es nichts bringt, so schadet es auch nicht. Es wäre zumindest eine gute Konzentrationsübung.

Die angeblich besseren Gewinnchancen in einem Casino zu bestimmten "Mondzeiten" lassen sich jedenfalls nicht mit den Onlineversuchen vergleichen. Im Casino wird mit Karten gespielt und gewürfelt. Die mit Strom betriebenen Geräte funktionieren auch anders.


Erwarten sich die Wissenschaftler nicht zu viel? Oder erwarten sie sich vielleicht Falsches? Online würfelt man eben nicht - also auch nicht mit dem Hirn. 


Hände weg vom Zufall! Das ist der schlechteste Weg, paranormale Fähigkeiten zu beweisen. 


Ich denke ich gehe jetzt den anderen Weg. Für den Anfang habe ich mir dieses Gif gesucht, aber ich glaube ich muss mir selbst eines machen. 

Aber bitte nicht die reale Welt mit den psychischen Kräften anhalten, falls Sie sich daran versuchen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass unsere psychische Kraft nicht immer so reagiert, wie man es erwarten würde.

Ab morgen werde ich mich jeden Tag einige Zeit über auf dieses Bild konzentrieren und versuchen die Weltkugel anzuhalten. Ich habe dieses Bild spontan unter tausenden Gifs heraus gesucht - es handelt sich also um Zufall. Mich erschüttert, wie ähnlich die Darstellung meinem Traum ist: Gott hielt die Welt an. Trotzdem nehme ich jetzt fürs Erste dieses Bild.

Da ist übrigens der Traum, den ich auch in meinem neuen Buch veröffentlicht habe.
Der Traum hat sich also in gewisser Hinsicht zum Teil erfüllt. Anders als man das erwarten würde. Zumindest die Beschreibung wie Gott aussah, stimmt mit dem Bild überein. Ich habe es noch nie zuvor gesehen und auch nicht nach einem "Gott" gesucht. Ich wollte nur ein Gif das sich gleichmäßig bewegt. Deshalb suchte ich bei Google nach "kostenlose Gifs", klickte ein oder zwei Seiten an, dort dann auch nur kurz einige Gifs und kam schließlich auf die Idee, unter Zauberer nachzusehen. Gleich das erste war es. Zu finden unter https://www.123gif.de/zauberer/
Auch von der Idee her passt das Bild. Ich suchte ja eines das ich anhalten kann. Dieses Beispiel zeigt aber auch, dass sich Träume oft gewisser Bilder bedienen, diese aber falsch interpretieren können. Den Traum hätte ich also besser nicht ins Buch aufnehmen sollen. Außer meine Konzentration führt zum Anhaltend er realen Erde. ;) Was vermutlich nicht passieren wird.

Traum vom 22.6.2012
Gott war da und packte jemanden zornig am Hals. Vielleicht war das ich, vielleicht glaubte ich nur es zu sein. Er war entsetzlich wütend und er sah wie ein Mensch aus. Drohend sagte er etwas gegen die "Ameranis" (es könnte auch Amerantis geheißen haben), die ihn so ärgerten. Dabei dachte ich, er meine Amerikaner. Und er drohte die Welt zu vernichten. Plötzlich hörte die Welt auf zu atmen! Ich (?) beschwor ihn es nicht zu tun, doch er stand weiter drohend da. Es wunderte mich, dass nicht alles plötzlich starb, denn es war, als stünde alles still. Es gab auch kein Geräusch mehr, alles hielt den Atem an. Wahrscheinlich gab er sein Vorhaben dann doch auf und beließ es bei der Drohung.