Psi - Tagebuch

Psi - Tagebuch
die Macht des Unterbewusstseins

Mittwoch, 28. September 2016

Ein Traum

Derzeit bin ich damit beschäftigt, meinen Körper so gut wie möglich zu regenerieren. Abgesehen davon versuche ich wieder einmal meine Vergangenheit neu zu bewerten,, weil man vieles anders versteht, je weiter man sich davon entfernt. Die Psi-Experimente nehmen auch Zeit in Anspruch.
Heute träumte ich in der Nacht, war jedoch zu müde um den Traum zu notieren. Deshalb habe ich das meiste vergessen. Nur Wesentliches blieb mir in Erinnerung.






Anscheinend gab es heftige Regenfälle. Wir befanden uns auf einem eigenartigen Stück Land, von dem aus sehr viel Wasser einen bewachsenen Hang hinab rann. Ich sagte: "Da werden viele Schwammerln wachsen!" Unsere Kirche stand dort und wir befanden und in einem Haus, gleich daneben. Ein riesiger Kran kam angefahren. Die Kirche war zu hoch, da konnte er nicht vorbei. Der obere Teil vom Kirchturm wurde dadurch abgerissen. Wir überlegten, ob wir nicht gleich den ganzen Turm auf die Größe eines Wohnhauses kürzen sollten. Das sah ich sogar, obwohl es nur ein Gedanke war. Die ganze Situation war gefährlich. Auch unser Dach hätte beschädigt werden können.

Sonntag, 18. September 2016

Endlich habe ich mich aufgerafft und mein Buch gemacht

Endlich habe ich mich aufgerafft und mein Buch gemacht. Zwei Tage und fast zwei Nächte habe ich dazu gebraucht. Ich habe es nicht für andere Menschen geschrieben, sondern für mich - auch wenn es öffentlich zugänglich ist. Der Gedanke jemand könne meine Bücher kaufen, ist mir sogar fast zuwider. Tief drinnen in mir, lehne ich das ab, spüre ich deutlich. Weil es ein Zwang ist, schreibe und gestalte ich. Auch um meine Gedanken zu ordnen.

Es hat lange gedauert, alles sozusagen zu verdauen. Jetzt muss ich mich nicht mehr damit herum schlagen, mich nicht mehr damit beschäftigen. Meine Bücher sind Kinder, die ich weggelegt habe, nachdem sie geboren wurden. Ziemlich nachlässig war ich auch bei der Herstellung. Hauptsache ich habe es möglichst schnell hinter mich gebracht.

Im Verlauf des Schreibens und bei der Auswahl der Fotos, wurde mir vieles klar, was ich bisher nicht verstanden habe. Sehr vieles sogar. Die meisten Menschen werden meinen Gedanken vermutlich nicht folgen können und auch gar nicht folgen wollen. Von der Sucht, andere überzeugen zu müssen, habe ich mich zum Glück schon lange befreit. Es gibt nur einen Menschen den ich überzeugen muss: mich selbst.






Ich habe dieses Buch wieder bei LULU herausgebracht, weil mir das nur ein Exemplar des Buches kostet. Keine weitere Verpflichtung, keine mühevolle Kundenwerbung. Es wird sowieso so ziemlich jedem zu teuer sein. Genau das habe ich auch bezweckt. Was nichts kostet, ist nichts wert.

Alleine das Schicksal entscheidet, ob jemand außer mir es jemals lesen wird. Mich interessiert es nicht mehr. Hauptsache ich habe es geschrieben.Es ist wie eine Erlösung.


Mittwoch, 14. September 2016

Zwei kurze Traumszenen

Gemerkt habe ich mir vom ersten Traum nur eine kurze Szene. Dabei ging es um den Garten, in dem ich mit jemandem umherging. Es wuchsen Bäume, die ich aus dem realen Leben nicht kenne. Wahrscheinlich kannte ich sie auch im Traum nicht. Die meisten davon waren eher kleiner, doch manche waren auch schon ganz schön hoch gewachsen. Es sah überhaupt alles ganz anders aus, als es real aussieht. Ich war irgendwo oben, vielleicht auf einem Baum? Unten sah ich einen Asiaten gehen, von dem ich annahm, er sei Chinese. Dieser Mann hatte etwas Geheimnisvolles, Gefährliches an sich. Da kam M. hinzu und begann, sich mit dem Unbekannten per Du zu unterhalten. Das wunderte mich schon sehr.






Der Anfang der Traumszene ähnelte einem anderen Traum, den ich vor kurzer Zeit hatte. Die Türe zum Wohnzimmer war offen, ich hörte etwas von der Treppe her und ging nachsehen. Meine Mutter war halb hinaufgestiegen, konnte nun jedoch nicht mehr weiter. Es wunderte mich, dass sie überhaupt Stufen steigen konnte und ich fragte mich, wie sie zu uns habe alleine kommen können. "Wenn du die Stufen hinaufsteigen kannst, kannst du zu mir immer am Nachmittag kommen!", meinte ich. Mit großer Anstregung konnte ich sie dann doch noch weiter hinauf ziehen. Es war gerade Nachmittag. Plötzlich wurde ich (im Traum) wach. Offenbar war ich eingeschlafen, konnte mich jedoch gar nicht erinnern wie ich ins Schlafzimmer gekommen war. M. wollte gerade ins Bett gehen, das hatte mich aufgeweckt. Da fiel mir meine Mutter ein. Auf sie hatte ich total vergessen. Schnell stand ich auf, ging ins Wohnzimmer. Da sah ich, wie sie gerade mein Bettzeug auseinander nahm, weil sie damit nicht zurecht kam. Sie wollte sich das Bett herrichten, konnte es aber nicht. Als ich genauer hinsah merkte ich erst, dass sie ein Windel angehabt und dieses zerrissen hatte. Außerdem hatte sie einen Katheter, was bisher nicht (auch real nicht), der Fall gewesen war. Doch den hatte sie herausgerissen. Das Wohnzimmer stand unter Wasser. Eigentlich war es ja kein Wasser, sondern Harn. Doch das konnte man nicht erkennen. Ich sah auf die Uhr: es war bereits 20 Uhr. Das war sehr spät, weil sie um diese Zeit ja schon die Tore zusperrten. Es war also unbedingt nötig noch schnell anzurufen.

Dienstag, 13. September 2016

Wieder einmal ein Traum - er könnte symbolisch gemeint sein

Wo genau ich mich befand, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wußte ich das auch im Traum nicht. Zumindest kannte ich mich in der Gegend nicht aus. Deshalb wußte ich nicht, mit welchem Bus, oder mit welcher Straßenbahn ich fahren sollte. Viele öffentliche Verkehrsmittel waren da. Andererseits war ich genau dort schon einmal gefahren, fiel mir plötzlich ein. Das hatte ich vergessen. Meine Mutter war auch da. Wirklich sehen konnte ich sie nicht, trotzdem erkannte ich sie. Als ich sie fragte mit welchem Bus ich fahren solle (sie kannte sich real in dieser Beziehung immer sehr gut aus) sagte sie: "Das musst du schon selbst wissen!" Sie hatte keine Ahnung. Da erinnerte ich mich aufeinmal wieder, wenn auch nur dunkel. Nun war klar, welchen Bus, bzw. welche Straßenbahn ich nehmen musste. Eine Station musste ich fahren, dann aussteigen und weiter mit der U-Bahn. Jemand schaltete kurz das Licht aus. Es wurde finster, also war Nacht.







Die U-Bahn Station wirkte etwas verlassen, weil sie so groß war und weil tatsächlich relativ wenige Menschen die frequentierten. Ich stieg in den Zug, fuhr einige Stationen, stieg dann aus. Wieder so eine riesige, gesichtslose Halle. Es erinnerte mich an die Bauten im ehemaligen Ostblock. Auch dort war es eher dunkel. Ich suchte eine Toilette, weil ich schon dringend musste (real musste ich auch auf die Toilette). Es gab viele offene, für jeden einsehbare Toilette, aber nur eine einzige, geschlossene. In letztere wollte ich hinein. Davor wartete eine Frau. Das wird dauern, dachte ich. Aber dann kam eine Frau aus der Toilette und die Wartende ging mit ihr weg. Es war frei. Welch ein Glück. Meine Freude währte nicht lange. Ein Blick ins Klo wirkte ernüchternd. Eine sehr schmale Türe, ein winziger, dunkler Raum. Man konnte sich nichteinmal umdrehen. Da wollte ich doch nicht hinein. Junge Männer saßen neben der Türe, nebeneinander an der Wand aufgreiht, auf dem Boden. "Na ihr habt euch aber einen tollen Platz ausgesucht!", meinte ich zu ihnen. Sie behinderten durch ihre Anwesenheit alle Leute die zur Toilette wollten. Die Männer reagierten nicht. Ich verließ die Halle. Draußen war es hell und bunt, viele Menschen waren da, man spürte das Leben, im Gegensatz zur tot wirkenden Halle. Ein alter Mann, vermutlich um die 80 Jahre alt, arbeitete dort. Was genau er machte habe ich vergessen. Er bewegte sich leicht und schnell, wie ein junger Mensch. Ständig lief er hin und her. "So sollte man sein, wenn man so alt ist!", sagte ich zu jemandem.


Das war also der heutige Traum. Er klingt zwar wie eine ganz banale Geschichte, könnte jedoch eine tiefere Aussage enthalten. Es geht um den Weg, den ich suchte und den meine Mutter nicht kannte. Da erinnerte ich mich, schon einmal dorthin gefahren zu sein. Das könnte eine Erinnerung an ein früheres Leben symbolisieren. Zum Schluß sah ich einen sehr alten Mann, der jugendlicher als viele Junge war.


Der Traum von meiner keuchenden Mutter, war offensichtlich tatsächlich eine Voraussage. Denn als ich sie heute besuchte, atmete sie wieder ganz normal. Sie war wach, musste nicht mehr im Bett liegen.




14.9.2016

Offenbar hat sich der Traum doch erfüllt, ist also nicht nur symbolisch gemeint. Heute erschien in der Kronen Zeitung online folgender Artikel:

Ein 89 Jahre alter Eisverkäufer in Chicago kann seinen anstrengenden Job endlich bald aufgeben - dank einer spektakulär erfolgreichen Spendenkampagne im Internet. Innerhalb weniger Tage sagten Spender rund 250.000 Euro zur Unterstützung des gebrechlichen Mannes und seiner erkrankten Frau zu, wie am Dienstag bekannt wurde.

http://www.krone.at/schlagzeilen/spendenkampagne-ermoeglicht-89-jaehrigem-in-usa-den-ruhestand-schlagzeilen-story-529413 

Hier sieht man ein Foto von dem alten Mann.

http://www.bbc.com/news/world-us-canada-37344268

Eine totale Übereinstimmung ist es allerdings nicht. Zwar arbeitet der Mann noch, obwohl er über 80 Jahre alt ist, aber so agil wie in meinem Traum ist er nicht. Vielleicht war er es aber noch mit 80?

Sonntag, 11. September 2016

Ein bedrückender Traum hat sich zum Teil erfüllt - und Gedanken über die Matronen

Vor einigen Tagen hatte ich einen bedrückenden Traum. http://psionik.blogspot.co.at/2016/09/nach-langer-zeit-wieder-ein-traum.html
"Sehr zeitig in der Früh spürte ich plötzlich jemanden an meinem Bett. Bald wurde mir klar, das war meine Mutter. Seltsam an dem Traum war: ich konnte sie nicht richtig sehen, aber hören und spüren. Ihre Stimme klang ungewohnt, keuchend, als würde sie sich stark anstrengen müssen, um überhaupt etwas sagen zu können."
Heute, am 11.9.2016 besuchte ich sie. Man hatte sie ins Bett gelegt, weil sie zu schwach war, um auf dem Sessel zu sitzen. Die ganze Zeit über starrte sie ins Leere, redete zeitweise unverständlich - und sie keuchte genauso wie in meinem Traum. Sie fantasierte. Als ich sie so liegen sah, dachte ich an die 3 Matronen, über die ich gestern gelesen hatte und mir schien es, als habe ich verstanden, was unsere Vorfahren mit diesem Bildnis gemeint hatten.







Das Foto habe ich mir ausgeborgt: Diese Birnen kann man kaufen, siehe http://www.lubera.com/de/shop/birne-saxonia-elektras_produkt-2264689.html)


Birnen gehören zu den Matronen, genauso wie Äpfel und Granatäpfel. Auch die Birne ist ein Fruchtbarkeitssymbol, meint hauptsächlich jedoch die Fruchtbarkeit beim Sterben und nach dem Tode. http://www.sophie-lange.de/matronenkult-und-kultplaetze/wo-goettinnen-das-land-beschuetzten/symbolik-der-opfergaben.php

Die Frau in der Mitte, mit den offenen Haaren, das ist nicht die Jungfrau - sondern das sind wir Menschen. Oder besser: das ist die Seele der lebendigen Wesen. Links und rechts davon sind die Göttinnen. Sie sehen ganz gleich aus, sie unterscheiden sich nicht. Die Eine ist das Tor ins Leben, die andere ist das Tor in den Tod. Im Prinzip ist es ein und dieselbe. Sterben wir, hüllt uns die eine Göttin ein. Sie tröstet uns, schützt uns - die Seele - und nachdem wir in ihrem Schoße ruhten, entlässt sie uns, in Gestalt der anderen Göttin, wieder ins Leben. Die Göttin gibt und nimmt.

Aus dem Mund meiner Mutter hörte ich oft die Worte: "Die sitzt da wie eine Matrone!", deshalb war mir dieses Wort geläufig. Was damit eigentlich gemeint war, wußte ich bisher nicht.

Gudrun Nositschka  http://www.wingarden.de/wing/nos/roemer.html sieht die Symbolik der drei Matronen etwas anders als ich, aber der Unterschied ist nicht gar so groß.

Heute war in der Beilage der Kronen Zeitung ein Bericht über New York, nach dem großen Anschlag. Dort steht: "Nur ein Birnbaum überlebte die Anschläge und blüht heute als einziger Baum am Ground Zero."

Ist es nicht eigenartig, dass man um einen einzigen Baum so ein Theater macht? Wen interessiert sonst schon ein Birnbaum? Doch dieser ist ein Symbol, weil er als einziger Baum überlebte. Genau hier wird die Symbolik fast schon gespenstisch. Granatapfel, Apfel und Birne, waren die Früchte der keltischen Göttinnen. Birnbäume waren den Kelten heilig. Ausgerechnet ein heiliger Baum überlebte das Massaker. Ein Baum, der ein Symbol für den Tod ist. Als wollten die Göttinnen ein Zeichen setzen. Sie sind noch immer da. Die männlichen Götter konnten ihre Mütter nicht wirklich vertreiben. Wer weiß, vielleicht fordern die Göttinnen eines Tages auch ihre Macht zurück? Wir begreifen die alten Gottheiten heute anders, als die Menschen früherer Zeiten es taten. Die meisten Menschen verstehen sie nur als Sinnbilder und nicht als Personen. Im Gegensatz zu Menschen, die noch immer an ihren männlichen Religionen hängen und die sich ihren jeweiligen Gott mehr als menschlich vorstellen - ebenso wie ihren Gegengott, den Teufel.

Doch wenn es auch wie ein Widerspruch wirkt: die alten Götter sind Kräfte, die durchaus wirken und auf die wir psychisch und physisch reagieren. Noch immer erscheinen sie manchen Menschen. Tatsächlich sind es  nur innere Bilder, die gesehen werden, denn sonst gäbe es dafür ja unzählige Zeugen. Doch diese inneren Bilder sind derart intensiv, dass den Sehenden keine Zweifel kommen. Sie geben ihnen eine Sicherheit, die auch auf andere wirkt. Lourdes ist ein lebendiges Beispiel für die Präsenz der alten Göttin.

Derzeit beschäftigt mich die Frage der Wiedergeburt - und da lande ich in der Antike


Derzeit beschäftigt mich die Frage der Wiedergeburt. Besser gesagt, die Frage der Seelenwanderung. Wir tragen so viel in uns, ohne uns dessen bewusst zu werden. Manchmal kann es während des Aufwachens plötzlich zugänglich sein, manches erscheint uns im Traum. Aber auch wenn es tief in uns und total verschüttet ruht, ist es doch da und wirkt. An anderer Stelle habe ich einen sehr alten Traum erzählt, welchen ich immer als meinen "Lebenstraum" begriffen habe. Ob zu Recht, oder zu Unrecht, lässt sich schwer sagen. In diesem Traum gibt es eine Szene, da befinde ich mich auf der Flucht vor einem toten Priester. Als es keinen anderen Ausweg gibt, stürze ich mich von einer Terrasse hinab in ein Gewässer. In der Hand halte ich eine Marienstatue. Während sie auf den Grund sinkt, schwimme ich wieder empor.






Wie genau die Statue aussah, kann ich leider nicht mehr sagen, aber ich denke sie hatte kein Kind und entsprach so ungefähr dieser hier. Es ist eine Darstellung  aus Lourdes. Ich habe sie ausgewählt, weil Lourdes eine Grotte ist und somit typisch für ältere Religionen. Mit dem Christentum hat das eigentlich nichts zu tun. Es ist durch und durch heidnisch. Genauso können wir uns die Religiosität unserer Ahnen vorstellen.

Auf http://www.cubra.nl/doodenbegraven/intacteheiligen/welcome.htm kann man ein Foto von Bernadette im Glasschrein betrachten. Ebenso einige andere, tote Heilige - alles Frauen. Erinnert ein wenig an Schneewittchen? Angeblich wurde Bernadette in ihrem Grab unversehrt aufgefunden. Allerdings muss man wissen, dass man das Gesicht von Bernadette mit einer Wachsmaske überzogen hat, welche man nach Fotos anfertigte. So sah die Leiche nicht aus, als man sie fand. https://de.wikipedia.org/wiki/Bernadette_Soubirous

Die katholische Kirche hat die Verehrung von Frauen ermöglicht, im Gegensatz zu anderen Religionsgemeinschaften, für die Frauen mehr oder weniger inexistent waren. Das ist ein großer Verdienst, welchen man ihr zugute halten sollte. Sie ist die eigentlich Bewahrerin des weiblichen Elements im religiösen Empfinden. Luther hat versucht, dieses Empfinden auszulöschen.

Die keltischen Märchen, welche bis in unsere Zeit überlebt haben, haben zum Teil ein Element mit diesem meinem Traum gemeinsam: eine Marienstatute wird ins Wasser geworfen. Sie sinkt hinab.

Die Legende von Mariabrunn in Wien: Mariabrunn ist der Legende nach der älteste unter den Wallfahrtsorten der näheren Umgebung Wiens. Der Name der Wallfahrtskirche, wie auch der umliegenden Gegend Mariabrunn, stammt aus einer Sage. Diese erzählt, dass die Königin Gisela, Witwe des heiligen Stephan von Ungarn, im Jahre 1042 krank durch die Auwälder des Wienerwaldes spazierte, um sich zu erholen. Als sie Durst bekam, brachten ihre Diener Wasser aus einem nahe liegenden Brunnen. Beim Schöpfen des Wassers entdeckten sie im Brunnen eine Marienstatue. 







Nachdem Gisela das Wasser getrunken hatte, wurde sie sofort gesund und ließ die Statue in eine kleine neu errichtete Kapelle aus Holz bringen, welche aber bald darauf durch den Wienfluss zerstört wurde. Einige Jahrhunderte später, im Jahre 1467, wurde die Marienstatue durch Soldaten des Matthias Corvinus wieder in denselben Brunnen geworfen. Nachdem mehrere Jahre später engelsgleiche Musik aus dem Brunnen zu hören war, wurde die Marienstatue ein zweites Mal von Soldaten Kaiser Maximilians I. gehoben, der für das Bildnis eine neue, steinerne Kapelle errichten ließ.[1] Die Marienstatue, um die sich diese Geschichte rankt, befindet sich heute am Hochaltar der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariabrunn und stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Der historische Brunnen auf dem Kirchenplatz wird von einer Kopie dieser Statue geschmückt. Er trägt die Inschrift: „In diesen Brunnen ist das Gnaden-Bild unser Lieben Frauen, so in dem Hoch-Altar verehret wirdt, erfunden worden von der Koenigin Gisela 1042 von den Ertz Hertzog v. Oesterreich Maximiliano 1490“.[2]

http://de.wikipedia.org/wiki/Pfarr-_und_Wallfahrtskirche_Mariabrunn








Solche Geschichten gibt es viele und sie ähneln einander frappant. Entweder wird eine Marienstatue im Baum gefunden, oder in einer Quelle, oder in einer Grotte - also alles heilige Orte. Baum - Quelle - Stein.
 
In diesem Fall wird kein Baum verehrt, sondern eine Quelle, was durchaus auf einen keltischen Ursprung der Geschichte hindeutet. Obwohl die Christen mit Feuer und Schwert ihre neue Religion verbreitet haben, waren gerade sie es, die es diesen alten keltischen und germanischen Kulten ermöglichten, weiterhin im Bewusstsein der Menschen zu verbleiben. Sie haben sie über die Wirren der Zeiten gerettet.






Diese Legende weist in eine Zeit vor dem Jahr 1000 zurück, in der die Kelten noch nicht christianisiert waren. Aber 1467 wird die alte Geschichte plötzlich erneuert. Da wusste man von den Kelten so gut wie nichts mehr. 

Sieht man sich das Foto der Statue genau an, erkennt man den Mond, auf dem "Maria" steht. Die Kelten verwendeten den Mondkalender. Ihnen war die Mondzeit so wichig, dass sie sogar ihre Gräber nach dem Sternenhimmel ausrichteten.

Ein riesiges frühkeltisches Kalenderwerk wurde im Fürstengrab von Magdalenenberg bei Villingen-Schwenningen bei einer nachträglichen Grabungsauswertung am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz entdeckt. Die Anordnung der Gräber um das zentrale Fürstengrab stimmt mit den Sternenbildern des nördlichen Himmels überein.
Im Gegensatz zu Stonehenge, welches sich am Verlauf der Sonne orientierte, handelt es sich bei dem 100 Meter breiten Grabhügel vom Magdalenenberg um die weltweit älteste keltische Anlage, die auf die Mondzyklen ausgerichtet war. Die Erbauer der Anlage setzten Stangenreihen auf den Hügel, um die Mondwenden zu erfassen. Diese Himmelserscheinungen waren bestimmend für die keltische Zeitrechnung. Durch sie konnten die Kelten Mondfinsternisse voraussagen, wie sie auch am 15. Juni 2011 in Deutschland zu sehen ist.


http://idw-online.de/pages/de/news428157


Maria wird daher nicht zufällig als "Himmelskönigin" auf einer Mondsichel dargestellt. Sie ist wohl die Mondgöttin. 



Leider ist alles hinter Glas und deshalb schwer zu fotografieren. Aber ich glaube, man kann das Wesentliche erkennen. Um diese Statue geht es bei der Geschichte.

Die Kelten hatten aber meistens nicht nur eine Göttin, sondern deren drei. Was ja im Prinzip der Dreieinigkeit des Christentums entspricht - nur eben in einer weiblichen Form. Genau hier findet man bereits den Mond, als ein Element der Darstellung einer Göttin.

Nach der Christianisierung lebten die heidnischen Matronen in der Volksfrömmigkeit weiter. Als die drei heiligen Bethen und die heiligen Schwestern Fides, Spes und Caritas - die legendären Töchter der heiligen Sophia - fanden sie Einlass in die Heiligenverehrung. In lokalem religiösem Brauchtum, zum Beispiel bei der Verehrung der heiligen Brigida, haben sich vorchristliche Vorstellungen erhalten. Die Kulte der Muttergöttinnen flossen in abgewandelter Form in die Verehrung der Gottesmutter ein. Die alten Matronen-Symbole wie Mond, Apfel und Schlange haben auch in Mariendarstellungen große Bedeutung.

Im frühen Christentum wurden die alten Kultplätze weiter von den Menschen besucht. So gab Papst Gregor der Große um 600 die Anweisung, die Heidentempel nicht zu zerstören sondern in christliche Kirchen umzuwandeln. So stehen manche Kirchen an den Kraftplätzen der Götter und Göttinnen. Auf dem Land haben Dorfkirchen, Kapellen, Bildstöcke und Wegekreuze die ehemaligen heidnischen Heiligtümer ersetzt, In der Geisterwelt leben die Matronen als drei unnahbare Juffern weiter. Als geheimnisvolle Lichtgestalten spuken sie an den alten Matronenplätzen, an Quellen und Flüssen.


http://www.sophie-lange.de/matronenkult-und-kultplaetze/als-matronen-noch-goettinnen-waren/index.php 

Eine dieser Spukgestalten ist in Lourde aufgetreten. Als Lichtgestalt, in ihrer einstigen, göttlichen Pracht, gesehen von Kindern. Meine sehr religiöse Großtante war übrigens auch in Lourdes, wurde jedoch nicht geheilt. Ich war also mit christlichen Mythen konfrontiert, hatte aber keine Ahnung von den Kelten, oder den Germanen. Von Statuen in Brunnen wusste ich auch noch nichts. Trotzdem passte mein Traum perfekt in die Geisteswelt meiner Ahnen. Eine unterbewusste Erinnerung? 

Die meisten dieser Geschichten weisen einen Zeitbezug auf, der später ist, als der Ursprung der Legende. Meistens geht es dabei um die Türken, Araber, oder  um die Ungarn. Wobei sich Freundschaft und Feindschaft abwechselten. Sie waren im Bewusstsein, oder im Unterbewusstsein der Menschen fest verankert und wenn Gefahr drohte, stiegen sie wieder auf und der alte Kult wurde aufs Neue lebendig.

1354 fassten die Osmanen auf der Balkanhalbinsel Fuß, zerstörten am 16. 6. 1389 mit der Schlacht auf dem Amselfeld das serbische Reich, besiegten 1396, 1444 und 1448 christliche Heere und eroberten am 29. 5. 1453 Konstantinopel (Istanbul), in der Folge begannen sie mit Vorstößen nach Mitteleuropa.

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.t/t941704.htm

Der ungarische König Matthias Corvinus war in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts der große Gegenspieler Kaiser Friedrichs III. und regierte in den 1480er Jahren als Landesfürst über den Großteil Niederösterreichs. Matthias war der jüngere Sohn von János Hunyadi, einem "homo novus" in der ungarischen Aristokratie, der zum langjährigen Gubernator Ungarns aufstieg und mit seinem Sieg über die Türken 1456 in Belgrad zur Legende wurde. Der Beiname "Corvinus" rührt vom Wappen der Familie Hunyadi her, ein Rabe (lat. corvus) mit einem Ring im Schnabel.

Dieser Matthias marschierte an der Spitze eines Heeres und in Begleitung seiner zweiten Gemahlin, Beatrix von Aragon, in Österreich ein. Die meisten österreichischen Städte kapitulierten, einige wie Krems und das belagerte Wien, leisteten erfolgreich Widerstand. In den Friedensschlüssen von 1477/1478 sicherte sich Matthias die Herrschaft über Mähren, Schlesien und die Lausitz und den nominellen Titel eines Königs von Böhmen. Kaiser Friedrich III. wurde zu einer Zahlung von 100.000 Gulden verpflichtet. Die Zahlungsrückstände waren Anlass eines neuerlichen Krieges. 1484 kapitulierten Bruck an der Leitha und Korneuburg, 1485 Wien. Nach seinem feierlichen Einzug in Wien, am 1. Juni 1485, huldigten ihm die Stände Österreichs unter der Enns (24. Juni). Fortan führte Matthias auch den Titel eines Herzogs von Österreich.
 

http://geschichte.landesmuseum.net/index.asp?contenturl=http://geschichte.landesmuseum.net/personen/personendetail.asp___id=-1750684030

1467 spürte man die kommenden Bedrohungen. Die größte Bedrohung war das osmanische Reich, unterstützt durch verschiedene europäische und orthodoxe Heere. https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkenkriege
Ähnlich verhielt es sich mit Lourdes. Es standen zwei große Kriege bevor, schrecklicher als alles bisher dagewesene. Die Menschen wendeten sich in ihrer Angst und Not verstärkt den alten Götinnen zu - ohne es zu wissen.

Freitag, 9. September 2016

Heute war ein seltsamer Tag - irgendwie bizarr - und einen Zufall gab es auch.

Zuerst der Zufall: Heute kaufte ich eine Frucht, die ich noch nie gekauft habe. Ich bin mir nichteinmal sicher, sie schon einmal gesehen zu haben. Normalerweise gehe ich auch unter der Woche nicht in dieses Geschäft einkaufen. Es ergab sich einfach so, weil jemand mit mir ging und etwas kaufen wollte, was es nur dort gibt. Gleich nach dem Eingang waren diese Früchte deutlich sichtbar ausgestellt. Mir gefiel Farbe und Form. Ich weiß nicht einmal mehr wie das Ding heißt. Es stand etwas von Kiwi darauf. Das klang gut. Das wollte ich unbedingt kosten. Also kaufte ich es - leider. Schmeckt nicht gut. So sieht es aus.






Danach brachte ich meine Begleiterin nach Hause. Das ist eine längere Fahrt. Man kann sich gar nicht genau die Zeit einteilen. Ich lieferte sie ab und fuhr nach Hause. Es lief gerade eine deutsche Serie als ich ankam. Schnell schaltete ich weg - das wollte ich nicht sehen - der nächste Sender war atv. Dort lief Rizzoli und Isles, im Käfig um 20.15. M. sagte zu mir: "Schau die haben das dort auch!" Als ich mich zum Fernseher umdrehte, sah ich gerade noch dieselben Früchte, welche in einer Wohnung auf dem Tisch lagen. Wäre ich zehn Minuten später gekommen, hätte ich diese Szene gar nicht sehen können.

Als ich schlafengehen wollte wurde der Hund wieder unruhig. Deshalb drehte ich den Fernseher wieder auf, schrieb auf was ich gerade schreibe und ließ dabei einfach den Fernseher laufen, ohne zuzusehen. Nur zwischendurch sah ich zu. Da merkte ich, dass die Sendung wiederholt wurde. Ich versuchte die Szene mit dem Obst zu fotografieren, was mir nach mehreren Anläufen auch gelang.




Meine Begleiterin hatte ich zuvor abgeholt. Wir wollten gemeinsam jemanden besuchen. Unterwegs geriet ich in eine Verkehrskontrolle. Drei seltsame Polizisten, die extrem freundlich waren, kontrollierten Führerschein und Zulassung. Einer hatte einen Tick. Sein Gesicht zuckte dauernd. Das war etwas irritierend. Einer lachte beim anderen Fenster herein und der Dritte ließ mich ins Röhrchen blasen. Einmal habe ich das schon gemacht, das ist etwas länger her. Deshalb bin ich mir nicht sicher ob es damals genauso abgelaufen ist. Das Mundstück musste ich selbst aus dem Säckchen nehmen und anstecken. Ich glaube er sagte ich muss hineinblasen bis es tütet, aber es tütete die ganze Zeit. Dann erzählte mir der Zuckende noch etwas von einem Unfall, was ich nicht genau verstand, weil ich ziemlich angespannt war. Mir kam das alles irgendwie komisch vor, aber ich wusste nicht was ich davon halten sollte. Endlich konnte ich weiterfahren.
Kurze Zeit später fuhr ich über den Gürtel. Es gab einen riesigen Stau nach einem Unfall. Polizei und Rettung waren da. Offenbar war ein Mopedfahrer niedergefahren worden.

Danach war ich bei der Bank. Jemand war von mir ermächtigt worden, von einem Konto etwas abzubuchen. Das war geschehen. Doch später buchte die Bank das wieder zurück. Warum das passierte stand nicht da. Wegen der Rückbuchung gab es eine Mahnung und da vielen Gebühren an. Die Bankangestellte mit der ich sprach wunderte sich über das Vorgehen in ihrer Bank, weil es dafür keinen Grund gab. Es dauerte unendlich lange, bis sie endlich jemanden fand der zuständig war. Jetzt wurde das Geld wieder überwiesen - hoffentlich klappt es auch - die Bank muss nun die angefallenen Spesen bezahlen.

Als wir dann später in dieses Geschäft mit den Früchten gingen, befand sich dort eine seltsam aussehende Frau. Sie trug ein langes Kleid, das wie ein Nachthemd aussah. Über dem Kleid hatte sie einen kurzen Mantel angezogen - bei der Hitze - und auf dem Kopf trug sie einen sehr großen Strohhut. Man kam sich vor wie in einem Film. Das Geschäft befindet sich übrigens auf dem Gelände einer ehemaligen Filmfirma. Hoffentlich ist die Dame nicht übrig geblieben? ;)

Am späten Abend schrieb mir dann auch noch jemand, dass ihre Nachbarin, die über ihr wohnt, verstorben ist. Die Frau hatte oft Kontakt zu R. gehabt, als der noch dort wohnte. Sie wurde 67 Jahre alt. 


Es gibt noch einen Zufall, der mir erst jetzt aufgefallen ist, weil ich eben daran dachte, den Kalender umzublättern. Habe ich seit über einem Monat nicht mehr getan.

Heuer habe ich einen Kalender mit Fotos unserer Tiere gemacht.


Am 3. September starb die Katze. Das Foto der Katze habe ich für den Monat September ausgesucht - im vorigen Jahr. Genau dieses Foto verwendete ich auch, als ich über den Tod der Katze schrieb. Es gibt viele Fotos mit ihr, aber ich fand gerade kein anderes und wollte nicht ewig suchen.

Zwei Monate vorher gibt es im Kalender auch ein Foto mit dieser Katze, aber da sieht man sie eng umschlungen mit der anderen. Damals waren sie auch noch zusammen. http://psionik.blogspot.co.at/2016/09/die-katze-ist-heute-gestorben-spuk-und.html