Dienstag, 21. Februar 2017

Wiedergeburt eines buddhistischen Meisters - Ling Rinpoche

Der Dalai Lama wurde von Ling Rinpoche unterrichtet. Einem Lehrer, der - so glauben es die tibetischen Buddhisten - seine Vorleben kannte. 1983 starb er und wurde angeblich 1985 wiedergeboren.

Vor Kyabje Ling Rinpoche waren drei frühere Inkarnationen von Ling Rinpoche Tutoren für die vorherigen Dalai Lamas, darunter das 13., dem 12. und dem 6. Dalai Lamas. Drei Inkarnationen von Ling Rinpoche waren auch Ganden Tripas. Über viele Jahre haben die Ling Rinpoche Inkarnationen viele Klöster in Tibet gegründet und Studenten in jeder Sekte des tibetischen Buddhismus gelehrt. Viele der Mönche in Ling Khangtsen kommen aus diesen Klöstern.
Die aktuelle Inkarnation von Ling Rinpoche ist der spirituelle Leiter und Leiter von Ling Khangtsen. Er wurde 1985 in Indien geboren und studiert an der Drepung Loseling Monastic University, Mungod, Karnataka. Er ist bekannt als Ling Choktul Rinpoche. (wikipedia)

Der wiedergeborene Ling Rinpoche.



Über den "neuen" Ling Rinpoche:

"Inzwischen hat man die Reinkarnation von Ling Rinpoche entdeckt, der ein sehr frecher und lebhafter Junge ist. Seine Entdeckung war eine von denen, bei der das Kind ein Mitglied des Suchtrupps klar erkennt. Obwohl er nämlich erst 18 Monate alt war, rief der kleine Junge die Person beim Namen, ging ihr entgegen und lächelte. Später erkannte er noch mehrere andere Bekannte seines Vorgängers.
Als ich den Jungen das erste Mal sah, hatte ich keinen Zweifel über seine Identität. So wie er sich benahm, war es ganz offensichtlich, dass er mich kannte, obwohl er mir den größten Respekt entgegenbrachte. Bei jener ersten Begegnung gab ich dem kleinen Ling Rinpoche eine große Tafel Schokolade. Die ganze Zeit, die er bei mir war, hielt er sie regungslos mit ausgestrecktem Arm und gebeugtem Kopf in der Hand. Ich bezweifle, dass ein anderes Kleinkind etwas Süßes, ohne es anzurühren, in der Hand gehalten und zugleich noch so förmlich dagestanden hätte.

Als ich den kleinen Jungen dann zu Hause empfing und er an meine Tür gebracht wurde, verhielt er sich genauso, wie sich sein Vorgänger verhalten hatte. Es war offensichtlich, dass er sich auskannte. Als er in mein Arbeitszimmer kam, erkannte er meinen Diener Lobsang Gawa wieder, der sich gerade von einem Beinbruch erholte. Zuerst überreichte ihm der Kleine feierlich einen Katag, dann nahm er eine seiner Krücken in die Hand, hielt sie wie einen Fahnenmast und lief damit lachend und kichernd im Zimmer herum.

Beeindruckend ist auch die Geschichte, die sich in Bodhgaya zutrug, wo der Junge im Alter von zwei Jahren hingebracht wurde, als ich dort Unterweisungen gab. Ohne dass ihm jemand etwas gesagt hätte, fand er mein Schlafzimmer, nachdem er auf allen vieren die Treppe hinaufgeklettert war, und legte einen Katag auf mein Bett.https://www.tibet.de/zeitschrift/rezensionen/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=156&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e9c9698a72cb51177c96c1e0e5167b45

Man setzt voraus, dass Menschen die ihr Leben der Meditation widmeten und eine hohe Bewusstseinsstufe erreichten, sich im nächsten Leben an ihr Vorleben erinnern. In diesem hier geschilderten Fall, hält man den Menschen allerdings sogar für einen Gott, der nur deshalb als Mensch auf Erden wandelt, weil er mithelfen möchte, die leidenden Mitgeschöpfe zu erlösen. Er lebt nicht für sich und was er tut, macht er auch nicht für sich, sondern er opfert sich, indem er das Leid auf sich nimmt, welches das Leben mit sich bringt.

Die Gläubigen verlangen jedoch Beweise. Nur einer der sich an sein Vorleben erinnert und Menschen, Gegenstände und Orte wiedererkennt, kann auch die richtige Person sein. Es wird aber aktiv nach dem Wiedergeborenen gesucht, weil er ein Kind ist und sich im Normalfall wohl nicht von selbst melden kann. Darin besteht jedoch ein großes Risiko. Eine Beeinflussung durch die Umgebung wäre selbstverständlich denkbar und da es auch politische Interessen gibt, wird manchmal versucht, das "richtige" Kind - im Sinne von "passend" - als Wiedergeburt zu etablieren.


Sherrie Lea Laird behauptet, sie sei die wiedergeborene Marilyn Monroe

Im Jahr 2005 schrieb die Krone: "Adrian Finkelstein, klinischer Professor der Psychiatrie, will in der Sängerin Sherrie Lea Laird die Reinkarnation von Marilyn Monroe gefunden haben. Am 13. August wird der Psychiater bei der Lily Dale Assembly, einer spirituellen Community, seine Patientin der Öffentlichkeit präsentieren und seine vermeintlichen Beweise vorlegen. Im Gepäck hat Finkelstein sechseinhalb Jahre Videomaterial über Rückgänge in Marilyns Leben." http://www.krone.at/wissen/forscher-will-monroes-wiedergeburt-belegen-lebt-marilyn-story-33863




Gemeinsam mit Walter Semkiw wollte er damals anhand von äußeren Ähnlichkeiten, aber auch von DNA-Struktur Wiedergeburt beweisen. Darüber habe ich bisher noch nichts gehört.

Finkelstein machte mit Sherrie Lea Laird Rückführungen, aufgrund derer sie, bzw. er, zu der Überzeugung kam, die Frau sei Monroe gewesen. Es gibt eine äußere Ähnlichkeit zwischen den beiden Personen und angeblich singt sie auch genauso. 9 Monate nach dem Tod der Schauspielerin wurde sie geboren. Was etwas irritierend wirkt ist, dass auch ihre Tochter von Finkelstein hypnotisiert wurde, mit dem Ergebnis, die heutige Tochter sei die damalige Mutter gewesen.

Laird ist nicht die Einzige die glaubt, Monroe gewesen zu sein, aber vermutlich die Einzige, die ihr in mehrfacher Hinsicht ähnelt. Ein Hellsichtiger bestätigt die Behauptung: "Unterstützt wird ihre These auch von Kevin Ryerson, einem amerikanischen Parawissenschaftler, der Dank seines Fernsehauftrittes in der ABC-Serie "Out On a Limb" Berühmtheit erlangte. Am 18. Juni und 14. Juli sagte der Hellsichtige, dass "Sherrie Lea Laird die einzig lebende Reinkarnation Marilyn Monroes" sei." http://www.freenet.de/nachrichten/wissenschaft/marilyn-wieder-geboren_730840_4702462.html

Allerdings ist die Behauptung eines angeblich Hellsichtigen kein Beweis. Man müsste schon mehr wissen um ein Urteil abgeben zu können. Möglich ist es sicher. Vielleicht finde ich ja auch noch mehr über diesen Fall.

Ein Lebender verharrt im Zustand des Todes - Ling Rinpoche verweilte 13 Tage im klaren Licht des Todes

Was ist Leben? Was ist Tod? Wissen wir das wirklich?

Die einschneidendste Erfahrung ihres Lebens machte Eleanor Rosch, als sie ans Totenbett ihres tibetischen Meisters gerufen wurde. Kaum hatte die Psychologin der University of Berkeley den Raum betreten, spürte sie eine intensive Präsenz, die von dem in Meditationshaltung sitzenden Toten ausging. "Es war, als ob der Geist von seiner leiblichen Hülle befreit gewesen wäre und unmittelbar zu mir spräche", erinnert sich Rosch. Sie habe die Gegenwart ihres Lehrers stärker als je zuvor gespürt – "als sei der Körper nur ein Filter gewesen, der plötzlich weggefallen war".





(Lama Zopa Rinpoche with His Holiness the Dalai Lama. South India, January 2014. Photo courtesy of the Office of His Holiness the Dalai Lama. http://fpmt.org/teachers/zopa/)


Der Dalai Lama erklärt diesen Zustand so:

"Ling Rinpoche, mein persönlicher Lehrer, verweilte 13 Tage im klaren Licht des Todes. Obwohl er bereits klinisch tot war und aufgehört hatte zu atmen, ruhte er in der Meditationshaltung, und sein Körper zeigte keinerlei Anzeichen des Zerfalls". Den Zustand des klaren Lichts nennt das religiöse Oberhaupt der Tibeter "eine äußerst subtile Ebene des Bewusstseins, die sich in allen Menschen zum Zeitpunkt des Todes kurzfristig zeigt". Sie zeichne sich nicht nur durch "absolute Spontaneität" aus, sondern auch durch "die Abwesenheit eines Ich-Bewusstseins oder eines Festhaltens am Ich". Selbst wir normalen Sterblichen könnten diese "subtile Ebene" manchmal erfahren, sagt der Dalai Lama: "Während des Niesens zum Beispiel, während einer Ohnmacht, im Tiefschlaf und beim sexuellen Höhepunkt".

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/meditation-die-durchleuchtung-der-erleuchtung-a-577626.html

Was dieses klare Licht ist, in welchem sich jemand befindet ist wissenschaftlich ungeklärt. Als Wissenschaftler sich mit den tibetischen Mönchen beschäftigten, starb gerade niemand von ihnen. Deshalb zogen sie unverrichteter Dinge wieder ab. Für eine solche Forschung braucht es eben Geduld.  Da die Wissenschaft bisher nicht erklären kann was das klare Licht ist, müssen wir uns an das halten, was die buddhistischen Meister uns erzählen. Geshe Pema Samten schildert was sich (nach Meinung der Buddhisten) während des Todes abspielt.


"Jedem Wesen erscheint im Tod das Klare Licht. Doch diejenigen, die nicht oder kaum meditiert haben, nehmen das Klare Licht nur als Abwesenheit von Objekten oder Konzepten wahr. Dadurch empfinden sie Angst, was wiederum ihr Anhaften an Konzepten verstärkt. 
Um das Klare Licht wahrnehmen zu können bedarf es einer intensiven Erfahrung über den eigenen Geist, die nur in tiefgründigen Meditation während des Lebens erlangt werden können. Daher können erfahrene Meditierende das Klare Licht erkennen und für ihre weitere Meditation nutzen. Sie erleben das Klare Licht als eine unmittelbar Weisheit über das Leer-sein aller Phänomene von inhärenter Existenz, jener Weisheit, die im Buddhismus als das eigentliche und stärkste Mittel zur Befreiung des Geistes von Leid angesehen wird.
Weit fortgeschrittene Yogis können während des gesamten Sterbeprozesses, der Auflösung der groben und subtilen Ebenen und Energien, meditieren. Zu Lebzeiten haben sie sich in den tantrischen Meditationen die Stufen des Todesprozesses wieder und wieder bewusst gemacht. Zunächst auf der Ebene der Imagination, später sogar als reale Erfahrung. Wenn dann tatsächlich die Zeichen des Sterbeprozesses auftreten, sind fortgeschrittene Meditierende bestens vorbereitet, um das subtile Bewusstsein des Klaren Lichts zur Meditation zu nutzen. Es braucht viel Erfahrung und Übung, um diesen Geisteszustand zu erreichen und das Klare Licht als Objekt der Meditation nutzen zu können." http://www.dharma-university-press.org/component/k2/item/33-wenn-sich-der-geist-vom-koerper-loest.html

Bei der Meditation geht es also in erster Linie darum, STERBEN zu lernen. Buddhistische Mönche und Nonnen widmen ihr Leben dem Tod insofern, als sie ihn zu überwinden versuchen. Während die Gläubigen der Eingott-Religionen und die Materialisten ohne irgendwelche Vorkenntnisse nähern, trainieren die gläubigen Buddhisten das richtige Sterben. Die Lebenden versuchen den Toten noch dazu Anweisungen zu geben wie diese sich verhalten sollen, falls sie aufgrund des Sterbens alles vergessen haben. Nicht das gerade vorhandene Leben soll bewältigt werden, sondern das nächste, noch nicht vorhandene. Die Buddhisten glauben, die Entscheidung über die Form und die Voraussetzungen des nächsten Lebens, würden im Tod getroffen werden. Zwar habe man Karma angesammelt, ob es wirksam wird, steht jedoch noch nicht fest.

Montag, 20. Februar 2017

War Karlen in ihrem früheren Leben Anne Frank?


Diese Frage kann wohl niemand mit Sicherheit beantworten. Angeblich gibt es neben Karlen noch acht weitere Frauen die glauben, die wieder inkarnierte Anne Frank zu sein. Das alleine wäre ein Grund, sich näher mit diesem Fall zu beschäftigen. Doch statt zu untersuchen, verliert man sich in ideologischem Geschwafel. Während die einen um ihr Recht kämpfen, Wiedergeburt als Lohn/Strafesystem darzustellen, wollen die anderen Wiedergeburt verbieten. Hoppla, das gab es ja schon anderswo!

Peking (China), 21.08.2007: Wie das amerikanische Satiremagazin Newsweek berichtet, hat die staatliche Religionsverwaltung Chinas ein Gesetz erwirkt, dass es buddhistischen Mönchen untersagt, ohne vorherigen Antrag und Genehmigung wiedergeboren zu werden. Mönche außerhalb Chinas sind automatisch von der Wiedergeburt ausgeschlossen.

http://de.uncyclopedia.org/wiki/UnNews:China_verbietet_Tibetern_ungenehmigte_Wiedergeburten

Das ist keineswegs eine Satire, sondern die nackte Wahrheit.

Georg Otto Schmid verbietet zwar nicht, aber er meint wohl, das gehöre verboten:

Hier liegt die eigentliche Gefahr des Reinkarnationsglaubens: dass historische Geschehnisse im Grunde jede Bedeutung einbüssen. Einmaliges wird unwichtig, unfaire und auch schreckliche Konstellationen unerheblich oder gar wünschbar, da sie die Möglichkeit schaffen, Karma abzutragen. So wird derjenige Glaube, der geglaubt wird, um der Bedeutungslosigkeit des Einzelnen zu entgehen, zu einem Glauben, der dazu beiträgt, dass das Einzelne der Geschichte seine Bedeutung verliert.

http://www.relinfo.ch/karlen/info.html

Kann man es sich aussuchen, ob es Wiedergeburt gibt, oder nicht? Ich glaube nicht. Entweder es gibt Reinkarnation, oder eben nicht.Abgesehen davon stimmt seine Behauptung nicht. Im Gegenteil wird jedes Lebewesen wichtiger, sofern die Wiedergeburtstheorie Realität ist, weil jedes Vorleben Bedeutung hat für das was man gerade ist.

Wäre es nicht sinnvoller, sich ernsthaft mit diesem Fall zu beschäftigen, statt ihn verbieten zu wollen? Wenn Karlen nicht die Wiederverkörperte Anne Frank ist - warum versucht man nicht, dies zu beweisen - und wenn sie es doch ist - tut man ihr dann nicht doppelt Unrecht?
https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Frank#/media/File:AnneFrankSchoolPhoto.jpg

Was sagt Karlen zu ihrer Geschichte?

Ich kann nicht feststellen, ob sie Anne Frank war, oder nicht, aber ich kann mir Gedanken machen, ob das was sie behauptet plausibel ist, oder nicht. Was spricht dafür, was spricht dagegen?

Die Tagebücher der Anne Frank sind heftig umstritten. Sie wurden immer wieder als Fälschungen bezeichnet, was zu Prozessen und Schlagzeilen führte. Andererseits wurden sie heftig beworben und sogar auf ihrer Basis Theaterstücke geschrieben und auch Filme wurden nach diesen Angaben gedreht.

Im Elternhaus von Barbro Karlen war Anne Frank offenbar Thema, denn - wie Karlen selbst schreibt - fuhren sie mit ihrer Tochter nach Holland, als diese 10 Jahre alt war und besuchten das Haus, in dem Anne Frank sich versteckt hielt. Das tut ja nicht jeder der nach Amsterdam fährt. Es wäre durchaus möglich, dass sie auch schon früher von ihr hörte, oder etwas in der Zeitung las, vielleicht ein Bild sah. Ernsthafte Forscher würden die Eltern über diesen Umstand befragen, leider geht das nicht mehr, weil sie bereits verstorben sind. Ihre angeblichen frühen Erinnerungen könnten theoretisch Pseudoerinnerungen sein, aufgrund von mitgehörten Diskussionen der Eltern über einen Film, oder einen Zeitungsartikel. Der Besucht dieses Hauses könnte auch dazu geführt haben, dass sie sich mit Anne Frank identifiziert. Umgekehrt könnte es sein, dass diese Reise die Folge ihrer unterbewussten Wünsche waren, sich an ihr Vorleben zu erinnern.

Karlen schreibt, sie wäre von einem Psychologen untersucht worden. (Seite 9) Lebt dieser Psychologe noch, kann man ihn befragen, ob diese Behauptung stimmt?

Kontra: Warum schreibt Karlen nicht in der ich-Form, wenn es sich um eine Biographie handelt? Ist sie sich unterbewusst vielleicht doch nicht so sicher, dass sie Anne Frank war und stellt deshalb eine Distanz zur "Wiederverkörperten" her? Warum erfindet sie ausgerechnet einen Namen, der angeblich häufig von Jüdinnen getragen wurde - eine Klischeevorstellung!

Sie schreibt, sie hätte NATÜRLICH vom Hinterhaus und vom Tagebuch gehört, hätte das Tagebuch aber nicht lesen mögen, weil: Sie wollte ihre Erinnerungen ruhen lassen. Und sie wollte sicher sein, daß sie sich etwa nicht bloß "erinnerte", weil sie irgendwo von dieser Zeit gelesen hatte. (Seite 11)

Kontra: Das ist nicht das Verhalten eines zehnjährigen Kindes und schon gar nicht das Verhalten eines Menschen, der sich an ein Vorleben erinnern kann. Ein Kind überlegt nicht, ob es sich vielleicht etwas nur einbilden könnte, weil es etwas liest. Eher würde es begierig das Buch lesen, um sich besser erinnern zu können.

Ob sich alles bei ihren Besuch des Verstecks so abgespielt hat, oder nicht kann man schwer sagen, denn auch hierbei könnte es sich um eine Pseudoerinnerung handeln. Auch darüber hätte man man die Eltern befragen müssen, was jetzt nicht mehr möglich ist.

Kontra: Im Internet gibt es Fotos die eine Ähnlichkeit zwischen beiden Personen beweisen sollen. Karlen hat andere Gene als Frank sie hatte. Sie muss ihr nicht ähnlich sehen. Selbstverständlich könnte es äußer Ähnlichkeiten geben, wenn man wiedergeboren wurde, aber es muss nicht unbedingt sein. Kinder sehen noch nicht so besonders differenziert aus, sie sehen einander oft ähnlich. Es könnte jedoch sein, dass Karlen ein Foto der Anne Frank sah und eine Ähnlichkeit festzustellen glaubte und sich deshalb mit ihr identifizierte.

Pro: Wenn es eine große Ähnlichkeit gibt, könnte das aber auch für eine Wiederverkörperung sprechen. Ich sehe allerdings keine besondere Ähnlichkeit.

Auf einer leider nicht mehr im Internet aufzufindenden Seite 
schreibt sie:

"Ich war acht oder neun Jahre alt, als meine Lehrerin in der Schule von Anne Frank zu erzählen begann. Ich war höchst erstaunt, wie sie mir etwas erzählen konnte, was ich schon mein ganzes Leben lang gekannt hatte. Ich hörte die Geschichte und begriff, dass Anne Frank eine berühmte Person war, die dieses Tagebuch geschrieben hatte. Als meine Lehrerin über Anne Franks Leben sprach, wußte ich, dass manches stimmte, manch anderem aber konnte ich nicht zustimmen."

Kontra: Sie wusste also schon relativ früh wer Frank war. Warum konnte sie manchem nicht zustimmen? Es gibt keinen Grund an dem zu zweifeln, was Anne Frank schrieb. Vielleicht wurde einiges weggelassen, aber es wurde nichts dazu getan.

"Aber seither habe ich keine vergleichbaren Erlebnisse gehabt, außer in meinen Träumen. Als ich etwa fünfzehn war, begannen die Träume allmählich abzuklingen und wurden unbestimmter. Langsam ließen sie mich los,"

Kontra: Sie sagt, sie habe ihre Informationen aus Träumen. Normale Träume sind keine sichere Informationsquelle. Visionen schon, aber davon sagt sie nichts.

Kontra: Dass sie Polizistin wurde, obwohl oder gerade weil sie Angst vor Uniformen hatte, ist eher wenig überzeugend.

"Es war trist und düster und unheimlich, aber das war ja viel besser, als lebendig vom Hitlervolk verbrannt zu werden." (Seite 31)

Die Juden wurden nicht lebendig verbrannt, sondern vorher vergast.

"Sie schreit laut auf, als jemand sie im Nacken fasst und sie hervorzerrt.....und als sie die Treppe hinunter gejagt wird, fällt sie auf der untersten Stufe und bleibt liegen. Voller Entsetzen blickt sie zu ihrem Peiniger auf. Seine Augen glühen vor Haß, er reißt sie an den Haaren vom Boden in die Höhe. "Hoch mit dir, du Schlampe" Er zieht sie an den Haaren auf die Straße hinaus ...." (Seite 134)

Kontra: Dem steht die Aussage von Annes Vater gegenüber der sagte, Karl Josef Silberbauer habe sich bei der Verhaftung korrekt verhalten. Er wollte sogar auf dessen Verfolgung verzichten und lieber die Person finden, welche die Familie verraten hatte.

An das Wort „Silber“ aus Silberbauers Namen konnten sich 1948 zwei befragte SD-Beamte in einer ersten Untersuchung erinnern. Wiesenthal bat Otto Frank um seine Hilfe, dieser weigerte sich jedoch, da er der Meinung war, dass nicht ihr Verhafter, der auf Befehl handelte und sich Otto Franks Angaben zufolge während der Verhaftung „korrekt“ verhalten hatte, sondern ihre Verräter gesucht werden sollten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Josef_Silberbauer

"Sie wird in ein schwarzes Auto gezerrt und er setzt sich neben sie. Sie spürt, wie sich seine Hände unter ihrem Pullover zu schaffen machen und eine ihrer Brüste umgreifend, während er ihr Gesicht in seinen Schoß drückt........... (Seite 143)

Sie befindet sich in einem Lager und derselbe Mann der sie verhaftet und im Auto sexuell belästigt hat kommt zu ihr und bedroht sie. Eine Aufseherin ist eifersüchtig. Das allerdings zu unrecht, was das Mädchen betrifft, denn dieses wehrte sich bisher erfolgreich gegen eine Vergewaltigung. Die Aufseherin erschießt unabsichtlich den Mann und wird anschließend sofort von anderen Soldaten erschossen. (Seite 163)

Sie hat ihre Mutter und Schwester sterben gesehen und wird nun lebendig in den Ofen geworfen. (Seite 174)

Alles was Karlen hier behauptet, entspricht ganz sicher nicht den Tatsachen. Das ist reine Fantasie. Hier die Tatsachen:

Edith Frank starb am 6. Januar 1945 in Auschwitz an Hunger und Erschöpfung.
Am 28. Oktober deportierten sie 1308 Frauen aus Birkenau ins KZ Bergen-Belsen. Sie gehörten zu den insgesamt 8.000 „kranken, aber potentiell wiederherstellungsfähigen Frauen“ (Müller 2000: 337), die für einen späteren Einsatz in der Rüstungsindustrie vorgesehen waren. In Bergen-Belsen brachte man Anne und Margot sowie die anderen Gefangenen in Zeltlagern unter. Die beiden Mädchen verlegte man im Januar 1945 in ein Schonungslager. Dort traf sie ihre Freundinnen Hannah Goslar und Nanette Blitz wieder, die seit Februar 1944 als „Austauschjüdinnen“ in einem anderen Lagerteil gefangen waren. Bei ihren Gesprächen am Zaun erzählte Anne, die wegen Läusebefalls nur mit einem Tuch bekleidet war, dass sie und ihre Schwester alleine seien,
weil sie ihre Eltern für tot hielt. Hannah und Nanette beschrieben Anne als kahl, ausgemergelt und zitternd, aber Anne zeigte sich trotz ihrer eigenen Krankheit mehr um Margot besorgt.

Im März 1945 breitete sich eine Typhus-Epidemie im Lager aus, die (geschätzt) 17.000 Gefangene tötete und der auch Anne und Margot zum Opfer fielen. Laut Zeugenaussagen fiel Margot geschwächt von ihrer Pritsche und starb. Einige Tage später war auch Anne tot.


Kontra: Sie hat also ihre Mutter nicht sterben gesehen und sie wurde nicht lebend verbrannt.

Die anderen Häftlinge beschrieben Anne als stark oder introvertiert. Ihre Sehnsucht und ihr Lebenswille erwiesen sich als treibende Kraft.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Frank

Kontra: Hätte es derartige, geschilderte Vorkommnisse gegeben, hätten die anderen Häftlinge sicher darüber berichtet. Es handelte sich offensichtlich um die Fantasie eines Kindes, welches Erzählungen über Nazigräuel in ihren Träumen verarbeitete.

Das Buch "...und die Wölfe heulten", im Perseus Verlag erschienen, enthält leider auch nur ganz kurze Fragmente ihrer Träume. Es stellt sich auch die Frage, inwieweit sie sich überhaupt korrekt als Erwachsene an ihre Kindheitsträume erinnern konnte. In diesem Buch geht es auch nicht in erster Linie um Reinkarnation, sondern um ihre derzeitige Geschichte, so wie sie diese sieht. Die Reinkarnationsträume sind nur eingestreut und können wohl insgesamt nicht mehr als drei, oder vier Seiten ausmachen. Sie dienen mehr oder weniger der Erklärung, bzw. Unterstellung, die Leute mit denen sie in diesem Leben Schwierigkeiten hat, wären die wiedergeborenen Verfolger der Anne Frank. Somit weist sie jede eigene Schuld an ihren derzeitigen Problemen weit zurück. Vielleicht distanziert sie sich auf diese Weise auch von der möglichen Kollektivschuld der Europäer an der Shoa. Sie setzt sich gar nicht mit ihrem vermuteten Vorleben auseinander.

Es spricht nicht sehr viel dafür, dass beide Personen identisch sind. Fast nichts von dem was sie über Anne Frank behauptet, entspricht den historischen Tatsachen. Gemeinsam haben beide Personen die schriftstellerische Neigung. Das ist der einzige Berührungspunkt.

Es ist schade, dass bisher Reinkarnationsforscher Karlen anscheinend nicht hypnotisiert haben, um festzustellen woran sie sich wirklich erinnert - oder eben auch nicht und ich verstehe auch nicht, dass sie nicht von sich aus in dieser Richtung forscht. Das wäre man Anne Frank schuldig.

Religionen - religiöse Vorstellungen im Judentum und im Islam stammen aus dem alten Ägypten

Der Auszug aus Ägypten wird wohl anders abgelaufen sein, als die biblischen Autoren es uns weismachen wollen. Es waren auch nicht die Juden, die Ägypten verlassen haben, sondern die Anhänger des Echnaton. nachdem man sie mit einem Fluch belegte und ihre Namen entfernte. Echnatons Mumie wurde zerrissen, seine Anhänger getötet, oder eben vertrieben. Ihre Namen wurden entfernt, weil die Ägypter glaubten, ein Name sei etwas Magisches. Wer den Namen eines Menschen auslöscht, der löscht auch seine Seele aus. Während man überall den Namen des Echnaton entfernte, ließ man den seiner Mutter unberührt. Zerstört wurden Darstellungen des Pharao die ihn bei der Anbetung der Sonne zeigten. Geraubt wurde jedoch nichts. (Die Kunst der Jahrhunderte von Anton Kisa) 



Man also davon ausgehen, dass JAHWE eigentlich ursprünglich der Sonnengott, bzw. die Sonne an sich ist.

Das alte Ägypten ist nicht tot - es lebt in den Köpfen vieler Menschen weiter. Zum einen in der jüdischen Religion, zum anderen im Christentum und im Islam. Juden und vertriebene Ägypter scheinen zu einem neuen Volk verschmolzen zu sein. Ihr geistiger Einfluß erstrckt sich heute auf fast alle Völker dieser Welt, über die religiösen Vorstellungen, die durch sie geprägt wurden. Zwar wurde die Amarna-Religion schon nach kurzer Zeit scheinbar ausgelöscht, aber in Wahrheit erblühte sie erst so richtig, nachdem sie Ägypten verlassen hatte.

Es beginnt bei dem Glauben an einen Gott und geht bis zur Beschneidung, die ebenfalls aus Ägypten stammt. Die Legende von Moses ist ein altägyptischer Mythos, dessen Ende allerdings erst in späterer Zeit real stattfand.

Sogar die Zeugung des göttlichen Menschen,  die wir als christlichen Jungfrauenkult kennen, war bereits im alten Ägypten erfunden worden.

"Jan Assmann:"Nach dem traditionellen ägyptischen Mythos ist jeder König Sohn Gottes und das ist eine Sohnschaft, in die er einsteigt mit der Krönung. Er bekommt damit nicht nur den Thron und die Krone, sondern auch eine Biografie. Diese Biografie besagt, dass der höchste Gott Amun in Gestalt seines Vaters seiner Mutter beigewohnt hat und ihn mit der Mutter, der Königin, gezeugt hat." http://www.deutschlandradiokultur.de/der-wahnsinn-des-echnaton.1278.de.html?dram:article_id=22956

Religionen - religiöse Vorschriften im Judentum und im Islam - Schweinefleisch

Religiöse Vorschriften entstehen immer aus irrationalen Gründen. Dazu gehören Speisevorschriften, die vorschreiben oder verbieten was gegessen werden darf und was nicht. Das Judentum kennt viele Ess-Verbote, wahrscheinlich mehr als irgendeine andere Religionsgemeinschaft. Viele Tiere die nicht gegessen werden darf, sind heute sogar schon unbekannt. Man weiß nicht mehr, was für Tiere das gewesen sein sollen. Das bekannteste Tier, dessen Fleisch Juden nicht essen dürfen, ist das Schwein. Diese Speisevorschrift wurde von den arabischen Moslems übernommen. Weil Menschen anderer Kulturen das nicht verstehen können, suchen sie gerne nach "sinnvollen" Erklärungen für den Ursprung religiöser Vorschriften. Immer wieder taucht daher die Behauptung auf, die Menschen in heißen Gegenden würden aus berechtigter Angst vor Trichinen, das Essen von Schweinefleisch verboten haben. Stimmt nicht.



Die alten Ägypter hielten und aßen Schweine und die modernen Ägypter tun es auch - sofern sie weder jüdisch, noch islamisch sind - und doch stammt diese Speisevorschrift aus dem alten Ägypten.

... so wie Seth der Feind des Horus am Himmel ist, ist das Schwein der Feind des Menschen auf der Erde ... steht im ägyptischen Totenbuch.

Schweine können gefährlich sein. Das betrifft besonders Wildschweine. Gemeint ist bei den alten Ägyptern ursprünglich auch das Wildschwein. Sie greifen mitunter auch Menschen an und sie töten. Fraglich ist aber auch, ob ursprünglich mit "Schwein" tatsächlich das Hausschwein gemeint ist, oder doch eher das Flußpferd. Flußpferde sind sehr gefährlich. Ein afrikanisches Volk macht sich dies zunutze, indem es die Flußpferde der Gegend versorgt. Zum Dank dafür bekämpfen diese Flußpferde dann menschliche Angreifer, die Angehörige dieses Volkes überfallen.

Alle nachträglichen Erklärungen wie: Schweine seien unreine Tiere, sexuell unanständig, usw., kamen auf, weil man nicht mehr wusste, was diese Vorschrift bezweckt. Die Ursache liegt gewiss in diesem alten Mythos. Irgendwann wurde er von jemandem vermutlich dahingehend interpretiert, dass man Schweine nicht essen darf. Denn das Schwein galt auch als Verkörperung von Seth, oder von Ibka, der Wächtergottheit, welche die Toten hindert, am Tag in die Welt der Lebenden zu gehen. (Säugetiere in der altägyptischen Literatur von Ingrid Bohms)

Im Prinzip ist das Judentum eine altägyptische Sekte, die man als solche nicht mehr erkennt, weil es zahlreiche Undeutungen und Namensänderungen gibt, was die Mythen angeht, auf denen sie sich gründet. Bis hin zu verschiedenen Festen und Gebeten gibt es jedoch deutliche Übereinstimmungen. Ein Bocksopfer am 15. Abib oder Nisan für Jahwe, entspricht beispielsweise dem Schwein- oder Bocksopfer der Ägypter für Osiris/Lunus, oder Osiris/Thot am 15. Pachon. (Völter, Der Ursprung Von Passah und Mazzoth, Brill. Leiden 1913). 

Obwohl das Schwein meist als Opfer verpönt war, da es als unrein galt, schlachtete man es bei Mondfesten (Vollmond) und brachte es den Mondgöttern dar. Denn das Schwein war nicht nur der Feind der Sonne, sondern auch der Feind des Mondes. Ein Teil des Fleisches wurde zu diesen Gelegenheiten verzehrt. Man vermutet aber, dass es von Menschen, die auf rituelle Reinheit achteten, insbesondere der Priester, gemieden wurde.


Tsunami - Ein Kind fühlt den Tod nahen.


Am Sonntag, den 29. November 2009 sprach eine Frau im Fernsehen über ihren 6jährigen Sohn, der einige Jahre zuvor beim Tsunami ums Leben kam.


Es war ein schöner Urlaub. Da sagte das Kind zur Mutter. "Werde ich früher sterben als du?" Die Mutter versuchte ihm zu erklären, dass sie früher sterben werde als das Kind. Er fragte sie aber immer wieder. Dann sagte er: "Mama, ich habe solche Angst!" Er konnte nicht erklären warum, sagte es aber auch immer wieder. Eine CD wurde am Strand verkauft. Der Text lautete so ungefähr - ich liege tief unten im Wasser... und er wollte diese CD unbedingt haben. Die CD hörte er sich dauernd an. Das ging einige Tage so, dann kam der Tsunami. 

Das Kind war verschwunden. Die Mutter hoffte, der Sohn habe überlebt. Sie war davon überzeugt zu spüren, dass er lebt und sie suchte ihn bis zur Erschöpfung. Dann fuhr sie nach Deutschland, um sich kurz zu erholen.

Eine Wahrsagerin behauptete, sie hätte das Kind lebend am Urlaubsort gesehen und begleitete sie wieder zurück - und zwar auf eigene Kosten. Es ging der Frau also nicht um Geld. Sie war von ihrer Fähigkeit überzeugt. Die Mutter fand den Sohn jedoch nicht. 

Als sie schließlich wieder nach Deutschland zurück kam, erfuhr sie, dass man ihn tot gefunden hatte. Er hatte das Unheil nahen gespürt, war aber nicht imstande gewesen, es zu verhindern.