Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Sonntag, 22. Oktober 2017

Traumerfüllungen - oft betreffen Träume reale Personen aus dem eigenen Umfeld

Mein Traum vom 3.7.2005, dokumentiert in dem Buch PSI-Traumsammlung 2005/04, schildert eine reale Situation in der Zukunft, die nicht vorhersehbar war. Keine der beteiligten Personen kennt den Traum.

http://www.lulu.com/shop/maria-sand/psi-traumsammlung-200504/paperback/product-22080587.html

Ich war bei Z. auf Besuch. Sie hatte eine sehr große Wohnung (entspricht derzeit nicht der Realität) In einem Zimmer hielt sie Vögel, die ich im Traum kannte, in der Realität nicht. 

Dieser Traum hat sich erfüllt. Z. wohnt derzeit in einer großen Wohnung, die ihr aber nicht gehört. Sie hätte diese Wohnung nicht selbst bekommen können. Es hat sich so ergeben, weil ein Bewohner auszog, den sie 2005 vermutlich noch gar nicht kannte und ein anderer sie aufnahm. Auch das war 2005 nicht vorhersehbar. Bis vor kurzem - 2016 - wohnte sie noch in einer kleinen Wohnung. Jetzt sind ihre Vögel in einem eigenen Zimmer, was vorher nie der Fall war. Einen Vogel kenne ich. Den hatte sie schon 2005. Die anderen Vögel kenne ich jedoch nicht.

Wie man sieht, stehen viele Ereignisse schon mehrere Jahre vorher fest. Auch wenn wir selbst - wie in diesem Fall - gar nicht fähig sind, selbst einen bestimmten Zustand herzustellen, ergibt es sich im Laufe der Zeit ganz einfach von selbst. Zufällig würde man meinen und es ist auch im Prinzip zufällig. Manche Ereignisse lassen sich verhindern, aber nur wenn man weiß was bevorsteht. Wahrscheinlich nicht alle, aber einige doch. Zumindest sagte mir ein Traum einmal: ... "das muss nicht sein". Manches muss aber sein.
Ein anderer Traum erklärte mir, ich könne bestimmte Beträge im Lotto nicht gewinnen, weil schon vor dem Spiel feststand, wer die Gewinner seien. Nur manche Beträge stünden noch zur Verfügung. Davon könne ich etwas gewinnen. Daraus schließe ich, dass Lottogewinner - zumindest was die größeren Beträge betrifft - schon lange vor dem Spiel "feststehen". Sie sind bereits zu einem viel früheren Zeitpunkt dazu "bestimmt" worden, viel Geld zu gewinnen. Wahrscheinlich schon viele Jahre zuvor. Ob wir selbst unterbewusst verschiedene Entscheidungen treffen die uns ermächtigen, etwas zu erreichen was wir erreichen wollen, oder ob es sich um etwas wie unpersönliche Mächte handelt, die uns dazu zwingen, lässt sich schwer sagen.

Menschen die zu Paranoia neigen, dazu zähle ich nicht nur psychisch Kranke, sondern auch Skeptiker, Polizisten, etc, sollten sich von paranormalen Träumen fern halten. Wer nichts von Bestimmung, Schicksal und ähnlichen Dingen versteht, könnte bei der Beobachtung von paranormalen Träumen in Wahnsinn verfallen.

Freitag, 20. Oktober 2017

Mackenzie King - Spritualismus - die Toten befragen - Mrs. Rachel Bleaney, Etta Wriedt und wieder einmal die 17

Mackenzie King  https://de.wikipedia.org/wiki/William_Lyon_Mackenzie_King war an Okkultismus interessiert. Es war eine große Überraschung für die kanadische Öffentlichkeit im Jahr 1950, dass Mackenzie King, der 22 Jahre lang Premierminister Kanadas war, ein großes Interesse am Spiritualismus hatte und oft mit den Toten kommunizierte. Das verriet er in seinem Tagebuch. Nur wenigen Personen waren seine diesbezüglichen Interessen bekannt. Sein Tagebuch erschien in Auszügen. Eigentlich hätte es vernichtet werden sollen. Das war sein Wille. Daran hielt man sich jedoch nicht.

Macleans meinte: Wenn Kingg befohlen habe, sein Tagebuch zu zerstören, dann ist "die Antwort, es ist schmerzhaft, verrückt, entgegen dem öffentlichen Interesse - und leider! außer Streit. Die Wünsche von Herrn King müssen befolgt werden. Macleans bezweifelte jedoch das Recht der Politiker, ihre öffentlichen Dokumente zu zerstören - jene Dokumente, die sie in der Durchführung ihrer öffentlichen Angelegenheiten geschaffen haben.
"Welches Recht hat ein Politiker, ein Staatsmann oder ein militärischer Führer?", fragte das Magazin, "seine offiziellen und halboffiziellen Dokumente unter Verschluss zu halten während er im Amt ist, sie mit zu nehmen, wenn er das Büro verlässt, was er gerne vergessen würde verschweigt, und dann den Rest einem ausgewählten Biografen zukommen lassen oder sie als Material für ein Buch oder eigene Bücher benutzen? « Macleans hatte eine sehr einfache Antwort: keine.
 
Manche nahmen diese Logik und wandten sie auf das Tagebuch selbst an. Tagebücher könnten privat sein. Aber das Ottawa Journal machte deutlich, dass die Privatsphäre des Königs nur so lange respektiert werden konnte, wie er das Tagebuch nicht öffentlich machte. King (oder seine literarischen Testamentsvollstrecker) hatten es erlaubt, sein privates Tagebuch für die offizielle Biographie zu verwenden. Nachdem bestimmte Teile des Tagebuchs in der offiziellen Biographie verwendet worden waren, konnte die Öffentlichkeit nur die vernünftige Frage stellen: Was war sonst ausgelassen worden?

https://www.thestar.com/news/insight/2017/05/07/putting-mackenzie-king-on-freuds-couch.html 

Zum Glück wurde das Tagebuch nicht zerstört. 

https://www.amazon.de/gp/search?index=books&linkCode=qs&keywords=9781553655602

King war gläubiger Christ, Mitglied der Presbyterianischen Kirche. Als vier Mitglieder seiner Familie 1915 innerhalb kurzer Zeit starben - seine Schwester Bella 1916, sein Vater 1916, seine Mutter 1917 und sein Bruder Max 1922 - tröstete ihn sein Glaube an das Jenseits. Als King seinen sterbenden Bruder Max in Colorado besuchte, sprachen sie vom Leben nach dem Tod. "Ich sprach von Liebe, die stärker ist als alles andere und von meinem Glauben an das unsterbliche Leben ... Ich sagte ihm, dass wir später zusammen sein würden ... Er sagte zu mir:" Du wirst bei mir sein und ich werde immer bei dir sein " . " (Tagebuch, 8. Januar 1922) 

Seine besonders innige Beziehung zu seiner Mutter wurde von vielen Menschen skeptisch gesehen. Seine beste Freundin, Violet Markham, hielt seine Mutterfixierung für eine Tragödie. In ihren Memoiren schrieb sie, wie sie zögerte, "Mrs. King für den Kult verantwortlich zu machen, den die Liebe ihres Sohnes zu ihr entwickelt hatte ... Aber im Jargon der Psychiater ist es unbestreitbar, dass der Mutterkomplex ein Unglück für Mackenzie King war." Er baute ihr sogar nach ihrem Tod einen Schrein. 


Mackenzie King war zunächst skeptisch gegenüber dem Spiritualismus. Im Jahr 1902 schrieb er, dass er ein Buch von Arthur Chambers mit dem Titel " Unser Leben nach dem Tod" wegwarf, nachdem er 30 Seiten gelesen hatte. Er fühlte, dass es blasphemisch war. (Tagebuch, 9. Februar 1902) Nach einigen Erfahrungen mit Wahrsagern und Medien blieb er ihnen gegenüber misstrauisch, aber er glaubte, dass die Verstorbenen noch bei ihm waren. Er schrieb: "Meine Natur und Vernunft revoltieren gegen den Spiritismus." (Tagebuch, 30. Oktober 1925) 


King hatte bereits 1896 in Toronto eine Wahrsagerin konsultiert. Sie hatte ihm "einige seltsame Wahrheiten" gesagt. (Tagebuch, 2. Mai 1896) Sie sagte voraus, dass er im Herbst nach Chicago gehen würde. Sie sagte ihm, dass er alt und erfolgreich werden würde. Er hatte auch noch andere zufällige Begegnungen mit Wahrsagern im Laufe der Jahre. In Calgary 1920 ließ er seine Handlinien von einem syrischen Wahrsager lesen. Er kam zu dem Schluss, dass es "reine Fälschung, aber etwas Unterhaltung" war. (Tagebuch, 13. Okt. 1920) 

Während einer Reise nach Atlantic City im Januar 1925 besuchte er einen "indischen Phrenologen und Palmisten-Astrologen". (Tagebuch, 27. Januar 1925)
 
King hatte sich im März 1925, als er Mrs. Rachel Bleaney von Kingston befragte, ernsthaft um Wahrsager bemüht. Er war fasziniert, als sie die Geister seiner Mutter und seines Bruders Max sehen konnte. Im Oktober des selben Jahres hatte King noch eine Sitzung mit Frau Bleaney und bat sie auch, einen seiner Träume zu interpretieren. Er war mitten in einem Wahlkampf, und als ihre Vorhersage, dass er nach einem harten Kampf um Gerechtigkeit gewinnen werde. Sie hatte seinen Wahlsieg richtig vorausgesagt. Er hatte weiterhin Sitzungen mit Frau Bleaney in den nächsten Jahren, war aber sehr enttäuscht, als er die Wahl von 1930 verlor, nachdem sie ihm vorher gesagt hatte, dass 1930 ein gutes Jahr für eine Wahl sein würde und dass er sicher gewinnen würde.  

Etta Wriedt war ein Medium aus Detroit, das einige Séancen für Mackenzie King durchführte. King verlor das Interesse an Geisterbeschwörungen, nicht, obwohl nicht alles was ihm auf diese Weise prophezeit wurde, auch eintrat. Im Februar 1932 traf er Frau Etta Wriedt aus Detroit im Fulford-Herrenhaus in Brockville. King freute sich, als er mit seiner Mutter, seinem Vater, seinem Großvater, seinem Bruder und seiner Schwester, seinem alten Freund Bert Harper und sogar mit Sir Wilfrid Laurier kommunizieren konnte. Bald war King absolut überzeugt. Er schrieb: "Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Personen, mit denen ich gesprochen habe, die Geliebten und die anderen die ich kannte und die verstorben sind, die Geister der Verstorbenen waren". (Tagebuch, 30. Juni 1932) 

http://houdini.org/MackenzieKingandSpiritualism.html

King war in vieler Hinsicht abergläubisch und maß daher auch vielen Dingen Bedeutung bei, die an und für sich unbedeutend sind. In einem stimmt er mit meiner Theorie überein, auch wenn ich in dieser Hinsicht nicht an etwas Paranormales, sondern an etwas rein psychisches denke. Eine Zahl die ihm bedeutend erschien war die 17, eine weitere die 7.

King mochte die Nummer 17, weil er am 17. Dezember Geburtstag hatte. Als sein Hund Pat im Alter von 17 Jahren starb, bemerkte King, dass Pat ihm 17 Jahre gegeben wurde. Diese Zahl ist seine und meine. "(Tagebuch, 13. Juli 1941)

Ich bin auch an einem 17. geboren und zwei meiner Kinder ebenso. Das ist aber nicht der Grund, weshalb ich diese Zahl beobachte. Es ist einfach eine Tatsache, dass sie überproportional oft in Filmen Verwendung findet. Das erweckt den Eindruck, diese Zahl habe im Bewusstsein vieler Menschen eine besodnere Bedeutung und deshalb verwenden sie diese Zahl unbewusst öfter als andere. 

Eine weitere Parallele: Er sammelte seine  Träume um sie zu deuten.

King befragte viele Geister, darunter diejenigen von Leonardo da Vinci, Wilfrid Laurier, Franklin D. Roosevelt, seiner toten Mutter, seines Großvaters und mehreren seiner Irish Terrier-Hunde, die alle „Pat“ hießen. Christen sind okkulte Praktiken ein Dorn im Auge. Es passt nicht zu ihrem Glauben, weil sie meinen, jede Seele - von Menschen natürlich; mit der Seele eines Hundes zu sprechen, ist für Christen aber total unverständlich - würden sofort in ein Jenseits gehen müssen. Entweder in den Himmel, oder in die Hölle. Deshalb können sie nicht an herum irrende, Geister glauben, oder an solche, die man einfach so rufen kann. King musste seine Séancen geheim halten, weil sie sich nicht mit seinem christlichen Glauben vereinbaren ließen. Er war sozusagen ein Zerrissener. Vermutlich war es seine übergroße Sehnsucht nach seinen verstorbenen Verwandten, welche ihn die rote (christliche) Linie überschreiten ließ. Überzeugte Christen lehnen aber nicht unbedingt den Glauben ab, man könne niemanden herbei rufen. Aber sie glauben es handele sich nicht um Verstorbene, sondern um Dämonen. 

Viele angebliche Medien waren Betrüger.  Ob es stimmt, dass es sogar eine Gemeinschaft von mehreren tausend Medien gab die Informationen austauschten, entzieht sich meiner Kenntnis. Das habe ich zum ersten Mal gehört. https://symboleigenschoepfung.files.wordpress.com/2014/01/die-okkulte-invasion.pdf Mir erscheint das etwas weit hergeholt. Der Autor argumentiert meistens nicht mit Informationen, sondern mit Überzeugungen. Aber sicher gab und gibt es in diesem Bereich viele Betrüger. Vielleicht auch viele die sich selbst für Medien halten, es aber nicht wirklich sind. Bisher wurde noch nie bewiesen, dass irgendein Medium tatsächlich mit Seelen von Verstorbenen reden konnte. Mögliche Erklärungen für solche Phänomene gibt es viele. Es kann sich etwa um Hellsehen handeln. Auch die Tonbandstimmen Forschung liefert keinen Beweis für Geister, die mit uns sprechen wollen. Selbst wenn es sich um eindeutig hörbare und verständliche Stimmen handeln sollte, kann man nicht sicher sagen woher sie stammen. 

King war bewusst, dass er oft betrogen wurde. Deshalb war er auch sehr vorsichtig, was Voraussagen angeblicher Geister betraf. In letzter Konsequenz erhoffte er Antworten von seinen Träumen. Vermutlich war er aber nicht fähig, die Sprache der Träume immer zu verstehen.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Lynn Harper wurde durch Kundalini Yoga plötzlich aus ihrem durchschnittlichen Dasein gerissen

Es werden wundersame Geschichten über diesen Mann erzählt, von denen man nicht weiß, ob man sie glauben soll.

Lynn Harper und Alexander Imich lernten einander über eine Liste von hundert Namen der ISSSEEM - Mitglieder https://www.facebook.com/ISSSEEM/ kennen. Die Auswahl wurde eher zufällig getroffen. Gemeinsam wollten sie Forschungen betreiben und suchten zu diesem Zweck nach einer Person, welche Gegenstände auf psychischem Weg bewegen kann. Sie schätzten, dass ca. 1% der Menschen über diese Fähigkeit verfügt. Nachdem sie auf mehreren Webseiten gepostet hatten, fanden sie Dr. El Amin. Sie annten ihn Safwat. Alle Untersuchungen fanden in der Wohnung von Imich statt. Was nicht unbedingt von Vorteil ist. Auch wenn Imich meinte, die Medien wären in einer normalen Umgebung entspannter und deshalb auch erfolgreicher, muss man die Möglichkeit einbeziehen, dass sie in dieser Umgebung auch schwindeln könnten. Einen möglichen Betrug darf man niemals ausschließen.


https://www.amazon.com/Mystic-Souls-Nineteen-Remarkable-Stories/dp/0595228917

Safwat heilte, indem er die krank machenden Elemente in ein Ei verbannte, das danach eine schwarze Substanz enthielten. Seine Erfolge waren mäßig. Offenbar wurde diese Substanz auch nicht weiter untersucht, was sehr wichtig gewesen wäre. Schließlich sagt der Inhalt des Ei`s sehr aus über den angeblichen Efolg. Wenn diese Untersuchung verabsäumt wurde, kann man nicht von einer wissenschaftlich seriösen Untersuchung sprechen. Leider findet man im Internet kaum genauere Berichte darüber.

Fotografieren ließ er sich nicht. Das würden seine Geistführer, einfache, aber doch geniale, verstorbene Menschen, nicht erlauben. Er behauptete, sozusagen nicht selbst über paranormale Kräfte zu verfügen - bis auf eine - den Kontakt zu diesen Geistern herstellen zu können. Aktiv handeln würden nur sie, nicht er selbst. Imich behaptete, Safwat sei einmal begleitet von einem lauten Krach, plötzlich in seinem Zimmer gestanden, obwohl dieser eben noch unten in der Halle zu sehen gewesen sei. Gleich darauf sei plötzlich - ebenso von einem Krach begleitet - im Zimmer gestanden. http://www.apmagazine.info/index.php?option=com_content&view=article&id=421

Heute lebt Herr Imich nicht mehr. Er wurde 111 Jahre alt. Zum Zeitpunkt dieses Erlebnisses war er auch schon um die 90. Auch wenn Menschen in diesem hohen Alter vereinzelt noch geistig leistungsfähig sind, muss man doch davon ausgehen, dass Imich sich hat täuschen lassen. Es gab keinerlei Kontrolle und keine Zeugen, die seine Berichte hätten bestätigen können.

Über El Amin habe ich sonst nichts im Internet gefunden. Offenbar stützt sich dieser eine Bericht ausschließlich auf das Buch von Lynn Harper, Mystic Souls. In diesem Buch schreibt sie über Erzählunge von Menschen, ohne diese Geschichten kritisch zu hinterfragen. Als Parapsychologin kann man sie daher nicht betrachten. Eine Mystikerin mag sie sein. Sie war ursprünglich eine typische amerikanische Hausfrau und Psychologin. 1986 änderte sich plötzlich ihr Leben, als jemand sie mit Kundalini Yoga bekannt machte. Ihr erstes Buch hieß

https://www.amazon.com/Adventures-Suburban-Mystic-Transformation-Supernatural/dp/1552125319

Auch nachzuschlagen unter google Büchersuche https://books.google.at/

Winston Churchill - außersinnliche Wahrnehmung oder esoterischer Wahn? Denken Rechtsextreme esoterischer als andere Menschen?

Winston Churchill verließ sich oft auf seine innere Wahnehmung. 

Vom Essen lassen sich Menschen nicht so leicht abhalten. Das betrifft selbstverständlich auch Politiker. Doch nicht jeder ist so tollkühn wie Winston Churchill und seine Freunde, dass er auch speist, während in der Nähe die Bomben fallen.

Der 2. Weltkrieg tobte. Churchill und einige Politiker wollten speisen. Sie saßen gerade im Speisezimmer als der Alarm los ging: Bombenangriff. Er ging in die Küche, ließ das Essen im Speisezimmer warm stellen und bat die Angestellten, sofort in den Schutzraum zu gehen.

Kurz danach schlug eine Bombe ein und zerstörte die Küche. Das Essen war gerettet.

Was für die einen außersinnliche Wahrnehmung ist, halten andere für eine esoterische Idee. Skeptiker sprechen nicht von Parapsychologie, sondern von Pseudowissenschaft. Sagen sie Esoterik, so meinen sie Dummheit, Betrug, Wahnsinn. Man kann es sich eben auch leicht machen. Mit etwas das man verachtet, muss man sich nicht ernsthaft beschäftigen.

Esoterik wird aber auch von manchen direkt dem Rechtsextremismus zugeordnet. "Rechte und Rechtsextreme hatten immer ein besonderes Naheverhältnis zur Esoterik", schreibt News. https://www.news.at/a/rechte-esoterik-zusammenhang um gleichzeitig eine Trennlinie zu ziehen: "Heute versteht man Esoterik hingegen als Sammelbegriff für diverse Lehren, die abseits der anerkannten Religionsgemeinschaften stehen und oft auch miteinander verbunden werden." Aber worin besteht denn der Unterschied zwischen Esoterik und anerkannter Religion? In Österreich wird jede Religion anerkannt, die eine gewisse Anzahl an Mitgliedern hat und die auf dem Glauben an höhere Wesen aufbaut. Diese Religionsgemeinschaften kennen all das was die Esoterik "anbietet" auch, denn von dort kommen die sogenannten esoterischen Lehren schließlich her. Man kann und darf nicht zwischen Religion und Esoterik unterscheiden. Beides kommt aus derselben Quelle.

Auch viele Rechtsextreme glauben an paranormale Fähigkeiten, Ereignisse, oder wie immer man es nennen will, genauso wie viele andere Menschen. In jeder Kultur wurde versucht die Zukunft vorher zu sagen, Leben und Tod zu verstehen, sich vor Gefahren zu schützen. Das sind ganz normale, menschliche Eigenschaften. In Europa hatte man alte Kulturen, Kulte und Religionen fast ausgerottet, oder zumindest überdeckt. Durch den Kolonialismus und auch durch neue Forschungsergebnisse, kamen "normale" Europäer vermehrt in Kontakt mit fremden Kulturen und Religionen. Gleichzeitig verloren die europäischen Glaubensgemeinschaften immer mehr an Macht und damit an Kraft. Dadurch entstand die Möglichkeit zu experimentieren und auch fremde Kulte zu erforschen. Der leichte und unbewusste Zugang zu Drogen - sie wurden von Ärzten als Medikamente schon kleinen Kindern verordnet - führte zu Halluzinationen, Veränderungen der Persönlichkeit, zu Angstzuständen und Depressionen großer Bevölkerungsschichten. Gerade die "bessere Gesellschaft" nahm Drogen. In diesem Zustand kann man vieles erleben. Diesen Umstand sollte man in Bezug auf Esoterik nicht unterschätzen. Kulte und Religionen haben sehr oft mit Drogenkonsum zu tun.

Die eigene Vergangenheit wurde bewusster, wenn auch teilweise falsch verstanden. Weil man eben noch nicht so viel darüber wusste, wie man zu wissen vermeinte. Dass sich verschiedene politische Kräfte diesen Umstand zunutze machten ist nachvollziehbar. Politiker fördern das Gemeinschaftsdenken, aber auch die Ausgrenzung - auf dieser Basis lässt es sich leicht herrschen. Das ist auf der ganzen Welt so, das war immer so und es wird auch immer so sein, solange die Menschen in geistiger Hinsicht Tiere sind und bleiben.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Es gibt verschiedene Arten von Besessenheit - der Dibbuk - hebräisch דיבוק = „Anhaftung" - und eine Dibbuk-Box

In den meisten Kulturen gibt es den Glauben an Besessenheit. Der jüdische Volksglaube kennt eine spezielle Form: den Dibbuk.

Mich interessiert das besonders, weil ich als Kind im österreichischen Fernsehen einen Film gesehen habe in dem es um einen Dibbuk ging. Ich denke es wird das verfilmte Theaterstück der Dibbuk gewesen sein: (russisch Меж двух миров [Дибук], trans. Mesch dwuch mirow [Dibuk]; jiddisch: דֶער דִבּוּק - צִווִישֶן צְווַיי ווֶעלְטֶן, Zwischen zwaj Welten – der Dibuk) ist ein Theaterstück des jüdischen Schriftstellers Salomon An-Ski. Es wurde zwischen 1913 und 1916 zunächst auf Russisch verfasst und vom Autor ins Jiddische übersetzt. 
Das Stück schildert die Besessenheit einer Frau durch den bösen Geist ihres toten Geliebten, der in der jüdischen Folklore als Dibbuk bekannt ist. Es ist das bekannteste Bühnenwerk von An-Ski und gilt als Klassiker der jiddischen Literatur. (wikipedia)

Mich hat dieser Film sehr beeindruckt, weil ich solche Zustände natürlich nicht kannte. Die Geschichte ist sehr dramatisch und war vermutlich auch nicht gerade für kleine Kinder gedacht. Es gibt aber auch lustige "Dibbuk-Versionen" aus der Hollywood Produktion.

Was ich sehr wohl kannte ist die Veränderung die Menschen durchmachen, wenn sie betrunken sind. In unserer Gesellschaft kennt das vermutliuch jeder. Erwachsene nehmen Betrunkene als "normal" hin, für ein Kind ist die damit einher gehende Persönlichkeitsveränderung aber erschreckend. Auch Geisteskrankheiten oder Demenz verändern einen Menschen - und das macht anderen Angst. Viele angebliche paranormale Zustände werden wohl ganz einfach und auf natürlich Weise zu erklären sein. Das trifft jedoch nicht auf alle zu.

Beim Dibbuk handelt es sich um die Seele eines toten Menschen, welche von einer lebenden Person Besitz ergreift und auf deren Handlungen und Gedanken Einfluss nimmt. Wer nicht mit solchem Glauben aufgewachsen ist, wird wahrscheinlich eher an Irrsinn, als an einen "anhaftenden Geist" denken. Ich glaube das kann es durchaus geben, aber nicht auf Dauer. Weil ich es selbst erlebt habe, aber eben nur für einen sehr kurzen Zeitraum. Das ist so, als würde jemand einem das Hirn "einschalten" und das macht sich selbstständig. Man denkt plötzlich fremde Gedanken. Dabei ging es übrigens auch um etwas Unerledigtes.

Dazu braucht man jedoch einen speziellen Zustand, in welchem man sozusagen angreifbar ist - und man kann sich durchaus dagegen wehren sobald man wieder ganz bewusst ist. Es sind keine bösen Geister, sondern die Seelen von Verstorbenen, die glauben, sie müssten noch etwas erledigen. Ist ein Mensch auf unterbewusster Ebene sehr offen, etwa in der Phase zwischen Schlaf und Erwachen, oder während einer Meditation, kann es ihm passieren, dass jemand versucht, sich seines Körpers zu bemächtigen. Nicht um ihm zu schaden, sondern um tun zu können, was zu Lebzeiten nicht möglich war. Eine solche Attacke wird fast immer als Bedrohung empfunden, was es ja auch ist. Auch wenn kein böser Wille dahinter steht.

Woran erkennt man ob es sich nicht bloß um Einbildung, oder gar um eine psychiatrische Erkrankung handelt? Indem man überprüft, ob das Gedachte der Realität entspricht. Es muss sich dabei allerdings um etwas handeln, was man nachweislich vorher nicht wissen konnte. In solchen Fällen ist immer Vorsicht geboten. Viele Menschen verwechseln eine Krankheit mit einem paranormalen Ereignis.



Im Internet kursierte die Geschichte einer angeblichen "Dibbuk-Box". Behauptet wird, diese Geschichte sei real. http://www.geisternet.com/dokumentationen/mysterioese-faelle/156-die-dibbuk-box.html  Das kann und will ich nicht beurteilen. Es könnte sich auch um eine Werbung für den Film handeln. Der Name ist jedenfalls falsch gewählt, denn eine Box kann keinen Dibbuk haben. Außer man glaubt, wie beispielsweise in Japan, alle Dinge seien beseelt, auch leblose Gegenstände. Eher könnte man sie als Geisterfalle bezeichnen, oder als magische Box, in die man einen bösen Geist gesperrt hat, oder die eine magische Wirkung erzielt. Der Film hat offenbar auch nicht mehr sehr viel mit der erzählten Geschichte zu tun. https://www.youtube.com/watch?v=0gBeG31fX40 Die Seele eines Verstorbenen hätte als Dibbuk einer Box, keinerlei Möglichkeit etwas Versäumtes nachzuholen.

Ich denke es gibt in vielen Familien Boxen, Schachteln, und andere Aufbewahrungsgegenstände mit einer alten Geschichte. Man weiß nicht mehr von wem sie ursprünglich stammte, wer aller sie in Händen hielt und was die darin befindlichen Gegenstände ihren wechselnden Besitzern bedeuteten. So etwas habe ich auch. Diese Kassette ist ein altes Erbstück, in welchem sich verschiedene Gegenstände befunden haben. Man konnte sie nicht einfach so öffnen, weil es keinen Schlüssel mehr gab. Jetzt kann man sie aus demselben Grund nicht mehr zusperren. Ich führe meine paranormalen Erlebnisse jedoch nicht auf diese Kassette zurück. Obwohl sie auf manche Menschen vielleicht auch geheimnisvoll wirkt.


Eine mögliche Traumerfüllung: Mann fährt nur im Retourgang und Vögel fallen tot vom Himmel

Am 1.9.2005 träumte ich, mein Stiefvater (derreal bereits verstorben ist), saß auf dem Beifahrersitz und lenkte das Auto im Retourgang. Ich sagte er solle das lassen, das sei gefährlich.

Der Traum ist in meienr Traumsammlung von 2005/04 enthalten.

Zu finden auf LULU http://www.lulu.com/shop/maria-sand/psi-traumsammlung-auf der "Beifahrerseite". Das macht er zwar schon seit 2004/5 - ein genaues Datum kann er auch nicht nennen, bekannt geworden ist dieser Fall aber sicher erst 200504/paperback/product-22080587.html und auf Amazon https://www.amazon.de/Psi-Traumsammlung-2005-04-Maria-Sand/dp/1326211676/ref=sr_1_6/262-3916606-8173507?s=books&ie=UTF8&qid=1508221140&sr=1-6&refinements=p_27%3AMaria+Sand

Seit Jahren fährt ein Inder nur noch im Rückwärtsgang, erfährt man auf https://www.welt.de/motor/article137262269/Wieso-dieser-Mann-nur-noch-rueckwaerts-faehrt.html Wie man auf einem Foto sieht, sitzt er auch wie im Traum mein Stiefvater, auf der "Beifahrerseite". Das macht er zwar schon seit 2004/5 - ein genaues Datum kann er auch nicht nennen, bekannt geworden ist dieser Fall aber sicher erst nach 2005. Im Jahr 2010 wurde ein Video hochgeladen. https://www.youtube.com/watch?v=4-rUwBpnWEs  Im Jahr 2008 wurde das Buch The Anatomy of Grace von Peter W. Marty veröffentlicht. https://www.amazon.com/Anatomy-Grace-Peter-W-Marty/dp/0806680458 Davor scheint es keine Veröffentlichung gegeben zu haben. 


Der Traum enthält noch einen weiteren Hinweis, der jedoch nicht für Außenstehende überprüfbar ist. 

Traum: Y wollte sich an der Uni anmelden:
 Y. wollte sich zwar an der Uni anmelden, versuchte aber auch als Kindergärtnerin zu arbeiten, woraus aber dann doch nichts wurde. 


Ein weiterer Teil des Traums lässt sich leicht überprüfen.

Traum: Viele kleine Fische flogen durch die Luft - sie würden sterben. Vögel hingegen fielen - ebenso tot - in ein kleines Gewässer. 
Am 5.1.2011 schrieb man auf http://www.sueddeutsche.de/panorama/raetselhaftes-massensterben-auch-in-schweden-fallen-voegel-vom-himmel-1.1043034
"Nach dem mysteriösen Tod Tausender Vögel in den USA ist nun auch Schweden von einem Massensterben betroffen. 50 bis 100 tote Dohlen wurden in der Stadt Falköping entdeckt.... In den USA waren in der Silvesternacht im Städtchen Beebe im Bundesstaat Arkansas zwischen 4000 und 5000 Vögel, überwiegend kleine Rotschulterstärlinge, auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern tot vom Himmel gefallen. Und am Montag wurden in Louisiana nahe Pointe Coupee bei Baton Rouge rund 450 tote Rotschulterstärlinge und andere Singvögel auf dem Highway 1 gefunden. Der Ort liegt im US-Staat Louisiana, rund 600 Kilometer südlich von Beebe."


Montag, 16. Oktober 2017

Wie fängt man einen Geist? Richtig! Mit einer Geisterfalle!

Geisterfallen werden normalerweise von tibetischen, oder von Bon, männlichen oder weiblichen lha - ka gebaut. Auch der Groß-Lama kann als Exorzist fungieren. Manche euroäische neue Heiden bauen auch welche, aber ich glaube, jeder kann das nicht und deshalb werden sie auch nicht funktionieren. Das Problem dabei: man weiß nicht, ob überhaupt ein Geist, oder gar ein Dämon anwesend ist. Daher kann jeder behaupten, er/sie könne eine gute Geisterfalle bauen.

Ich habe eine gebaut und was daran so besonders ist, kann man hier lesen.




Während die Tibeter die Geister auch beschwören und herbei rufen, sie dann auch noch mittels ihrer psychischen Kräfte zwingen in die Falle zu gehen, glauben die neuen Heiden, sie bräuchten nur etwas basteln, herum schwingen - und schwupps - schon sind die Bösen gefangen. So einfach geht es wohl sicher nicht.

Ob Geister gefangen werden, oder bloß Ängste, kann ich nicht beurteilen. Bisher habe ich mich mit solchen Themen nicht beschäftigt.

Die Angst vor Geistern und Dämonen kennen viele Völker. Sie schützten sich dagegen, indem sie Geister entweder fingen, oder ihnen den Zugang verwehrten. In Tibet fängt man Geister und Dämonen mit gespannten Schnüren, in denen sie sich verfangen. Danach wird die Geisterfalle - und mit ihr die Geister - verbrannt, oder an einem geheimen Ort versteckt. Die grundlegende Idee dahinter ist, Geister könnten sich nur gerade fortbewegen. Wer keine Geisterfallen kennt, behilft sich mit Irrgärten, oder mit im Zick-Zack gebauten Brücken. Denn auch Wasser ist für Geister ein unüberwindbares Hindernis. Außerdem mögen sie keine Spiegel, weil sie sich darin selbst erkennen und keine Darstellungen von Dämonen. Sie erschrecken sich entweder vor sich selbst, oder denken sie da wäre schon einer und der würde sie vielleicht angreifen wollen? Wie gesagt, damit kenne ich mich nicht so gut aus.

C. G. Jung beschäftigte sich unter vielen anderen Themen auch mit Geisterfallen.  Frederick Spielbergjet brachte ihm eine nachgebaute aus Tibet. Als er sie neben sich stehen hatte und wartete, ging ein Mann vorbei. Der Mann zog vor ihr den Hut, wie vor einer wichtigen Person. Das beeindruckte Spielbergjet. Nachdem er die Falle zu Jung gebracht hatte, fragte dieser, ob er mit seiner Falle Geister gefangen habe. Worauf er meinte: "I said, ‘Tm very surprised, Dr. Jung, that you as a psychologist ask such a question because we came to talk about the fact that obviously I would not have trapped a ghost with this contraption in Zurich because if there are any ghosts, and there may be some in Zurich and around the Jung Institute, these ghosts would not be the same as the Tibetans are accustomed to and for which purpose these particular contraptions were built.”

https://carljungdepthpsychologysite.blog/2016/07/19/carl-jung-and-tibetan-ghost-traps/

Die Tibeter meinen, es gäbe mehr als 50 000 Geister, aber vielleicht hat jeder Tibeter 50 000 eigene. Verfolgt man den weiteren Verlauf des Gesprächs wird klar, dass es nicht um einfach so herum vagabundierende Geister und Dämonen geht, sondern darum, böse Konsequenzen zu vermeiden. Beispielsweise die negativen Konsequenzen des Erfolgs.

In meiner Sprache bedeutet dies: alles was wir tun und was passiert, hat eine positive und eine negative Seite. Es gibt in diesem Leben nichts was nur gut oder was nur schlecht ist. Erfolg erweckt den Neid der Erfolglosen. Armut erweckt Mitleid der Vermögenden. Das sind Tatsachen, die man nicht beliebig verändern kann. Manche Politiker reden uns ein, man könne Menschen formen wie man sie gerne haben möchten. Aber das ist nicht so. Wir Menschen funktionieren nach ganz bestimmten Gesetzen.

Nun könnte man das alles als psychologischen Trick abtun, der dazu dient, sich sicher zu fühlen.So sehe ich das auch wieder nicht. Unzweifelhaft hat jedes Lebewesen ein bestimmtes Quantum an innerer Macht zur Verfügung. Diese Macht man man benützen indem man sie frei setzt, oder man lässt sie ruhen. Damit umzugehen muss man lernen. Das kann jedoch nicht jeder. Dazu braucht es eine starke Konzentration nach Innen. Man muss auch alleine sein können und - vor allem - verzichten. Das ist nicht jedermanns Sache. Nur manche Menschen sind dazu geboren, diese Fähigkeit auch zu benützen. Die große Masse kann es nur auf unter unbewussten Ebene. Schamanen, Priester, Mönche, usw. haben zumindest versucht es zu erlernen. Einigen ist es gelungen. Man denke an die tibetischen Mönche, die ihr Leben zum Teil mit Konzentration und Meditation verbringen.

Ich würde sagen, die Geister welche man mit Geisterfallen zu fangen versucht, sind im Grunde genommen paranormale Fähigkeiten von Lebewesen, die meistens unbewusst aktiviert werden. Sie können schaden, aber auch nützen. Menschen die ihre paranormalen Kräfte bereits bewusst, oder halbbewusst einsetzen können, versuchen die schädlichen Kräfte anderer zu bremsen, sie zu stoppen, oder sie zu neutralisieren. Dazu braucht man ein Element, auf das man sich konzentrieren kann. Auf diese Weise erreicht man sein eigenes Unterbewusstsein und erklärt diesem, was es tun soll. Die Geisterfalle ist die gemeinsame Sprache des Unterbewusstseins und des Bewusstseins aller Beteiligter. Sie leben in einer gemeinsamen Kultur, daher teilen sie auch die verschiedenen Symbole. Opfer, Täter und Schamane kennen diese Symbole. Auf diese Weise entsteht ein Gespräch auf der unterbewussten Ebene, oder sogar ein unsichtbarer Kampf. Wer am stärksten ist, wer also sein eigenes Unterbewusstsein am stärksten beeindrucken kann, siegt.