Hinweis

Auch wenn die meisten Menschen esoterische und paranormale Themen für harmlos halten, möchte ich doch darauf hinweisen, dass sie für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, sowie für Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung, schweren psychischen Leiden, oder Bewusstseinsstörungen, nicht geeignet sind. Wer meinen Blog liest, tut dies auf eigene Verantwortung, Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfehle ich vom Lesen einzelner Artikeln dieses Blogs Abstand zu nehmen, obwohl (rein rechtlich gesehen) keine jugendgefährdenden Inhalte auf meiner Seite zu finden sind. Meiner Meinung nach können aber esoterische und paranormale Themen, sowie Verschwörungstheorien bei Kindern und Jugendlichen zu Ängsten führen und in Folge dessen zu irrationalem Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten in jedem einzelnen Fall darüber entscheiden, ob ihre Kinder die nötige Reife besitzen.

Samstag, 16. Dezember 2017

Die Psychotherapeutin Kristine Weitzels, eine Therapeutin und Rückführungstherapeutin - Rückführungen in Hypnose

Auf http://www.xine.de/uber-mich-2/ stellt sich Kristine Weitzels vor. Es ist eine sehr ausführliche Beschreibung ihres Wegs zur Psychotherapie und zur Beschäftigung mit Reinkarnation. Die Dame macht einen sympathischen Eindruck. Mir gefällt ihre Einstellung ganz gut, weil sie meiner eigenen zum Teil entspricht. Sie denkt unabhängig und zieht ihre eigenen Schlüsse. Das ist mir sehr wichtig. Mir ist ein Mensch der eigene Gedanken hat und irrt, lieber als ein Mensch der brav fremde Gedanken vertritt - von denen man auch nicht immer wissen kann ob sie wahr oder falsch sind.

Sie schreibt auch Romane und Sachbücher, es gibt von ihr CDs - also ist sie ziemlich geschäftstüchtig. Sofern sie das alles auch tatsächlich verkaufen kann.

Auf ihrer Seite findet man auch einige Leseproben, die einen kleinen Eindruck darüber vermitteln, wie Frau Weitzels denkt.

Auf http://www.xine.de/blog-57-17-02-2015-leseprobe-aus-meinem-buch-karmisches-herkunftssystem/ schreibt sie zwar sie würde an Karma glauben, relativiert diese Aussage jedoch gleich wieder. Durch einen starken Willen könne man das karmische Wirken auch aufheben. Darin liegt ein gewisser Widerspruch, den sie auf der Seite http://www.xine.de/blog-90-08-12-2015-was-ist-karma/ auflöst. Karma sieht sie nicht als ein Lohn/Strafe System, sondern wohl eher als eine logische Folge früherer Ereignisse.

In ihrem neuesten Buch - eigentlich ein Roman - versucht sie zu erklären wie es im Jenseits aussieht. http://www.xine.de/in-eigener-sache/  Sie meint, dass jeder Mensch dieses Jenseits anders erlebt, dass aber trotzdem jeder für sich Recht haben könnte. In diesem Roman verarbeitet sie die Schilderungen ihrer Klienten während einer Rückführung, die immer im Jenseits endet.

Einen Fall schildert sie auf http://www.xine.de/blog-69-25-05-2015-leseprobe-schicksal-mag-bestimmung-sein/
Das ist allerdings nur eine Leseprobe aus ihrem Buch "Schicksal mag Bestimmung sein". Offen gesagt halte ich die Schilderungen ihres Klienten nicht für Beschreibungen einer Realität, sondern eher für Fantasie. Was er behauptet erlebt zu haben, lässt sich leider nicht nachprüfen. Dafür sind die Angaben zu dürftig. Was mir davon falsch erscheint ist die Behauptung, jemand habe Kanarienvögel von einer Reise nach Kisch mitgebracht und diese hätten sich in einem Palast vermehrt. Diese empfindlichen Vögel auf einer Reise die viele Monate dauert, die vor tausenden Jahren stattfand, lebend über einen so weiten Weg transportiert zu haben, ist einer einzelnen Person nicht möglich. Es ist auch eher unwahrscheinlich, dass es damals möglich war, überhaupt auf diese Inseln zu gelangen und sie danach auch wieder zu verlassen. Wäre das aber passiert, hätte man sie wohl kaum frei in einem Palastgarten fliegen lassen können, ohne dass zumindest einzelne Tiere weggeflogen wären. Sie hätten sich in Freiheit weiter vermehrt.

Der Klient war Priester, also sehr gebildet und er kannte die Stadt Petra, in welcher er angeblich als kleines Kind gelebt hatte, sowohl aus der Bibel, als auch aus eigenem Ansehen. Anscheinend weiß man über diese Stadt nicht sehr viel, was die Zeit vor dem 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung betrifft. Ab ungefähr 500 v. Chr. war sie ein bedeutender Handelsplatz, so wie sie von dem Priester geschildert wurde. Doch offenbar berichtet er aus einer Zeit Jahrtausende davor. Angeblich reiste er nach Kiš. Diese Stadt existierte von 3000 v. Chr. bis 1335 n. Chr. Liest man was Wikipedia über diese Stadt schreibt, findet  man den Hinweis, auch die normalen Bürger seien zumindest wohlhabend gewesen - so wie es auch der Priester behauptet. Das war in der Zeit zwischen 2900 bis 2340. Später wird das wohl nicht mehr für alle so gewesen sein, auch wenn die Stadt auch später florierte. Es gab zwischendurch genug Kriege und Eroberungen durch andere Völker. Gerade weil er das erwähnt und es auch von der Wissenschaft behauptet wird, ist anzunehmen dass es sich um die Zeit von vor 2340 handelt.

Hätte die Keilschrift, von der er berichtet, verschiedene Bedeutungen gehabt, wäre sie auch älteren Datums gewesen. Das würde dann zeitlich zusammen passen. Aber nicht unbedingt zum Jahr 500 vor Chr., denn ungefähr um diese Zeit siedelten die Menschen nicht mehr in Petra in Höhlen, sondern in Zelten. Die einheimische Bevölkerung war vertrieben worden. Man begrub nun in den Höhlen die Toten. Bewohnte Höhlen gab es eher vorher. Ich bezweifle außerdem, dass Kinder die keine Eltern hatten, gemeinsam und ohne Erwachsene, in solchen Höhlen hausten. Es wird in der älteren Zeit nicht sehr viele Bewohner gegeben haben. Meistens gab es Clans, oder Großfamlien, die sich um Kinder gekümmert haben.

Er beschrieb verschiedene "Menschenrassen", wie das genannt wird, also Ethnien. Darunter auch Beduinen. 

Es gibt verschiedene Gruppen von Beduinen. Das war eine Bezeichnung für Menschen die nicht sesshaft waren. Eine Gruppe waren Araber, die von den Schutzgeldern der Karawanen lebten, einige waren Nachkommen von Sklaven aus Osteuropa, Bosnien, Anatolien und vom schwarzen Meer, sowie Berber=Tuareg. Erst später vermischten sich die Nachkommen der Sklaven mit den arabischen Beduinen. In den nordafrikanischen Raum kamen Beduinen ca. 100 v. Chr.

Das wäre wieder ein Hinweis auf eine relativ späte Zeit.

Ab etwa 700 v. Chr. wurden Pferde gezüchtet. Die Falknerei wurde ebenfalls um 700 n. Chr. in byzantinischen Höfen betrieben. Erst danach verbreitete sich diese Form der Jagd vermehrt auch unter den Beduinen. Schon 300 n. Chr. wurde sie "wissenschaftlich" betrieben. Die Beduinen in der Rückführung könnten also erst nach Christi Geburt gelebt haben.

Er spricht von Wanderpredigern vom Mittelmeer, das wären dann wohl Christen gewesen. Wer sonst hätte predigen sollen? Das passt wiederum zu den Beduinen, den Pferden und den Falken. Also ein Hinweis auf eine Zeit mindestens 200 oder 300 nach Christus. Alles in allem ist keine einheitliche Zeitbestimmung möglich.

Das könnte man ja vielleicht noch alles unter einen Hut bringen. Allerdings gibt es eine Stelle, welche ganz sicher Fantasie ist: Der alte Mann der ihn schreiben gelehrt hatte, sei sein Schutzengel gewesen. Außerdem erfährt man, sei der alte Mann ein Wanderprediger gewesen. Angeblich war er bereits gestorben, bevor er die Stadt Petra erreichte. Da sei die Seele des geistigen Führers (oder des Engels) in den Körper des Toten gefahren und wäre den Weg zu Ende gegangen. Das widerspricht jeglicher Logik.

Es geht zum Schluss noch weiter mit dem Leben in einer anderen Welt. Darüber möchte ich jetzt gar nicht urteilen, weil das sowieso nicht nachprüfbar ist.

Wie sie ihre Rückführungen genau abhält, kann ich nicht beantworten, weil ich bei ihr keine Rückführung gemacht habe. Alles was in Hypnose erlebt wird, kann sowohl real sein, als auch eine Folge von Suggestionen. Die meisten Rückführungstherapeuten schreiben nicht so genau was sie ihren Klienten suggerieren. Von diesen Suggestionen hängt aber die Qualität der Rückführung ab.

Frau Weitzels schreibt, sie würde verschiedene Techniken anwenden.  Bei einer anderen Rückführung erklärt sie zumindest ansatzweise, wie eine ihrer angewendeten Techniken funktioniert: die Kaufhaus-Technik. Wenn ich richtig verstanden habe (ich lasse mich gerne berichtigen wenn ich irre), wird dem Klienten suggeriert, er würde sich in einem Kaufhaus befinden. Was er sieht soll er beschreiben. Es gibt dort (in der Vorstellung) eine Treppe, die zu einer Türe führt. Hinter der Türe befinden sich die letzten zehn Stufen in ein früheres Leben ... http://www.xine.de/blog-44-17-11-2014-leseprobe-aus-meinem-buch-erzahlende-seelen/
Ohne jetzt genau zu wissen was dann als Suggestion folgt, sehe ich die Gefahr, dass dem Klienten suggeriert wird, er würde an dieser Stelle einfach so in ein früheres Leben gehen. Sollte das so ablaufen, wäre das Unterbewusstsein gezwungen ein früheres Leben zu erfinden, auch wenn gar keine Erinnerung vorhanden ist. Weil der Klient den Wunsch des Hypnotisierenden erfüllen will. Dann wären alle Aussagen die der Klient macht, absolut sinnlos und reine Fantasie. Niemand kann mit Sicherheit sagen, dass sich jeder Mensch in Hypnose an frühere Leben erinnern kann. Möglicherweise können es manche, vielleicht sogar viele - aber ob es eben jeder kann ist ungewiss. Von diesen angeblichen Erinnerungen könnten einige auch nur reines Hellsehen sein. So wie man im Traum wissen kann was andere Menschen erleben (werden), aber glaubt man sei selbst die erlebende Person, könnten auch scheinbare Erinnerungen (die durch Hypnose erzwungen werden) bei manchen Menschen insofern Pseudoerinnerungen sein, als die hypnotisierte Person Zugang zu den Bewusstseinsinhalten ihr fremder Personen (die schon tot sind) herstellen könnte und sich mit diesen Personen dann identifiziert. Das wäre nicht weniger überraschend als die Erinnerung an ein eigenes, früheres Leben. Aber es wäre eben nicht eine Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.

Also selbst wenn alle Angaben stimmen sollten und auch beweisbar sind, muss es sich nicht zwangsmäßig um ein eigenes früheres Leben handeln, an das man sich in Hypnose zu erinnern glaubt. Das wäre zwar auch ein Beweis für eine paranormale Begabung, aber nicht unbedingt einer für Wiedergeburt. Wollte man auf diesem Wege einen Beweis für Wiedergeburt erbringen, müsste es schon viele Übereinstimmungen in Bezug auf die Persönlichkeit geben (die auch beweisbar sind).

Jeder muss natürlich selbst entscheiden was er glaubt, oder auch nicht. Für eine wissenschaftliche Überprüfung taugen diese Rückführungen leider nicht. 




Donnerstag, 14. Dezember 2017

Der Papst erklärt den Katholiken, sie sollten besser nicht mit dem Teufel reden.

Heute erfuhr man aus den Medien folgendes: "Papst Franziskus hat die Katholiken eindringlich vor jeglicher Kontaktaufnahme mit dem Teufel gewarnt: Die Gläubigen sollten „nicht mit dem Satan reden“, weil dieser eine sehr intelligente, rhetorisch überlegene „Person“ sei."
http://religion.orf.at/stories/2883617/

Redet der Papst mit dem Teufel? Das muss er wohl gemacht haben, wie sonst könnte er wissen, wie intelligent und rhetorisch überlegen der Teufel ist?

Ich persönlich glaube nicht an die Existenz des Teufels. Das Böse existiert, das stimmt. Es ist das zerstörerische Element, welches Angst und Schrecken verbreitet. Man findet es in den Gehirnen der Sadisten und Psychopathen. Es gibt sie in jeder Gesellschaft - auch in der katholischen Kirche. Gerade sah ich den Film Colonia Dignidad. Er war ziemlich grausig. Die handelnden - angeblich religiösen - Personen waren extreme Sadisten, die "Helden" waren in diesem Fall nur Opfer.

Religiöse Gemeinschaften haben Hexen und Hexer verbrannt, oder sonstwie getötet. Dabei waren das in Wahrheit ganz normale Menschen, mitunter sogar noch Kinder. Jemand hat sie angeklagt und sie wurden gefoltert, bis sie gestanden haben. Sie hätten alles gestanden, nur damit man sie in Ruhe lässt. Manche blieben fest - und wurden getötet, weil das ein Beweis dafür war, dass sie teuflische Hilfe haben müssten. Andererseits hätten sie die Folter nicht ausgehalten. So oder so, es musste mit einem Mord enden.

Quälen und töten im Namen eines Gottes ist sehr beliebt bei Sadisten. Sie sind die eigentlichen Bösen, die Verkommenen, Teuflischen. Trotzdem werden sie gerne von den angeblich Guten und Reinen verehrt, oder wenigstens hofiert. Weil sie den Dummen einreden, im Interesse eines Gottes zu handeln, der absolute Macht besitzt. DAS ist Blasphemie: anzunehmen, man wäre mächtiger als ein allmächtiger Gott und würde daher von ihm gebraucht.

Der Teufel soll eine Person sein, mit der man sich unterhalten kann? Ist das nicht zutiefst heidnisch gedacht? Wer kommt denn überhaupt auf die Idee, mit dem Teufel in Kontakt kommen zu wollen? Das können nur Gläubige irgendeiner Religion sein, denn Ungläubige glauben ja nicht an die Existenz eines Teufels.

Der Papst meint, der Teufel habe sogar einen Vor- und einen Nachnamen. Er gehe "bei uns" ein und aus. Also meint er vermutlich doch Menschen, die das Böse in sich tragen und nicht den personifizierten Satan des Mittelalters, den man sogar an die Wand malen konnte, wollte man ihn herbei rufen.

"Bei einer Messe zum Gedenken an die Tötung eines Priesters durch Islamisten 2016 in Nordfrankreich sagte der Papst, es sei „satanisch“ im Namen Gottes zu töten. „Satan, weiche von mir!“, sollen auch die letzten Worte des 85-jährigen französischen Priesters kurz vor seiner Ermordung gewesen sein."

Es ist "satanisch" im Namen eines Gottes zu töten. Nur leider geschieht das immer wieder. Es geschah schon immer und es wird wieder geschehen, solange Menschen an Götter glauben. Weil dieses Böse eine zutiefst menschliche Eigenschaft ist. Es ist das Raubtier in uns. Manche greifen zum Gewehr um Tiere zu töten, andere töten damit Menschen. Eines ist wie das andere - böse. Andere zu quälen oder zu töten aus reiner Lust, oder um daraus für sich einen Vorteil zu erwirken, ist immer böse. So gesehen sind auch alle Menschen böse die Tiere quälen und töten, weil es ihnen Spaß macht, weil sie die Tiere als Versuchstiere missbrauchen, oder weil sie diese Tiere essen wollen. Der Papst ist da ja keine Ausnahme, denn er isst Fleisch und stellt diese Praxis nicht in Frage.

Im Grunde genommen sind wir noch immer Tiere geblieben. Schließlich ist unser Gehirn fast genauso geblieben, wie es entwicklungsmäßig entstanden ist. Wir haben im Prinzip drei Gehirne. Alle drei bewirken unsere Handlungen. Gemeinsam, oder abwechselnd. Sie lassen uns das Gute tun und auch das Böse. Das Böse können wir nicht heraus operieren. Aber eines ist dieses Böse ganz sicher nicht: intelligent. Es ist dumm, saudumm sogar. Seine Macht über uns kann gewaltig sein und deshalb verfallen ihm auch intelligente Menschen. Dann stellen sie ihre Intelligenz in den Dienst dieses dummen Bösen und dienen ihm ebenso, wie sehr dumme Menschen das auch tun. Dieses Böse ist in der Natur, denn die Natur zwingt uns dazu, einander aufzufressen, oder uns gegeneinander gewalttätig zu schützen.

Ausrede ist das keine, höchstens eines Erklärung. Wir wurden so geschaffen. Geht es uns gut, fällt es uns leichter gut zu sein. Geht es uns schlecht, werden wir leichter böse.

In der katholischen Kirche streitet man sich derzeit, ob es den Teufel tatsächlich gibt - als Wesen. http://religion.orf.at/stories/2847575/ Man geht sogar so weit zu behaupten, der Teufel sei gut geschaffen worden und habe sich selbst dazu entschlossen böse zu sein, aufgrund des freien Willens. Entscheiden kann man sich jedoch nur dann, wenn es zwei Möglichkeiten gibt. Es müsste daher bereits die Möglichkeit des Bösen vorhanden sein, um sich dafür entscheiden zu können. Also wäre das Böse bereits latent von Anfang an vorhanden gewesen - und somit von Gott geschaffen. Ein Dilemma, welches nur Zarathustra bewältigen konnte.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Die meisten Menschen glauben, Träume würden sich entweder gar nicht erfüllen (können), oder aber sie würden sich komplett erfüllen

Wie sehen Traumerfüllungen aus? Wer daran glaubt, dass sich Träume erfüllen können, stellt sich das meistens falsch vor. Sie meinen ein Traum der sich erfüllt, würde das als Ganzes tun. Das stimmt aber nicht. Meistens erfüllen sich nur einzelne Teile, oft nur ganz unwesentliche. Zudem sind meistens auch gar nicht die Menschen gemeint, von denen wir anscheinend träumen. Auch die träumende Person ist fast nie selbst gemeint. Sie identifiziert sich im Regelfall bloß mit anderen, ihr unbekannten Menschen.

Am 4.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/plotzlich-war-ich-krank-geworden.html Plötzlich begann ich am ganzen Körper zu zittern. Im Traum war ich krank geworden, die Krankheit hatte nichts mit Bluthochdruck zu tun, was ich anfangs dachte, weil das mein derzeitiges Problem ist. Welche Krankheit das nun war, wusste ich nicht und die Ärzte wussten es anscheinend auch nicht, denn es sollten Untersuchungen folgen.

Heute las ich auf https://kurier.at/wellness/frau-trifft-nerv-mit-posting-ueber-angstzustaende/301.792.788  Angst bedeutet, unkontrolliert zu zittern und zu zucken. Eine junge Frau schildert ihre Angstzustände. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, von welcher die Ärzte eigentlich nicht so recht wissen, wie sie entsteht. Ein langer Text und nur dieser eine Satz stimmt mit meinem Traum überein. Trotzdem bin ich sicher, dass es sich bei dieser Übereinsstimmung nicht um einen Zufall handelt, sondern um eine Traumerfüllung. Mich hat nämlich das Zittern extrem beeindruckt und lange dachte ich darüber nach, ob ich so eine Krankheit bekommen könne.

Ein weiterer Traum hat sich heute auf ganz andere Art und Weise erfüllt. 

Am 10.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/einen-job-als-putzfrau-gefunden.html Bisher hatte eine Frau aus Ex-Jugoslawien dort gearbeitet. Ihr Vorname wurde genannt (leider vergessen). Ein jugoslawischer Durchschnittsname

Heute kam erstens eine Versicherungsvertreterin, die dem Vor- und Nachnamen nach aus Ex-Jugoslawien stammt. Ihren Vornamen habe ich aber sicher nicht geträumt, denn ihr Vorname war für mich doch etwas unüblich. Dass sie kommen würde wusste ich, aber wie sie mit Vorname heisst, wusste ich nicht. Danach ging ich zu meiner Ärztin wegen einem Rezept. Im Vorzimmer saß ein junges Mädchen das gerade eingeschult wurde. Ihren Vornamen kenne ich nicht, ihren Nachnamen auch nicht, aber da sie mit einer älteren Frau Serbisch sprach, werden wohl beide aus Ex-Jugoslawien stammen. Die ältere Frau sah aus, wie viele Putzfrauen aus Ex-Jugoslawien, die zum Arbeiten gekommen sind. Leider konnte ich nicht feststellen wie sie heisst. Ob sie tatsächlich Putzfrau ist, oder war, weiß ich natürlich auch nicht. Der Traum könnte aber genauso wie mein Wachbewusstsein, vom Typ her auf den Beruf geschlossen haben. Ich bin ziemlicher sicher, dass ich von ihr geträumt habe. Im Traum sah ich sie allerdings nicht und deshalb bleibt ein Rest von Unsicherheit. 

Der heutige Traum hat sich ebenfalls teilweise erfüllt, allerdings ganz anders als man es erwarten würde. https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/der-traum-schilderte-die.html 
Am Abend lief ein Film auf Pro7, den ich mir gar nicht ansehen wollte. Colognia Dignidad https://www.moviepilot.de/news/colonia-dignidad-die-grausamen-hintergrunde-des-thrillers-mit-emma-watson-1100325. Der Anfang gefiel mir nicht. Ich sah mit noch andere Filme ganz kurz an, um dann doch diesen anzusehen, weil gerade eine Szene war, die ich aus meinem Traum kannte. Es gab einen Putsch, ein Mann wurde verhaftet und gefoltert, seine Frau durfte gehen. Ein Schuss fiel, ein Mann starb. Allerdings war es ein anderer Mann und nicht er. Sie waren im Ausland, aber nicht in der Türkei, sondern in Chile. Die Frau ging in eine christliche Sekte, um ihren Mann zu retten. Die Beiden waren Deutsche. Es kamen auch Kinder vor, allerdings waren es nicht die Kinder der Frau. Die Leute waren ursprünglich zumindest teilweise evangelische Christen, vielleicht auch einige Katholiken gewesen. Angezogen waren sie ziemlich altmodisch. Aber die Männer nicht so, wie ich sie im Traum gesehen habe. 

Es war also nicht nur der Traum wie ein Film, sondern ich habe von einem Film geträumt. Was mir schon öfter passiert ist. 

Ein weiterer Traum erfüllte sich auf ähnliche Weise. Dieser Traum zeigt auch deutlich, dass sich Träume aus den verschiedensten Elementen zusammen setzen können. 

Am 4.12.2017 träumte ich https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/plotzlich-war-ich-krank-geworden.html Diesen Traum habe ich schon weiter oben erwähnt. Ein Teil beschäftigte sich mit Autos. "Danach war ich auf der Straße. Ein Auto fuhr die Böschung halb hinunter."

Am 14.12.2017 lief auf NITRO um ca. 21.30 eine Sendung die verschiedenste Unfälle zeigte. Unter anderem ein Auto das eine Böschung hinunter fährt. Diese Szene wurde mehrmals gezeigt. 

Ich habe erst gegen 21Uhr 30 eingeschaltet, weil ich irgend etwas ansehen wollte, aber auf keinem Sender etwas gab, was von Interesse gewesen wäre. Die Sendung hieß Crazy Wheels. Ob ich schon überhaupt einmal diesen Sender ansah weiß ich nicht. Ich glaube eher nicht. Es war reiner Zufall. Weshalb ich gerade von dieser Szene träumte ist sogar leicht erklärt. Vor einigen Jahren habe ich so einen Unfall miterlebt, als hinter mir ein Auto auf der Autobahn ins Schleudern kam und dann eine Böschung hinab fuhr. Wie in dem gezeigten Video passierte den Insassen nichts.
 

Dienstag, 12. Dezember 2017

Kann man mit einer Wesenheit Sex haben - eine Frau behauptet das.

Am 16. November 2017 habe ich mir den Kopf darüber zerbrochen, was eine Präsenz ist. https://psionik.blogspot.co.at/2017/11/gibt-es-geister-und-damonen-oder-ist.html

Heute kam eine Antwort in Form eines Artikels auf http://www.krone.at/60325
Es klingt wie eine Szene aus dem Film "Scary Movie", doch für die Britin Amthyst Realm ist es Realität: Sie hat Sex mit Geistern. Mit zwanzig Wesen aus dem Reich der Toten will sie bereits spirituelle Erotik erlebt haben. Echte Männer kommen ihr nicht mehr ins Bett


Die Frau behauptet, eine "Wesenheit" habe sie "beglückt" und seither lässt sie lebende Männer links liegen. Ihr größter Wunsch: ein Kind von einer Wesenheit.

Jetzt meine Frage: Kann man von einer Wesenheit ein Kind bekommen? Definitiv NEIN!

Ich kann mir vorstellen, dass "Wesenheiten" auf Materie einwirken können, aber Kinder zeugen ist sicher nicht möglich. Dazu braucht man einen Körper. Die einzige Möglichkeit wäre vielleicht - sofern es das tatsächlich gibt - als Dibbuk in einem Kind weiter zu existieren. Dann wäre aber die Wesenheit sozusagen Kind und Vater gleichzeitig, jedoch nicht auf materieller, sondern auf immaterieller Basis. Die Frau bräuchte dazu zumindest eine künstliche Befruchtung. Ob das Kind sich einfach so in Besitz nehmen ließe, ist wieder eine andere Frage. Das glaube ich aber eher nicht, denn dazu gehören immer zwei. Ein psychisch gesundes Kind wäre dagegen immun. Eher müsste man in so einem Fall befürchten, dass ein solches Kind von der Mutter psychisch krank gemacht wird. Deshalb hoffe ich, dass diese Frau keine Kinder bekommen wird.

Samstag, 9. Dezember 2017

Wirken Amulette - und wenn ja, warum? Qusta ibn Luqa اططا ابن لوقا البعلبکی schrieb ihre Wirkung der Psyche zu. Da stimme ich ihm teilweise bei.

Qusta ibn Luqa war ein arabischer Christ, der 820 bis 912 lebte. Er war sehr gebildet und deshalb in der Lage, griechische Schriften ins Arabische zu übersetzen. Er war Philosoph, Mathematiker, Arzt und Astronom. Wobei er kein Einzelfall war, denn viele arabische - meist christliche - Wissenschaftler wirkten auch als Übersetzer antiker Texte. Aber das sei nur nebenbei erwähnt.

In seiner Schrift über den Wert von Amuletten machte er den Glauben an die Kraft des Amuletts, für dessen Wirken verantwortlich. Das sehe ich ähnlich, aber doch nicht genauso, denn ein Stück Stoff, Leder, Metall, ein Stein, oder ein Knochen, kann keinerlei Auswirkungen auf eine reale Gefahr haben. Auch eine Schrift, ein Zeichen, hat an sich keine Wirkung. Die Wirkung entsteht durch die Aktivierung des Unterbewusstseins. Er meint, alleine der Glaube an eine Wirkung, würde diese herbei führen. Ein Placebo also, doch ein Placebo kann nur auf die Person selbst wirken, nicht auf ein Gegenüber, oder gar auf tote Materie.



Ich glaube hingegen, das Amulett übersetzt sozusagen die Wünsche des Bewusstseins in die Sprache des Unterbewusstseins. Durch den Gegenstand den wir bei uns tragen, werden wir unterbewusst ständig daran erinnert, welchen Wunsch wir verwirklicht sehen wollen. Damit die gewünschte Wirkung eintritt, muss man aber trotzdem gut überlegen, wie das Amulett aussehen soll. Denn wählen wir ein falsches Symbol, werden unsere Wünsche vom Unterbewusstsein vielleicht falsch verstanden - und wir erreichen damit dann vielleicht sogar das Gegenteil dessen, was wir erreichen wollen.

Qusta ibn Luqa war Christ und somit kam für ihn höchstens ein christliches Symbol in Frage, welches man an einer Kette mit sich herum tragen könnte. Moderne Christen tun das gerne, weil sie sich davon beschützt fühlen. Es wirkt aber nicht als Schutz für das Leben, weil es etwas ganz anderes aussagt. Das Kreuz symbolisiert Tod und Auferstehung, Qual, Entsagung in diesem Leben und Hoffnung auf ein Leben im Jenseits. Vor dem Tod wird es nicht schützen. Aber wenn es sowieso keine Bedrohung gibt, wird es auch nicht schaden.

Auch das Zeichen Anch ist keine gute Wahl, wenn man sein Leben schützen will. Es ist ebenfalls ein Symbol des Todes, auch wenn es als Zeichen des Lebens gilt. Dabei geht es ja um das jenseitige - ewige - Leben. Vincent John Cusano hat es jedenfalls kein Glück gebracht. Er trug es gar als Maske. Was sich anfangs gut anließ, endete später schlecht. Es muss nicht ins Desaster führen, man muss nur wissen was man damit erreichen will, was man damit erreichen kann und was nicht.


So gesehen wirken Amulette tatsächlich - weil sie unsere eigenen, psychischen, paranormalen Fähigkeiten wecken und steuern. Das Prinzip entspricht dem der Sigille. Alles "Magische" - sofern man keine Drogen verwendet - entsteht immer durch die psychische Kraft eines Lebewesens. Diese psychische Kraft kannauch außerhalb des eigenen Körpers wirken.

Jede Kultur verwendet ihre eigenen, besonderen Symbole. Wer immer sie benützt muss  sehr stark an deren Wirkung glauben, glauben moderne Psychologen und Skeptiker, genauso wie Qusta ibn Luqa. Damit stimme ich jedoch nicht ganz überein. Man muss nicht daran glauben. Das Bewusstsein hat damit nämlich nicht sehr viel zu tun. Es ist Träger des bewussten Willens und es glaubt - oder auch nicht - etwas, oder an etwas. Das Unterbewusstsein muss nicht glauben, es weiss. Man muss es überzeugen, die Macht, die es zweifellos besitzt, im Sinne des bewussten Willens zu verwenden. In uns allen schlummert eine unvorstellbare Macht. Vieles ist ihm möglich, von dem die meisten Menschen nicht einmal zu träumen wagen. Zum Glück haben die meisten Menschen keine Ahnung davon was alles machbar ist (oder machbar wäre). Das haben auch die Wissenden früherer Kulturen begriffen und deshalb ihr diesbezügliches Wissen geheim gehalten.

Ein Amulett soll in erster Linie schützen. In dieser Beziehung gilt das Prinzip, dass man die Entscheidung wie dieser Schutz abläuft, dem Unterbewusstsein überlässt. Man muss nicht konkret um sein Überleben bitten, oder darum nicht krank zu werden. Das Unterbewusstsein handelt nach eigenen Gesetzen. Manchmal kann der eigene Schutz nur ermöglicht werden, indem man einem anderen schadet. Das Bewusstsein fühlt sich dann frei von jeglicher Schuld. Es entscheidet ja nicht selbst. Was in der eigenen Kultur gerade als richtig oder falsch, gut oder böse gilt, wird somit unwesentlich. Das Unterbewusstsein braucht sich an diese Gesetze nicht halten. Sie sind und bleiben ihm fremd.

Warum funktioniert der Schutz bei manchen Menschen, bei vielen aber nicht?

Erstens gibt es selbstverständlich gewisse Grenzen welche auch dem Unterbewusstsein gesetzt sind und zweitens kann nicht jeder die notwendige Kraft frei setzen. Drittens sind die meisten Amulette falsch angelegt. Sie erreichen das Unterbewusstsein entweder gar nicht, oder sie sprechen es falsch an. Wird nämlich das Bewusstsein aufdringlich, will es über den Weg zum Ziel bestimmen, wird es auch nicht funktionieren. Das Bewusstsein kennt die Zukunft nicht. Daher ist es ihm auch nicht möglich zu erkennen ob ein Ereignis Gutes oder Schlechtes bringen wird. Manchmal erscheint etwas schlecht zu sein, während es auf lange Sicht gesehen etwas Gutes bewirkt - und umgekehrt. Gläubige Menschen nennen es "Gottvertrauen", wenn man annimmt, was auf einen zu kommt. Egal wie man es nennen will: es bedarf eines gewissen Vertrauens in Bezug auf den Schutzmechanismus. Nur dann kann das Unterbewusstsein seine Kraft entfalten. Anderenfalls kommt es zu einem inneren Konflikt und man blockiert den Schutz den man eigentlich haben möchte.

Das alleine genügt jedoch auch nicht. Man muss auch auf die inneren Impulse hören, die mit der Zeit entstehen und die uns "raten" wie wir uns verhalten sollen. Die Antwort auf alles und jedes finden wir immer nur in uns, niemals im Außen. Ich hatte viele Jahre ein Amulett (einen Anhänger), das ich mir anfertigen habe lassen. Derzeit liegt es irgenwo herum, weil die Kette abgerissen ist. Es hat mich nie im Stich gelassen. Bevor ich es hatte, geriet ich sehr oft in lebensgefährliche Situationen. Zwar hatte ich auch da immer Glück, aber die Bedrohung war deutlich zu spüren. Beispielweise erlebte ich mehrere Unfälle, die gerade noch glimpflich ausgingen. Als ich mein Amulett dann trug, wurde es mit der Zeit besser und hörte schließlich ganz auf. Eine echte, erkennbare  Gefahr für mein Leben, kam bald nicht mehr direkt an mich heran.

Mein Amulett sollte mein Leben schützen. Bevor ich es hatte, war mir mein Leben nicht wichtig. Das machte mich offenbar anfällig für Gefahren. Wohlgemerkt für Gefahren, über die ich keinerlei Kontrolle hatte. Erst als ich für andere Menschen sorgen musste, änderte sich meine Einstellung. Vielleicht riss die Kette, weil ich es jetzt nicht mehr brauche. Der Erhalt des Lebens steht nicht mehr im Mittelpunkt meiner Wünsche. Ich habe mir deshalb ein neues Amulett gemacht, das andere Aspekte berücksichtigt. Es geht dabei nicht um Schönheit, sondern um das Symbol.


Der Daoismus 道家 - Laozi 老子 Zhuangzi 莊子 / 庄子 und die Unsterblichkeit.

Ich weiß nicht, ob ich als Mensch unsterblich sein möchte. Trotzdem mache ich derzeit Tai chi. Es sind eher zaghafte Versuche, aber diesmal habe ich es schon eine Zeit lang durchgehalten. Bisher ging das einfach nicht.

Vor einigen Jahren begann ich einen Kurs. Aber statt ruhiger zu werden, wurde ich unruhiger. Es war mir nicht möglich, mich während des Kurses, an welchem viele Leute teil nahmen, zu konzentrieren. Ständig dachte ich an etwas anderes, ich fühlte mich dort nicht wohl und hörte deshalb schon bald wieder auf. Was ich dort lernte, habe ich gleich wieder vergessen. Jahre später versuchte ich es nochmals. Diesmal zu Hause mit einer DVD. Manchmal machte ich die Übungen, doch sie blieben mir fremd. Wieder hörte ich damit auf. Jetzt - wieder einige Jahre danach - versuche ich es erneut. Vielleicht halte ich diesmal durch. Auf den Körper wirkt es bereits. Nicht extrem, aber doch, das merke ich deutlich.

Auch mit dem I Ging habe ich mich immer wieder beschäftigt. Es ist ein interessanter Text. 

Die Daoisten wollen unsterblich werden. Manche in diesem Leben, nicht in einem jenseitigen, andere in einem jenseitigen.

Gegründet wurde diese Religion angeblich von Laozi, dem alten Meister. Aber das ist wahrscheinlich nur eine Legende, die nachträglich entstanden ist. Wahrscheinlich hat sie sich einfach entwickelt. Er soll das Buch Dao und das Buch De geschrieben haben. Es behandelt die Frage, wie der ideale Herrscher regieren soll. In Zhuangzis Schriften geht es jedoch um den weltabgewandten Weisen, im Gegensatz zum Herrscher.

Philosophisch könnte man das Dao als jenseits aller Begrifflichkeit fassen, weil es der Grund des Seins, die transzendente Ursache ist und somit alles, auch den Gegensatz von Sein und Nicht-Sein, enthält. In diesem Sinne kann nichts über das Dao ausgesagt werden, weil jede Definition eine Begrenzung enthält. Das Dao ist aber sowohl unbegrenzte Transzendenz, als auch das dem Kosmos, dem All immanente Prinzip.
„Das Tao, das sich mit Worten beschreiben lässt, ist nicht das wahre Tao.“
Lao Tse: : Tao Te King.
Durch das Wirken des Dao wird die Schöpfung durch Zweiheit, das Yin und das Yang, Licht und Schatten, hervorgebracht, aus deren Wandlungen, Bewegungen und Wechselspielen dann die Welt hervorgeht
Das ist natürlich eine schwierig zu verstehende Sache und genau das macht auch den Unterschied zu den 3 Weltreligionen aus, wie wir sie kennen. Der Daoismus ist nicht so primitiv, könnte man sagen. Er ist nicht nur Religion, sondern auch Philosophie. Der Mensch muss selbst etwas tun. Es genügt eben nicht, einfach nur blind zu glauben und brav den Anweisungen irgendwelcher Autoritäten zu gehorchen, sondern "der Weise" beobachtet den Lauf der Dinge und er stellt sich nicht gegen die kosmische Ordnung, sondern er akzeptiert sie und harmoniert mit ihr. Er bildet sich nicht ein, den Willen eines Gottes auf Erden durchsetzen zu müssen, indem er andere Menschen zu einem bestimmten Verhalten zwingt. Der Weise hat erkannt, dass der Kosmos, oder die kosmische Kraft, das Dao, den Lauf der Welt und der Geschichte bestimmt und nicht der Wille der Menschen. Indem er sich dieser Kraft nicht entgegen stellt, es geschehen lässt, nützt er diese Kraft.
Der Weise versucht das ewige Glück zu erringen und unsterblich zu werden. Meditation, Magie und andere Techniken gehören dazu, dieses Ziel zu erreichen. Da alles immer im Wandel begriffen ist, wie die Daoisten erkannten, blieb dieser Religion natürlich der Wandel auch nicht erspart. Einflüsse aus anderen Religionen bewirkten ihn. Vermutlich ebenso die Verbreitung unter dem einfachen Volk, welches vielleicht nicht fähig war, den tieferen Sinn des Dao zu erfassen. Will man den Daoismus verstehen, sollte man sich vielleicht von allen sogenannten Schulen fern halten und selbst beobachten, wie sich der Wandel vollzieht. 
Was man für sich selbst brauchen kann, sind die angewendeten Techniken. Angeblich handelt es sich auch oft um außerkörperliche Reisen. Einmal habe ich - auch ohne Daoistin zu sein - eine solche Reise erlebt. Bis heute weiß ich nicht, ob sie tatsächlich außerkörperlich war, oder ob ich mir das nur eingebildet habe. Vielleicht dauerte sie ewig, oder vielleicht nur eine Sekunde. Es war eine Reise in eine andere Dimension. So gesehen fühle ich mich den Daoisten verbunden. 
Ich gehöre zu den Menschen, die mit Theorien und mit Glaubenssystemen sehr wenig anfangen können. Was wirklich hilft, ist die praktische Anwendung von verschiedenen Techniken der Meditation und der Konzentration. Erkenntnis gewinnt man nur im Inneren, durch Erleuchtung. Verständnis durch Betrachtung des Äußeren.
Die Daoisten wollen zum Ursprung zurück kehren. Also an den Punkt, an dem alles begann. Geht das? Wie in Europa auch, entwickelte man in den asiatischen Ländern  Alchemie. Dort eben vom Daoismus ausgehend. Alchemie führt offenbar immer zu einer Entwicklung der Chemie. Auch wenn sich alles immer wandelt, bleiben doch auch bestimmte Strukturen gleich. Sie treten einmal dort und einmal da auf, verfolgen jedoch immer das selbe Ziel. Alchemie entsteht dort, wo Menschen nach dem ewigen Leben im Diesseits suchen. Das finden sie aber nicht auf diese Weise. Sie erkennen dadurch besser wie die physische Natur funktioniert, ohne sie verändern zu können. Weil auch die grobstoffliche Natur immer einem Wandel unterliegt. Das Dao sagt ja eigentlich etwas anderes. Man soll sich nicht gegen den Wandelt wehren, weil das ein chancenloses Unterfangen ist. Ewiges Leben im Diesseits ist aber der Versuch, sich dem ewigen Wandel zu widersetzen.
Bisher habe ich keine Erkenntnisse bezüglich einer möglichen Unsterblichkeit. Im Gegenteil träumte ich sogar von dem möglichen Tod der Seele - dem wahren Tod. Bisher hat mich die Idee, unsterblich sein zu wollen, nicht erfasst. Oder zumindest nur am Rande. Obwohl ich mit mit Aurobindo beschäftigt habe, der ähnliche Ideen hatte. Ich kann mir eine körperliche Unsterblichkeit auch nicht so richtig vorstellen. Eine seelische möglicherweise schon, auch wenn das vermutlich nicht für jede Seele gelten wird. Doch jetzt wurde mein Interesse geweckt.










Wieder eine Traumerfüllung - Terror am Christkindlmarkt

Manche Träume erfüllen sich mehrfach. Das hat folgenden Grund: Oft träumt man von einem naheliegenden Ereignis und der Traum nimmt dieses Ereignis um ein späteres, ähnliches ereignis anzukündigen. Nach dem Motto: Àpropos Terroranschlag, später wird ein weiterer, ähnlicher passieren. Träume zeigen oft auch verschiedene Aspekte eines Ereignisses aus verschiedener Perspektive.

Das ist so ein Traum.

"Wieder zurück zu Hause, ging ich durch die Stadt. Mir fielen einige Männer auf, die sich Knallkörper für Silvester kauften. Wie Ameisen gingen sie von Geschäft zu Geschäft, um ihre Sachen zusammen zu tragen. Jeder für sich transportierte das Gekaufte zu einem Haus, welches sich in einer freien, natürlichen Umgebung befand. Offenbar wollten sie eine arge Bombe bauen. Danach überlegten sie, wo sie diese Bombe platzieren sollten, um möglichst deutlich zu sein. Ihnen ging es weniger um die Opfer, sondern mehr um das Symbol. Opfer würde es natürlich auch geben, dachte ich. Nun begann ich zu überlegen, welches Gebäude symbolisch am besten passe. Der Stephansdom, das Riesenrad, der Christkindlmarkt?"

https://paranormaletraeume.blogspot.co.at/2017/12/ein-geplanter-terrorakt-und-einen-baum.html

Am 8.12.2017 schrieb die Kronen Zeitung auf Seit 11 - Paketbombe war zündfähig und auf der Seite 22-23 Terror-Plan: Anschlag mit Auto auf Weihnachtsmarkt.

Der Traum hat sich also zum Teil erfüllt und zwar zwei verschiedene Teile davon, unabhängig von einander. Oft findet man mehrere Artikel in einer Zeitung, auf welche sich ein einziger Traum bezieht. Er verbindet sie dann zu einer neuen Geschichte. In diesem Fall ging es um ein Paket, das schon vor einigen Tagen aufgetaucht war. Ein Knallkörper für Silvester war mit einem Zünder versehen. Das geschah in Deutschland. Ich habe das bisher nicht erwähnt, weil ich keine Zeit dafür hatte. Der zweite Teil nimmt Bezug auf den Plan von einem Islamisten, der ein Blutbad auf einem Christkindlmarkt anrichten wollte. Das war in Österreich.